Für Entwickler und Tester bietet KDE künftig täglich aus dem aktuellen Stand generierte Binärpakete an. Sie sollen es neuen Entwicklern leichter machen, zu KDE beizutragen.
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Logo von Projekt Neon
Das Projekt, das täglich aus dem aktuellen Stand der Versionsverwaltung von KDE SC Binärpakete erstellt, nennt sich »Projekt Neon«. Eine frühere Inkarnation von Projekt Neon generierte in ähnlicher Weise Binärpakete für Amarok, wurde jedoch eingestellt. Nun soll Neon wesentlich umfassender arbeiten. Zwar muss es momentan noch ohne Binärpakete von Amarok auskommen, es ist jedoch geplant, diese folgen zu lassen.
Laut dem KDE-Team ist Neon eine einfache Möglichkeit für angehende KDE-Entwickler und andere, die zu KDE beitragen wollen, die Arbeit aufzunehmen, ohne den gesamten aktuellen KDE-Stand selbst compilieren zu müssen. Auch das ständige Wiederholen der Aktualisierungs- und Compilierungszyklen sollte damit entfallen. Einzelheiten zu dem System sind in der KDE Techbase zu finden. Ferner steht ein Wiki mit weiteren Informationen bereit.
Projekt Neon setzt zur Zeit die aktuellste offizielle Version von Kubuntu oder eine aktuelle Entwicklerversion der Distribution voraus. Es nutzt die von Launchpad von Canonical angebotene Infrastruktur. Eine Portierung auf andere Distributionen soll möglich sein, wurde aber noch nicht in Angriff genommen. Es werden noch Freiwillige gesucht, die diesen Part übernehmen. Wie den Entwicklern bekannt ist, gibt es bei openSUSE einähnliches Projekt, das aber wohl nur einmal wöchentlich Schnappschüsse vom Entwicklungszweig von KDE SC generiert.
Aus: Pro-Linux