Beiträge von Scytale

    Wie mein Vorredner sagt:

    Sollte eigentlich unter 15.2 laufen.


    Mal komplett entfernen, repo löschen, von der Teamviewer-Seite das .rpm herunter laden und installieren. Da gibts ein paar zu ignorierende Fehlermeldung wegen fehlender Keys, die man aber beim nächsten zypper up in der Konsole abnicken kann.

    Höchstwahrscheinlich ist der Kernel mal wieder dem Nvidia Treiber davon geheilt. Wenn dem so ist:

    1. Im Grub2 Bootloader vom alten Kernel booten und/oder
    2. Btrfs rollback auf den Stand vor dem Update und dann eine oder 2 Wochen warten und nochmal ein zypper dup testen.

    Linux richtet sich nur!!!11! an die User, die für ihren Computer eigenverantwortlich sein wollen und eben selbst möglichst umfassend steuern wollen.

    AKA von Techniker für Techniker.


    natürlich gibt es Bestrebungen, Distributionen anzubieten (Tlw. Ubuntu und PopOS) die nur auf den Endbenutzer abzielen, erzeugen damit aber den Widerspruch der Offenheit der Linux/Gnu Systeme und OS as a service Wie Windows 10.


    Das heißt, "die Mehrheit", die kein Terminal benutzen wollen, wollen eigentlich auch kein Linux System benutzen.

    Die Antwort ohne Ironie:

    Installiere dein System in Rücksichtnahme von aktuellen Backups mit Leap 15.2 neu. 12.2 is roundabout seit 2014 ohne Updates (ähnlich wie Windows XP!).


    Nicht böse gemeint, aber wenn das mit 12.2 stimmt, ziehe auch den Wechsel auf eine Linux-Distribution in Betracht, die den User mehr an die Hand nimmt und "nervt", wenn das Supportende naht. Ubuntu oder Linux Mint sind trotz allem nie verkehrt.


    Edit:

    Wenn das mit 12.2 ein Fehler war, und du openSUSE LEAP 15.2 meinst:

    Prüfe, ob du das Community Repository "Packman" korrekt eingebunden hast. Wenn ja, auch auf die Paketversionen von diesem Repository umstellen. Anleitung hier (aber bitte auf den Unterschied zwischen Leap und TW achten): https://en.opensuse.org/Additional_package_repositories#

    Wieso bekomme ich mit einem "tumbleweed update" mehrere Änderungen installiert, wo "zypper dup" keine Aktualisierungen anzeigt?

    tumbleweed-cli friert einen bestimmten Versionsstand aller Pakete ein, d.h. das Tool greift auf ein 3rd Party Repository zu, was zu einem bestimmten Punkt vom openSUSE Tumbleweed Repository geklont worden ist. Die Operationen von Zypper bewegen sich ab Scharfschalten des Tools nur innerhalb dieses einen Versionsstandes. tumbleweed update wechselt die Kopie des Repositories gegen die aktuellste Kopie aus und schiebt ein zypper dup hinterher, was dir dann die ganzen Updates anzeigt.

    Der Upgrade-Pfad bei Leap ist wirklich sehr gut getestet, vor allem, wenn man relativ spät im Lebenszyklus auf die höhere Version wechselt. Dass man als Enduser davon nichts mitbekommt wie unter Ubuntu mit schönen Popups ist natürlich suboptimal. Ich habe aber schon mal gelesen, dass sich dass ändern wird. Vielleicht schon mit 15.3. Generell auf TW umzusteigen würde ich nicht empfehlen, da da doch einfach die Maintenance-Zeit hoch geht. Je nach Hardware gibts Updateschübe, die zwischen 1-15 Minuten am installieren sind. Und auch z.T. so massive Änderungen, dass man währenddessen und danach nicht an dem Gerät arbeiten sollte.


