Beiträge von Scytale

    Vielen Dank für die Antworten. Hat jemand einen Tipp zu evolution? Ist dieser merkwürdige Effekt bekannt? Ich habe die Hoffnung noch nicht aufgegeben.

    Entschuldige bitte, meine Berufsethik treibt mich zu folgenden nicht hilfreichen Aussagen:


    • Ein ungetestetes Backup ist kein Backup, d.h. -eigentlich- muss Evolution bei einem -vollständigen- Import des vorher funktionierenden home Verzeichniches auch hinterher funktionieren. Wenn es das nicht tut, stimmt was mit dem Backup nicht, entweder liegt ein technischer oder User-Error vor. Wie machst du deine Backups, manuelles Kopieren oder spezielle Software?
    • Du solltest -niemals- bei Produktivsystemen Dualboot auf einer Platte einrichten. Wenn nötig, irgendwie das auf 2 unterschiedlichen Festplatten lösen. Wenn das nicht möglich ist, immer ein automatisiertes und getestet Backup nehmen. Muss nicht zwingend durch einen User-Error alles kaputt gehen, Windows überschreibt gerne Bootloader von anderen Betriebssystemen. Sehen viele anders, aber Dualboot sollte man nur temporär zum Testen einrichten auf Systemen, wo man im Zweifelsfall alle Daten verlieren kann.
    • OS Hauptversionsupgrades können in solchen komplizierten Umgebungen nicht getestet werden, sprich: Das ist von openSUSE einfach her unsupported, und der User muss ganz genau selbst wissen, was er da macht.

    Zu Evolution speziell: Hast du dein Postfach als Pop3 hinzugefügt? Weil beim Standard IMAP könntest du einfach das Postfach einmal löschen und neu einrichten und alles wird wieder vom Server geladen.


    Edit: IMAP Dopplung wegen fehlender Leseskills. Wie Alero schreibt.

    Man sollte sich openSUSE Tumbleweed nähern, als ob es ein Arch Linux wäre. Dass es so einen "einfachen" Installer hat erweckt einen falschen Eindruck von der Komplexität. Falsches Keyboard-Layout ist nur einer der Bugs über die Jahre, ich hab immer mal ein Tumbleweed ISO erwischt, dass eine kaputte Installation erzeugt hat. Das ist nicht wertend, weil das die Natur der Sache eines RR ist.

    1. Bist du von den Default-Einstellungen abgewichen? Denn openSUSE macht normalerweise ein verschlüsseltes LVM, was mit nur einem Passwort entsperrt wird.
    2. Früher war das der Default, und es gab Wege, nur ein Decryption Password eingeben zu müssen. Leider ist das opensuse Wiki gerade für mich down. Suche da später mal nach irgendwas wie "SDB Boot full disk encryption"
    3. Encryption nur von home ergibt keinen Sinn, da Userdaten durch Caches etc. zum unverschlüsselten Root leaken können.

    Discover/Gnome Software refreshen in der Form von Packagekit immer nach dem ersten Login nach reboot alle Repo-Daten, und können je nach CPU/Internetverbindung Zypper für 30 bis 60 Sekunden blockieren. Also nicht nur, wenn du da aktiv was machst. Wenn dich das stört, Auto Updates ausschalten.

    Nicht hilfreicher Kommentar:


    Ich würde TPM2 Verschlüsselung nochmal reifen lassen, das ist überall noch im "ganz neu und experimental" Status, und ganz abgesehen davon je nach Kriterium, einfach keine FDE, weil alle ab Hardwarehersteller bis Regierungsbehörden Zugang zu den Verschlüsselungsphrasen im TPM Chip haben.