Ein paar Anfängerfragen

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  • Ein paar Anfängerfragen

    Guten morgen openSUSE Community.

    Ich bin ganz neu bei openSUSE und habe dazu ein paar Anfängerfragen.
    Hoffe es ist ok, dass ich diese nun alle in einem Thread zusammenfasse.

    Installation

    Ich habe bei der Installataion "Benutzer als Administrator" abgewählt und
    einen zusätzlichen Root Account erstellt. Ich bin allerdings nun ein wenig
    verwirrt, da es nicht die Standardeinstellung bei der Installation ist und ich
    kein einziges openSUSE YTvideo gesehen habe, dass es so installiert..!?

    Gnome Terminal

    Für Aktualisierungen benutze ich eigentlich immer das Terminal. Da ist mir
    was aufgefallen: Wenn ich mich mit su authorisiere, anschliessend mit cd
    in das Hauptverzeichnis wechsle und ein Update ausführe, ist alles deutsch.
    Mit su - (was besser/schneller wäre) bekomme ich aber englische Ausgaben.
    Gibt es eine Lösung damit diese Ausgaben auch auf deutsch sind?

    Gnome Software

    Yast ist wirklich ein ganz hervorragender Paketmanager, was das Software
    Center von Gnome überflüssig macht. Ist es möglich, dieses mit Yast zu
    löschen? Oder ist das eher keine gute Idee, da es zu fest im System ist?

    openSUSE Firewall

    Ist die Firewall für den Normaluser am Notebook ausreichend vorkonfiguriert?
    Oder ist es nötig noch irgend etwas zu aktivieren oder besser einzustellen?

    Bin sehr gespannt auf eure Antworten. Beste Grüsse vom Zypper
    i speak perfect denglish

    Für den Inhalt des Beitrages 127101 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: zypper

  • Zypper schrieb:


    Gnome Software

    Yast ist wirklich ein ganz hervorragender Paketmanager, was das Software
    Center von Gnome überflüssig macht. Ist es möglich, dieses mit Yast zu
    löschen? Oder ist das eher keine gute Idee, da es zu fest im System ist?
    Kannst du entsorgen, auch PackageKit selbst nebst weiteren Zubehör.

    Für den Inhalt des Beitrages 127102 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: tomfa-ng

  • Zypper schrieb:

    Installation

    Ich habe bei der Installataion "Benutzer als Administrator" abgewählt und
    einen zusätzlichen Root Account erstellt. Ich bin allerdings nun ein wenig
    verwirrt, da es nicht die Standardeinstellung bei der Installation ist und ich
    kein einziges openSUSE YTvideo gesehen habe, dass es so installiert..!?
    Mit dieser Standardeinstellung (Benutzer=Administrator=sudo) nähert sich openSUSE Ubuntu und meiner Meinung nach ist sudo eigentlich für diesen Fall nicht entwickelt worden.
    Besser ist su.

    Zypper schrieb:

    Gnome Terminal

    Für Aktualisierungen benutze ich eigentlich immer das Terminal. Da ist mir
    was aufgefallen: Wenn ich mich mit su authorisiere, anschliessend mit cd
    in das Hauptverzeichnis wechsle und ein Update ausführe, ist alles deutsch.
    Mit su - (was besser/schneller wäre) bekomme ich aber englische Ausgaben.
    Gibt es eine Lösung damit diese Ausgaben auch auf deutsch sind?
    su und su -l sind 2 verschiedene Befehle. su -l öffnet einen neue Loginshell, setzt Variablen neu usw.
    Und natürlich könntest du auch für root auf deutsch umstellen......
    Aber ich benutze dies immer, um zu wissen, ob su oder su - (su - = Kurzform von su -l).

    Siehe:
    LinuxNetz.de | Software & Spiele | "su" oder "su -"?

    Zypper schrieb:

    openSUSE Firewall

    Ist die Firewall für den Normaluser am Notebook ausreichend vorkonfiguriert?
    Oder ist es nötig noch irgend etwas zu aktivieren oder besser einzustellen?
    Wenn die Firewall aktiv ist, solle es passen, evtl. kannst du mal nachschauen, zu welcher Zone deine Netzwerkkarten zugewiesen sind.


    sführe,

    Zypper schrieb:

    Wenn ich mich mit su authorisiere, anschliessend mit cd


    in das Hauptverzeichnis wechsle und ein Update au
    Warum wechselst du mit cd? Kannst du dir sparen.
    Links in dieser Signatur bitte zum Lesen anklicken!

