Endlos-Fehlermeldung beim 1. Neustart nach Upgrade auf openSuse 12.1

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  • Hallo Leute,
    ich habe versucht, mein openSuse 11.2 (mit KDE) per Installations-DVD auf 12.1 upzugraden. Weil ich bei diesen Upgrades (seit Suse 9.0 oder 9.1) bisher nie Probleme hatte, haben sich bei mir leider schon längst einige "Unarten", vor denen sonst immer gewarndt wird, eingeschlichen; so habe ich kein Backup vor dem Upgrade gemacht und die USB-Stecker des Scanners und des (ausgeschalteten) Druckers nicht gezogen.
    Die Aktualisierung verlief auch zunächst ganz normal (lediglich eine Warnung über schlecht benannte Partitionen, die aber früher trotz Warnung auch nie zu Prblemen führten). Ich habe bei der Aktualisierung noch das 12.1-Update-Repository aktiviert und am Ende - auf Vorschlag des Installers - aus dem Non-OSS- oder dem OSS-Repository (?) noch eine Menge weiterer Pakete aktualisiert bzw. neu installiert. Anschließend erfolgte der automatische Reboot. Der startete auch zunächst, bis er nur noch in der endlos wiederholten Meldung
    "hub 1-8:1.0 hub_port_status failed (err = -71)"
    stecken blieb. Ich konnte das nur mit dem Power-Schalter beenden (bei einem erneuten Versuch - diesmal ohne eingesteckte USB-Verbindungen - hat es der Boot-Vorgang scheinbar bis zur init 3 geschafft, denn auf einmal setzte die Fehlermeldung aus und die üblichen Boot-Meldungen erschienen wieder bis zum Boot-Prompt - doch bevor ich mich anmelden konnte, ging die Endlos-Schleife der Fehlermeldung weiter). Bei einem Versuch im abgesicherten Modus zu booten, passiert genau das Gleiche - nur mit dem Unterschied, dass nach dem Drücken der Power-Taste - anders als beim Vollmodus - nicht einmal mehr die shutdown-Meldungen ausgegeben werden.


    Zur Hardware: ein Desktop-PC (Pentium-4 mit 3,4-GHz-Prozessor und 2,5-GBy-RAM) mit einer Festplatte, auf der sich auch drei WinXP-Partitionen befinden. Leider gibt es für das home-Verzeichnis keine eigene Partition (das wurde von Suse-Linux 9.0 noch nicht automatisch vorgeschlagen); deshalb wäre eine Neuinstallation für mich keine wirkliche Lösung - es sei denn, ich könnte die Daten aus meinem home-Verzeichnis vorher irgendwie retten.


    Da ich den Boot-Vorgang nicht abgeschlossen kriege, kann ich auch leider keine Protokoll-Dateien auslesen. Ich hoffe, dass jemand trotzdem irgendeine Idee hat, wie ich das Ding wieder an 's Laufen bekomme oder ersatzweise meine Daten vom home-Verzeichnis retten kann. Für jeden Vorschlag - erfolgreich oder nicht - schon jetzt herzlichen Dank!

  • Neuinstallation ohne Formatieren der Festplatte.


    Beim Upgrade von 11.4 auf 12.1 kann es schon Probleme geben, Du versuchst gleich ein Upgrade von 11.2 auf 12.1, das kann nicht gut gehen.


    Hat sich halt sehr viel geändert.


    Retten kannst Du die Daten mit ner Live-CD.

    Für den Inhalt des Beitrages 38731 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Danke Sauerland für die schnelle Reaktion,
    die Daten vom home-Verzeichnis habe ich inzwischen mit einer Live-DVD gesichert (ich hatte das vor meinem ersten Posting schon versucht - aber dummerweise nur mit Ubuntu und Knoppix, also debian-basierten Distrubutuionen, die von reiserfs-Partitionen ja nicht lesen können). Nun hat's also mit openSuse-12.1-live geklappt - zumindest soweit es die Zugriffsrechte zuließen.


    Dann hab ich es mit einer Neuinstallation versucht und dabei erstaunt festgestellt, dass mir der Suse-Installer u.a. anbot, mein 12.1 auf 12.1 zu aktualisieren. Das hab ich dann auch ausgesucht - diesmal ohne angeschlossene USB-Geräte und aktivierte Repositories. Doch das ergebnis war genau das gleiche wie bei meiner Aktualisierung von 11.2 auf 12.1 - alles gut bis zum automatischen Neustart und dann die Fehlermeldung in Endlosschleife.


    Deinen Vorschlag, Neuinstallation ohne Festplattenformatierung habe ich dem Installer auch zur Prüfung gegeben - er warnt davor, weil wegen des reiserfs nicht garantiert werden kann, dass die Aktion keine Schäden anrichtet.
    Von einer Neuinstallation mit Festplattenformatierung habe ich bisher abgesehen, weil der Installer auch hier eine Warnmeldung ausgibt (Boot-Partition zu groß). Deshalb muss ich erst in anderen Forumsbeiträgen recherchieren (es gibt dazu schon welche) und mein BIOS checken, wozu ich dieses Wochenende aber nicht mehr kommen werde.


    Zu der oben zitierten Endlos-Fehlermeldung hatte ich bei der Internetsuche nur einen Eintrag gefunden. Darin ging es um ein Problem mit einem USB-Hub (hatte aber eine Ursache - Bastelei - , die es bei mir nicht sein kann). Kann man evtl. mit einer Boot-Option die USB-Hubs, -Anschlüsse, -Controller ausklinken und damit den Boot-Vorgang ermöglichen? Bei meinem ersten Posting hatte ich mit einer Antwort in dieser Richtung gerechnet.


    Ein schönes Wochenende allen Linux-Fans