Beiträge von Scytale

    Deine Lösung ist völlig i.O. nur wie schon angesprochen wurde hast du keine Airgap, d.h. du bist nicht gegen den häufigsten aller Malware-Angriffe geschützt. Die Lösung dafür ist halt einfach ein Offsite-Offline Backup. Also bswp. eine NAS, was nach dem Backup offline genommen wird, oder jeh nach Größe deiner Backups eine Externe HDD. Das wäre dann aber eine zusätzliche Absicherung.


    Aber ansonsten nutze einfach das Tool, was du im Griff hast. Rsync, Borg (für Dummies wie mich graphische Frontend Vorta), Backintime, usw.

    Mal blöd gefragt, aber was ist denn das Interessante an der Solus-Distribution, verglichen z.B. mit Tumbleweed KDE? Ich frage aus echter Neugier.

    Solus ist interessant, weil es in gewisser Art hyper-fokussiert ist auf den Desktop und kein Ballast mitschleppt, wie halt die typische Linux Distros wie die von openSUSE. Ich find Solus schon super geil, es schließt so die Lücke zwischen einem Tumbleweed und einem Linux Mint und ist gleichzeitig agiler in der Entwicklung. Es ist sehr simpel in Bedienung und hat nicht so eine versteckte massive Komplexität wie Tumbleweed. Mittlerweile hat das Projekt sich auch schon als ziemlich stabil bewiesen und hat einige Kriesen bewältigt (plötzlicher Fortgang von Ikey damals).


    Und es ist sehr aufregend, da politische Themen da in einer Art diskutiert werden, die so in einem klassischen Projekt so nie geführt würden. Bspw. will Solus komplett von Gnome und GTK weg, weil denen die nicht mehr passt, wie GTK entwickelt wird. Und das find ich schon spannend, einfach dass da einfach Gegenkonzepte gefahren werden.


    Solus ist aber trotzdem sehr klein und man merkt einfach, dass da nicht die gleiche Manpower am Werk ist wie bei anderen Distributionen. Aber deswegen ist das Projekt auch so fokussiert auf den Desktop, und dafür ist es sehr gut.

    Die Konfigurationsdaten im Homefolder bleiben bestehen und müssen per Hand gelöscht werden.


    Code
    zypper clean

    sollte reichen, das steht in der Wiki Dokumentation. Meinem Verständnis nach macht das System das auch selbst, und man muss nur im Fehlerfall oder bei extrem wenig freien Speicher eingreifen.


    Zypper kann auch lokal gespeicherte RPMs installieren.

    Code
    zypper in /path/to/file.rpm


    Du hast das zwar nicht gefragt, aber ich empfehle, Applikationen mit dem -u flag zu deinstallieren. Das schließt die Abhängigkeiten des Programms mit ein. Unter openSUSE gibt es kein "apt autoremove".

    Code
    zypper rm -u vlc

    mit dem -u flag aber bitte immer auch die Nachfrage von Zypper durchlesen. Manche garstigen Abhängikeiten ziehen eine ganze Desktop Umgebung mit herein. Z. B. der Videospielertotem deinstalliert mit Abhängigkeiten halb Gnome.

    Kann es sein, dass wir hier jemanden haben, der Software nur über die Website sucht und installiert? Wie schon korrekt angemerkt sind alle vom TE genannten Applikationen in den Hauptrepositories von Tumbleweed. Ich seh hier jetzt 2 1/2 Troubleshooting über das Fixen von Factory Repositories, und das Ignorieren auf die Frage, warum überhaupt die Factory Repos bemüht, wenn alle genanten Apps in dem getesteten und stabilen Hauptrepo sind. Man sollte da nochmal von ganz vorne anfangen:


    1. Anwendung in den Repos suchen:

    Code
    zypper se 'packetname'

    2.

    Wenn nicht in den Repositories vorhanden -> Auf Flathub suchen. Kdevelop zum Beispiel.


    3.

    Erst dann hier nach der Software schauen und sich genau überlegen, ob man das machen sollte. Factory repos sind nur dazu da, um technisch die Integration in Tumbleweed zu testen, nicht um sie produktiv irgendwie einzusetzen.

    Was für ein Problem haben der TE und du damit?

    Weil der Erkenntnisgewinn aus dieser Problematik nur ist, dass das System zu wenig Spielraum für Overhead bietet und somit das Ziel nicht eine kleinteilige Analyse einzelner Systemprozesse sein kann, sondern nur die Auswahl eines Linux OS nach Kriterien der optimalen Ausnutzung der vorhandenen spärlichen Systemressourcen eine fundamentale Verbesserung ist.


