Beiträge von ww-wup

    matbhm: Deine Antwort kam, während ich Sauerland geantwortet habe, herzlichen Dank auch dafür!

    Zu Deiner Frage: Da auf dem Laptop ja ursprünglich ein Win10 war, erschien es mir denkbar, dass dieses einen MBR gebraucht und hinterlassen hat. Ich kann nicht beurteilen, ob der zumindest vorläufige Erfolg meines jüngsten soeben beschriebenen Versuchs diese Vermutung bestätigt, oder ob sich doch noch nach einigen weiteren Neustarts das Problem wieder einstellen wird.

    VG ww-wup

    Sauerland: Danke für Deine Antwort und Deine Vorschläge. Die Begriffe legacy Modus und UEFI sind mir im Moment leider nicht geläufig, das schaue ich mir so bald wie möglich an.

    Unabhängig davon habe ich im bootloader den MBR-Flag auf "entfernen" gesetzt und danach einige "normale" Neustarts geschafft. Da es mir bei der Installation der auf diesem Laptop gewesenen Leap 15.2 jedoch am Beginn auch wiederholt gelungen ist, normal zu starten, dies dann aber zunächst immer wieder aufgehört hat, bin ich noch am Abwarten, ob das Problem auch beim weiteren Ausbau des Systems weg bleibt.

    Ich halte Euch auf dem laufenden und danke Euch allen erstmal sehr herzlich.

    VG ww-wup

    Nun bin ich eine Installation weiter, wobei ich von XFS für / und home wieder auf ext4 zurück gegangen bin und EFI nicht mit 512, sondern nur mit 532 MB einrichten konnte.

    Nach der Installation hat der allererste, vom Installationsmedium bewirkte Neustart geklappt.

    Es scheint so zu sein, dass die Installation den Bios-Eintrag zurücksetzt.

    Nun ist alles wieder "beim alten", d.h., ich kann die neue Installation nur mit aktiviertem Installations-USB-Stick über "more" starten.

    Da ich nun irgendwie zu der Vermutung komme, es könnte ein Fehler im bootloader sein, vermittle ich Euch mal, was ich im bootloader sehe:

    Ich könnte mir vorstellen, dass beim MBR etwas anderes angehakt sein müsste und/oder vielleicht auch bei den Parametern des Scripts.

    Aber vielleicht habt Ihr ja aufgrund des Vorangegangenen noch ganz andere Ideen, Vorschläge und Rückfragen.

    Ich bleibe gespannt auf und dankbar für Eure Rückmeldungen

    VG ww-wup

    Das weist du woher?

    Danke für Deine kritische Rückfrage, sorry, ja, Du hast recht: Ich weiß natürlich weder definitiv, dass Win10 einen MBR Eintrag braucht, wie frühere Windows-Ausgaben, noch, dass aktuelle SuSE-Distris keinen MBR mehr schreiben können.

    Ich sehe nur, dass mit allen bisherigen Ideen keine Bewegung in die Tatsache kommt, dass meine Leap 15.3 Installationen sich aufhängen.

    Und ich habe wiederholt gesehen, dass ich nach SuSE 13.2 in der Einrichtung der Startoptionen keine Möglichkeit mehr fand, etwas in den MBR zu schreiben.

    Für diesbezügliche genauere Aufklärung bin ich natürlich auch dankbar.


    VG ww-wup

    ... sorry... Mit

    von der Installation startet

    meine ich: von der oberen Zeile des "normalen" Startmenüs direkt in die Installation...


    Ich habe inzwischen noch etwas nachgedacht über die Frage einer vorübergehenden Installation von SuSE 13.2, um den MBR vom Windows zu überschreiben: Wenn ich das machen würde, bekäme ich einen neuen MBR, und der könnte dann vielleicht, weil die Partitionsaufteilung für Leap 15.2 doch eine andere sein müsste, auch wiederum stören...

