Beiträge von max3000

    Hallo allerseits.


    Ich habe ein kleines Problem mit meinem Lenovo X1 Carbon mit openSuse 42.3, mit dem Kernel


    Code
    > uname -a
    Linux linux-ogpy 4.14.0-1.gab9e909-default #1 SMP PREEMPT Mon Nov 13 21:02:46 UTC 2017 (ab9e909) x86_64 x86_64 x86_64 GNU/Linux




    Seit dem letzten Neustart funktioniert das WLAN nicht mehr. NetworkManager läuft, gibt keinen Fehler aus

    Code
    > /sbin/service NetworkManager status                                                                                                                                                                        
    * NetworkManager.service - Network Manager                                                                                                                                                                                                                                     
       Loaded: loaded (/usr/lib/systemd/system/NetworkManager.service; enabled; vendor preset: disabled)                                                                                                                                                                           
       Active: active (running) since Thu 2017-11-23 10:40:22 CET; 4min 13s ago                                                                                                                                                                                                    
     Main PID: 1073 (NetworkManager)                                                                                                                                                                                                                                               
        Tasks: 3 (limit: 512)                                                                                                                                                                                                                                                      
       CGroup: /system.slice/NetworkManager.service                                                                                                                                                                                                                                
               `-1073 /usr/sbin/NetworkManager --no-daemon

    Aber er zeigt mir keine WLAN-Netze an. Mit dem Wicked-Dienst genau das gleiche Problem.


    Der WLAN-Chip wird erkannt:

    Dann habe ich getestet, ob das WLAN hard- oder softwareseitig deaktiviert wurde. Offensichtlich nicht:


    Code
    > sudo rfkill list
    0: hci0: Bluetooth
            Soft blocked: no
            Hard blocked: no
    1: tpacpi_bluetooth_sw: Bluetooth
            Soft blocked: no
            Hard blocked: no
    2: phy0: Wireless LAN
            Soft blocked: no
            Hard blocked: no


    Das Kernel-Modul ist geladen, scheint aber mit der Welt nicht klar zu kommen. Im Kernel-Log kommt alle 4 Sekunden:



    Via Google habe ich nur einen einzigen Thread gefunden, der das Problem behandelt: iwlwifi 8265 firmware crash vith v34 on linux 4.14 (Linux Wireless)
    Das scheint aber ein Developer-Forum zu sein und dort wurde das Problem mit einem Patch behoben. Die Jungs von openSuse werden doch wohl nicht ein fehlerhaftes Kernel-Modul ins Repository geladen haben?


    Den Kernel habe ich aus dem Repo Kernel:/stable. Warum? Weil ich mit dem Standard-Kernel Probleme mit der Soundkarte hatte, siehe Thread 39239.



    Was macht man denn in so einem Fall? Ich weiß nicht weiter und wäre über Hilfe sehr dankbar.


    Danke schonmal.
    Grüße
    Max

    Ich habe jetzt erstmal den Vorschlag aus https://bbs.archlinux.org/viewtopic.php?id=144962 ausprobiert und die Datei /etc/modprobe.d/50-sound.conf angepasst.
    Dort steht jetzt

    Code
    > cat /etc/modprobe.d/50-sound.conf 
    
    
    options snd slots=snd-hda-intel
    options snd_hda_intel probe_only=0,1 # added  by user
    # nS1_.2kTLVjATLd3:Intel Corporation
    alias snd-card-0 snd-hda-intel

    Jetzt funktioniert der Sound, aber das Starten der Desktop-Umgebung dauert immer noch lange. Die (Fehler)meldungen im dmesg sind so wie in meinem letzten Post.


    Das mit dem Kernel ist ein guter Hinweis. Das werde ich gleich mal ausprobieren und mich danach wieder melden.
    Danke!

    Kurze Zwischeninfo, die vielleicht hilft. Jetzt steht im Kernel-Log sowas drin:


    Das erklärt auch, warum das Booten so lange dauert.


    An der Stelle sollte ich selbst nochmal recherchieren.

    Hallo Sauerland.


    Im BIOS habe ich nichts geändert. Habe auch keine Option gefunden mit der man die Soundkarte deaktivieren kann. Ich habe jetzt mal den Rechner aus und eingeschalten (Neustart war anscheinend nicht ausreichend).
    Das hat schon etwas geändert. Erstmal friert nach dem Login der PC für einige Zeit ein. Seltsam. Daraufhin bin ich mit STRG+ALT+F1 in die Konsole und habe gesehen, dass die Soundkarte jetzt da ist:



    Zurück im Desktop konnte ich dann auch pavucontrol öffnen und sehe am Ausgangspegel, dass Sound abgespielt wird (via Youtube im Firefox), aber gehört habe ich immer noch nichts. Mit aplay über die Konsole ebenfalls nicht:

    Code
    aplay /usr/share/sounds/alsa/test.wav 
    Wiedergabe: WAVE '/usr/share/sounds/alsa/test.wav' : Signed 16 bit Little Endian, Rate: 44100 Hz, stereo


    Ich habe dann mal das Skript alsa-info.sh drüber laufen lassen. Das Ergebnis sieht man hier:
    http://www.alsa-project.org/db…4d80f960da444cc4df30fbf2f
    Skeptisch machen mich hier die Optionen im Kernel-Modul.


