Beiträge von Boreas

    Frage zur Installation: Das Installieren von Programmen ist für gewöhnlich recht einfach mit YAST. Hast Du YAST verwendet?
    Wenn Du eine Musik-CD ins Laufwerk schiebst meldet sich das DE - bei openSUSE wird häufig KDE verwendet. Dann kannst über das Tray-Icon auswählen welches der installierten Programme die CD abspielen soll. VLC und auch mplayer sind wirklich gute Programme, die sofern die entsprechen Bibliotheken mit den entsprechenden codecs installiert sind alle "normalen" Multimedia-Inhalte dargestellen bzw. abspielen können. Versuch doch bitte mal step by step zu beschreiben was Du bisher gemacht hast und was dabei herausgekommen ist. Mit ein bisschen Geduld bin ich sicher, dass Deine Probleme dann hier gelöst werden können.


    LG Boreas

    Hab' mal ein bisschen versucht mehr Klarheit zu bekommen. Wen es interessiert ;) -> hier das Ergebnis:


    Nach Auskunft von Dr. Stefan Werden, open-slx GmbH, liegen noch keine genauen Daten zur Auslieferung vor. Auch die open-slx GmbH wartet auf die baldige Fertigstellung und damit auf Nennung eines Termins zur Auslieferung.
    Vermutlich liegt der Ball noch bei Aron Seigo :S .


    Gruß Boreas

    Hallo,
    zunächst hoffe ich, dass ich für das Thema den richtigen Bereich gewählt habe :S . Ich verfolge die Entwicklung des Vivaldi tablet seit etwa zu Beginn dieses Jahres. Seit einiger Zeit höre ich nichts Neues - insbesondere im Hinblick darauf, ob der Verkauf gestartet wurde. Weder unter www.makeplaylive.com noch unter http://shop.open-slx.com/product.php?id_product=19 konnte ich "Bewegung" in den letzten Wochen erkennen. Hab' ich etwas übersehen? Ist die Auslieferung erneut verschoben wurden?
    Wenn nicht - gibt es erste Erfahrungsberichte? Vielen Dank schon mal für Eure Hinweise.
    Gruß Boreas


    Hab den mal hierher verschoben. Ich denke hier ist er besser aufgehoben.

    Ich frage mich ernsthaft, was diese ständigen Hinweise sollen? Ganz ehrlich: mich interessiert es nicht, wie viel Kohle die Software-Entwickler von Microsoft bekommen haben, um deren Betriebssystem ins Leben zu rufen - und es interessiert mich nicht die Bohne, welche Grundsätze Microsoft damit verfolgt - und genauso interessiert es mich nicht, wie Linux zustande gekommen ist, wer wie viel Arbeit wann und wo und warum reingesteckt hat. Und es interessiert mich auch nicht, welchen "Ehrencodex" diese Entwickler sich selbst gegeben haben. Mich interessiert nur eines: funktioniert das Teil oder funktioniert es nicht? Oder genauer: ist es für mich tauglich - oder nicht?


    Es tut mir leid, dass Du die Dinge nicht verstehst bzw. es Dich nicht interessiert. GNU/Linux ist offensichtlich nicht das System, mit dem Du je zufrieden werden wirst. Der bereits genannte Link http://www.felix-schwarz.name/…/Linux_ist_nicht_Windows/ beschreibt sehr gut, das, was bei GNU/Linux zu finden ist und was nicht. Was Du wünscht/forderst kannst Du hier nicht finden.

    All das und noch viel mehr beeinflusst nicht unerheblich die Akzeptanz von Linux. Wer möchte, dass Linux weiterhin besteht, der muss einsehen, dass das nicht mehr mit nur ein paar Enthusiasten möglich ist. Jeder will Anerkennung für das, was er leistet. Und die einzige Anerkennung eines Programmierers, der seine Zeit für Nichts zur Verfügung stellt, ist, dass möglichst viele Anwender sein Programm verwenden.

    Auch hier liegst Du daneben. Es gibt nicht die einzige Anerkennung. Es gibt nicht die Programmierer, die Ihre Zeit für nichts zur Verfügung stellen. Es geht nicht um die Erreichung der größtmöglichen Anzahl von Anwendern.

    Einige der Linux-Entwickler haben diese Zeichen offensichtlich erkannt, indem sie versuchen, den von Windows vorgezeigten Weg zu beschreiten und damit ein System zu schaffen, welches auch vom reinen Anwender akzeptiert werden kann: indem Linux eine GUI spendiert bekommen hat. Der nächste Schritt wird und MUSS sein, dass die einzelnen Linux-Varianten zusammen wachsen. Dieser Schritt ist notwendig, damit es sich für den Kommerz lohnt, auch diese Seite der Computerwelt zu bedienen.

    Microsoft mit dem OS-Windows ist vieles aber sicher nicht Vorreiter. Wahlfreiheit statt Uniformität - also ehrlich das ist doch Quatsch. Gerade diese Vielfalt der verschiedenen GNU/Linux Distris ist gewollt.

    Daher nochmal: die Frage ist nicht, ob openSuSE im Speziellen eine Zukunft beschert wird, sondern ob Linux im Allgemeinen überleben wird. Wobei ich von "Leben" rede und nicht vom "dahin Siechen".

