Gerade weil eben alle Distris das gleiche Verhalten zeigen, ist das wohl nicht die große Sicherheitslücke, auf die du gestoßen sein willst. Das hätte, wie ich meine, niemals so lange unentdeckt bleiben können. Wenn es denn so wäre.
Kannst du dir vorstellen, das Software in hunderten elektronischer Vermittlunsstellen ohne Probleme über viele Jahre stabil lief, nur in einer liefen die Gebührenzähler manchmal rückwärts? Diese stand auch noch mehrere Tausend Kilometer weit weg und wir konnten daran nicht experimentieren. Es hat 6 Monate gedauert, bis wir den Fehler im Labor reproduzieren konnten. Bis zum "Finden" sind dann noch mal 2 Monate vergangen. Beginnend mit der Fehlermeldung wurden sofort enorme Kapazitäten zur Fehlersuche bereitgestellt.Welchen Schaden die Firma davongetragen hat, wurde uns nie genannt. Die Hektik sagte aber vieles.
Für mich stellt sich dieser Effekt, dass über die angebotenen Mittel, User-Prozesse ein Logout überleben, als ernsthafter Fehler dar.
Wer aber will das hier wissen?
Ich suche hier keine Lösung für irgendein Problem. Deshalb geht aus auch nicht um "althergebrachten Methoden", ich bin seit 10 Jahren Altersrentner, spiele mit Linux (d,h. benutze es, versuche Dinge zu verstehen, schreibe Programme für mich) , nicht mehr.
In meinem "früheren Leben" war ich einer derer, die Software vor deren Auslieferung getestet haben. Dazu gehörte auch, Dinge zu machen, die der Kunde hätte machen können. Es war erschreckend, was da alles zu Bemängeln war.
Aus dieser Haut kann und will ich nicht heraus.
Die Programme (in der Scriptsprache Tcl/Tk ), die bei mir laufen, sind nicht ohne großen Aufwand auf andere Systeme zu übertragen (schon die Erweiterung der Tcl- und der Tk- Library erfordert Wissen oder meine eigenen Tools). Ich will niemanden unterstellen, das nicht zu können, sehe aber keinen Grund, nicht alles so weit zu reduzieren, dass man es sofort versteht.
So ein stark reduziertes Script habe ich genannt dort aber /usr/bin/xclock eingetragen weil man das dann auch auf dem Monitor sieht.
Dafür kann aber jedes andere Programm oder Script stehen.
Getestet habe ich es auch mit /usr/bin/sleep 2 , was natürlich keinen Sinn macht. Ich kann aber damit zeigen, dass es nach dem Logout von der grafischen Oberfläche (bei mir XFCE) weiter läuft.
<Ctrl><Alt><F1>
login root
ps -Af |grep ^<username>
<username> 8234 6550 0 09:22 pts/1 00:00:00 sleep 2
Für <username> gibt es nur 2 Prozesse, den des Scripts und den mit sleep, er sollte also definitiv irgendwo noch eingeloggt sein.
Würde man sleep (oder wie oben xclock) durch ein Script ersetzen, das alle Prozesse eines bestimmten Users erkennt und speichert ....
Das ist dann schon Spionage, die ein anderer erst einmal nicht erkennt.