openSUSE und die Zukunft

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Hinweis: In dem Thema openSUSE und die Zukunft gibt es 47 Antworten auf 5 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
  • Hallo Leute,

    ich weiß der Thread hier ist schon recht alt, aber da nicht geschlossen, dachte ich, gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Aktuell bin ich auf Ubuntu 12.04 LTS, da openSuse sich ständig bei mir aufgehängt hat, weil ich in meinen PC 2 Grafik-Chipsätze habe (Intel HD Grafics & NVIDIA), die sich ständig gegenseitig im Weg waren. Mittlerweile weiß ich, wie ich das Problem mittels Banshee beheben kann, jedoch bleibe ich nun doch bei Ubuntu.

    Ich habe hier einige negative Anmekrungen zu Ubuntu gelesen, die in meinen Augen jeglicher Grundlage entbehren. Einige User hier scheinen genau der Distributions-Ideologie-Falle verfallen zu sein, die sie selber wiederum bei anderen Usern so scharf kritisieren. Bestimmt sehen mich einige User hier als "Verräter" an, weil ich openSuse für Ubuntu geopfert habe, aber ich sehe das nicht so eng.

    Mittlerweile laufen auf meinem Notebook zwei Linux-Distributionen: Ubuntu 12.04 LTS und Debian GNU/Linux 7.0 (Beta). Wenn ich professionell mit Linux arbeiten möchte, dann tu ich das halt eben über Debian 7.0. Wenn ich mich privat "vergnügen" will, tu ich es mittlerweile nur noch mit Ubuntu.

    Sicherlich könnte ich ohne Probleme zu OpenSuse zurück-wechseln, aber es gibt, zumindest für mich, keinen Grund, warum ich das tun sollte. Ursprünglich habe ich Ubuntu nur als Zwischenlösung installiert, bis ich meine Grafikkarten-Probleme mit openSuse bereinigt hätte. Jedoch die 2-3 Tage, die ich (seit der Installation) mit Ubuntu nun "verbracht" habe, haben mich persönlich von Ubuntu überzeugt. Und ich würde für kein Geld der Welt wieder zu Windows oder einem anderen Betriebssystem (außer Debian Linux) wechseln.

    Ist nun deswegen openSuse das schlechtere Betriebssystem - schlechter als Ubuntu? Nein, ist es nicht! Ich finde openSuse ist eine echt tolle Distribution, mit der ich meine "Liebe" für Linux überhaupt erst entdeckt habe. Ohne openSuse wäre ich nie auf Ubuntu oder Debian gestossen - geschweige hätte ich den Mut gefunden Debian bei mir zu installieren. Denn erst openSuse hat mich dazu gebracht, mich aus der Microsoft-Knechtschaft zu befreien und Windows 7 (inkl. aller Wiederherstellungs-Partitionen) von meinem Notebook zu kicken. Daher verdanke ich openSuse viel. Nun bin ich überzeugter Linux-User mit Ubuntu 12.04 LTS und Debian 7.0 auf meinem Rechner - und somit habe ich alles, was ich privat und zum professionellen Arbeiten brauche.

    openSuse ist ein tolles OS und gehört neben Ubuntu und Debian sicherlich zu den am meisten verbreitesten Linux-Distributionen, die es gibt. Daher wäre ein "Abgesang" auf openSuse genauso idiotisch wie auf jede andere Linux-Distribution. Und anstatt, wie einige User es hier im Thread auch getan haben, die Linux-Anfänger dafür fertig zu machen, nur weil sie erstmal eine leichtere Linux-Distribution für sich vorziehen, halt ich einfach nur für lächerlich und ziemlich schäbig. Jene Dauer-Nörgler und Distributions-Ideologen sollten stattdessen die Menschen dazu ermuntern mit jeder x-beliebigen Linux-Distribution Erfahrung zu sammeln, anstatt die Menschen dafür zu kritisieren, dass sie angeblich nicht die "richtige Distribution" gewählt haben.

    Wer hier so auf echter Wahlfreiheit pocht, sollte sie auch allen anderen potentiellen Linux-Usern zugestehen. Denn nur weil ein User sich z.B. für Ubuntu oder Linux Mint, Fedora etc. als Erst-Distribution festgelegt hat, heißt das noch lange nicht, dass er auch für immer dabei bleiben wird. Sobald die erste "Scheu" vor Linux verflogen ist, und der User selber merkt, dass er kein Windows oder Apple-OS braucht, um glücklich zu sein, wird er auch den Mut finden andere Linux-Distributionen auszuprobieren. Und dabei werden auch sicherlich viele Leute openSuse für sich entdecken und openSuse einem OS wie Ubuntu vorziehen.

    Also wozu die ganze Aufregung hier?! Lasst uns alle, welche Linux-Distributionen wir auch immer nutzen, lieber zusammenarbeiten und den Menschen da "draußen" in der Sklaverei der Windows- und Apple-Welt zeigen, dass wir das wirklich bessere oder zumindest freiere System im Angebot haben.

    Gruß
    geistesblitz

    Für den Inhalt des Beitrages 49812 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: geistesblitz

  • geistesblitz schrieb:

    Hallo Leute,
    ich weiß der Thread hier ist schon recht alt, aber da nicht geschlossen, dachte ich, gebe ich auch mal meinen Senf dazu. Aktuell bin ich auf Ubuntu 12.04 LTS, da openSuse sich ständig bei mir aufgehängt hat, weil ich in meinen PC 2 Grafik-Chipsätze habe (Intel HD Grafics & NVIDIA), die sich ständig gegenseitig im Weg waren. Mittlerweile weiß ich, wie ich das Problem mittels Banshee beheben kann, jedoch bleibe ich nun doch bei Ubuntu.


