Beiträge von Hidalgo

    Einen Bugreport habe ich für openSUSE noch nie geschrieben. Vielleicht sollte ich das künftig wirklich tun.

    Ob es in diesem Fall an meiner Graka liegt, weiß ich nicht. Ich kann nur beobachten, daß der Startprozess kurz nach Grub hängen bleibt.


    [snip]

    Bei einem Bugreport erwartet der jeweilige Kernel Entwickler weitere Hilfe

    durch den jeweiligen Ersteller und verlangt nach den Bootmeldungen des

    betreffenden Systems, um die Fehlermeldung verifizieren zu können.

    Diese erhält man durch die Eingabe von


    dmesg | less


    in der root-Konsole.

    (Die dmesg-Meldungen sind umfangreich, deshalb der Pipe-Zusatz less, dann

    kann man wunderbar mit der Leertaste in den Meldungen blättern).

    Ein kleines Problemchen muss man allerdings ausräumen! Die Bootmeldungen

    sind flüchtig und werden bei jedem Booten neu erstellt. Wenn der Rechner mit

    dem fehlerhaften Kernel nicht bootet, wird zwar die Protokolldatei erstellt

    aber man kommt nicht dran. Bootet man mit dem älteren funktionierenden

    Kernel, dann kommt man nur an dessen Bootmeldungen. Somit muss man

    sein Linux-System so konfigurieren, dass die vorherige Bootmeldung bestehen

    bleibt. Das geht ganz einfach, indem man durch


    vi /etc/systemd/journald.conf


    die entsprechende Konfigurationsdatei aufruft und das

    Kreuzchen vor


    #Storage=persistant


    entfernt und das Ganze dann abspeichert. Dann kommt man auch an die

    vorherigen Bootmeldungen und kann diese dann nach Bugzilla hochladen.

    Die entsprechende Datei befindet sich hier:


    /var/log/boot.log


    Man muss natürlich den entsprechenden Bootvorgang auswählen und nicht alles!


    Will man mal etwas auf die Schnelle für sich probieren und einen neuen Kernel

    zum Arbeiten bewegen, der von sich aus so nicht mit der betreffenden Grafikkarte

    zusammenarbeitet, dann kann man beim Starten unter den Boot-Optionen mal

    versuchen:


    nomodeset xforcevesa


    Wenn das System dann nämlich hochfährt kann man sicher sein, dass es tatsächlich

    die Grafikkarte ist, welche ohne die Parameter den "Black-Screen" erzeugt und kann

    i.d.R. etwas anderes ausschließen.


    Ich hoffe, ich habe hier keinen Fehler gemacht oder etwas übersehen!

    Für jede Korrektur bin ich dankbar. Da OpenSuSE Leap sich immer mehr

    an Enterprise lehnt, kann ich nicht ausschließen dass (m)ein Tipp überholt ist.

    Danke!

    Suelkun:

    Zur Info: Meine HD 7750 aus dem Jahr 2012, welche ja nur ein Jahr jünger ist als deine HD 6450,

    wird seit längerem bei jedem Kernel Update einwandfrei unterstützt. So auch dieses Mal. Zuvor

    (das letzte Mal im Dezember '21) erging es mir regelmäßig genauso wie Dir. Dann habe ich immer

    einen Bugreport auf Bugzilla geschrieben und es gesellten sich schnell weitere Betroffene dort hinzu.

    Mit solchen Hinweisen auf Fehler im System hilft man den SuSE Entwicklern und erhält i.d.R. auch recht

    schnell Rückmeldungen. Das ist das Einzige wozu ich Dir raten kann.

    Dattisdochjenauwattebruukst:

    (ergänzend zum vorherigen Post #73)


    openSUSE, Samba, and the Firewall • Jamie Phillips
    I have been using either openSUSE Leap 15.2 or Tumbleweed for the last couple of weeks. As I continue to learn the system, one item that I need to work is…
    www.phillipsj.net


    (etwas schwer zu finden aber dort ist genau mein Ansatz zu finden -

    tritt man explizit einer Zone bei, muss man diese auch in den Netzwerkeinstellungen

    berücksichtigen)


    Der Mensch dort hat auch keinen Zugriff aufs Fritz-NAS mit Firewall

    und nach der dortigen Problemlösung läuft's mit Firewall.

    (Ich weiß nicht, wie sich das unter Gnome darstellt.)

    Klicke doch mal unten rechts auf das Symbol für Netzwerke,

    dann mit rechtem Mausklick auf "Einrichten" im aufgeklappten

    Untermenü.