    Code-Tags <<<Klick mich
    zypper <<<Klick mich
    Netzwerkprobleme <<<Klick mich

    Für den Inhalt des Beitrages 127103 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • tomfa-ng schrieb:

    Zypper schrieb:

    Gnome Software

    Yast ist wirklich ein ganz hervorragender Paketmanager, was das Software
    Center von Gnome überflüssig macht. Ist es möglich, dieses mit Yast zu
    löschen? Oder ist das eher keine gute Idee, da es zu fest im System ist?
    Kannst du entsorgen, auch PackageKit selbst nebst weiteren Zubehör.
    Ohhhh super, vielen Dank für deine Hilfe!

    Sauerland schrieb:

    Mit dieser Standardeinstellung (Benutzer=Administrator=sudo) nähert sich openSUSE Ubuntu und meiner Meinung nach ist sudo eigentlich für diesen Fall nicht entwickelt worden.
    Besser ist su.
    Ok, dann war meine Einschätzung bei der Installation richtig. Für den Benutzer und für den Root das gleiche Passwort zu setzen macht doch wirklich keinen Sinn. ?(

    Sauerland schrieb:

    su und su -l sind 2 verschiedene Befehle. su -l öffnet einen neue Loginshell, setzt Variablen neu usw.
    Und natürlich könntest du auch für root auf deutsch umstellen......
    Aber ich benutze dies immer, um zu wissen, ob su oder su - (su - = Kurzform von su -l).

    Siehe:
    LinuxNetz.de | Software & Spiele | "su" oder "su -"?
    Upsss, dass wusste ich tatsächlich nicht. Ich dachte der Unterschied zwischen su & su - sei bloss die Auswahl vom Verzeichnis. :whistling:

    Sauerland schrieb:

    Wenn die Firewall aktiv ist, solle es passen, evtl. kannst du mal nachschauen, zu welcher Zone deine Netzwerkkarten zugewiesen sind.
    Ok, ich werde mich in diesem Bereich mal noch bisschen einlesen müssen...

    Sauerland schrieb:

    Warum wechselst du mit cd? Kannst du dir sparen.
    Also das heisst, ich werde mit su (suse:/home/open #) Root und das ist für Aktualisierungen und Installationen genauso zu empfehlen wie su - (suse:~ #)?
    Ob man letztendlich "su" und "su -" verwendet, ist Geschmacks- und Gewohnheitssache, nicht zuletzt hängt es auch davon ab, was man machen möchte...

    ^^ Hab mir deinen Link nochmals angeschaut, ok - alles klar! Auch dir besten Dank für die Hilfe. Beste Grüsse, Zypper
    i speak perfect denglish

    Für den Inhalt des Beitrages 127107 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: zypper

  • Für den normalen Gebrauch ist es letztlich egal ob su oder su -(l).

    Wenn man jedoch z:B irgendetwas neben dem Paketmanager her installiert, kann es schon einen Unterschied machen.
    Links in dieser Signatur bitte zum Lesen anklicken!

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    Für den Inhalt des Beitrages 127111 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Die "Systemsprache" bei openSUSE ist englisch.
    Selbstverständlich kannst du die auch ändern.

    Der Effekt der wechselnden Sprachen durch verschiedenen Aufruf von su zeigt drastisch,
    dass es einen ganz erheblichen Unterschied zwischen su und su - gibt.

    Der Aufruf einer Login-Shell mit su - oder den Synomina su -l, su --login bewirkt, dass alle Konfigurationsdateien, die bei einem Login abgearbeitet (gesourced) werden.
    Bei einem schlichten su passiert das nicht.
    Damit wird ersichtlich, dass sich die Prozessumgebung eines su von einem su - drastisch unterscheiden kann. Deine "Sprachverwirrung" zeigt genau das. (Es gibt hier sogar ein kleines Tutorial dazu)

    Eine sichere Bank ist unter openSUSE einfach immer nur die Login- Variante von su (also su - oder su -l oder su --login) zu verwenden.
    Und sudo komplett zu vergessen(, es sei denn du hättest die sudoers tatsächlich korrekt konfiguriert).
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Berichtigung ()

    Für den Inhalt des Beitrages 127116 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Berichtigung schrieb:

    Die "Systemsprache" bei openSUSE ist englisch.
    Selbstverständlich kannst du die auch ändern.

