Beiträge von Phototipps.com

    In der VM reicht aber auch dein XP das du ja hast.
    Die fehlenden Updates etc. sind relativ egal, wenn du die VM nur für die 2-3 Programme nutzt.
    Zur Not geht auch ne Testversion von Windows7.
    Da bekommst du zwar nicht lange (oder gar keine ?) Updates, aber zum reinen benutzen reicht es.

    Das klingt interessant. Aber irgendwie fehlt mir dazu der entsprechende Background. Heißt das, dass ich mit einer VM sozusagen ein "Muster-Windows" anlege und bei Bedarf auf dieses zugreifen kann? Wenn ja: was passiert dann, wenn sich die Software während einer Sitzung aktualisiert? Um es zu verdeutlichen: die Objektivmessdaten von DxO sind ja nicht fix vercoded, sondern die werden bei Bedarf nachgeladen. Sprich: DxO erkennt eine Objektiv-/Kamera-Kombination, die bisher noch nicht vorgekommen ist und versucht daraufhin, die entsprechenden Korrekturdaten von der DxO-Homepage nachzuladen. Die würden dann ja beim nächsten Start der VM wieder weg sein, oder?


    LG - Herby

    @ uhelp:


    Wegen Deinem Tipp für Blender: ich glaube, Du hast kein Wort von dem verstanden, wovon ich rede.


    Sorry für die Abschweifung: ich rede von der Verzeichnung und nicht von der Verzerrung. Die Verzerrung kommt aus der Perspektive und ist definitiv kein Fehler eines Objektives. Entferntere Objekte erscheinen nun mal kleiner im Bild als nahe. Das ist Physik und lässt sich mit nichts außer Kraft setzten (außer - in gewissen Grenzen - mit einem teuren Shift-Objektiv).


    Hier ist aber von der Verzeichnung die Rede. Nimm eine Glaskugel und gucke durch sie hindurch. Was siehst Du? Ich werde es Dir sagen: Wenn Du durch die dickste Stelle der Glaskugel guckst, wirst du kein Problem haben - aber je weiter Dein Blick an den Rand der Kugel wandert, umso gekrümmter werden gerade verlaufende Linien werden. Man nennt dies auch den Fisheye-Effekt. Das resultiert daraus, dass Lichtstrahlen, die von einem Medium in ein anderes eintauchen, gekrümmt werden. Der Grad der Krümmung ist abhängig vom Unterschied der Dichte der beiden Medien und vom Winkel, mit dem die Lichtstrahlen an den Übergangspunkt auftreffen. Eine optische Linse ist per se nichts anderes als ein Anschnitt so einer Kugel, weswegen jede Linse auch solche Verkrümmungen aufweist. Objektivhersteller sind bemüht, diesen (und auch andere) Fehler auszugleichen, indem sie konkave Linsen zusätzlich verbauen - aber wie man sich denken kann, ist es unmöglich, alle Objektivfehler komplett auszuschalten. Bei fixen Brennweiten gelingt das leichter, bei Zoomobjektiven ist es schwieriger. Deswegen sind hochgradig korrigierte Zoomobjektive auch schweineteuer; aber auch sie haben immer noch mit diesen Fehlern zu kämpfen.


    Und genau solche Fehler werden mit Hilfe der Objektivmessdaten von DxO fast perfekt herausgerechnet. Und so weit ich weiß, gibt es ein derartiges Programm nicht unter Linux. Lediglich der Hersteller Canon liefert einen RAW-Konverter mit, der das Selbe macht, allerdings nur mit Canon-Objektiven. Bei Fremdobjektiven wird diese Funktion einfach deaktiviert.


    LG - Herby

    Evtl. Gimp mit diesen beiden Plugins:


    Plugin1


    Plugin2


    Ich fürchte, Du kennst die Funktionalität von DxO Optics Pro gar nicht. Hier wird nicht nur versucht, das fertige Bild zu analysieren - DxO vermisst die meisten, aktuell erhältlichen Objektive nach ihren individuellen Fehlerwerten, bereitet diese Daten auf und stellt es dem Programm zur Verfügung, welches daraufhin die Fehler möglichst objektiv korrekt herausrechnet. Es reicht also nicht, nur simpel eine dunklere Ecke zu erkennen (die kann andere Ursachen haben als die Vignettierung durch das Objektiv, beispielsweise könnte ich eine Tabletop-Aufnahme machen mit einer Spot-Beleuchtung) oder andere (in meinen Augen sinnbefreite) Algorithmen zu verwenden, um vermeintliche Fehler zu korrigieren.


    LG - Herby

    @ uhelp:


    Nennst Du mir bitte nur ein einziges Programm, welches in der Lage ist, automatisch (also ohne Zutun durch den Anwender) jedwede Objektivfehler wie Vignettierung, Cromatische Abberationen und Verzeichnungen aus dem Bild rausrechnet? Kann gerne auch kostenpflichtig sein.


