Beiträge von kuk-saar

    Heute Abend hat mich ein Beitrag eines Users aus diesem Forum dazu verleitet, mich mit den von ihm gemachten Äußerungen auseinanderzusetzen. Wer näheres wissen will, kann gerne die Suchfunktion verwenden.
    Ich lag eigentlich schon im Bett, da um vier Uhr die Nacht vorbei ist. Aber wenn ich mich mit etwas auseinandersetze, dann führt das unweigerlich zu Schlaflosigkeit und zahllose Gedanken gehen mir dabei durch den Kopf.


    Es geht um den Begriff Dumm, denn so hat er mich betitelt. Nein, getroffen hat mich das nicht, ich denke, ich habe ganz gut gekontert. Darum geht es hier auch nicht. Es geht um den Umgang mit dem Wort dumm. Ich möchte keinen belehren, oder bekehren, sondern einfach mal meine Sichtweise darstellen, über die es lohnt, nachzudenken.
    Ist eigentlich jedem klar, was dumm ist? Es gibt kleine und große Dummheiten, eine kleine wäre nach meiner Auffassung etwa das, was der User interpretiert hat.
    Aber was ist das schon gegen die großen Dummheiten, die wir tagtäglich alleine und auch gemeinschaftlich begehen?


    Im Zuge meiner Schlaflosigkeit stellte sich mir die Frage, was ist Intelligenz, was ist intelligent und was ist dumm. Wer will, kann die Frage für sich selbst beantworten. Ich habe sie für mich schon lange beantwortet. Nur eines noch vorneweg, ich bin nicht intelligenter und nicht dümmer als alle anderen auch, denn jeder ist beides, auch wenn es schwer fällt zu glauben.


    Ich fange mal an.


    Menschen wissen ganz genau, dass Rauchen abhängig macht und gesundheitliche Schäden verursacht, was bis zum Tod führen kann. Zwar nicht schnell und nicht zwingend, aber das Risiko ist gegeben. Wir wissen, welche Gifte und Schwermetalle im Tabak sind und eigentlich ist es uns auch bewusst –wenn auch nur subjektiv-, dass wir uns vergiften. Unsere Regierung legitimiert diese Massenvergiftung, anders lässt es sich ja nicht formulieren, und bereichert sich daran. Und aufgepasst: Wir gehen unsere eigenen Vergifter wählen. Intelligent oder dumm?


    Also, wir wissen all das, was ja schon mal sehr intelligent ist, wir tun es aber trotzdem, was ganz schön dumm ist.


    Ein anderes Beispiel:


    Albert Einstein, der als sehr intelligenter, ja, sogar noch heute als der Wissenschaftler des Jahrhunderts bejubelt wird, hat die Kernspaltung entdeckt. Er war intelligent genug, an der richtigen Stelle mit den richtigen Werkzeugen zu suchen, er war intelligent genug zu erkennen, was für eine Macht und Gefahr hinter seiner Entdeckung steckte. Seine Intelligenz reichte allerdings nicht dazu aus, sein Wissen für sich zu bewahren. Im Gegenteil, er war dumm genug, dieses Wissen weiterzugeben, obwohl er wusste, welche Ausmaße seine Entdeckung mit sich führen würde und leider auch mit sich geführt hat.
    Atombomben, Atomenergie, die als so sauber angepriesen wird und jeder weiß, dass der entstandene Müll ein tödliches Erbe an unsere Nachfahren ist, sozusagen an unsere Kinder und Enkelkinder, die wir so sehr lieben.
    Wie kann man so was beschreiben? Wir lieben unsere Kinder und verseuchen schon mal rein prophylaktisch deren Umwelt, sorgen dafür, dass ihre Kinder missbildet auf die Welt kommen und selbst an Krebs elendig verrecken. Was für eine Art von Liebe ist das? Dafür gibt es kein Synonym. Wieso geht keiner auf die Straße, abgesehen von ein paar Castorpredigern, die sich Jahr für Jahr sinnloser weise an die Gleisen ketten?
    Was war Albert Einstein Eurer Meinung nach? War er intelligent oder war er dumm?