    Daraufhin habe ich den Rechner nochmal neugestartet und das hat ziemlich lange gedauert. Einfach mal ESC gedrückt, da sieht man ja was passiert, und irgendein Prozess konnte sich nicht schließen und wurde 150 Sekunden runtergezählt. Irgendwann fing der Rechner verrückt an mit Piepen und hat endlich neugestartet, aber dieses ohrenbetäubende Piepgeräusch war dauerhaft da. Irgendwas ist hier mal ganz seltsam.


    Deinen zweiten Post interpretiere ich mal so, dass du denkst die Hardware ist defekt?
    Bevor ich an dem Laptop rum bastle schick ich den lieber zurück.


    Grüße
    Max

    Hallo allerseits.


    Ich habe ein kleines Problem mit meinem neuen Laptop (Lenovo X1 Carbon). Dort müsste eine Intel Onboard-Soundkarte drin sein. Auf diesen habe ich letzte Woche ein frisches openSuse Leap 42.3 drauf installiert und alles lief erstmal ganz gut.


    Ich habe noch das Packman-Repo hinzugefügt, auf Prio 20 gesetzt, ein "zypper up" und "zypper dup" gemacht. Dann habe ich noch ein bisschen Zeug installiert, was ich für die tägliche Arbeit so benötige: Latex, Emacs, Gcc, Git, ... und später auch einfach mal zum Ausprobieren noch ein Paar andere Desktops (weil mich das KDE/Plasma schon wieder maßlos aufregt): LXDE, XFCE, i3. EInige Zeit später habe ich gemerkt, dass mein Sound gar nicht mehr geht (direkt nach der Installation ging es). Also hab ich mich an die Fehlersuche gemacht.


    Die Befehle

    Code
    hwinfo --sound
    lspci | grep -i audio


    spucken rein gar nichts aus. Darauf habe ich unter Yast => Hardware => Audio geschaut. Yast sagt mir direkt "Es wurde keine Karte gefunden. Soll auf Chips überprüft werden?". Natürlich auf "Ja" geklickt, aber es wurde keine Soundkarte gefunden.


    Dann habe ich den Fehler etwas tiefer gesucht. Mal im Dev-ordner nachgeschaut:


    Code
    ls -la /dev/snd
    insgesamt 0
    drwxr-xr-x   2 root root       80 15. Okt 20:44 .
    drwxr-xr-x  19 root root     3840 15. Okt 20:44 ..
    crw-rw----+  1 root audio 116,  1 15. Okt 20:44 seq
    crw-rw----+  1 root audio 116, 33 15. Okt 20:44 timer


    Sollte da nicht mehr drin sein?


    Dann nochmal die Kernel-Logs angeschaut (dmesg ist doch der Kernel-Log, oder?).
    Dort taucht aber kein Eintrag mit dem Stichwort "sound", "snd", "audio" auf. Jetzt weiß ich leider nicht mehr weiter.


    Ein Hardware-Defekt ist vielleicht auch unwahrscheinlich, da es ja am Anfang funktioniert hat.
    Kann es sein, dass durch das Installieren der vielen Desktop-Umgebungen irgendein Paket installiert wurde, was die Soundkarte für sich beansprucht und diese sozusagen vor anderen Programmen "versteckt"?


    Vielen Dank schon mal.


    Beste Grüße
    Max

    Hast du auch in den devel-Paketen mal geschaut? Kann mir nicht vorstellen, dass das was du suchst nicht irgendwo drin ist.


    Die Pakete
    * wxwidgets
    * python-wxwidgets
    * plplot-wxwidgets
    sind installiert?


    Eine Alternative wäre noch das ganze selbst zu kompilieren und die Module beispielsweise in /usr/local/lib/python2.7/dist-packages/ zu installieren. Diesen Ordner musst du noch zum PYTHONPATH hinzufügen. Der Vorteil: Du hast das Paket von automatisch (über zypper) installierten Paketen getrennt, und hast nicht irgendwelche Pakete aus nicht mehr vorhandenen Repos installiert, was ja eventuell auch mal Ärger machen könnte.


    Grüße
    Max

    Ich habe den Fehler gefunden.


