Beiträge von Hidalgo

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    Aber wie kann das sein, das ein Router, obwohl er neu gebootet wurde und eine neue WAN-IP hat, wieder von dem selben Scan betroffen ist. Wie kann das sein? Der Zufälle sind mir da zu viele. Und ich würde mir da Fragen stellen, wenn mich einer tagelang scannen würde. Noch dazu mit einer neuen WAN-IP. Aber egal. Ich bin jetzt hier raus.

    Portscans werden auch aus Sicherheitsgründen durchgeführt, um

    zu schauen ob der Router ordnungsgemäß läuft. In der Vergangenheit

    wurden immer wieder Sicherheitslücken in den Routern entdeckt,

    ich erinnere mich an Cisco - aber auch Vodafone Teile u.a.

    Als Hersteller möchte ich gerne wissen, ob meine Geräte "dicht" sind!

    Das wäre zumindest eine Erklärung.

    Ist die Easybox nicht im Kabelnetz?

    Dann werden dort vielleicht Portscans durchgeführt?

    Regelmäßig - Turnusmäßig, zur Kontrolle?


    Jedenfalls interessieren mich persönlich Portscans nicht die Bohne.

    Man kann da nichts gegen tun und Portscanner funktionieren

    automatisch, bzw. arbeiten einen breiten Adressraum ab. da ist man

    dann auch betroffen, wenn der Router die ändert.


    So ist das Netz nun mal. Deshalb gibt es Firewalls.

    Der größte Unsicherheitsfaktor ist aber der Mensch. Kloppt der sich

    einen entsprechenden Email-Anhang auf den Rechner, war's das.

    Hilfe! ich habe mir auf meiner Easybox wieder ein:

    02/03/2022 17:26:36 **TCP Xmas Scan**

    eingefangen


    Hartmut

    Nur mal nebenbei:


    Hat man Zugriff zum System, dann braucht man keinen Portscan mehr.


    Hat man keinen Zugriff zum System, macht man einen Portscan.


    Funktioniert die Firewall des Routers (lässt nur Anfragen zu, die vom

    Router auf das Heimnetz umgesetzt werden können), werden zwar

    Portscans (wie auch der TCP Xmas Scan) protokolliert, aber abgewiesen.

    Man sieht also was - darauf ist das System aber vorbereitet. Ansonsten

    bräuchte man ja keine Firewall.


    Die zweite Barriere wird durch die Firewall des Rechners bereitgestellt.

    Im Gegensatz zur Firewall im Router "weiß diese auch, welche Software

    es ist, die auf eine zulässige Anfrage antwortet." Deshalb kann man

    - bei Bedarf - die Firewall des Rechners sehr gezielt anpassen.

    Die Voreinstellungen sind für die meisten User aber ok!


    Der Hintergrund dieser Ausführungen ist folgender:

    Es könnte sein, dass man in diesem Thread Zusammenhänge sieht, die gar nicht existieren.

    Man deckt ein merkwürdiges Rechnerverhalten auf und stößt zusätzlich auf Portscans und

    schon schiebt man die Problematik auf den Portscan.

    Ergebnis: Man jagt ein Phantom!


    Portscans sind wie ein Anklopfen. Aber ob auch aufgemacht wird, entscheidet die Firewall

    im Router (als 1. Instanz) und dann die nächste (intelligentere) im Rechner.


    Nochmal: Bin ich im System, dann klopfe ich nicht mehr dort an.


    So! Das war jetzt nochmal mein Senf dazu.

    Dualboot Windows / Linux habe ich vor langer Zeit eingestellt, deshalb

    habe ich mich leider erst jetzt erinnert, was das Problem war wenn Windows

    aus dem Bootmenü verschwand.

    Es lag immer an der Schnellstart Einrichtung von Windows, denn dann schreibt

    Letzteres nicht alle erforderlichen Daten zum normalen Booten auf die Platte, was aber

    nötig ist, damit die "Grub OS Erkennung" Windows als Betriebssystem überhaupt

    aufspüren kann.

    Ich hoffe nun, dieser Tipp kommt nicht zu spät. Mir war dieser Weg entfallen und es

    gibt ansonsten keinen anderen Grund - weder im alten "Legacy-Bios-Mode, noch im UEFI-Modus,

    dass die Bootloader-Routine bei entsprechendem Aufruf das Windows-Betriebssystem

    nicht findet.

    Dualboot Windows / Linux funktioniert deshalb nicht, weil in Win 10 (oder Win 11) i.d.R. der Schnellstart aktiviert ist.

    denn dann erkennt die Anweisung, bzw. die Routine "auf anderes OS prüfen" das Windows nicht.


    Deshalb würde ich einfach in Windows booten - mit der Super Grub Disk z.B. - und Windows

    starten. Den Schnellstart deaktivieren. Dann Linux hochfahren und in Yast das entsprechende in

    den dortigen Optionen durchführen.


    Klappt nach meiner Erfahrung.


    Gruß ...

    Der Check von Heise ist Augenwischerei. Das Problem kommt nicht von Außen, sondern von Innen. Oder wie kommen die Typen, die den Rechner gescannt haben, nach dem Neustart des Routers plötzlich wieder auf den selben Rechner? Zufall? Milliarden Scans, die zufällig .... ? Fragt mal in die Runde, wer hier noch von den Chinesen gescannt wird. Ich beispielsweise nicht. Es gibt 65536 Ports. Da kann man nicht einfach den einen Port suchen und schließen. In der Hoffnung, das dann alles wieder gut ist. Versteht es doch endlich, euer Rechner ist kompromittiert. Punkt. Und dieses Gezerre mit den Temperaturen und dem Browser ist hanebüchener Unsinn. Tut mir leid, aber noch deutlicher kann ich nicht werden.