    LG - Herby

    @ uhelp:


    Danke für den Link - hab im Moment nicht die Zeit, das alles tatsächlich durchzulesen (aber ich verspreche, dass ich es noch heute oder morgen tun werde) - ich möchte jetzt nur kurz und absichtlich vor dem Lesen darauf reflektieren: ich habe einfach keine Erwartung - außer jener, dass ich mit meinem Desktop-System möglichst effizient arbeiten kann. Dabei steht mir nicht Linux um Weg, sondern es ist der Kommerz, der sich um die Linux-Welt nicht kümmert.


    Meine vermuteten Gründe liegen daran, dass es das Linux ja nicht gibt. Es gibt unterschiedliche Distris, die entweder auf GNOME oder KDE basieren, und daraus ergibt sich eine Unmenge an Kombinationsmöglichkeiten - und für die Industrie eine ebenso große Vielfalt an Fehlermöglichkeiten. Der Aufwand, für all diese Linuxe zu entwickeln und für diese einen Support einzurichten, sprengt einfach die finanzielle Potenz mancher Softwareschmieden.


    Übrig bleiben User wie mich, die zwar höchst bereit wären, umzusteigen und umzulernen, aber dann doch wieder - zumindest fragmental - auf das Althergebrachte zurück greifen müssen.


    Mit einem Wort: unbefriedigend!


    @ LusH:


    Wenn ich eine VM einrichte, brauche ich doch auch noch Windows - oder? Wozu soll ich dann noch die 30 Euro für einen Druckertreiber unter Linux locker machen?


    Um Deine Frage zu beantworten: Wenn ich ohne Windows eh nicht auskomme, dann lass ich lieber Linux links liegen. Denn unter Windows weiß ich zumindest, dass alles funktioniert. Das hat aber nichts mit einer Linux-Abneigung zu tun, sondern das ist einfach nur der Pragmatismus in mir.


    LG - Herby

    Hi,


    es war mir durchaus bewusst, dass ich mit diesem Thread etwas Staub aufwirbeln würde - aber dass die Resonanz derart intensiv ausfallen würde, hätte ich nicht gedacht.


    Vorab: Ich habe via YaST (Hardware > Drucker) den Drucker einrichten lassen. Nach dem Scannen des Rechners hat er richtigerweise den Drucker erkannt und 2 Druckertreiber von Gutenprint vorgeschlagen, wo ich dann einfach den erstgenannten ausgewählt habe. Wenn ich mich recht erinnere, war das auch der mit der höheren Versionsnummer (aber da könnte ich mich auch irren). Bis dahin war ich noch ziemlich begeistert.


    Und bevor Missverständnisse aufkommen: ich bin nicht abgeneigt, mit Linux zu arbeiten. In meinem bisherigen Computer-Leben habe ich mich mehrfach umgewöhnen müssen - vom ehemaligen MS-DOS über Win-3.11, dann Win-95 und Win-98, später Win-XP - und jetzt stellte sich mir die Frage: Win-7 oder Linux? Hätte sich mein Rechner auch bei openSUSE geweigert (so wie zuvor bei Ubuntu, Mint und Fedora), dann hätte sich dieser Thread hier vermutlich gar nie ergeben. Dann hätte ich vermutlich erst wieder in 4 Jahren einen Versuch gewagt, auf Linux umzusteigen. Ich habe auch schon vor knapp 20 Jahren auf einem Unix-Rechner programmiert und dabei den Editor vi verwendet. Nach ein paar Tagen des Grauens hat er mir extrem gut gefallen, weil so schnell habe ich selten meine Sourcen editiert.


    Es geht mir tatsächlich nur darum, dass einige sehr wenige Programme, die ich eben unbedingt haben möchte, weiterhin verwenden möchte. Und diese Software kostet kein Vermögen von 20.000 Euro - DxO Optics Pro V6 ist bereits für deutlich unter 100 Euro zu haben, die derzeit aktuelle Version kostet auch nur knapp 150 Euro. Siehe auch hier: http://geizhals.at/eu/?cat=swg…ch=dxo&v=e&plz=&dist=&xf=


    @ muck:


    Nein - ich gehöre defintiv nicht zu jenen, die alles haben wollen, aber kostenlos. Aber ein Druckertreiber ist in meinen Augen nun mal essentiell, welcher zum Lieferumfang eines Druckers gehört. Und die von mir verwendete Software (unter Win-XP) ist entweder Freeware - oder ich habe sie regulär gekauft. Und ich erwäge den Umstieg auf Linux nicht deswegen, weil ich glaube, dass man hier jedwede Software geschenkt bekommt.


    Ja klar, Linux kann nichts dafür, dass gerade Canon nicht gewillt ist, einen Treiber für Linux bereit zu stellen. Aber für mich als Anwender ist die "Schuldfrage" egal. Für mich ist das Gesamtpaket wichtig und daher gilt: Gehts ... oder gehts nicht? Und die Antwort darauf lautet eindeutig: es geht nicht. Jedenfalls nicht so, wie ich es mir vorstelle.


    @ LusH:


    Danke für den Link - den hatte ich diese Tage eh selber gefunden (vermutlich irgendwo in diesem Forum). Und ich habe ihn irgendwie auch beiseite gedrängt, weil ich dachte, es würde nicht so schlimm sein. Aber ich denke, das trifft es in meinem Fall ganz gut.


