Beiträge von Scytale

    Wenn es ganz spezifisch um Tumbleweed gehen soll: Die neuste Version von Firefox hängt regelmäßig tagelang im QA fest, weils immer um den gesamten Snapshot geht. Auch bei TW ist das FFx Flatpak schneller.


    Ansonsten ist die Nutzung von Flatpak natürlich ein Tradeoff. Wenn ich dafür Third Party Repos aus dem Weg gehen kann, hol ich mir halt die ein oder andere Runtime Bloat mit ins Boot.

    Aber irgendwann ist immer das erste Mal. Im übrigen habe ich mich von Firefox und Thunderbird schon komplett gelöst und nutze jetzt Vivaldi, da der alles bietet, inklusive Mail, Feed und Kalender.

    Offtopic:

    Vivaldi ist:

    • nicht opensouce
    • nicht in den openSUSE hauptrepositories
    • aus einem third party repo mit geringeren Sicherheitsstandards
    • mehr Features = größere Angriffsfläche. (Imho auch der schlechteste Performer selbst im Vergleich zum Firefox)
    • basically Google Chrome

    Und wieder was ganz anderes:

    Dieses Jahr kommen möglicherweise Google Chrome und Brave Browser als flatpak raus. Es gibt beide Browser schon testbar in einem Beta Repo von Flathub.

    Leap 15.3 hat aktuell eine ältere Flatpak Version, unter der Firefox trotz der o.g. Fixes nicht so gut performed wie unter Tumbleweed. Unter Tumbleweed habe ich keine Probleme, aber unter Leap ruckeln Videos sehr stark im Fullscreen und unter Wayland. Das ist aber etwas, was todsicher in 15.4 behoben wird, da man ja sehen, kann, dass in der "Entwicklungsversion" von openSUSE alles besser läuft.

    Kleines Update zu der o.g. Aussage:


    Durch Updates haben bei mir die Ruckler bei Fullscreen Wiedergabe unter GNOME Wayland gänzlich aufgehört. Auf meinem Leap System kann ich keine mit dem Auge sichtbaren Performanz Unterschiede ausmachen. Auf meinem (deutlich schwächeren) Test Notebook mit 15.4 Beta ebenfalls keine Performanz Probleme.

    Hallo zusammen!

    Ich bin gerade dabei, mich in openSUSE Leap als mögliche Alternative zu Debian Stable reinzuarbeiten. Grund für meine Überlegungen sind immer mal wieder stark verzögerte Sicherheitsupdates bei Debian, die mich etwas ins Grübeln bringen. Und als "LTS-Fan" wäre Leap hier meine erste Wahl.


    Grüß dich!

    Ich spring mal allen in die Parade und sag einfach mal, dass du dich überhaupt nicht mit Packman und den Codecs rumschlagen solltest, wenn es dir um absolute Sicherheit geht. Ich hab mal meine Überlegungen in einem eigenen How-To zusammengefasst, wie man Packman durch die Nutzung von Firefox und VLC als Flatpak umgehen kann. Und man bekommt bei Firefox auch die Nicht-ESR Version direkt am Tag des Release, also deutlich schneller als über das Hauptrepository.


    Packman bekommt im Sinne der Hauptrepositories keine Sicherheitsupdates und überschreibt Pakete aus dem Hauptrepository. Konzeptionell ist das gefährlich, auch wenn noch nie was passiert ist.

    Und wie ich weiter vorne geschrieben habe, Debian ist explizit für ältere Hardware konzipiert, keine andere Distro hat so viel alte HW Unterstützung mit an Bord. Find ich ne gute Wahl.

    Btrfs nur verwenden, wenn die Copy-on-Write Snapshot Funktionalität benötigt wird. Ansonsten hast du nur nutzlosen Overhead und schlechtere IO Performanz (D.h. ließt und schreibt langsamer) als bei Ext4. Außerdem passieren bei btrfs Dinge, die bei anderen FS nicht passieren. Bspw. Checkt das FS nach bitrot (was gut ist) mit dem Nachteil, dass für den Laien aus unersichtlichen Gründen das FS auf einmal nur noch Read only ist.