    In den letzten Punkten stimme ich Dir ja zu, aber es wäre vielleicht wünschenswert

    mal zu erfahren, welche Aussagekraft der o.a. Check hat.

    Ist er nämlich ok, dann findet er nach meinem Dafürhalten keine Ports, die nicht

    für die Korrespondenz mit dem WWW (Internet) notwendig sind. Zwar ist man

    dann auch nicht weiter, aber man wüsste dann zumindest, dass die Schadsoftware

    keinen ungewöhnlichen Port nimmt.

    Schlägt der Test aber an, dann wird wenigstens bestätigt, dass man auch von daher

    tätig werden muss.


    Ist der Router unsicher, dann wäre auch ein neu aufgesetztes Linux wiederum gefährdet.


    Oder sehe ich das falsch?

    Firefox soll der Schuldige sein?


    Zunächst einmal: Ich bin kein Linux-Experte und habe nur lange Erfahrung mit OpenSuSE.

    Außerdem verlasse ich mich auf meinen Menschenverstand und auch Vernunft.

    Das solltest Du vielleicht wissen, wenn Du meine Beiträge liest.


    :)


    Bevor ein Browser, wie Chromium oder Firefox überhaupt funktionieren kann

    muss der Internet, besser WWW-Zugang durch das Betriebssystem funktionieren

    denn dieses stellt die Funktionen dafür bereit. Einzelheiten lasse ich mal beiseite.

    Der Firefox kann von sich aus nur Zahlenkolonnen so darstellen, dass der User

    diese als Text oder Bild - oder auch als Film - erkennen kann.

    Deshalb halte ich es für sehr unwahrscheinlich, dass Firefox die Verbindung abbricht.

    Selbst wenn man Firefox schließt, ist der Rechner über sein Betriebssystem ja weiterhin

    mit dem Netz verbunden. Mit einem Browser wie Firefox / Chromium kann man den

    Netzzugang gar nicht abbrechen, weil dafür gar keine Funktion vorhanden ist.


    Der Zugang ins Netz ist also Voraussetzung für Firefox, um zu funktionieren.

    Mit der Herstellung des Netzzuganges und auch dessen Beendigung hat ein Browser nichts zu tun.


    Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen, dass der Fehler bei Euch beim Firefox

    liegt.


    Gruß ...

    Ansichtssache!

    Wenn jemand, trotz entsprechendem Verhalten seines Rechners -

    mit der damit verbundenen Gefahr, ausspioniert zu werden - meint, man braucht da nicht

    so ängstlich sein, seine Sache.

    Dann wäre das Thema ja eigentlich auch erledigt und man braucht Andere gar nicht bemühen

    wenn man sowieso schon entschieden hat.


    Ist so!


    Macht doch dann ...


    Wenn ein User sich durch die Rechteverteilung abgeschottet irgendwo etwas einfängt,

    dann ist es nachvollziehbar, dass sich eben nur in seinem/ihrem /home etwas "bewegt",

    was sich dort nicht "bewegen" sollte. Das kann dann so bleiben - muss aber nicht.


    Für mich ist es eigentlich egal, wie viele User ihr /home eingerichtet haben.

    Für mich ist es aber nicht egal, wenn auch nur ein User Verzeichnis im /home spinnt.

    Hidalgo

    Sehe ich wie du. In der Zeit, was mit dem Rechner herumprobiert wird, hätte man den schon einige male neu aufsetzen können. Ich verstehe auch nicht, warum man sich so vehement davor scheut. Nun gut, ist wie es ist, aber mit dem Rechner möchte ich nicht in Kontakt treten.

    Nur ohne Netzzugang und dann - weil ich neugierig bin und ja etwas dazulernen kann - würde ich

    versuchen, die Schadsoftware zu lokalisieren.


    Gruß ...

    Das ist unwiderlegbar ...

    Bringt nichts mehr, da der Router bereinigt wurde. Allenfalls ist noch der Rechner kompromittiert, das bekommst du aber mit einem Live-System auch nur insoweit heraus, dass das Live-System läuft und das installierte System nicht. Du weißt immer noch nicht, warum nicht. ...


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    Ja - darum ging es mir. Schlicht um Eingrenzung auf Rechner (Hardware) /Router.

    Ist der Fehler mit Live-System weg, weiß ich, dass das installierte System mit hoher

    Wahrscheinlichkeit kompromittiert wurde. Einen Fehler, der nach zwei Stunden den

    Internetzugang blockiert und auch das geordnete Herunterfahren verhindert ist

    ansonsten nicht nachvollziehbar - jedenfalls für mich in keinster Weise.

    Solch' ein System wird / muss komplett neu aufgesetzt werden und zwar in der Weise,

    wie Du es schon in diesem Thread beschrieben hast.


    Was die Vorliebe Tumbleweed vs. Leap angeht will ich das Thema hier nicht zerreißen

    und erwähnte es nur, weil Du und mathm es hier erwähnten.

    Ich bleibe bei Leap auf jeden Fall, Ihr bei Tumbleweed. Letzteres hatte ich auch einige Jahre

    genutzt. Will ich nicht mehr! Also - alles gut!


    Gruß ...