    Siechtum? GNU/Linux ist in wichtigen Bereichen der IT das dominante System.
    Gruß
    Boreas

    Sorry - aber das verstehe ich nicht. Welche Gedanke soll angeblich auf der Strecke bleiben?


    Zum einen ist FLOSS ein Grundpfeiler von openSUSE. Dem Nutzer muss klar sein, das auch er Arbeit investieren muss will er Nutzen für sich daraus generieren. Ein Grundgedanke ist, das FLOSS aus dem Geben (z.B. positive Kritik, Feedback... ) und Nehmen (Verwenden der Programme, des OS ...) ist. (Ich denke Du weist was ist Meine ;). ) Meiner Erfahrung nach besteht hier allerdings bei einigen ein Missverständnis - nur weil etwas nicht genauso ist, wie man es erwartet oder weil es bspw. von Windows anders gelöst wurde, ist dies gleich "unmöglich schlecht" oder gänzlich unbrauchbar. Gleichwohl springen einige gern auf diesen Zug auf. Diese Art der Kritik oder diese Einstellung ist es, die die Intention der freien Software ignoriert.

    Wer behauptet sowas?


    Tut mir leid, wenn das ebenso missverständlich ist. Dieser Ansatz ist einem kommerziellen Produkt inhärent. Meinem Eindruck nach wird GNU/Linux häufig in Vergleichen mit kommerziellen Produkten dieses impliziert. Daher wollte ich darauf hinweisen, dass das explizit nicht so ist.

    Was wird vorher auf der Welt sein - das Ei, oder doch das Huhn? Soll heißen: entweder üben die Anwender Druck aus, indem sie vermehrt Linux verwenden - oder die Hersteller der Distris können die Hardware-Hersteller davon überzeugen, dass sie für ihre Produkte auch Linux-Treiber liefern. Und genau da liegt das Problem: es ist zu aufwändig für einen Hersteller, für alle Distris Treiber zu erstellen. Würden die unterschiedlichen Distri-Hersteller endlich den Entschluss fassen, an einem Strang zu ziehen, würde das allen zugute kommen. Mit Ausnahme der kommerziellen Mitbewerbern natürlich.


    Ich da anderer Meinung - in der Geschichte gibt es zahlreiche Beispiele in denen gute Produkte sich nicht gegen weniger gute Produkte durchsetzen konnten. Die Gründe sich häufig an der wirtschaftlichen Macht und Einflussnahme auszumachen. Unbestritten ist, dass es auch Gegenbeispiele gibt. Die sind jedoch nach meiner Wahrnehmung klar in der Minderzahl.


    Gruß
    Boreas

    Die meisten Probleme und damit auch Kritiken entstehen meiner Meinung nach durch Ignoranz, Arglosigkeit und Faulheit sich mit dem, was so gequatscht wird, auseinander zu setzen. Egal in welchem Bereich - eine/r trägt vor - vielen springen auf den Zug auf. Ich frage mich was soll das bringen? Der Gedanke der freien Software, der Antrieb für deren Entwicklung und Verbreitung war und ist, bleibt dabei leider häufig auf der Strecke.
    GNU/Linux ist nicht angetreten die EDV-Welt zu retten oder schlimmer zu dominieren oder zu beherrschen. Der Anspruch und die Absicht von openSUSE ist es genauso wenig. Das Ziel, das die openSUSE-Gemeinschaft für sich definiert hat, ist nicht objektiv messbar - soll es auch nicht.
    Die Frage ob openSUSE das richtige System ist sollte jeder für sich beantworten - ohne ständig andere Systeme als Absolutbezugspunkt heranzuziehen. ->Bedenke nicht jeder benötigt die eierlegene Wollmilchsau. Verbesserungen erreicht man nicht dadurch, dass die Kritik unangemessen und ausschließlich negativ ist, sondern konstruktiv und positiv, d.h. der oder die Kritisierten werden "dabei mitgenommen".
    In meinem überschaubaren Umkreis gibt es "nur einfache" Nutzer (und dies ist keinesfalls negativ gemeint). Einige "schwören" auf MS Window oder ihren Mac. Die Gründe sind in den meisten Fällen, um nicht zu sagen in allen Fällen, "Gewohnheiten" und mangelnde Kenntnisse über Alternativen.
    Die Leute, denen ich openSUSE empfohlen und installiert habe sind zufrieden und meist noch immer überrascht, das GNU/Linux für Sie nicht schwerer zu bedienen ist als die kommerziellen Alternativen. Nicht das Missverständnisse entstehen - ich rede von "Normalanwendern" nicht PC-Spielern oder IT-(Semi-)Profis. Massentauglich kann keine GNU/Linux Distri werden - dazu fehlt die massive kommerzielle Unterstützung im weltweiten PC-Markt. Es ist ein nicht totzukriegendes Missverständnis, dass unser Wirtschaftssystem qua Naturgesetz immer nur die besten und effektivsten Lösungen als dominierend zulässt. Dem ist nicht so.
    openSUSE ist ein gute Distribution, eine die noch verbessert werden muss und eine die ständig verbessert wird, aber nicht jede Verbesserung ist auch tatsächlich eine. Bisher war die Gemeinschaft in der Lage dazu dies zu erkennen und zu korrigieren - ich bin der festen Überzeugung, dass sie das jetzt und auch in Zukunft kann.


    Gruß
    Boreas