    Der stabilste Weg, der vom Wiki empfohlen wird, ist sich einen Boot-Stick mit einem aktuellen 15.2 Iso zu erstellen, von diesem zu Booten und im Boot-Menu nicht "installieren" sondern "upgrade" auszuwählen. Vorteil ist, dass das System nicht läuft, während es sich selbst patched und Dateien im Zugriff hat.


    Aber als nicht zulässige anektdotische Evidenz: Ich habe schon ein paar mal von Leap auf Tumbleweed upgegradet, ohne dass was kaputt gegangen ist (aber nur mit GNOME, Plasma ist viel empfindlicher "dank" akonadi).

    Du hast eine Menge gefährliches Halbwissen.


    Ich gehe jetzt von dem technischen Stand von Leap 15.3 aus. SUSE baut einen Kern-Betriebssystem, dass sich SLE und Leap teilen werden (Stichtwort "binary compatible"). Dieser Kern ist komplett frei und opensource. Beide Betriebssysteme können aber ab dann unterschiedlich erweitert werden, bspw. hat Leap mehr Consumer-Software und SLE wahrscheinlich (hatte noch kein SLE in der Hand) industriespezifische Pakete.


    Was jetzt ab Leap 15.3 neu ist, ist dass der Kern zu SLE identisch ist und vieles einfacher macht. Sicherheitspatches auf SLE können ohne Weiteres auch für Leap veröffentlicht werden (und umgekehrt). Auch ist es viel einfacher, Consumer-Software (oder irgendeine Software, die nur in Leap vorhanden ist), auch auf SLE zu integrieren. Sprich: Das Entwicklungsökosystem rückt näher zusammen und kann einfacher von Synergieeffekten der Communites profitieren, ohne dass unnötig manpower für profane Arbeiten aufbringen zu müssen.


    Und nochmal, weil du so einen Narren an der ganzen Lizensiererei gefressen hast:

    openSUSE LEAP & Tumbleweed sind komplett frei und opensource (wenn man bestimmte Komponenten wie Treiber und Packman ausklammert). Die GNU GPL gibt die Freiheit, den Code frei zu verwenden (mit EInschränkungen). Was Unternehmen nicht dürfen, ist openSUSE zu nehmen, es umzuettiketieren und eine DVD für 100€ zu verkaufen. openSUSE aber einfach als Betriebssystem zu nehmen, es in Produktivumgebungen zu nutzen ist völlig i.o.


    Dein Letzter Absatz ist leider einfach haltlos. Außerdem habe ich die Vermutung, dass du die Bedeutung von freier opensource software in der Industrie komplett falsch einschätzt. SUSE "buttert" seit Jahrzehten Gelt in openSource Software und trotzdem gibt es sie noch, eben weil sie das Verkaufen des Betriebssystem nicht das Geschäftsmodell ist. Das Geschätsmodell ist das Ökosystem, Synergieeffekten zwischen SLE und openSUSE, technischer Support und richtig teure Supercomputer Projekte.


    Und wenns mal nicht so gut läuft, geht natürlich SUSE pleite und openSUSE hört auf zu existieren. Gratulation, Sherlock. ABER SUSE gibts halt schon seit 30 Jahren und die Geschäftszahlen sind bombe. Größenordnungen mehr als bei Ubuntu, was überhaupt Schwierigkeiten hat, Gewinn zu machen. D.h. es ist relativ Wahrscheinliich, dass es openSUSE auch in 10 Jahren noch gibt.


    Der Pudels Kern ist aber, dass das o.g. scheiß egal ist, weil frei und opensource. Wenn irgendwas schief läuft, gehts einfach zur nächsten Linux Distribution, weil der Code ja nicht geheim auf irgendeinem SUSE Server liegt, geschwiege denn nur SUSE gehört. SLE und LEAP setzt sich aus einer vielzahl von freien Softwareprojekten zusammen, mit denen SUSE gar nichts zu tun hat, außer sie für ihre Distro zu paketieren.

    Was heißt den "Bibliothek" wird nicht angezeigt?


    Heißt dass, der Tab mit der Bibliothek ist technisch kaputt und nicht anwählbar/defekt, oder sind installierte Spiele aus einem möglichen Backup dort nicht aufgelistet?

    Du hast da was durcheinander gebracht.


    Die Marke openSUSE ist natürlich geschützt und darf nicht beliebig von Dritten benutzt werden.


    openSUSE selbst ist frei bzw. nutzt hauptsächlich die GNU GPL. In Details kann das natürlich abweichen. Eine komplette Lizenzänderung ist auch nicht (legal) möglich, da das natürlich bedingt wird von den Lizenzen Upstream.


    Daraus folgt, dass openSUSE natürlich in kommerziellen Umgebungen genutzt werden darf, also Server, VMs, Desktop Clients, und was man sich ausdenken kann, solange es sich im Ramen der GNU GPL befindet. In meinem Job sind openSUSE Server nicht selten, und in meinem Arbeitsumfeld haben wir auch die ein oder andere openSUSE Appliance.


    Auf deine Frage, wie sicher ist es, dass openSUSE auf lange Sicht weiter bestehen wird und ob die enge Verbindung zu SUSE für openSUSE schlecht sein könnte:


    SUSE gibt es schon lange, nach Maßstäben der Techbranche schon seit der Steinzeit. Das ist sehr gut, denn das heißt, sie machen langfristig irgendwas richtig.

    SUSE hat sich am Markt auch mit langfristigen Strategien behauptet, macht operativen Gewinn und ist auch in Details "stabil", d.h. keine firmenpolitische Hau-Ruck Entscheidungen, wie es tlw. bei Canonical und Ubuntu gibt. Es gab keinerlei Anhaltspunkte, dass SUSE es jemals vorhatte oder vorhaben wird, openSUSE fallen zu lassen.


    Darüber hinaus ist die Entwicklergemeinschaft zwischen SUSE und openSUSE eng verzahnt, d.h. es ist nicht zu erwarten, dass die Belegschaft in der Breite von openSUSE abspringt.

    Dass sie abspringt ist auch sehr unwahrscheinlich, weil openSUSE SUSE Linux nützt. Anders als das (bald eingestellte klassische) CentOS hat openSUSE Leap seinen Platz und Nutzen im Entwicklungsökosystem. D.h. Leap und SLE sind sich gegenseitig Down/Upstream. Darüber hinaus entwickeln openSUSE und SUSE Entwickler immer primär für Factory, bzw. Tumbleweed, das von beiden Distributionen upstream ist. SLE und Leap haben beide Nutzen aus der Art, wie sie entwickelt werden und machen beide gleichzeitig das Upstream Projekt besser. openSUSE aus diesem Ökosystem zu entfernen hieße, Leap und Tumbleweed einzustampfen und massiv schlechteren Code für SLE zu haben.


    Red Hat hatte zB. das Problem, dass CentOS "nutzlos" für RHEL war und deswegen wurde es umgestellt, damit es Upstream zu RHEL und downstream zu Fedora ist.

    Ich würde einen Weg direkter gehen und über das Kommandozeilen-Tool "youtube-dl" die Audiospur eines Videos herunter laden.


    Code
    youtube-dl -F "VideoURL"

    Zeigt verfügbare Formate mit einem "format code" an


    Beispiel:

    Code
    youtube-dl -f 250 "VideoURL"

    lädt dann das Format unter dem Format Code herunter.

    Man kann noch deutlich mehr Argumente mitgeben und bspw. den Speicherort definieren, aber so gehts auf die Schnelle einfach ins Homeverzeichnis


    Kleine Anmerkung: Du hast Leap 15.1 im Einsatz, das ist EOL und bekommt keine Sicherheitsupdates mehr. Bitte updaten. Ich kann nicht garantieren, ob youtube-dl unter einer älteren Version noch funktioniert.