    Andrerseits: Leap 15.2 hatte ja dann einige Monate konstant gefunzt, obwohl ich dafür auch keinen MBR überschrieben habe. Und das war letztendlich dieselbe Anordnung der Partitionen, wie jetzt:

    Code
    /dev/sda 238,47 GiB HFS256G39MND-230
    sda1 16,00 GiB Swap Partition
    sda2 500,00 MiB FAT Partition [EFI]
    sda3 40,00 GiB XFS Partition [/]
    sda4 181,99 GiB XFS Partition [home]


    Der Partitionierungsvorschlag beim Neuinstallieren ist:

    Code
    Partition /dev/sda4 (181,99 GiB) löschen
    Partition /dev/sda4 (512,00 MiB) mit vfat erstellen
    Partition /dev/sda5 (181,49) für / mit btrfs erstellen


    Übrigens: Wenn ich im Bios die Parameter für die

    Code
    Boot Option #1

    öffne, bekomme ich folgenden Optionen:

    Code
    opensuse-secureboot (P2:HFS245G39MND-2300A)
    P2: HFS256G39MND-2300A
    UEFI: VerbatimSTORE N GO 8.07, partition 1
    disabled

    Wähle ich das 1., hängt sich der Start mit

    Code
    loading initial ramdisk

    auf.

    Wähle ich das 2. bekomme ich einen schwarzen Eingabebildschirm mit dem Eintrag

    Code
    GRUB_

    Wähle ich das 3., bekomme ich das Installationsmenü mit

    Code
    Boot from Hard Disk
    Installation
    Upgrade
    More ...

    Wähle ich das unterste, bekomme ich die Auswahl:

    Code
    Rescue System
    Boot Linux System
    Check Installation Media

    Vom ersteren komme ich in ein Sprach-Auswahl-Menü und dann endet es mit

    Code
    rescue login:_

    Gebe ich dort

    Code
    root

    ein, kommt die Rückmeldung

    Code
    Have a lot of fun...
    tty:_rescue:~ '

    Ab hier habe ich dann keine Ahnung mehr, kann aber mit Tastenkombination Strg+Alt+Entf das System runterfahren.


    Facit vorerst: Ich habe gelernt, dass EFI möglicherweise nun nicht mehr nur 500, sondern 512 MB braucht...


    Das probiere ich jetzt mal aus...


    Trotzdem bleibe ich gespannt auf weitere Vorschläge und Rückfragen und bin dafür dankbar.


    VG ww-wup

    Danke für Deine Antworten.

    Ich hab mir inzwischen mal

    Grundlegendes zur Installation von openSUSE

    angeschaut und in diesem Sinn (jedoch mit 16 GiB swap) mal - in mehreren Anläufen - eine Installation durchgeführt, leider bleibt es dabei:

    Wenn das Bios vom Installations-USB-Stick startet, kann ich über "More" etc. in die neue Installation starten, wenn das Bios von der Installation startet, lande ich endgültig im Eintrag "loading initial ramdisk". Übrigens ist noch die Variante hinzugekommen, vermutlich mit abnehmender Akkuladung, dass der Laptop sich nach dem Umstellen des Bios abgeschaltet hat.

    Die Idee, dass da noch irgendwo in diesem Laptop ein Win10-MBR stehen muss, leuchtet mir ein. Die aktuellen SuSE-Distris können ja keinen MBR mehr schreiben.

    Andrerseits bin ich ja etliche Male, nach längeren Anfangsschwierigkeiten, ins Leap 15.2 gestartet, von dem ich mich ja nur verabschieden musste wegen des nötigen Upgrade. Und leider hat es auch nicht als Upgrade geklappt, weil ich - zumindest über den Installations-USB-Stick - etliche Datei-Unverträglichkeiten gemeldet bekommen hatte...

    Mir kommt die Frage, ob es Sinn hätte, doch vorübergehend eine SuSE 13.2, die letzte Version mit MBR-Start, zu installieren...

    Für weitere Ideen und Rückfragen bleibe ich dankbar.

    VG ww-wup

    Danke für Eure Antworten!

    sterun: Im Bios bekomme ich unter "Main" folgende Aussagen:

    Ich weiß nicht, wie ein Update des Bios durchgeführt werden kann, sofern das erforderlich sein sollte...


    Die Boot-Einstellung war jetzt übrigens unverändert auf Start vom Installations-USB-Stick.


    Dennoch habe ich mal versucht, "normal" zu starten, was zum beschriebenen Ergebnis führte.

    Also wieder Druck auf die Einschalttaste. dann auf "More", dann "Boot Linux System", wodurch erstmal viele Textzeilen etc. kamen. Dann 4x die Frage, ob ich von sda starten will, und nun bin ich im installierten System angekommen.

    matbhm: Hier führe ich umgehend Deinen erneuten Vorschlag aus, hole den Screenshot über Gwenview und anderen USB-Stick hierher und zeige Euch den zugeschnittenen Screen-Shot als jpg-Grafik (da ich vermute, dass das die angesagte Version hier ist):

    (Zuschneiden hat in Gwenview nicht geklappt, habe ich in Gimp dann geschafft.)


