Access Point mit hostapd im 80211n-Standard betreiben

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  • Hallo zusammen,


    ich bin im Moment dabei, einen WLAN-Access-Point mit Hilfe von hostapd aufzusetzen.
    Dieser funktioniert soweit ganz gut. Leider habe ich dabei eine maximale Übertragungsrate von 54 Mbit/sek.
    Mir wäre mehr aber lieber... :)
    Deswegen wollte ich hier fragen, ob vielleicht jemand die Lösung für mein Problem kennt.
    Das System besteht aus einem modifizierter Linux-Kernel. Bei dem WLAN-Modul handelt es sich aum eine SparkLAN-127N auf Basis eines Atheros AR9380 Chipsatzes.


    Meine hostapd.conf:



    Wenn ich hostapd starte kommt dann folgendes:



    Bisher habe ich hostapd bereits neu kompiliert, um den n-Standard überhaupt in der Config-Datei aktivieren zu können. Nun kann ich die Option wenigstens aktiveren, ohne dass ein Fehler kommt. Allerdigns bekomme ich trotzdem nur eine Übertragungsrate von 54 Mbit/sek.
    Kann das an den Ländereinstellungen liegen?
    iw list gibt folgendes aus:



    Hauptziel ist, eine höhere Übertragungsrate zu bekommen.
    Nett wäre es noch, wenn ich das 5-Ghz-Band nutzen könnte.


    Hat jemand eine Idee, an was es liegt?


    Gruß

    Für den Inhalt des Beitrages 36048 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: der_foi

  • So, nach einigem Probieren bin ich zumindest auf eine Teillösung gekommen:
    die geringe Übertragungsrate lag an den Verschlüsselungseinstellungen in /etc/hostapd.conf . Die habe ich jetzt mal folgendermaßen abgeändert:


    Code
    #Verschlüsselung:                                                                                                                                                               	
    macaddr_acl=0
    auth_algs=1
    ignore_broadcast_ssid=0
    wpa=3
    wpa_passphrase=bpng-wlanAPpw
    wpa_key_mgmt=WPA-PSK
    #wpa_pairwise=TKIP                                                                                                                                                              	
    rsn_pairwise=CCMP


    Dass ich jetzt noch immer nicht die Mörderübertragungsrate hab, liegt wahrscheinlich an den schon belegten Kanälen durch andere Netze.
    Deshalb ist das nächste Etappenziel die Nutzung des 5-Ghz Bandes.
    Ich werd euch auf dem Laufenden halten.

    Für den Inhalt des Beitrages 36325 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: der_foi

  • So, um das jetzt abschließend zu klären:


    1. Höhere Bandbreiten liesen sich mit zusätzlichen Antennen am WLAN-Modul erreichen.


    2. Betrieb im 5-Ghz-Band war nicht möglich, weil als regdomain im EEPROM des WLAN-Moduls "world" steht. Damit wird eine Restriktion geladen, die es nicht möglich macht, das 5-Ghz-Band zu nutzen. Dies ist so gewollt, um gesetzliche Regulatorien einzuhalten. Ich habe versucht, dies zu mit einer kleinen Hack-Aktion zu umgehen, jedoch erfolglos. Ich habe jedoch gelesen (nicht getestet, nur gelesen), dass man sich eigentlich nur auf einen Access-Point verbinden muss, der auf einem 5-Ghz-Kanal sendet, um diesen Kanal auch für die eigene Karte im Master-Modus freizuschalten. Dabei wird hineininterpretiert, dass es ja am jeweiligen Standort erlaubt sein muss, auf diesem Kanal zu senden, wenn man sich bereits mit einem Access-Point auf diesem Kanal verbunden hat. Wie gesagt, ich hatte leider keine Möglichkeit, das auszuprobieren.


    Damit betrachte ich das Thema als gelöst....vielen Dank für eure Hilfe :p

    Für den Inhalt des Beitrages 37251 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: der_foi