    Noch ein Beispiel:


    Wir Menschen essen Fleisch in jeglicher Art. Wir verzehren es roh, halb blutig, gekocht, gebraten, gegrillt usw. Wir werden dazu verleitet, weil es uns schmackhaft dargeboten wird. Unser natürlicher Instinkt lässt uns danach lechzen. Intelligenz kommt hierbei erst mal nicht zum Tragen. Intelligent wäre aber, sich mal genauer damit zu befassen, was wir da eigentlich essen und anstatt es Fleisch zu nennen, könnte man auch sagen, es sind Tierleichenteile. Das Wort Leichenteile hört sich doch lecker an, oder? Wenn man sich jetzt die Frage stellt ob es intelligent oder dumm ist, Leichenteile zu essen, dann kommt man schnell ins Grübeln. Tierleichenteile, das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.
    Wem das Wort nicht gefällt, kann stattdessen auch Tierkadaverteile nehmen.


    Noch ein Beispiel:
    Unsere Autos, so wissen wir, sind Umweltzerstörer. Aber die Anzahl der Autos nimmt stetig zu. Wir wissen, was es bedeutet, wenn wir unsere Umwelt zerstören. Wir nehmen unserer Spezies und allen anderen selbstverständlich auch die Lebensgrundlage. Wir machen die Luft, die für organisches Leben unerlässlich ist zu Kohlenstoffmonoxyd, was sämtliches Leben auf dem Planeten auslöschen kann.
    Ja, wir sind intelligent, weil wir all das wissen, aber dumm genug, nichts dagegen zu unternehmen. Ja, es gibt vereinzelt welche, die glauben, sie ändern was, weil sie einen Smart oder mit dem Fahrrad fahren. Der Smart verbraucht ja auch nur drei Liter (allerdings nicht, wenn er noch kalt ist). Aber ist das tatsächlich der Grund, einen Smart zu fahren? Eher nicht, denn der wahre Grund liegt in unserem Egoismus, der uns von Natur aus mitgegeben ist. Das spart Geld, ich muss dann nicht mehr selber drehen sondern kann mir dann die teueren Filterzigaretten leisten, ich vergifte mich auf edelster Weise, hinterlässt auch einen besseren Eindruck.
    Die Paar Leute, die glauben, etwas damit zu erreichen, glauben, die Welt retten zu können, kämpfen jedoch gegen einen Goliath.


