Beiträge von Scytale

    Danke euch!


    Ist das echt noch ein Muss? Dachte, ich hätte damals, als die Umstellung zu SELinux war, in einem YT-Video gesehen, dass das sehr schnell gefixt und eine entsprechende Policy bei der Steam-Installation mitgeliefert wurde. :/

    Du hast Recht, Stand jetzt muss man keine SELinux Einstellungen vom Auslieferungszustand aus anpassen, GE-Proton kann jetzt ootb benutzt werden.

    Auch dir vielen Dank!


    Sobald ich wieder am Rechner sitze, installierte ich neu. Diesmal direkt vom USB-Stick ohne Ventoy. Werde SELinux auf jeden Fall aktiviert lassen und schauen, ob alles läuft. Das Problem mit Steam und GE-Proton müsste ja gefixt sein.

    Nein, für GE-Proton musst du einmalig

    Code
    sudo setsebool -P selinuxuser_execstack 1

    ausführen.

    Zum rückgänging machen

    Code
    sudo setsebool -P selinuxuser_execstack 0

    SELinux ist ein ziemlich grundlegende Zugriffsteuerung, die Dateizugriffe der Programme steuert und eingrenzt. Und das ist SEHR wichtig, sobald User im Spiel sind, die auf ihren Maschinen Quatsch anstellen und Dinge installieren, und nicht wissen, was sie tun.


    In kurz: Nein, deaktivieren ist nicht sinnvoll, troubleshooten und SLELinux Einstellungen vornehmen (lernen) ist sinnvoll.


    Ich hatte bis jetzt 2 Fälle, in +10 Jahren, wo 1x Apparmor und 1x SELinux den Start einer App blockiert haben. Ersteres war ein Ubuntu-Bug, und das zweite war eine gut gemeinte Default Einstellung von Tumbleweed (Keine Steam games starten mit GE-Proton)


    Wenn man aber ein Purist ist, und z.B. ein Arch zu Fuß installiert und nur genau das installiert, was man benötigt und keine AUR Pakete benutzt, dann kann man vielleicht auf SELinux/Apparmor verzichten.

    Ganz grundsätzlich: Secure Boot ist nicht zwingend notwendig. Das ist ein Vertrauensbasierter Signiermechanismus, wo an letzter Stelle Microsoft steht und die Behauptung aufstellt, nur sichere Software zu signieren. Ob die Software tatsächlich sicher ist, wird nicht geprüft, und ja, die Schlüssel zum signieren wurden auch schon mal geklaut worden. Dem entsprechend würde ich Secure Boot einfach im BIOS ausschalten, wenn die Rechenleistung deines PCs noch ausreicht.

    Keine Ahnung. Ich nutze ausschließlich KDE. Gnome ist mir ebenfalls ein Graus.

    Alero, ich will nicht deine Meinung zu Gnome, sondern du sollst Gnome einfach mal testen, ob da deine Maus unter Wayland auch nicht funktioniert. Weil dann kannst du auch sagen, es sei ein openSUSE Problem und kein KDE Problem, und du kannst vor allem auch besser nach einer Lösung suchen.


    "Ich mag Gnome nicht"- Diskussion hin oder her, der Corporaty Teil von openSUSE arbeitet viel mehr an Gnome als an KDE, weil Gnome der default ist auf SLE, dem entsprechend läuft Gnome rein technisch auf openSUSE (u. Tumbleweed) oft runder als KDE Plasma. Siehe der locale Bug in Plasma bei TW Neuinstallationen. Alles auf English, es sei denn man stellt es händisch um. Bei Gnome? Deutsches Keyboard Layout. Wayland? Schon 2 Jahre früher als bei Plasma als daily driver nutzbar. Plasma ist ist mit Wayland jetzt gerade mal auf dem Stand von Gnome von vor 1-2 Jahren, was Stabilität angeht.


    Also teste das endlich mal, weil Distrohopping als Workaround führt dann nur zu einem PC mit 6 OS-Installationen, aber nicht zu einer 6-Fach höheren Produktivität...

