Beiträge von André7785

    Nun wissen wir bereits, daß es nicht (1) an einem abgestürzten X-Server liegt oder(2) an einem fehlenden NIC-Daemon.
    Um bei (1) weiterzukommen, versuchsweise

    Code
    startkde

    als user eingeben (wenn KDE-Desktop eingerichtet war) o.ä., wenn gnome.
    Um bei 2 weiterzukommen, als 'root'

    Code
    yast2 &

    eingeben und sich zum (bei mir heißt das so)"Péripherique réseau" durchTABben. Dort die Optionen prüfen, wie man ins Netz kommt, ob DHCP-Client, Router IP, DNS-Serveradresse, ...also exakt analog zur Graphikversion. Wenn dann die ping-Geschichte immer noch nicht klappt, wieder melden.

    Das ist der nächste Punkt, bei dem ich mir den Ablauf nicht vorstellen kann: Selbst wenn die .exe im virtuellen Drive eine Installation emulieren kann, muß auf der realen HD Platz für die Linux-Partitionen sein und sinnvollerweise sollten sie auch in ext3fs oder so formatiert sein. Ich weiß nicht, ob die Redmonder Toolbox das drauf hat. Soweit ich mich erinnern kann, gibt es für das Unix-Subsystem (ja, das ist eine NT-Kernelkomponente!) einen Unix-Filesystemtreiber "Ext2fs.sys". Damit konnte/kann man den Mountpoints sogar die Redmonder Drive Letters verpassen. Aber formatieren müßte er sie dann trotzdem.


    Den für mich bei meinem derzeitigen Wissensstand einzigen gangbaren Weg, aus einem Virtual Drive heraus Linux zu installieren, wäre, es als virtuelles Betriebssystem unter NT-Regie laufen zu lassen. Mit dem Hyper-V-server 2008 kenne ich mich allerdings nicht aus.

    Es besteht die Möglichkeit, GNU/Linux durch Aufruf einer Redmonder .exe zu installieren. Aber ob Dein Setup nach dem Reboot unter der Regie von NT weitergeht, oder der Wechsel ins Unix-Lager schon stattgefunden hat, ist mir nach Deiner Darstellung nicht klar. Unter Unix wirst Du mit Pfadangaben wie "E:\OpenSuse11.4.iso" ohnedies nicht weiterkommen, sondern als 'root' (den NT-Nutzern als 'Administrator' bekannt) ein Skript aufrufen müssen. Also vll. mal unter Redmonds Regie das Handbuch "E:\openSuseDVDx86xxxx\docu\startup_de.pdf" konsultieren zum Thema Workflow.

    nicht starten, weil ein genehmer Nvidia-GraKa-Treiber fehlt, der nicht downgeloaded werden kann, weil irgendein Netzwerkdienst nicht läuft...


    Vermute ich mal.


    Auf der Konsole

    Code
    startx

    eingeben. Meist bewirkt das nicht den Start der Grafikoberfläche, aber man bekommt eine Menge Hinweise und Fehlermeldungen. Diese ggf. auswerten.


    Deiner Antwort nach meinen vorigen Ratschlägen ist zu entnehmen, daß die Netzwerkdienste nicht vollständig konfiguriert sind bzw. nicht laufen. Was ergibt der Konsol-Aufruf (als root) von

    Code
    ifplugd

    ?


    Die Netzwerkdienste können aber auch mit der Kommandozeilenversion von YaST2 konfiguriert werden, dazu braucht man keine Graphik. Also denn...

    /home/<user> kopieren reicht nur, wenn Linux auf der neuen Kiste mit allem Pipapo mindestens für denselben Nutzer genauso eingerichtet wird wie vordem. Dann darf man aber auch root einrichten etc.


    Man kann aber das gesamte Linux umziehen lassen und am neuen laufenden System Feintuning später betreiben.


    Die Vorgehensweise ist ganz grob so:


    1. Neues System mit 'ner Live CD vorbereiten: partitionieren (und zwar so, daß die Mountpoints des alten Systems im neuen System wieder irgendwohin gehängt werden können. Ob /home zuvor sda3 war und jetzt sda5 werden soll, ist aber egal, nur der Platz muß für den jeweiligen Datenbestand reichen): fstab... , Filesysteme draufschreiben ("Formatieren") mkfs....
    2. Sich eine Umzugskiste besorgen (z.B. USB-HD mit Platz für das gesamte Linux - oder das zu erstellende .tar packen).
    3. Grafiktreiber für das neue System besorgen
    4. Altes Linux mit init S starten
    5. USB-drive mounten und für jeden mountpoint ( /, /home usw.)