    So sieht es allgemein aus und betrifft jeden. Auch mich. Ich esse Fleisch, fahre gerne ein großes Auto, rauche usw. Nur was ich mir vollkommen abgewöhnt habe, ist in dem Sog mitzuschwimmen, immer das neueste haben zu wollen. Oh, ein neuer Prozessor, muss ich haben. Der alte würde es zwar noch zehn Jahre tun, aber in der Zeit kaufe ich noch fünf weitere neue Modelle, womit theoretisch 60 Jahre Prozessorlebenszeit verschenkt würden. Und nicht nur Prozessor. Da muss auch ein neues Mainboard her, weil der Bustakt für den neuen Prozessor nicht ausreicht und überhaupt, der Arbeitsspeicher, der muss immer doppelt bis dreimal so viel RAM haben, als ein System verarbeiten kann. Und richtig, eine neue Grafikkarte ist auch fällig. Jetzt reicht das Netzteil nicht mehr aus und wir produzieren gleich noch ein paar Brennstäbe mehr, damit sich der nächste Castortranport lohnt. Und ja, die Rechengeschwindigkeit ist mit einem Quad Core deutlich höher als mit einem Dual Core, besonders deshalb, weil sich der Unterschied im Millisekundenbereich bemerkbar macht und das sich mit Benchmarks beweisen lässt. Und auch klar, die neue Softwaresuiten (betrifft Linux jetzt nicht unbedingt, aber die breite Masse) läuft auf dem alten Rechner nicht mehr richtig. Also immer schön im Strom mitschwimmen und aktuelle Versionen einsetzen. Weiß eigentlich einer, was da passiert?
    Ist schon jemanden aufgefallen, dass es mehr ein Wetteifer ist als ein Bedarf? Wie viele Rechner von denen, die es auf unserem Planeten gibt, werden unter Volllast betrieben? Meiner ist schneller, meiner ist besser, meiner kann dies, meiner kann das. Beeindruckend, nicht wahr.
    Die Frage, die jetzt kommt, könnt ihr Euch ja schon denken. Was ist hieran intelligent, wenn ich 60 Jahre Prozessorlebensdauer verschenke oder ständig neuer Software hinterher lechze, um mein Weniges denen in den Rachen zu werfen, die selbigen nicht voll genug bekommen?
    Ja ja, und dann immer die Medien dazu, unserer Wirtschaft geht es so schlecht. Das Konsumverhalten muss angeregt werden. Klar, das ist ja verständlich, wenn Unternehmen Haumichblau hohe Verluste im Vergleich zum Vorjahr eingefahren hat. Statt 35 Milliarden Umsatz, waren es nur 25 Milliarden. Ja, das arme Unternehmen. Hat nur 25 Milliarden Umsatz gemacht, da muss unbedingt gehandelt werden. Medien, das Instrument für die wahre Manipulation. Kauft bei Haumichblau, sonst stehen Arbeitspläte auf dem Spiel. Und ja, Steuergelder können wir auch noch reinstecken. Wisst ihr, im Grunde würde doch heute schon ein Drittel des Marktes dem Staat gehören, also uns, als Anteilseigner. Aber was bekommen wir? Preiserhöhungen wo man hinschaut. Jawohl, und wir machen immer schön mit. Irgend wie dumm, oder?


    Dieser Einfluss, der durch Medien auf uns ausgeübt wird, hat unvorstellbare Dimensionen angenommen. Bestes aktuelles Beispiel ist Apple. Was hat denn so ein Macbook an Hardware zu bieten? Was kostet so ein Teil? Je nach dem bis über das Doppelte von dem, was ein herkömmliches Notebook kostet. Jeder normal denkende Mensch würde sich doch an den Kopf greifen und sagen, was, gleiche Leistung doppeltes Geld? Niemals.
    Ich würde mir nie und nimmer etwas kaufen, wo Apple draufsteht. Schon alleine deshalb nicht, weil ein angefressener Apfel etwas Unappetitliches an sich hat. Das gleiche mit dem Iphone. Wie viele Versionen waren es in den letzen Jahren? Davon kann doch nur einer und eine kleine Anhängerschaft (Medien) profitieren. Ich frage mich, was ist daran intelligent, sich so das Gehirn waschen zu lassen, dass Millionen wie bekloppt so einem kleinen Elektronikkasten hinterherhetzen?


    Soll ich weiter machen? Thema Kirche, jahrtausend alte Lüge, Vatikan, Macht, Geld, nur um Stichworte zu nennen. Der Glaube an Gott? Intelligent oder dumm?


    Ich könnte jetzt noch Stunden weiter machen. Beispiele gibt es in Hülle und Fülle. Täglich erleben wir sie, ohne dass es uns berührt oder gar bewusst ist. Wir lassen uns verblöden und klatschen dabei noch in die Hände. Wie wundervoll das Leben doch ist.


    Der User, der mich als dumm bezeichnet hat, darf auch gerne darüber nachdenken.


    Und wie sagt man so schön?


    Man gewinnt neue Einsichten, wenn man seine Betrachtungsweisen ändert.

    Das woher und wohin kann ich erfragen, wenn ich selbst nicht weiterkomme. Vielleicht kommt der Reiz zum Tüfteln zurück. Früher habe ich das nicht anders gemacht. Learning by doing. Aber mit 42 nimmt der Ehrgeiz ab, zumindest geht es mir so.


    Wenn nichts dagegen spricht, können wir dieses Thema schließen. Wenn ich noch Fragen habe, kann ich mich in den entsprechenden Foren durchlesen und fragen.

