In einer Mitteilung an die Presse bezeichnet das Management von Novell die Übernahme seitens der Hedgefonds-Firma Elliott Associates als »nicht adäquat« und lehnt sie ab.
Demnach sei die gebotene Summe von 5,75 Dollar pro Aktie nicht ausreichend und stelle nicht den tatsächlichen Wert des Unternehmens dar. Das Management habe sich deshalb gegen die angestrebte Übernahme ausgesprochen. Statt dessen werde Novell verschiedene Alternativen prüfen, um den Wert der Aktie zu erhöhen. Darunter fallen unter anderem strategische Partnerschaften oder aber auch eine verstärkte Ausschüttung. Auch der Verkauf des Unternehmens sei nicht ausgeschlossen, so Novell in einer Mitteilung.
Anfang des Monats unterbreitete der Hedgefonds-Verwalter Elliott Associates ein Übernahmeangebot an Novell. Das Angebot hat einen Wert von etwa einer Milliarde US-Dollar. Als Grund für das Angebot nannte die Firma, dass sie den Versuch von Novell, sich in den letzten sieben Jahren zu diversifizieren, unter anderem durch Firmenübernahmen, für weitgehend erfolglos hält. Dadurch sei die Novell-Aktie weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben, was auch Elliott Associates treffe, das nach eigenen Angaben bereits 8,5% der Novell-Aktien hält. Nach Bekanntgabe des Angebots stieg der Kurs jedoch deutlich über diese Marke hinaus, was darauf schließen ließ, dass die Novell-Aktionäre ein noch höheres Angebot erwarteten.
Quelle: Pro-Linux
Novell lehnt Übernahme-Angebot ab
- Suse-Newbie
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Wenn Novell wirklich verkauft was wird dann aus Suse?????
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Gab schon Artikel, dass SUSE dann vom Markt verschwindet. Aber alles lauter Vermutungen. Falls Novell mal verkaufen sollte, werden wir ja sehen, was wirklich geschehen wird.
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Wenn Novell wirklich verkauft was wird dann aus Suse?????
Ich kann auch mit einer einmal eingerichteten Suse 10 Jahre leben und hol mir neuere Versionen der Softwarepakete dann eben woanders
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Hi,
ich glaube mal nicht das Novell verkauft, zumindest nicht so schnell ... jetzt wo die in ihrem Hauptgeschäftsfeld (SUSE-Server) anfangen schwarze Zahlen zu schreiben. Selbst wenn dem so wäre, kann ein Potentieller Nachfolger alle bestehenden Verträge mit Firmen die SuSE als Server Distri laufen haben nicht einfach ignorieren und müsste diese weiterführen bzw wäre sich dann dafür bestimmt ein Interessent finden der das dann übernimmt, gerade jetzt wo die zahlen schwarz werden. Was openSUSE betrifft die wir alle so nutzen, da kann ich mir ehrlich nicht vorstellen das kein Interesse besteht die nicht weiter zu führen. Und wenn doch, dann gibt es auch noch andere Distri' s ..... dann wird zu jener gewechselt die YaST einbauen und KDE eingebaut haben

Ich würde das ganze nicht so "hoch hängen", schließlich gab es schon so viele "Gerüchte" um Novell und letztlich auch um SUSE (SLES) einschließlich openSUSE .... die "SuSE" wurde schon so oft für (fast) tot erklärt, ..... und wir Wissen doch was mit tot geglaubten passiert, oder? ..... Richtig, die Leben länger!
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ich glaube mal nicht das Novell verkauft, zumindest nicht so schnell
Ein kleiner oder feiner Unterschied ist der, dass Novell überhaupt nicht gefragt werden kann um sich zu verkaufen.
Novell ist eine Aktiengesellschaft; wenn ein potentieller Aufkäufer an die Aktionäre ein gutes Angebot macht um mehr Knete pro gehaltener Aktie zu erhalten, dann ist sehr schnell ein neuer Eigentümer da.Ich erinnere hier an die Übernahmeschlacht von Mannesmann Arcor an Vodafone.
Und mit Yast gebe ich Dir recht.
OpenSuSE ist nicht so von Novell abhängig wie man vermuten könnte.
Die Distribution Suse wurde an die Community abgegeben zur weiteren Pflege.
Ausserdem gehe ich ganz stark davon aus, dass viele der jetzt evtl. beteiligten Entwickler von Novell dann auch in ihrer Freizeit weiter an der Entwicklung von OpenSuSE teilnehmen -
Da bist du aber im Irrtum, robbie.
Dann müsste Novell/Eigentümer mindestens 51% ihrer eigenen Aktien ausgeschüttet haben bzw. müssen alle Eigentümer mit der Übernahme einverstanden sein. Solange die Eigentümer die Mehrheitsrechte gegenüber ihren "Hauptaktionären" haben und keine Absicht des Verkaufs bewegt, kann gar nichts passieren.
Feindliche Übernahme setzt immer vorraus, dass die Eigentümer dem zustimmen.
Es gibt auch zahlreiche Abwehrmechanismen -Weißer Ritter, den Kurs selber hoch treiben etc.
Somit hat Novell das Recht das Angebot abzuschlagen.
Bei Mannesmann haben die Eigentümer ihre Anteile verkauft unter sehr komischen Umständen, was ja auch Strafprozeße nach sich gezogen hat.
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Ich denke mal die Suse wird uns noch viele,viele Jahre begleiten.:cool:
Sollte sich Novell dennoch dazu entscheiden, vorausgesetzt die Haubtaktionäre verticken ihre Aktien, dann werde ich wohl oder übel eine andere Distrie nehmen.
Nur mir fällt da im Moment nicht eine einzige für mich brauchbare alternatieve ein.:463:Ohne Suse das macht keinen Spas das geht einfach nicht.:confused: