Scott James Remnant hat bekannt gegeben, dass Upstart, der ereignisbasierte und spürbar schnellere Ersatz für System V-Init, in der Version 1.0 veröffentlicht wurde.
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Upstart Logo
Upstart wurde ursprünglich für Ubuntu entwickelt, wird inzwischen aber auch von anderen Distributionen, beispielsweise Fedora, Chromium OS oder Debian, genutzt. Dienste und Services werden dank Upstart ereignisbasiert gestartet oder beendet und können parallel gestartet werden, was unter anderem den Bootvorgang beschleunigt. Upstart ist in der Lage, von anderen Prozessen ausgelöste Ereignisse zu interpretieren und unerwartet beendete Dienste neu zu starten. Zukünftig soll Upstart Programme auch zeitgesteuert auslösen können.Nachdem alle ursprünglich für Upstart geplanten Features implementiert sind und stabil laufen, hat sich der Entwickler und Upstart-Initiator Remnant entschlossen, den Versionssprung auf die 1.0 zu wagen. Der Code basiert auf der Version 0.6.7 und enthält einige Fehlerbehebungen. Remnant empfiehlt ein Update und geht davon aus, dass nirgends unangenehme Überraschungen zu erwarten sind. Upstart 1.0 ist als Quelltext-Tarball in Ubuntus Launchpad verfügbar. Im Downloadbereich des Projekts und in den Repositoriums von Ubuntu, Debian und Fedora sollte die neue Version in Kürze auftauchen.
Aus: Pro-Linux