    Dann sollte sich folgender Dialog öffnen:


    Dort stelle unter Firewall-Zone mal bitte Deine

    von Dir priorisierte ein, also home...? oder war es public?

    (Ich lese die ganzen Dialoge jetzt nicht nochmal....)


    Man tau - Versuch macht klug!


    Gruß ...

    Ich hatte dich um einen Link zu einem Beitrag gebeten und nicht um eine Frage

    Ach Gottchen...

    muss man alles selbst machen?

    Router Hacks sind immer wieder ein Thema und deshalb ist es naiv und sogar

    fahrlässig die Softwareseitige Firewall abzuschalten. Das ist meine Meinung und

    nichts Anderes vertrete ich hier. Du jedoch ...

    Aber das ist ja normal bei dir. Du und nur du bist im Besitz der allein selig machenden Wahrheit. ˝ł

    unterstellst mir im Besitz der allein selig machenden Wahrheit zu sein und diese vertreten zu wollen.

    Ist nicht so - auch wenn Du Dich entsprechend provoziert fühlst. Du kannst andere Meinungen schlichtweg nicht

    vertragen und deshalb reagierst Du so. Das konnte ich nicht wissen!

    Aber nun!

    Außerdem zitierst Du mich bei der Eröffnung Deines Threads zu Firewalls.

    Warum denn, wenn:


    Im übrigen hat der Beitrag mit dir nicht viel zu tun. Sooo interessant bist du nun auch wieder nicht. Und über dieses Thema gibt es einiges an Beiträgen im Internet. Nicht nur von mir.

    Und warum gerade jetzt?

    Wer will denn interessant sein und widerspruchslos akzeptiert werden?

    Wenn Du mich zitierst - obwohl Du mich nicht wichtig findest - wirst Du aber

    damit leben müssen, dass ich Dir antworte - und zwar mit meiner Meinung die

    ich für richtig halte, auch wenn diese nicht Deiner entspricht.


    Ansonsten schreib' doch wasse wills ... !


    Umgedreht wird ein Schuh daraus. Du bist doch sofort auf Angriff gegangen.

    Siehe RE: VLC, SMPlayer, DVB-C (Fritz-Box) TV wird nicht mehr angezeigt

    Was soll sein?

    Eine andere Meinung ist für Dich 'n Angriff?


    Du brauchst Dein eigenes privates Forum. Da kannste widerspruchslos schreiben!


    Zuguterletzt liefere ich hier noch die links:


    WLAN-Router im Visier von Hackern
    Die Angriffe auf WLAN-Router nehmen drastisch zu, während viel mehr Nutzer auf sichere Router im Homeoffice ­angewiesen sind.
    www.heise.de


    und


    Wir posten keine Anleitungen zum hacken von Irgendetwas. Selbst das hast du noch nicht verstanden.


    Möge jeder selbst entscheiden, ob er nun die Firewall im Betriebssystem abschaltet

    oder nicht.


    Alero: Dich habe ich nicht nötig! Mach' et juuut!

    Noch nie etwas von Router-Hacks gehört?

    Router-Kontrolle ist dann kein Problem

    und selbstverständlich ist nicht der Router

    das Hauptziel, sondern was dahinterliegt.

    Gut für den Hacker, wenn da dann keine Firewall

    mehr ist - macht alles einfacher!

    Youtube ist voll davon, wie man mit Kali Linux

    Router hackt. Auch auf heise gab es Meldungen

    in den Kommentaren. Ansonsten hätte ich es ja

    nicht erwähnt.


    Glück brauche ich übrigens weniger als Du. Ich schalte

    ja keinen Schutz ab und ermutige Andere auch nicht dazu.


    Was hat das Aufsetzen von Hüten mit der Sicherheit von

    Computern zu tun?

    Ist das deine Art von Sachlichkeit?

    Sicher ziehe ich z.B. ein Alarmsystem mit einem zusätzlichen

    Sicherheitskreis einer einfachen Absicherung vor.


    Was Unruhe betrifft ...

    Es ist doch vielmehr so, dass Du Dich genötigt fühltest einen

    neuen Thread zu eröffnen, weil ich nicht Deiner Meinung bin.

    Dabei kannst Du doch weiterhin abschalten was Du willst!

    Muss eigentlich jeder Kaffeetrinker, der nicht Deiner Meinung

    ist, einen Tee trinken und noch dazu unruhig sein wenn er dir

    antwortet?


    Damit kann ich nicht dienen, bzw. wusste ich das nicht.

