Beiträge von Trekkie00

    Welche Einrichtung (Twin View, Seperate X Screen)?
    Im Falle, dass der Bilschirm gecloned wird (Twin View) wäre dieses Verhalten durchaus logisch.


    Edit : Gerade hier unter XFCE Dektop gestestet
    Konfiguration : Seperate X Screen und NVIDIA Treiber aus Repository
    Hier lassen sich die virtuellen Arbeitsflächen problemlos auf beiden Monitoren, unabhängig voneinander, umschalten.


    Edit 2 : Auch unter KDE ist das Umschalten zwischen den virtuellen Arbeitsflächen problemlos möglich.

    Code
    kde4-config --version
    Qt: 4.8.2
    KDE: 4.8.4 (4.8.4) "release 7"
    kde4-config: 1.0

    Noch eine kurze Ergänzung, warum das verwendete phonon backend zur Wiedergabe lizensierter Codecs von Interesse ist.


    Im Falle, dass der Anwender phonon backend xine nutzt, wären dies hauptsächlich :



    Wobei xine-ui meines Wissens im Moment der einzige Player ist, der als backend libxine2 nutzt.


    Im Falle, dass der Anwender phonon backend gstreamer nutzt, wären dies :

    Code
    gstreamer-0_10-plugins-bad



    Nach meinem Informationsstand ist das Paket w32codec-all mittlerweile obsolet.
    Natürlich sind diverse andere Codecs bei Bedarf noch zu ergänzen.


    repi
    Natürlich sind Mplayer bzw mplayer2 immer eine gute Wahl zur Wiedergabe von Mediendateien (wobei ich als frontend smplayer bzw smplayer2 vorziehe). Aber das ist natürlich reine Geschmackssache.

    Was das leidige Thema Hardwareunterstützung angeht nur soviel :
    Was macht denn der grösste Teil der Anwender, der Probleme mit seiner
    Hardware unter Linux hat? Er beschwert sich, dass diese unter dem
    Betriebssystem nicht out of the box funktioniert und wechselt
    wahrscheinlich (bis auf wenige Ausnahmen) wieder zurück zu Windows und
    sagt das Betriebssystem taugt nichts.


    Was hält den die Anwender davon ab durch Supportanfragen und
    Beschwerdemails Druck auf die Hardwarehersteller auszuüben (dazu braucht
    man nichtmal ein Terminal).
    Die Antwort ist : NICHTS hält sie davon ab. Aber es ist zu unbequem und mühselig. Statt dessen stellt man die ungerechtfertigte Frage, warum Entwickler (bezahlt oder unbezahlt) das nicht hinbekommen freie, selbstentwickelte Treiber herzustellen. Die Hardwarehersteller selbst sind in der Pflicht Treiber anzubieten.
    Du bezahlst für die Hardware und möchtest sie nutzen (und zwar mit dem Betriebssystem Deiner Wahl).
    Also hast Du nur zwei Möglichkeiten:
    1) Kaufe Hardware, von der Du sicher bist, dass sie unter Linux läuft oder
    2) Fangt an Druck auf die Hardwarehersteller auszuüben, damit sie irgendwann keine andere Wahl mehr haben als Linuxtreiber anzubieten.

    Zitat

    Das kommt darauf an, wie man "helfen" definiert. Ja klar, es minimiert
    den Schreibaufwand für den Helfenden - ob dem Hilfe Suchenden damit auch
    tatsächlich geholfen ist, steht auf einem anderen Blatt

    Natürlich ist damit geholfen. Jeder kann doch wenigstens so viel Eigeninitiative an den Tag legen, um mittels einer Suchmaschine herauszufinden, was der Befehl bewirkt. Und es ist ja nicht so, dass bei Nachfrage (oder manchmal auch ohne eine solche) nicht erklärt würde, was bestimmte Befehle bewirken.
    Du wirst niemals ein Linux nutzen, was ohne Terminal auskommt. Dies ist gewollt und auch gut so. Das eröffnet in der Handhabung des Systems Möglichkeiten, die ein Windowsnutzer in dieser Form niemals haben wird.
    Ich persönlich möchte in meinem System in jede Ecke schauen können und möchte nicht, dass alles versteckt wird.
    Ausserdem sollte jeder Anwender, bevor er auf ein neues Betriebssystem umsteigt, sich vorher mal informieren (es gibt z.B. auch virtualbox für Windows oder Live CDs, die einen besseren Überblick über den Umfang der Hardwareunterstützung bieten). Dann wird er eben bei seinen Nachforschungen sehen, worauf er sich einlässt. Warum sollte man etwas, was sich lange bewährt hat auf einmal radikal ändern wollen? Ich für meinen Teil möchte kein zweites Windows nutzen.


    Zitat

    Ganz ehrlich: mich interessiert es nicht, wie viel Kohle die
    Software-Entwickler von Microsoft bekommen haben, um deren
    Betriebssystem ins Leben zu rufen

    Das dürfte sich mittlerweile amortisiert haben.


    Zitat

    und genauso interessiert es mich nicht, wie Linux zustande gekommen ist,
    wer wie viel Arbeit wann und wo und warum reingesteckt hat. Und es
    interessiert mich auch nicht, welchen "Ehrencodex" diese Entwickler sich
    selbst gegeben haben. Mich interessiert nur eines: funktioniert das
    Teil oder funktioniert es nicht? Oder genauer: ist es für mich tauglich -
    oder nicht?

    Da wären wir dann wieder beim Punkt. Für sehr viele Leute ist dieses System mehr als tauglich. Ist es dies für Dich nicht, gibt es durchaus Alternativen :
    Schau aus dem Fenster, dann siehst Du einen angebissenen Apfel.

    Zitat

    Kurze Anschlussfrage:


    Sind die downloads dieser zusätzlichen Repos (insbes.) Packman irgendwie ein kompromis bezügl. Sicherheit?

    Nein. Das Packman Repository ist kein Kompromiss bezüglich Sicherheit. Ich gehe mal davon aus, dass dieses Repository von nahezu jedem openSuSE Nutzer verwendet wird.


    Zitat

    Oder geht es nur um die Trennung zwischen "freier software" und "propriätärer Softw." ?

    In der Tat geht es hier in erster Linie um lizensierte Software (hauptsächlich Codecs), die mittlerweile von kaum einer Distribution mehr ausgeliefert werden, da diese einfach das Risiko scheuen eventuell regressplichtig gemacht zu werden wegen nicht entrichteter Lizenzgebühren.


    Ausserdem bietet er eben eine grosse Menge an Multimediaanwendungen.