    LG - Herby

    Hallo Zusammen,


    der Titel sagt vielleicht nicht viel aus - aber er beschreibt in etwa das, was sich stimmungsmäßig im Moment bei mir abspielt.


    Worum geht es?


    Nun, ich habe nach mehrmaligen und sporadischen Versuchen endlich eine Linux-Distri in Form von openSUSE 12.1 gefunden, die sich auch problemlos auf meinem Rechner installieren lässt. Anfangs war die Euphorie sehr groß und die ersten Erfolge stellten sich rasch ein. Naja, ist halt so wie bei vielen technischen Dingen: zuerst wird man von der Fülle an Eindrucken überwältigt, dann kommt die Phase, wo man überrascht wird, wie gut doch alles funktioniert - aber irgendwann stellt sich dann doch noch die Ernüchterung ein und man entdeckt an vielen Ecken Dinge, die einfach nicht so sind, wie man es gerne hätte.


    Und genau in dieser Ernüchterungsphase bin ich im Moment und ich weiß nicht, wie ich hier heil raus kommen soll. Aber was genau ist das Problem?


    Nun, die erste Ernüchterung liegt daran, dass es einige der Programme, die ich brauche bzw haben möchte, nicht in einer Linux-Variante gibt und es auch kein Pendant für Linux gibt, welche diesen Programmen auch nur ansatzweise das Wasser reichen kann. Und seit gestern steht das nächste Problem an: die Implementierung eines tauglichen Druckertreibers für meinen Canon Pixma IP6000D. Ich habe zwar einen Treiber gefunden, erfolgreich installiert und ich kann also über diesen Drucker tatsächlich drucken, aber nur auf einem sehr tiefen Niveau. Was nicht geht:


    - mehr als 300x300 dpi (der Drucker kann bis 4800 dpi)
    - Auswahl bei der Verwendung eines der beiden Papierzuführungsfächer nicht möglich
    - Auswahl Papierqualität und Papiergröße nicht möglich
    - Duplex-Druck (automatisch) nicht möglich
    - Bedrucken von Rohlingen nicht möglich
    - Randlosdruck nicht möglich
    - Kein Status über den Drucker (Anzeige des Füllstandes der Tintenpatronen)
    - Keine Wartungsmöglichkeit (Düsentest, Druckkopfreinigung, ...)


    Für Jemanden wie mich, der auch gelegentlich Fotos ausdruckt, einfach nur unbrauchbar. Ne, ich weiß, dass ich mir auch TurboPrint anlachen könnte, aber das schlägt dann wieder mit 30 Euro zu Buche. Ähnliche Probleme befürchte ich jetzt auch bei der Installation meines Scanners, ganz zu schweigem vom Filmscanner. Und ob ich mein Bildschirm-Kalibriergerät uner Linux zum Laufen bringen kann, steht auch noch in den Sternen.


    Alternativ könnte ich jetzt natürlich eine VM installieren, in welcher ich dann Windows installiere - aber da frage ich mich dann ernsthaft, welchen Sinn es noch macht, Linux als Wirtsystem aufzusetzen. Libre-Office kann ich auch problemlos unter Windows laufen lassen und für die vielen anderen Goodies gibt es auch unter Windows brauchbare Alternativen, viele davon sogar gratis.


    Aber vielleicht könnt Ihr mir ja noch Argumente liefern, es weiterhin mit Linux zu versuchen? Wenn nicht, wir die Linux-Welt wohl einen Neuling schneller verlieren, als er gekommen ist.
    :(


    LG - Herby

    Habt bitte Nachsicht mit mir, aber in Sachen Linux bin ich noch ein totaler Anfänger.


    Es geht um Folgendes: Um meine Web-Projekte zu entwickeln bzw zu testen, habe ich mir XAMPP für Linux geholt und auch erfolgreich installiert. Prinzipiell läuft der Webserver auch so, wie ich es erwarte. Nur ist mir die Tipperei zu nervig, weswegen ich eine Skript-Datei namens /home//bin/xamppstart.sh erzeugt habe mit folgendem Inhalt:


    Bash
    #!/bin/bash
    sudo /opt/lampp/lampp start


    In den Eigenschaften dieser Datei habe ich unter Berechtigungen ein Häkchen unter "Ausführbar" gesetzt. Danach habe ich eine Verknüpfung am Desktop erzeugt.


    Das Problem: Sowohl beim Klicken auf das Icon der Verknüpfung am Desktop als auch beim Klicken auf die Datei selbst in Dolphin tut sich gar nichts - außer, dass für ein paar Sekunden ein Zahnrädchen neben dem Mauspfeil auf- und abspringt. Wenn ich im Terminal-Fenster /home//bin/xamppstart.sh eintippe, dann läuft das Skript wie gewünscht ab, indem ich zuerst das root-passwort eintippen muss und danach startet auch der Webserver.


    Hat Jemand von Euch eine Idee, wo hier der Hund begraben liegen könnte? Danke schon mal im Voraus!


    Herby


    // Edit: In Zukunft bitte passende Tags setzen.