Timeshift System Snapshots unter Tumbleweed

Hinweis: In dem Thema Timeshift System Snapshots unter Tumbleweed gibt es 1 Antwort.
  • Ai Guude,


    die Backup-Software Timeshift kann von Root Snapshots per rsync auf ein anderes Speichermedium machen. Wenn das System durch ein Update oder user error unbrauchbar gemacht wird, kann über eine Live-Umgebung (oder über das noch bootende System) das System zurück gesetzt werden.


    Preisfrage:

    Funktioniert das auch bei einem openSUSE mit btrfs und snapper? Oder zerstört Timeshift beim zurück spielen das FS und snapshots die Snapper angelegt hat? Würde Timeshift auch alle Snapshots zurück spielen?


    Ich habe nicht das Gefühl, mit btrfs snapshots unsicher zu leben, aber mehr Backups sind besser.

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 279412 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale

  • Ich kann deine Frage nicht wirklich beantworten und kenne auch Timeshift nicht.

    Trotzdem möchte ich dir meine allgemeinen Gedanken mitteilen. Vielleicht gibt dir mein Denkansatz auch Hinweise zur Lösung...


    Warum willst du dein gesamtes System als Backup sichern?

    Um es lauffähig zu halten, hast du ja die Snapshots (btrfs/snapper) auf deinem Rechner. Wenn mal was schiefläuft, kannst du zurück.


    Meiner Meinung nach (jeder kann eine andere haben!!!) braucht es für einen Privatrechner kein Backup des gesamten Systems.

    Ich denke, wir sprechen von privaten Computern! Wenn du Server in einem Rechenzentrum verwaltest, gilt etwas anderes. Aber dann würdest du ja auch diese Frage nicht stellen müssen, hoffe ich.


    Dein System kannst du jederzeit neu installieren. Die Daten liegen offen im Internet. Warum willst du davon ein Backup?

    Eigentlich sind doch nur deine privaten Daten und Konfigurationseinstellungen wichtig!

    Und genau von diesen würde ich ein regelmäßiges Backup machen. Ich sichere /home und ab und zu /etc.

    Das wars.

    Ich hatte noch nie Datenverlust, obwohl ich schon mehrmals bestimmte Rechner von Grund auf neu aufsetzen musste.

    Normalerweise sind alle wichtigen Daten im Home oder unter /etc.


    Auch Zeit sparst du nicht wirklich bei einem Zurückspielen einer kompletten Systemsicherung.

    Ich kann mich erinnern, dass es mal Systeme gab, da musste man während der Installation mehrfach neu starten und warten und neu starten und warten und neu starten und.....

    Das hast du doch bei openSUSE nicht. Die Installation läuft schnell durch. Wichtige¹ Konfigurationen und das gesicherte /home zurückgespielt. Fertig.

    Dafür habe ich früher Back In Time genutzt, heute borgbackup/vorta.


    Ja, man kann auch eine Aufstellung der installierten Programme u.ä. sichern. Aber in der Regel braucht man das nicht. Auch die Mühe würde ich mir sparen.

    Wenn nach einer Neuinstallation ein Programm fehlt: "sudo zypper in Programm" und fertig.


    Ein komplettes Image eines Rechners hatte ich das letzte Mal vor zig Jahren. Damals war es ein Rechner mit MS Windows und die eigentlichen Daten waren so verstreut auf der Festplatte, dass es leichter war, ein Image zu ziehen. Und die ewige Neustarterei hatte genervt.


    Aber bei Linux, speziell hier openSUSE? Ich halte Systemimages unter Linux auf privaten (:!:)Rechnern für Quatsch!



    Ich hoffe, dich stören meine dahingeschriebenen Gedanken nicht.

    Zu deinem Problem / Lösungswunsch wirst du von kompetenterer Seite bestimmt noch bessere Antworten finden.



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    ¹ einige sind schneller neu erstellt als aus einem Backup restauriert.