    Sprich: Es ist einfach Zeitverschwendung, eine gewisse Analysetiefe zu erreichen. In Firmen wird würde so ein Gerät einfach weg geschmissen und ersetzt, da 10 Minuten Fehlersuche mehr an Manpower kostet, als das Gerät wert ist. Man macht maximal einen Versuch mit der höchsten Erfolgsaussicht, in diesem Fall bei Performanz-Problemen einfach mal das OS testen, was den geringsten Fußabdruck hat, was Ressourcenverbrauch angeht.

    Das ist nachweislich in dieser Absolutheit Unsinn.
    Die Rechner in meiner Familie sind teilweise über 10 Jahre alt und laufen zügig. Wenn sie nicht zügig laufen suche ich mit Iotop und top nach Ursachen und finde sie damit immer.


    Das hier vorliegende Phänomen hat mit hoher Wahrscheinlichkeit nichts mit dem Systemalter zu tun.

    Loide, ich wunder mich über euch.


    Ich hab das NB nachgeschlagen, was schon damals wegen seiner zu schwachen CPU in Testberichten kritisiert worden ist. Dazu kommt noch eine HDD (Steinzeit).


    Da muss man kein Dr. Watson sein um mitzuschneiden, dass bei einem snapper timeline und btrfs-balance job die CPU und die HDD voll ausgelastet sind, wenn wenn die diffs von mehreren dutzend GB an snapshots versucht wird zu errechnen. Hier gehts nicht um Leap mit ab und zu ein paar MB Updates, sondern der TE spricht von Tumbleweed, was pro Woche mehrere GB an Snapshot-Changes verursacht. Das ist einfach zu viel Holz für so ein altes Gerät, bzw geht ein signifikanter Teil der Geräteleistung für Overhead drauf, den andere Linux OS auf Kosten von btrfs features nicht haben.


    D.h. Man kann da jetzt Zeit verschwenden und möglicherweise auf Kosten der Stabilität oder der Snapper Zuverlässigkeit zu optimieren, oder man nimmt einfach ein von Anfang aus sparsameres OS und man spart sich einfach Zeit und Mühen.


    Deswegen ist die einzige sinnvolle und Zeit effiziente Lösung ein openSUSE ohne btrfs, eine SSD oder ein sparsameres OS.

    Das sieht normal aus,oder gibt es etwas auf das ich besonders achten sollte?

    Wenn du die Festplattenauslastung kontrollieren willst, dann auch iotop, das ist wie top nur für Festplatten IO's.


    Aber wie gesagt, ich würde da nicht lange rum docktorn, openSUSE nutzt mit btrfs halt sehr moderne Technologien, und nach meiner Erfahrung merkt man diesen Overhead bei allem, was alter als 2015 ist relativ deutlich. Wenn du btrfs Balance identifiziertst, kannst du dir eventuell auch nochmal Leap anschauen, da da der Job weniger zu tun hat, da durch die Natur des static releases sich weniger Daten verändern und da weniger Last durch die Snapshots entsteht.


    Ansonsten stimme ich Alero zu. Linux Mint ist hervorragend und du kannst sogar XFCE nehmen, wenn Cinnamon als Desktop Umgebung zu viel Leistung zieht. Manjaro vertraue ich nicht genug als Projekt, da gibt es mir zu viele Gerüchte und ich mag deren Upgrade-Konzept nicht.


    Eine günstige SSD verdoppelt gefühlt die Leistung von so einem alten Gerät, und die kosten ja auch nicht mehr die Welt.

    Hab ich dein Notebook korrekt nachgeschlagen, wir reden hier von einem 10 Jahre alten Notebook? Wenn ja vermute ich einfach, dass die schwache CPU und HDD mit den regelmäßigen btrfs balance jobs überfordert ist. Ich würde dann ext4 als Dateisystem empfehlen und dann auch nicht Tumbleweed.

    HP Drucker sind immer sehr gut unterstützt. Es gibt auch eine Gui via "HPLip", mit der die EInrichtung einfacher geht. Auch gut sind Geräte, die per IP eine Management-Oberfläche anbieten. Hab hier einen ollen HP OfficeJet 4650 All in One Gerät und der tut einfach alles unter Linux, was er unter Windows tut.