    Das mag wohl sein, das man mit einer Kabelmaus keine solche Probleme hätte, aber ich kann das Strippengewirr auf dem Tisch nicht leiden. Das ist mir ein Graus.

    Nun ja, ein neues System brauche ich nicht aufzusetzen, da mein Rechner mit 6 Festplatten und 6 verschiedenen Betriebssystemen läuft.

    Man könnte das als absurden Gegensatz verstehen. Spaß ;)


    Ganz blöd, ist das ausschließlich unter KDE so, oder auch unter Gnome?

    Ich sag dir, dass Bluetooth scheiße ist und dass du zero Probleme hättest bei einer Kabellösung. Ich hab ein dediziert Linux zertifiziertes System von Tuxedo, und da geht nach 1/10 Suspends BT einfach nicht mehr. Ich hab da für mich einfach gelernt, den Weg des geringsten Widerstands zu nehmen, und das ist für mich in meinem Setup einfach immer Kabel. Sicherer, zuverlässiger, und kein Batterieausfall in ungünstigen Situationen. Aber das ist individuell und weder richtig noch falsch, ich finde es für mich persönlich einfach billiger, eine Kabelmaus zu kaufen, anstatt das OS mit gewissen Risiken neu aufzusetzen, da ist mir die Arbeitszeit einfach teuerer als eine 20-50 € Maus.

    Alero

    Über Linux Hardware-Inkompatibilität ranten ist so 2015 ;)


    Das würde mich in meiner Ehre kränken, wenn Maus+Tastatur Kombo mich zum Wechsel der Distro zwingen würden. Ich hab auch überall nur Kabel dran, weil man da BT als zusätzliche Fehlerquelle ausschließen kann.


    Hast du mal klassisches Troubleshooting betrieben? Ist das BT und/oder hat das einen eigenen USB-Receiver? Kann da die Firmware geupdated werden? Wird der Receiver unter X11 und Wayland korrekt erkannt u. angezeigt? Gibts in den Logs Fehlermeldung bzgl. HID Devices?


    Weil ein Wechsel zu Fedora kann dir auch auf die Füße fallen, da Fedora trotzdem TW hinterher hängt und etwaige Änderungen, die deine K950 in Wayland inkompatibel machen, in ein paar Monaten auch in Fedora landen könnten.


    Ansonsten back2topic:

    Ich hab seit 3 oder mehr Jahren X11 kein einziges Mal benutzen müssen, obwohl ich auch haußtsächlich zocke unter Linux.

    D.h. im Klartext, dass für dein Gerät keine DNS Namensauflösung funktioniert.


    (d.h. der Weg ins Internet geht, die reine WLAN Verbindung funktioniert technisch, aber URLs können nicht auf IPs übersetzt werden. Die IP manuell anpingen geht aber; also ist dein DNS auf dem NB kaputt).


    Kontrolliere bitte mal im Networkmanager, ob du bei der gespeicherten WLAN Verbindungen einen custom DNS Server eingetragen hast, bzw. setze mal einen anderen wie 9.9.9.9 oder 1.1.1.1 (Quad9, Cloudflare)

    Alle Pakete durchlaufen automatisierte Tests, und zwar nicht jedes Paket einzeln, sondern alle Pakete in einem sog. Snapshot. Erst wenn das openQA ein Snapshot frei gibt, kommt auch die neue Version von bspw. Firefox als Update bei den Clients an. Das kann zur Folge haben, dass FFx in TW manchmal später als bei Arch oder fixed releases verteilt wird.


    Es gibt natürlich auch Wege, sicherheitskritische Updates schnell an dem Prozess vorbeizuschleusen, aber mir ist jetzt nichts bekannt, dass FFx 150 Schwachstellen fixt, die aktiv in the wild schon exploitet werden.


    Ich persönlich weiche bei Firefox auf das Flatpak aus, das wird von Mozilla gewartet (also "sicher") und erhält die neue Version oft schon am gleichen Tag (und die proprietären Codecs sind in der Flatpak Version integriert und ich kann dann auf Packman verzichten).