    Na, das hört sich doch nicht schlecht an. Zu vergleichen mit Evolution oder unter MS Outlook.


    Was war denn so aufwendig, dass Du fast einen ganzen Nachmittag zum einrichten gebraucht hast?

    Ich finde, dass es eigentlich nicht schwierig sein sollte, ein Emailprogramm einzurichten. Zumindest wenn es um einfache Protokolle wie POP und IMAP geht. Da braucht es doch normalerweise nicht viel zu. Naja, Thunderbird hatte ich früher lange Zeit unter Windows genutzt. Dann hatte ich irgendwann Probleme damit, weil da eine Speicherbeschränkung gab und ich keine Mails mehr mit größeren Anhängen empfangen konnte. Und was ist KDEPIM? Ist das eine Abwandlung von Kmail?


    Du, das mit dem Scanner hatte ja dann dank Deiner und tomfa-ngs Hilfe geklappt. Und da ich mir das alles nicht merken kann, weil mir die Ordnerstruktur und Bezeichnungen noch zu fremd sind, werde ich die Hilfe mit Sicherheit wieder aufrufen, wenn ich es doch noch mal versuche. Wobei auf dem Netbook ist das nicht wirklich notwendig.

    Linux Mint habe ich schon von gelesen. Ich war aber auf SUSE eingeschossen, weil ich Ende der 90er mal eine Distribution kaufte. Die 5.3 war das damals.


    Vielleicht versuche ich SUSE im nächsten Urlaub auf dem Netbook. Da brauche ich nur Inet und Mail. Alles Andere ist mir dann nicht so wichtig.

    Danke Sauerland.


    Ich habe ein Problem gepostet und es wurde nicht mit Deiner Hilfe thomas23 gelöst. Dein Kommentar zu meinem Problem ist ja nicht gerade sehr aufschlußreich gewesen. Also, sei nett und und mische Dich nicht ein, wenn es keine wirkliche Hilfe ist und nichts konstruktives erwirkt. Wie kommt man schnell auf 784 Beiträge? :smilie_hops_092:

    Code
    Eigentlich muss man Dich als dummen User betiteln.


    Tu dir keinen Zwang an. Ich würde mir das nicht rausnehmen, jemanden als dumm zu bezeichnen, den ich nicht mal persönlich kennengelernt habe. Mich als dumm zu bezeichnen, nur weil ich auf Probleme bei bereits genannten Anwendungen stieß und mich das genervt hat. Arroganter geht’s nicht, oder.


    Was bist Du denn für ein Pausenclown?
    Ich gebe Dir mal etwas mit, auch wenn es out of Topic ist: Es gibt einen Unterschied, ob einer dumm ist oder ob er etwas dummes tut oder sagt. Und ja, es gibt auch beides und das sieht dann so aus:



    Code
    Mei Vater hat hier Drucker, die für Windows konzipiert waren und durch ihr Alter auch auf keiner Windows-Maschine mehr laufen.
    
    
    Schmeiss das Ding weg und kauf dir einen neuen Scanner; es gibt Multifunktionsgeräte die alles können für unter 30 Euros


    Und wenn Du nicht so kläglich informiert wärst, wüsstest Du, dass mein Scanner bis Windows XP uneingeschränkt unterstützt wird, ebenso mein Drucker ;)


    Sowas muss man erlebt haben, köstlich  Hab echt noch nirgeds gelesen oder gehört, dass ein Windowsuser so feindlich gegen Linuxuser auftreten *kopfschüttel. Sorry, ich muss wirklich darüber lachen.


    Übrigens ist auch dumm, wenn man nicht mal weiß, was sein Anbieter seines favorisierten BS von sich behauptet.


    Code
    Von dieser "Dummheit" dahingehend abzulenken, dass das Betriebssystem mit leicht und locker wirbt, ist nochmal dumm oben drauf, sorry


    So?