    Der Effekt der wechselnden Sprachen durch verschiedenen Aufruf von su zeigt drastisch,
    dass es einen ganz erheblichen Unterschied zwischen su und su - gibt.

    Der Aufruf einer Login-Shell mit su - oder den Synomina su -l, su --login bewirkt, dass alle Konfigurationsdateien, die bei einem Login abgearbeitet (gesourced) werden.
    Bei einem schlichten su passiert das nicht.
    Damit wird ersichtlich, dass sich die Prozessumgebung eines su von einem su - drastisch unterscheiden kann. Deine "Sprachverwirrung" zeigt genau das. (Es gibt hier sogar ein kleines Tutorial dazu)

    Eine sichere Bank ist unter openSUSE einfach immer nur die Login- Variante von su (also su - oder su -l oder su --login) zu verwenden.
    Und sudo komplett zu vergessen(, es sei denn du hättest die sudoers tatsächlich korrekt konfiguriert).
    Wow auch dir vielen Dank für die ausführliche Antwort.

    Was ich an openSUSE (ist doch ursprünglich eine deutsche Entwicklung?) ein wenig schräg finde, ist die Tatsache das sehr vieles "Denglisch" ist. Bei Fedora beispielsweise war das Software Center komplett in deutsch. Auch die Terminalausgaben (su -) waren in deutsch wenn ich mich jetzt nicht komplett irre. Also wenn es eine unkomplizierte Möglichkeit gibt das auf deutsch umzustellen - her damit! Dieses Forum scheint echt ne Menge Fachwissen zu beinhalten, hab meinen Wissensstand nun von Nutzer auf Anfänger korrigiert. ;(
    i speak perfect denglish

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zypper ()

    Für den Inhalt des Beitrages 127126 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: zypper

  • Eine Distribution, wie openSUSE, bietet eine Vielzahl an Programmen.
    Die werden in sogenannte Pakete verpackt.
    Ein solches Paket beinhaltet das Programm selbst, alle seine benötigten Libraries (bei *nix Betriebssystemen SharedLibraries, bei Windows DLLs genannt), ein paar Skripte, die je nach Bedarf vor oder nach der Installation (oder Deinstallation) ausgeführt werden. (Das war grob und ist nicht vollständig).

    Es hat sich eingebürgert, dass jedes Programm auch seine eigenen Sprachpakete mitbringt. Damit nicht ein großes Paket mit allerlei Sprachen, die man eh nicht braucht, installieren muss, gibt es meist ein solches Sprachpaket für eine Sprache.
    Auch dieses Bild ist nur annähernd wahr. Tatsächlich gibt es von diesem Schema diverse Varianten und Abweichungen.

    Jedenfalls lässt sich deine Frage immer nur per Paket selbst klar beantworten.

    Bei openSUSE tragen die Sprachpakete immer ein "lang" im Namen.
    Gehe in die YaST Softwareverwaltung und suche die Programme, die gemischtsprachlich erscheinen, suche die ensprechenden LANGpakete dazu und installiere sie nach.
    Das wird bei einigen schon Abhilfe schaffen.
    Für den Rest frage hier spezifisch, also mit exaktem Namen und Version, nach.
    Sokrates sagte, dass er nichts wisse.
    Ich bin viel, viel klüger als Sokrates.
    Ich weiß ganz genau, dass ich gar nichts weiß.

    Für den Inhalt des Beitrages 127128 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Berichtigung

  • Ja, dass ist mir doch alles bekannt.

    Trotzdem muss ich leider sagen, dass openSUSE das Gnome Software Center nicht vollständig übersetzt auf dem Desktop bringt. Ist ein Schönheitsfehler, mehr nicht...

    Cool wäre aber, wenn mir jemand erklären könnte wie ich die Root Ausgaben im Terminal ebenfalls auf Deutsch ausgeben könnte.

    Gefunden habe ich bei Google:
    Sprache der Konsole / Terminal ändern

    Ich weiss aber nicht, wie ich das umsetzen soll...
    i speak perfect denglish

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von zypper ()

    Für den Inhalt des Beitrages 127130 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: zypper