    Hast du mal im BIOS reingeschaut und versucht den einen von den beiden Graphik-Chips zu deaktivieren ....?

    Das Projekt "Banshee" ist noch nicht so weit dass man sagen kann, dass es stabil ist aber trotzdem kann es zu Problemen kommen....

    LG SUSEDJAlex
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    openSUSE Leap sowie Arch LInux in Nutzung

    Für den Inhalt des Beitrages 49813 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: SUSEDJAlex

  • tomfa-ng schrieb:

    Ich wüsste jetzt zu gerne wie man mit Banshee, einem Medienspieler, Probleme mit der/den Grafikkarte(n) beheben kann.


    Alter Schwede.....mann wie kann man sowas durcheinander hauen....

    @geistesblitz:

    Was du meinst und geschrieben hast sind zwei verschiedene Sachen....
    Du schreibst banshee und meinst das bumblebee-Project....

    @tomfa-ng:

    du hast mich genau darauf gebracht......dass banshee und bumblebee zwei unterschiedliche Sachen sind. großes Dankeschön an dich.....

    Bumblebee-Project: de.opensuse.org/SDB:NVIDIA_Bumblebee

    LG SUSEDJAlex
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    Für den Inhalt des Beitrages 49816 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: SUSEDJAlex

  • Ich bin ein Mensch, der klar gegen Distri Bashing eintritt.
    Jedes OS hat seine Stärken und Schwächen.
    Auch Windows.
    Leute, die "Windoof" schreiben sind mir ein Graus.

    Nur bei Ubuntu ist die Situation anders.
    Das entwickelt sich still und heimlich zu "Closed Source".
    Man lese dazu einmal die GPL V3.
    Liest man das genau, merkt man, dass das eine verklausulierte "alles was ihr macht, gehört dann Shuttleworth" Lizenz ist.
    Principiis obsta!
    Mann kann dazu stehen, wie man will: es ist nicht in Ordnung.
    Er nimmt die Arbeit dier freien Gemeinde, legt ein paar Scheine auf den Tisch und plötzlich hat Shuttleworth selbst die Rechte.
    Principiis obsta!


    Und wegen eines Problemes eine andere Distri zu installieren, ist der Windowsway.
    You've got the source, fix it.

    Klar: es kommt ständig vor, dass das eine Ding bei Distri x funktioniert, bei Distri Y nicht.
    Aber das ändert sich auch wieder schnell.
    Es ist eine Momentaufnahme, die dich zu solchen (falschen) Aussagen bringt.

    Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von uhelp ()

    Für den Inhalt des Beitrages 49819 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • SUSEDJAlex schrieb:

    @geistesblitz:

    Was du meinst und geschrieben hast sind zwei verschiedene Sachen....
    Du schreibst banshee und meinst das bumblebee-Project....
    @ SUSEDJAlex

    Sorry, mein Fehler. Ich meinte natürlch bumblebee und nicht banshee. Eigentlich war es ziemlich leicht die beiden Sachen "durcheinander zu hauen": 1. es war 2 Uhr Nacht, 2. beide Begriffe beginnen mit einem "B" und 3. schreibe ich zu schnell. Das kommt davon, dass man noch so spät nachts wach ist. ;)

    Das bumblebee ziemlich instabil sein soll, habe ich mittlerweile auch auf diversen Webseiten gelesen. Eher ein Grund mehr für mich bei Ubuntu zu bleiben, da ich ein stabiles, funktionierendes System benötige, um damit arbeiten zu können und nicht die Zeit habe ständig über die Konsole das System fixen zu müssen.

    Gruß
    geistesblitz

    Für den Inhalt des Beitrages 49821 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: geistesblitz

  • Es sind beides GNU/Linuxe.

    Bei beiden lässt sich es stabil installieren.
    (wer Tumbleweed verwendet, kann es sogar direkt installieren, ohne irgendwelche Zwischenschritte oder Hinzufügung anderer Repos.)
    Und es läuft bei beiden stabil.

    Foren zu zitieren bringt wenig.
    Es ist im Fluss.
    Wie bei jedem neuen Teil gibt es Probleme.
    Die eine Distri löst es schneller, die andere langsamer.
    In den Foren tauchen immer mehr Probleme auf, als Lobpreisungen.
    Warum wohl?
    Ist das Problem gelöst, dauert es aber genau aus diesem Grund, sehr viel länger bis es bei der breiten Masse angekommen ist.

    Ähnlich wie bei PulseAudio.
    Dort sagten die Entwickler auch von Anfang an, dass man das sorgfältig und nicht so schnell integrieren solle.
    Die Fama der Probleme machte die Runde.
    Und noch heute gibt es "Experten", die sagen "Pulse kann alles, außer stereo".
    Klarer Schwachsinn.

    Höre endlich auf ebenso idiotisch zu agieren und der ein- oder anderen Distri "Schuld" zu geben.

    99% der Probleme sitzen vor der Tastatur.
    Egal bei welchem Gerät.
    Egal bei welcher Distri.

    Für den Inhalt des Beitrages 49822 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: uhelp

  • Ich war zwar nicht Anwesend, aber scheinbar war man sich auf der diesjährigen susecon in USA darüber einig, das man in Zukunft doch etwas mehr vom Distri-Kuchen haben will.
    Gefällt mir. :thumbup:
    we are motörhead and we play rock and roll

    Für den Inhalt des Beitrages 49830 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: raptor49