    Ich habe mal geschaut, welche LIbraries die verschiedenen Nutzer so verwenden:

    Code
    ldd /usr/bin/X11/glxinfo

    Dabei habe ich gesehen, dass mein normaler Nutzer die libGL.so aus dem Ordner /usr/lib64/nvidia/ verwendet, die anderen Nutzer aber die libGL.so aus /usr/lib64. Ich denke in /usr/lib64/nvidia waren alte Libraries, die nicht aus dem Mesa-Paket kommen, sondern mit dem Nvidia-Installationsskript irgendwie installiert wurden sind sind. Zudem wurde in der ~/.bashrc meines Nutzers der Ordner /usr/lib64/nvidia in die Umgebungsvariable LD_LIBRARY_PATH aufgenommen. Das habe ich wieder entfernt und sicherheitshalber die alten OpenGL-Libs gelöscht. Nun funktioniert alles einwandfrei.


    Viele Grüße
    Max

    Ich habe gerade mal einen neuen Nutzer angelegt. Bei dem funktioniert openGL auch ohne optirun, also von der Intel-Karte.Für meinen eigentlichen Nutzer geht es allerdings immer noch nicht. In irgendwelchen Einstellungen muss da ein Fehler sein, aber ich finde es nicht.

    Hallo alle zusammen.


    Ich dachte ich nutze den Sonntag mal um Bumblebee auf meinem Lenovo T520 zu installieren. Aktuell nutze ich nur die Nvidia-Karte, und habe den Intel-Chip im BIOS deaktiviert. Das ist ein Grund für einen sehr hohen Energieverbrauch, so dass es openSuse im Batteriebetrieb unterwegs unbenutzbar macht.


    Ich habe mich bei der Installation an diese Anleitung gehalten:
    ultimate tutorial installing Bumblebee driver for SUSE


    Ich nutze bereits openSUSE Leap 42.4 RC 2(ich weiß, das ist noch kein Release, das Problem liegt aber eher an Plasma, so dass es auch bei Leap 42.1 auftreten würde) zusammen mit KDE Plasma 5.8.3 LTS. Daher habe ich für die Bumblebee-Pakete das Repo Index of /repositories/X11:/Bumblebee/openSUSE_Factory eingebunden. Ein Repo für 42.2 gibt es noch nicht.



    Nach dem Neustart habe ich im BIOS wieder beide Grafikkarten aktiviert und hatte erstmal einen schwarzen Bildschirm auf Terminal 7. Von Terminal 1 aus habe ich dann aber Plasma starten könnten, wobei zunächst der Fehler kam, dass OpenGL nicht geladen werden konnte. Xfce (mit dem Befehl startxfce4) ging einwandfrei, da es anscheinend kein OpenGL voraussetzt. Von dort aus konnte ich auch beispielsweise "optirun glxgears" ausführen, das hat geklappt. Ohne optirun ging es nicht:



    Code
    max@linux-gl9m:~> glxgears 
    X Error of failed request:  BadValue (integer parameter out of range for operation)
      Major opcode of failed request:  153 (GLX)
      Minor opcode of failed request:  3 (X_GLXCreateContext)
      Value in failed request:  0x0
      Serial number of failed request:  23
      Current serial number in output stream:  24


    Verstehe ich das richtig, dass zunächst alles auf der Intel-Karte ausgeführt werden soll, solange man es nicht mit optirun startet?


    Jedenfalls habe ich erstmal sddm deaktiviert (setzt anscheinend ebenfalls OpenGL voraus) und habe kdm als Displaymanager ausgewählt. Von hier aus kann ich auch Plasma starten, wobei wieder der Fehler kommt, das OpenGL fehlt. Es läd nur noch die Konsole, die noch offen war, aber beispielsweise nicht die Menüleiste.


    Ich habe jetzt mehrmals versucht beteiligte Pakete neu zu installieren, aber das hat zu keinem Erfolg geführt.


    Ein komischer Effekt tritt noch auf. Als Root kann ich "glxgears" starten (ergibt 60 FPS) und "optirun glxgears" (ergibt 1800 FPS).
    Warum geht das als normaler User nicht? Beide User sind in den Gruppen video und bumblebee.


    Hier noch ein Paar Daten, die vielleicht helfen den Fehler zu finden:


    Vermutlich brauche ich video-nv, vesa, nouveau und amdgpu nicht, aber die werden auch nicht verwendet.



    Komisch ist auch, dass kein nvidia Kernelmodul geladen ist, "lsmod | grep nv" spuckt nichts aus. Muss das so sein?



    Also im Endeffekt fehlt denke ich nur die OpenGL-Unterstützung für die Intel-Karte. Wie bekommt man sowas hin?


    Vielen Dank schonmal fürs bis hier her lesen.
    Beste Grüße
    Max