    [Blockierte Grafik: http://www.kuk-saar.com/images/dumm.jpg]


    So viel dazu :thumbup:


    Code
    Sollte das heissen, das die Hardware aufgrung ihres Alters eher unterstützt werden sollte?


    Unter Windows natürlich nicht, da ist es ja um ältere Hardware meist schlecht bestellt.
    Unter Linux wird oft erwähnt, dass gerade auch ältere Hardware noch zum Einsatz kommt.


    An die kostenpflichtigen Lizenzen bei Nero erinnere ich mich. Ich bin fälschlicherweise davon ausgegangen, dass zumindest was MP3 betrifft, so was nicht mehr Thema ist und sich standardisiert hat und bei Linux genauso “normal“ ist, wie bei Windows, im Autoradio, Handy usw.
    Schön, etwas dazugelernt zu haben. Danke für die Info.

    Dass die Programme nicht zu openSUSE gehören, weiß ich und dass ich vielleicht etwas falsch, unvollständig oder gar nichts für den Posteingang eingetragen habe, kann schon sein. Ich bin aber der Meinung, sämtliche Optionen in Augenschein genommen zu haben Ausschließen tue ich das nicht. Wenn jedoch keine Fehlermeldung kommt, weiß ich nicht, ob etwas richtig oder falsch ist. Demzufolge kann ich auch nicht wissen, ob nach etwas fehlerhaften gesucht werden muss. Und dass Kmail aus dem Startmenü verschwindet, ist vermutlich auch nicht planmäßig. Die Suchfunktion gab auch nur einen Eintrag zu Kmail aus. Standardmäßig müssten es zwei sein.


    Was die Hardware betrifft, ist mir bekannt, dass Linux stiefmütterlich behandelt wird. Die Hardware, die jetzt meinen Fall betraf, ist in Computerjahren schon ca. 147 Jahre alt.
    Drucker Laserjet 1000, Scanner Bearpaw 2400 CU. Installationsaufwand unter Linux ist sicher bekannt. Klar, wenn ich genau weiß, was ich machen muss, ist so was immer einfach, nur wenn ich Stundenlang nach verständlichen Anleitungen suchen muss, dann ist das eher umständlich.


    Was heißt denn eigenverantwortlich in Bezug auf die Codecs? Ist das dann sogar “illegal“? Würde mich jetzt wirklich mal interessieren. Ich habe gelesen, dass es sogar mit dem VLC Mediaplayer Probleme geben soll. Ist das tatsächlich so?
    Das mit dem Codec nachinstallieren war ja im Grunde nicht das Problem. Das es nicht auf Anhieb funktionierte, weil irgendwelche Abhängigkeiten nicht vorhanden waren und dann ein Downgrade nötig gewesen wäre, das hat mich dann vollkommen resignieren lassen, da dies der dritte Fehlschlag in Folge war.


    Sorry, dass meine Texte immer so lang werden, es rutscht nur so aus den Fingern. Eine persönliche Unterhaltung bei Kaffee oder Bier wäre mir allerdings lieber.