    Code
    tar -one-file-system -cpf /media/<mountpointname>.tar *


    aufrufen, ggf. mit bzip2-Kompression
    6. Mit Live CD im neuen System den USB-drive mounten und je mountpoint

    Code
    tar -xf /media/<mountpointname>.tar


    ausführen.
    7.ein paar Anpaßarbeiten in den /etc/udev/rules.d
    8.xorg.conf löschen (daher Nr. 3!)
    9. Die fstab mit den Mountpoints bekanntmachen (zunächst ohne UUID, die setzt Linux erst selber)
    A. Die proc-Symboldateien mounten und Devicedateien binden
    B.

    Code
    grub-install /dev/sda

    (kann später geändert werden).
    C. Neues System booten und die fstab mit /dev/disk/by_uuid Einträgen versehen


    Wenn ich mich richtig erinnere, gab's eine detaillierte Beschreibung in c't 2011.07 pp 178,180.

    Code
    ping -c 3 download.opensuse.org

    ergibt bei bestehender Verbindung z.B:

    Code
    PING download.opensuse.org (195.135.221.134) 56(84) bytes of data.
    64 bytes from ftp.opensuse.org (195.135.221.134): icmp_seq=1 ttl=53 time=11.6 ms
    64 bytes from ftp.opensuse.org (195.135.221.134): icmp_seq=2 ttl=53 time=12.2 ms
    64 bytes from ftp.opensuse.org (195.135.221.134): icmp_seq=3 ttl=53 time=11.8 ms


    Vll. kann er den DNS nicht erreichen. Sollte man durch

    Code
    cat /etc/resolv.conf

    klären. Dort sollte ein Eintrag der Sorte

    Code
    ...nameserver 208.67.222.220
    ...

    zu finden sein, der ihm die IP-Adresse von opensuse erzählt. Wenn sowas fehlt, geht's nicht. Am besten den von der Redmonder Konfiguration aufschreiben und eintragen (der 'geht' ja offenbar).

    Der Rechner fährt ja schon hoch: Wenn Grub startet, hat mindestens der Übergang vom MBR geklappt. Aber dann scheint Grub den Übergang auf seine Stage 1.5 nicht hinzukriegen. Kann man zwar auf der Konsole gradebiegen, aber dazu sollte man sich einen Plan zurechtlegen.


    Ich würde mir also erst mal ne MBR-Kopie ziehen, bei laufendem System die alte /boot/grub/menu.lst sichern, die Bootkonfiguration von Grub aufschreiben (also ob der MBR den Grub-Bootcode selber anschubst oder ob er den Bootvorgang an einen PBR abkegelt z.B.) und Grub nochmal konfigurieren (einschließlich Aufspielen eines passenden MBR und davon 'ne 2. MBR-Kopie ziehen. Beide Kopien vergleichen).


    Und hier mit dem Ergebnis von alledem (bis dato ist kein Rechner-Neustart nötig) wieder melden.
    Bzw. das Thema als erledigt markieren, wenn Reboot funktioniert hat.


    Außerdem sollte danach ein BIOS-Upgrade erwogen und ggf. durchgeführt werden.

    Linux verwendet für den Swap-Bereich ein eigenes Filesystem.
    Daher könnte man dran denken, die 3. Partition (sda3) als extended zu markieren und draus 2 logische Partitionen (sda4 und sda5) zu machen, 118 G als HPFS/NTFS (oder eben FAT32, je nachdem) und den Rest als 0x83. Anlegen kann man das alles mit fdisk, formatieren von sda2 und sda5 (den swap-Bereich) dann während der Linux-Installation.
    Bei einigen älteren Rechnern zickt das Bios, wenn die Partition mit der Linux-Ramdisk in den Bereich über 128 G ragt. Falls dem bei Dir so ist, sollte sda2 auch wirklich bei "55 G" beginnen und nicht etwa 'hinter' sda3 liegen.
    Ob du grub, grub2 oder das Redmonder Produkt zum (Multi)Booten verwendest, ist eigentlich egal. Bei einer NT-Recovery oder (Wieder-)Installation wird allerdings der MBR von Redmonds Bootcode überschrieben.