Ich möchte ein bisschen aufräumen

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  • Ich benutze seit Jahren OpenSUSE Leap, aktuell die Version 15.6 mit Gnome aus Benutzeroberfläche und das enthaltene Evolution als Mailprogramm. Die neueste Version erhalte ich jeweils durch Upgrade, also nicht durch Neuinstallation. Mittlerweile sind auf der Systempartition von gesamt 42,9 GB noch 3,9 GB verfügbar (sagt zumindest das Programm "Festplattenbelegungsanalyse"). Die größten "Verbraucher" sind usr (91%) mit darunter lib64 (46%) und share (33%).

    Ich, weiß, Neuinstallation ist super und für Version 16.0 werde ich das auch mal endlich machen. Zwischenzeitlich möchte ich mein bestehendes System "aufräumen" d.h. ich denke mir cache-, und temp-Verzeichnisse leeren, "alte" Dateien löschen usw. für die Bereiche "System", "Gnome" und "Evolution".

    Meine Frage ist, gibt es dafür Befehle oder Programme und falls ja wie verwendet man die. Kann ich schlicht die Dateien in z.B. ".cache" in meinem home-Verzeichis löschen?

    Für Tipps im Voraus vielen Dank.

    Für den Inhalt des Beitrages 325606 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: erich_s

  • Zum Aufräumen verwende ich sweeper und bleachbit. bleachbit kann man auch unter root laufen lassen und es lässt sich detailliert einstellen was gelöscht werden soll.

    Für den Inhalt des Beitrages 325609 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Usuario

  • Zum Aufräumen verwende ich sweeper und bleachbit. bleachbit kann man auch unter root laufen lassen und es lässt sich detailliert einstellen was gelöscht werden soll.

    Danke für die Auskunft. Ich habe bleachbit installiert, noch nicht konkret genutzt, sieht aber bisher sehr gut aus für meine Zwecke.

    Für den Inhalt des Beitrages 325617 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: erich_s

  • Zum Aufräumen verwende ich sweeper und bleachbit. bleachbit kann man auch unter root laufen lassen und es lässt sich detailliert einstellen was gelöscht werden soll.

    Ich nutze keine tools, sondern rm oder mv.

    Vorher denke ich aber noch einmal nach....

    Für den Inhalt des Beitrages 325619 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Aha, vielen Dank für die weiteren Erkenntnisse, Einblicke und Warnungen. Ich werde vorsichtig sein.

    Für den Inhalt des Beitrages 325629 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: erich_s

  • Ja, besonders versehentliche Leerzeichen sind sehr beliebt.

    Code
    # rm -rf / tmp/*

    Funktioniert aber schon lange nicht mehr ohne aktives Eingreifen, zumindest im /:

    Code
    opensuse156:/home/stephan # rm -rf / tmp/
    rm: Es ist gefährlich, rekursiv auf '/' zu arbeiten.
    rm: Benutzen Sie --no-preserve-root, um diese Sicherheitsmaßnahme zu umgehen.
    opensuse156:/home/stephan # 

    Für den Inhalt des Beitrages 325634 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Ich frage mal ganz frech, warum du uns von /usr erzählst, aber nur Tipps für /home/.cache haben willst?

    Cache Dateien sind i.d.R. nicht der größte Speicherfresser und werden i.d.R. von der Desktopumgebung gemanaged, d.h. der Verbrauch steigt nicht linear sondern bewegt sich immer im gleichen Kontingent.


    Für absoluten Speichergewinn ganz simpel:

    Deinstalliere alle Programme, die du nicht brauchst, denn die landen typischerweise in /usr.


    -> Schau, was du nicht brauchst, und deinstalliere die Anwendung mit allen Abhängigkeiten (insofern keine Abhängigkeit zu anderen Anwendungen besteht):

    Code
    zypper rm -u anwendungsname

    Wenn du Anwendung schon mal deinstalliert hast ohne "rm -u", dann fliegen wahrscheinlich noch eine Menge verwaiste Abhängigkeiten rum. Die kannst du dir mit dem hier ausgeben lassen. Prüfen und ggf. auch deinstallieren:

    Code
    zypper packages --orphaned

    PRAISE THE OMNISSIAH

    Für den Inhalt des Beitrages 325646 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Scytale