    Vielleicht doch nochmals etwas zur Hardware etwas deutlicher: Ich habe den Laptop per Post in einer ähnlichen Verpackung bekommen, wie ich das von frischen Pizzen kenne, also ein dünner Pappkarton und kein Puffer-Material. Das ist jetzt einige Monate her. Er hat nicht mehr gestartet. Die Werkstatt hat was am Bios repariert, dann habe ich in zahlreichen Versuchen Leap 15.2 darauf installiert, das dann einige Monate stabil blieb, nachdem es zunächst genauso wie es jetzt bei 15.3 ist hängen blieb... Da irgendwann das Upgrade anstand, habe ich es jetzt versucht.


    Ich frage mich manchmal, ob ich mir doch noch eine "neue" iso runterladen und damit die Installation neu machen sollte...


    Für weitere Fückfragen und Vorschläge bleibe ich dankbar.


    VG ww-wup

    Danke für Eure Antworten.

    @mathbm: Leider hat mir das Infozentrum für sda keinen Hersteller angezeigt, sonst hätte ich das gestern auch noch abgeschrieben. Deine Addition der Partitionsgrößen kann ich im Moment zumindest nicht nachvollziehen, ich komme auf c. 250 GiB, da efi ja nur 500 MiB hat, nicht GiB ... Da ich vermute, dass pro User*in hier eine begrenzte Uploadgröße vorgesehen ist, bin ich sehr zögerlich mit dem Hochladen von Screenshots und Fotos. Und da ich hier nicht aus dem defekt installierten Laptop schreibe, schreibe ich die Infos von Hand ab. Und da würde ich mich leider hoffnungslos übernehmen, wenn ich es versuchen wollte, längere "Zeichensalat-Schnipsel" fehlerfrei abzuschreiben. Die ursprünglichen Win10-Partitionen des Laptop habe ich sehr bald nach Beginn meiner Leap 15.2 Installation gelöscht und formatiert. Es ist also ganz bestimmt weder ein altes Linux drauf, das ich ebenfalls für die aktuelle Installation weg-formatiert habe, noch ein Windows.

    Ich könnte mir vorstellen, dass ich entweder wirklich zu viel Festplattenplatz für die Installation verwendet habe, sodass sich SuSE daran beim Starten verschluckt, oder dass doch noch irgendein Fehler im Bios ist, den nur eine Werkstatt bereinigen könnte (aber wie kann ich das feststellen, wenn die Werkstatt so gut wie keine Erfahrung mit Linux hat?), oder dass es Kompatibilätsprobleme z.B. zwischen Paketen von SuSE-Repos und Packman geben könnte, weil ich es nicht verhindern konnte, dass sich die Installation unmittelbar nach dem ersten Start selbst upgedatet hat, und ich erst danach Packman etc. hinzu genommen habe.

    Ich habe lieber mit vielleicht etwas überdimensioniertem Festplatten- und Arbeitsspeicherplatz installiert, weil der Laptop vorrangig für Video-Kommunikation gedacht ist, und das sind Datenmengen, mit denen ich bisher eher nicht zu tun hatte...

    Mehr schaffe ich heute nicht mehr, ich hoffe, morgen etwas mehr Zeit für weitere Untersuchungen des Laptop zu finden. Wenn nötig, müsste ich halt für bestimmte datenreichere Infos diese über einen weiteren US-Stick vom Laptop in meine nächsten Forumsantworten übertragen...

    Sauerland: Ich hatte an einem anderen, älteren PC ein ähnliches Problem, aber der war erheblich älter, und dort musste dann doch irgendwann das Motherboard ausgetauscht werden. Aber bei diesem doch vorher fast nicht verwendeten, also recht neuen Laptop ...?? Was meinst Du?

    Für weitere Rückfragen und Vorschläge bleibe ich dankbar.

    VG ww-wup

    ... ich vermute mal, dass es keine Rolle spielen dürfte, dass ich das Gerät mit eingestecktem Drucker-USB-Kabel starte. Sowas hat bei Win7 beim Gerätestart gestört, aber bisher meiner Erfahrung nach bei SUSE noch nie...


    Ich habe nun erneut über Installations-USB-Stick -> more -> System starten (oder so ähnlich) erfolgreich gestartet, nachdem ich wieder etliche Male die Eingabetaste gedrückt habe...


    Ich bleibe also gespannt auf und dankbar für Eure weiteren Rückfragen und Vorschläge.


    VG ww-wup