Beiträge von erich_s

    Es ging wohl letztlich darum, auf die eine oder andere Weise die installierten Anwendungen durchzuschauen und zu überlegen, welche ich nicht mehr brauche. Das habe ich gemacht und ein paar deinstalliert. Interessant sind aber auch die nicht mehr benötigten und die verwaisten Pakete. Ich habe in Yast im Bereich "Software installieren und löschen" den Tab "Paket_Klassifikation" und darunter die Klassifikationen "Verwaiste Pakete" und "Nicht benötige Pakete" gesehen. Die Versionsnummern in der Spalte "Installiert (verfügbar)" haben verschiedene Farben, bei verwaisten Paketen alle rot, bei nicht benötigten Paketen einige rot, eines blau, die meisten schwarz. Wo kann ich denn nachlesen, was diese Farbgebung bedeutet?

    Die Liste unter "verwaiste Pakete" entspricht dem, was man mit

    Code
    zypper packages --orphaned

    erhält.

    Bevor ich jetzt alle oder die meisten verwaisten und nicht benötigten Pakete lösche, wollte ich sicherheitshalber nochmal nachfragen, ob das ok ist.

    Ich habe einige Pakete entdeckt, die nicht aus Repositorys stammen, sondern über andere Installationen auf das System gelangt sind. Das ist in den Bereichen Druckertreiber, Turbopprint, Scannertreiber, Vuescan. Die werde ich behalten.

    Ich wollte nicht nur Tipps für /home/.cache, es ist nur so, dass sich die bisherigen Antworten nur darauf bezogen haben. Insofern sind die "zypper" Tipps sehr willkommen, wenn ich auch vermutlich nicht soviel finden werde, was ich deinstallieren kann.

    Zum Aufräumen verwende ich sweeper und bleachbit. bleachbit kann man auch unter root laufen lassen und es lässt sich detailliert einstellen was gelöscht werden soll.

    Danke für die Auskunft. Ich habe bleachbit installiert, noch nicht konkret genutzt, sieht aber bisher sehr gut aus für meine Zwecke.

    Ich benutze seit Jahren OpenSUSE Leap, aktuell die Version 15.6 mit Gnome aus Benutzeroberfläche und das enthaltene Evolution als Mailprogramm. Die neueste Version erhalte ich jeweils durch Upgrade, also nicht durch Neuinstallation. Mittlerweile sind auf der Systempartition von gesamt 42,9 GB noch 3,9 GB verfügbar (sagt zumindest das Programm "Festplattenbelegungsanalyse"). Die größten "Verbraucher" sind usr (91%) mit darunter lib64 (46%) und share (33%).

    Ich, weiß, Neuinstallation ist super und für Version 16.0 werde ich das auch mal endlich machen. Zwischenzeitlich möchte ich mein bestehendes System "aufräumen" d.h. ich denke mir cache-, und temp-Verzeichnisse leeren, "alte" Dateien löschen usw. für die Bereiche "System", "Gnome" und "Evolution".

    Meine Frage ist, gibt es dafür Befehle oder Programme und falls ja wie verwendet man die. Kann ich schlicht die Dateien in z.B. ".cache" in meinem home-Verzeichis löschen?

    Für Tipps im Voraus vielen Dank.

    Ich habe mal einen anderen Ansatz probiert unter Verwendung meiner bestehenden und seit Jahren laufenden virtuellen Windows10 Maschine.

    Und zwar habe ich auf meiner Synology Diskstation 218+ den von Synology angebotenen Virtual Machine Manager installiert und darin eine Windows 10 VM erstellt durch Import des vorhandenen "Win10.qcow2". Nach einigen Experimenten bzgl. der richtigen Netzwerkkarte (es gab mit den Default-Einstellungen keine Netzverbindung) läuft die Windows 10 VM problemlos unter Synology VMM.

    Weniger Glück hatte ich mit Windows 11. Da hatte ich unter Verwendung meines Windows 11 Rechners mir einerseits ein neutrales Windows 11 ISO Image kopiert und andererseits mit dem Tool "Disk2VHD" aus meinem bestehenden Windows 11 eine VHD-Datei erstellt. Synology versteht beide Formate und die ISO-Datei bzw. das VHD-Image lassen sich problemlos in Synology VMM importieren. Eine Windows 11 VM lasst sich allerdings nicht starten, bei beiden Formaten (ISO und VHD) bleibt die Windows 11 VM beim Booten hängen.

    Ich habe in /var/cache/apparmor vier Verzeichnisse gefunden und das Neueste umbenannt. Nach Neustart ist die Fehlermeldung trotzdem noch da. Da man Apparmor offenbar auch weglassen kann habe ich es jetzt in YaST deaktiviert, es gibt da eine entsprechende Checkbox. Danach ist nach Neustart die Fehlermeldung jetzt weg.