    Deswegen rate ich lieber zu Ext4. Btrfs ist zwar sehr gut, aber damit muss man sich schon auf einem anderen Level auseinander setzen.

    Ich hab jetzt noch mal eine penible Reinigung des Lüfters durchgeführt, um auszuschließen, dass hier die Fehlerursache liegt. Es ist festzustellen, dass der Lüfter wie schon vorher praktisch immer läuft (und das war definitiv nicht der Fall unter Fedora, das bis vor ein paar Tagen auf diesem ThinkPad werkte).


    Gibt es da möglicherweise Unterschiede zwischen den Auslöseschwellen? 55 Grad CPU-Temperatur scheint mir recht niedrig für einen Lüfter-Dauerlauf.

    Möglicherweise gibt es dann einen Defekt an der CPU.


    Ich vermute das, weil das Betriebssysten, weder Linux, Windows oder andere ihre Finger im Spiel bei der Lüftersteuerung haben. Lüftersteuerung und Überwachung der CPU Temperaturen macht alles das BIOS, maximal kann man Sensoren auslösen, aber das OS kann per Design nichts an Funktionalitäten des BIOS rumpfuschen. Das einzige, was das OS macht, ist für die Auslastung der CPU zu sorgen. Es kann natürlich auch sein, dass es kein Hard Freeze wegen Überhitzung ist sondern eine Kernel Panic wg. Problemen des SUSE Kernels an sich sind.


    Da wäre in meinen Augen der logische Schritt, zurück zu Fedora zu wechseln und da mal das System zu beobachten, wie es unter Vollast läuft. Oder im openSUSE Ökosystem Tumbleweed mit einer neueren Kernelversion testen. Kann ja durchaus auch sein, dass Leap nicht läuft auf deiner Hardware.

    Das Fehlerbild ist 100% Drehzahl der Lüfter, trotzdem Überhitzung mit Hard Freeze samt Datenverlust. Nix was das OS kann, löst so was aus. Das ist alles ein Level tiefer als das OS (aka BIOS mach die Lüftersteuerung). Eine CPU kann Stundenlang 100% volle Lotte geben und nicht crashen wenn die Kühlung ordentlich arbeitet. Das Ding ist am Abrauchen, da gehen bei mir alle Alarmglocken an.

    OFFTOPIC

    Sich einzelne Zitate rausgreifen und sich dann abarbeiten und die konstruktiven Lösungsansätze ausblenden spricht auch für dich.


    Kontext ist König.


    Es geht um 11 Jahre alte Hardware. Auf 11 Jahre alter Hardware hat openSUSE gewaltigen Overhead, weil es technische Features hat, die auf moderne Workstations zugeschnitten sind. Btrfs+Snapper is im Kontext von Linux-Distributionen Raketentechnik. Wenn das noch die Originalhardware ist, gehts hier um sich drehende HDDs mit 250-500 GB. Dafür ist openSUSE einfach nicht mehr konzeptioniert. Debian hat spezifisch als Ziel, auf einer möglichst breiten Hardwarebasis zu funktionieren. openSUSEs hardwarekompatibilität ist einfach schmaler, und 11 Jahre alte Laptops sind einfach schon Edge Cases.


    Und wie gesagt, dass aller aller aller ALLER wahrscheinlichste ist erstmal Hardwareausfall aka Kühlung läuft unter Optimum, und openSUSE triggert das möglicherweise durch andere Grundkonfigurationen nur. Wir wissen nicht, ob Fedora mal länger unter Volllast stabil lief. Auch wissen wir nicht, ob die Überhitzung tatsächlich von openSUSE ausgelößt wurde oder ob das nur zufällig mit dem Wechsel auf openSUSE ausgelößt wurde. Mit steigendem Alter der Hardware steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass Dinge einfach so kaputt gehen


    Das Symptom ist, dass es einen Hard-Crash der CPU durch Überhitzung gibt. Da könnt ihr gerne im Terminal rumturnen, macht aber halt nur Sinn, wenn man es ausschließen kann, dass die Hardware kaputt ist.


    €:

    Alero Alles klar. Habe deinen Post erst nach Abschicken gesehen.