    Alero

    Ich kenne niemanden - außer eben Dir - der durch Firewalls einen absoluten

    Schutz postuliert damit er dann entsprechende Gegenargumente aufbauen

    kann, um eben diesen von niemandem behaupteten absoluten Schutz zerfleddern

    zu können. ;)

    Einen absoluten Schutz gibt es nicht - das hatte aber auch niemand behauptet, auch

    nicht bzgl. Firewalls, mögen diese nun im Router voreingestellt ihren Dienst tun oder

    eben zusätzlich im jeweiligen Betriebssystem.

    Ist aber der Router kompromittiert - das soll lt. immer wieder auftauchender Meldungen

    z.B. auf heise-online oft genug vorkommen - so hat man durch eine Firewall des Betriebssystems

    ein zusätzliches Hindernis, das es zu überwinden gilt.

    Warum sollte man eine zusätzliche Firewall abschalten? Welche Vorteile hat man dann?

    Wird das Netz nicht eher unsicherer statt sicherer?


    Wenn Du sagst:

    (Zitat)

    "Wer auf seinem Rechner "Software" wie Viren, Trojaner, Bots und andere Schädlinge hat,

    die nach aussen telefonieren wollen, der hat ein ganz anderes Problem und sollte möglichst

    die Finger von Computern lassen!!"


    Rein pragmatisch gedacht: Solche Leute brauchen dann ja auch keine Firewall und auch das Abschalten

    einer solchen würde sich bei solchen erübrigen. Das hat aber mit dem Für oder Wider einer Firewall herzlich

    überhaupt nichts zu tun. Was soll das eigentlich?


    Weiter:

    (Zitat)"Das einzige, was dich vor solchen Zugriffen schützt, ist deine vollständige und absolute Unwichtigkeit!"


    Das schützt nicht, weil einfach ausprobiert wird, welche Rechner angreifbar sind. Der Hacker weiß nicht

    automatisch ob es ein unwichtiger Rechner ist oder nicht. Eher ist das so:

    "Oh - ein leichtes Opfer - schauen wir mal ...".

    Das gilt auch dann, wenn z.B. Anonymous gerne zielgerichtet hackt.


    "Schutz vor bösartigem Inhalt (Skripte oder eingebettete Programme) von Internetseiten bietet eine Firewall ebenfalls nicht."


    Wenn das das einzige Kriterium wäre, dann würden Firewalls ja gar nicht implementiert zu werden brauchen

    und man könnte sich eine solche auch im Betriebssystem des Routers sparen?


    Firewalls sind ein zusätzlicher Schutz, nicht mehr und nicht weniger. Schaltet man die ab, hat man diesen zusätzlichen

    Schutz nicht. Sandboxes und optimierte Browsereinstellungen sowie Virenscanner wirken ergänzend, bzw. zusätzlich

    und auch nach einem ganz anderen Prinzip. Letztere ersetzen keine Portwächter (Firewalls).

    Weder Firewall noch Malware / Virenscanner schützen vor leichtfertigem Handeln beim Öffnen von Mails oder

    dem Umgang mit dem WWW. Aber auch das hat ja niemand behauptet.


    Die Betriebssystem seitige Firewall schützt vor dem Ausschnüffeln und senden meiner Daten und kann ebenfalls

    eine Verbindung zu meinem Computer blockieren – sofern mein Router das aus welchem Grund auch immer nicht

    getan hat, z.B. durch einen unberechtigten Zugriff.

    Lange Rede kurzer Sinn: Zwei zu überwindende Schlösser sind besser als eines.

    Mein Senf:

    Die Rechner seitige Firewall abzuschalten, bzw. dieses Ansinnen zu unterstützen, ist an Naivität nicht zu übertreffen!

    In diesem Fall soll gar ein Anwendungsproblem durch das Abschalten von Sicherheitsvorkehrungen umschifft werden.

    Wenn eine Firewall des Routers diejenige im Rechner überflüssig macht, warum gibt es Letztere dann noch?

    Weil:

    Die meisten DSL-Router blocken zwar Angriffe aus dem Internet, aber sie informieren nicht über Anwendungen,

    die mit dem Internet kommunizieren - also Daten raus senden. Trotz Firewall des Routers darf alles vom PC aus

    mit dem Web reden, auch Viren, also Trojaner, Bots und andere Schädlinge. Deshalb hat man nach wie vor

    eine Desktop-Firewall zusätzlich zu der eines DSL-Routers.

    Die Firewall des Rechners ist intelligenter, da sie auch die Software - die Anwendungen überwacht. Man kann sie

    deshalb auch entsprechend sensibilisieren.


    Ist für mich eine rote Linie, einen Tipp für das Abschalten der Betriebssystem seitigen Firewall abzugeben!