    Ich nehme Dir und auch keinem Anderen etwas übel. Ich habe im ersten Beitrag bereits geschrieben, dass ich in 5 Tagen mehr Probleme hatte, wie in den letzten 5 Jahren oder sogar mehr.
    Ich bin normalerweise nicht der Typ, der sich hilferufend an Foren wendet, da bisher mein Wissensstand immer ausgereicht hat, mir selbst zu helfen. Das ist auch der Grund, weshalb ich nicht gleich für jedes Problem, dass auftrat, einen Thread eröffnet habe. Zudem hätte das weitere Zeit in Anspruch genommen, die ich aber nicht mehr bereit war, zu invenstieren. Mein Urlaub ist nämlich seit gestern vorbei und nach Feierabend noch mehr Computer, das brauche ich einfach nicht.
    Ich weiß nicht so recht, wie ich meinen Standpunkt verständlich erklären soll. Ich versuche es mal so: Meinen Recherchen zufolge werden unterschiedliche Distributionen angeboten. Jede einzelne verspricht, Benutzerfreundlichkeit, Freiheit, Sicherheit, Einfachheit und was weiß ich noch alles. Also entschied ich mich für eine der Distributionen und spielte die auf. Ich war neugierig und freute mich, mal etwas Neues auszuprobieren. Die Installationsroutine ist vorbildlich, dagegen stelle ich MS in den Schatten. Das aber auch nur, weil während der Installation deutlich mehr Optionen zur Auswahl stehen. Nach der Installation stellt man dann fest, dass die Hardware zum Teil erst mal eingerichtet werden muss. Das ist mir aus der Vergangenheit nichts Fremdes. Nur der Aufwand, der hierzu nötig ist, der ist einfach zuviel. Es ist umständlich und somit schon nicht benutzerfreundlich.
    Beim Emaileinrichten dann erst die Sache mit Kmail, was ich absolut nicht nachvollziehen kann. Weshalb sendet Kmail aber empfängt nicht? Und wieso ohne Fehlermeldung? Weshalb verschwinden Einträge in einem Startmenü? Und dann die Sache mit Evolution. Wie kann eine Meldung erscheinen, die mir mitteilt, ich sei offline und der Online- Offlinebutton bestätigt mir, ich sei online? Das entspricht keiner mir bekannten Logik. Und es entspricht auch nicht dem, womit man das Ganze bewirbt. Selbst einfache MP3 kann man aufgrund fehlender Lizenzrechte nicht ohne weiteres abspielen. Wieso aber kann ich ein Codecpack nachinstallieren und weshalb wird es nicht gleich in die Distribution integriert, wenn das Codeckpack frei erhältlich ist? Davon und von der umständlichen Handhabung oder den Kuriositäten wird nichts geschrieben. „Einfach installieren und loslegen“.


    Diese Umstände machen das ganze dann für viele unattraktiv.


    Und wenn jetzt jemand wissen will, weshalb ich SUSE installiert habe, wenn ich doch ein stabiles, zuverlässiges und sicheres Windows 7 betreibe, dann folgendes: Ich hatte 2 Wochen Urlaub, das Wetter war nicht besonders freundlich und ich hatte Langeweile. Eine Notwendigkeit bestand nicht, so dass es schmerzlos war, diese Erfahrung zu machen.


    Tja, und von “nichts funktioniert“ habe ich in keinem meiner Beiträge geschrieben. Lediglich die Dinge, die bei mir nicht funktionierten, habe ich aufgeführt ;)

    Ein Denkfehler hätte ich jetzt nicht erwartet. Ich war der Meinung, dass gerade die Programmierer ihren Nutzen aus solchen Beiträgen ziehen würden. Wenn dem nicht so ist, ist das aber nicht schlimm. Na, und dass mein Beitrag eher belustigend ist, finde ich auch ok. Selbst wenn einer sich dahingehend belustigt, dass ich eben ein Windoof-Klick-User bin und nichts von dem verstehe, was ich tue. Das sind Dinge, über die ich mich nur amüsieren kann.


    SUSE habe ich auf http://software.opensuse.org/121/de runtergeladen und Kubuntu auf kubuntu.org.
    Wie ich ja schon andeutete, steht für mich Sicherheit im Vordergrund, daher Downloads nur von Herstellerseiten.


    Bei Kubuntu sind die Probleme mit Sicherheit durch den Abbruch des Updates aufgetreten. Irgendwas hat es da zerschossen. War mir allerdings egal, denn es war ohnehin nicht meine Wahl.


    Wie auch immer, ich bin heute nicht unglücklicher als noch vor einer Woche. SUSE ist spurlos von meinem System beseitigt und alles ist gut, so wie eh und je.
    Macht weiter so mit dem Forum, denn es gibt auch in Zukunft noch Enthusiasten, die sich mit SUSE auseinandersetzen wollen.


    Meinen Account braucht ihr nicht löschen, vielleicht ist er irgendwann doch noch mal nützlich. Ihr wisst ja, die Hoffnung stirbt zuletzt.


    In diesem Sinne,


    Gruß, kuk-saar