Was ist ein offener Port am Router und wie kann man ihn schliessen?

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  • Es scheint so, dass ich auf meinem Easybox602-Router von Vodafone einen offenen Port habe über den ein TCP-Port-Scanning namens " Xmas Scan" auf meinem Lenovo-ideapad 3 laptop geschieht. Ich habe den Router darauf letzten Freitag resettet, stelle aber heute im Logfile des Gerätes fest, dass dort gestern schon wieder dieser "Xmas Scan" eingetragen ist.

    Mir wurde Freitag hier geraten, den Port zu schliessen. Ich weiss aber nicht wo und wie.


    Danke für Eure Hilfe

    Hartmut

    Lenovo Ideapad3 Laptop, Leap 15.6

    Für den Inhalt des Beitrages 296875 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: hammu

  • Habe da nicht so viel Ahnung, aber falls ich Sicherheitslücken in

    meinem Netzwerk vermute, dann würde ich den Netzwerkcheck

    eines vertrauenswürdigen Anbieters durchführen.

    Der ist hier zu finden:


    heise online
    www.four.heise.de


    Was sagt dieser Test bei Dir / Euch ?


    (Oben Komplettcheck so lassen, ganz unten bestätigen - dauert etwas!)

    Für den Inhalt des Beitrages 296877 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Der Check von Heise ist Augenwischerei. Das Problem kommt nicht von Außen, sondern von Innen. Oder wie kommen die Typen, die den Rechner gescannt haben, nach dem Neustart des Routers plötzlich wieder auf den selben Rechner? Zufall? Milliarden Scans, die zufällig .... ? Fragt mal in die Runde, wer hier noch von den Chinesen gescannt wird. Ich beispielsweise nicht. Es gibt 65536 Ports. Da kann man nicht einfach den einen Port suchen und schließen. In der Hoffnung, das dann alles wieder gut ist. Versteht es doch endlich, euer Rechner ist kompromittiert. Punkt. Und dieses Gezerre mit den Temperaturen und dem Browser ist hanebüchener Unsinn. Tut mir leid, aber noch deutlicher kann ich nicht werden.

  • (...)

    Es gibt 65536 Ports. Da kann man nicht einfach den einen Port suchen und schließen. In der Hoffnung, das dann alles wieder gut ist. Versteht es doch endlich, euer Rechner ist kompromittiert. Punkt.

    Ja und wie komme ich zu einen nicht kompromittierten Rechner?

    Hartmut

    Lenovo Ideapad3 Laptop, Leap 15.6

    Für den Inhalt des Beitrages 296885 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: hammu

  • Das hatte ich auch schon mehrfach erwähnt ... setzt den Rechner neu auf, und, da ihr ja wieder Besuch vom xmas scan habt, der ja eure wan ip jetzt wieder kennt, bleibt nichts außer einem erneuten Restart des Routers. Das macht aber nur Sinn, wenn auch der Rechner neu gemacht wird. So sehe ich das. Ich kann auch falsch liegen, glaube das aber nicht.

    Zum Thema Ports ... nur mal so zur Info. Starte mal deine Konsole und gib dort folgendes ein


    Code
    ss
  • Der Check von Heise ist Augenwischerei. Das Problem kommt nicht von Außen, sondern von Innen. Oder wie kommen die Typen, die den Rechner gescannt haben, nach dem Neustart des Routers plötzlich wieder auf den selben Rechner? Zufall? Milliarden Scans, die zufällig .... ? Fragt mal in die Runde, wer hier noch von den Chinesen gescannt wird. Ich beispielsweise nicht. Es gibt 65536 Ports. Da kann man nicht einfach den einen Port suchen und schließen. In der Hoffnung, das dann alles wieder gut ist. Versteht es doch endlich, euer Rechner ist kompromittiert. Punkt. Und dieses Gezerre mit den Temperaturen und dem Browser ist hanebüchener Unsinn. Tut mir leid, aber noch deutlicher kann ich nicht werden.

    In den letzten Punkten stimme ich Dir ja zu, aber es wäre vielleicht wünschenswert

    mal zu erfahren, welche Aussagekraft der o.a. Check hat.

    Ist er nämlich ok, dann findet er nach meinem Dafürhalten keine Ports, die nicht

    für die Korrespondenz mit dem WWW (Internet) notwendig sind. Zwar ist man

    dann auch nicht weiter, aber man wüsste dann zumindest, dass die Schadsoftware

    keinen ungewöhnlichen Port nimmt.

    Schlägt der Test aber an, dann wird wenigstens bestätigt, dass man auch von daher

    tätig werden muss.


    Ist der Router unsicher, dann wäre auch ein neu aufgesetztes Linux wiederum gefährdet.


    Oder sehe ich das falsch?

    Für den Inhalt des Beitrages 296888 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Und wenn ich den Rechner neu aufgesetzt und den Router resettet habe, worin und wo unterscheidet er sich dann von meinem jetzt laufenden System?

    Hartmut

    Lenovo Ideapad3 Laptop, Leap 15.6

    Für den Inhalt des Beitrages 296890 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: hammu

  • Das Problem ist, das keiner weiß, wie Heise scannt. Ich glaube aber, das der Scan nur eine rudimentäre Aussagekraft hat. Eventuell werden nur die wichtigsten Ports gescannt. Ein so tiefgehender Scan wie der hier vorliegende ist etwas anderes. Meine Vermutung ist aber, das der, der den Scan losgetreten hat, irgend etwas auf den Rechner einschleusen konnte. Nach Aussage von Vodafone war der Router nach dem Reset wieder sicher und bekam eine neue WAN-IP. Aus dem Wust der ganzen IP’s muss der Angreifer aber die neue IP erst mal wieder ermitteln. Das gleicht der Suche einer Nadel in einem Heuhaufen. Aber der Rechner wurde in beängstigender Geschwindigkeit erneut mit dem selben Problem konfrontiert, das sich der Verdacht aufdrängt, das hier etwas nicht ganz koscher ist. Über diesen speziellen Scan kannst du dich hier mal informieren, ist recht interessant ---> https://nmap.org/book/scan-methods-null-fin-xmas-scan.html

  • Und wenn ich den Rechner neu aufgesetzt und den Router resettet habe, worin und wo unterscheidet er sich dann von meinem jetzt laufenden System?

    Hartmut

    Du bist wieder unsichtbar im Netz unterwegs ... falls du alles richtig machst. Habt ihr nicht jemanden, der euch physisch zur Seite stehen kann bei dem Problem?

  • Das Problem ist, das keiner weiß, wie Heise scannt. Ich glaube aber, das der Scan nur eine rudimentäre Aussagekraft hat. Eventuell werden nur die wichtigsten Ports gescannt. Ein so tiefgehender Scan wie der hier vorliegende ist etwas anderes. Meine Vermutung ist aber, das der, der den Scan losgetreten hat, irgend etwas auf den Rechner einschleusen konnte. Nach Aussage von Vodafone war der Router nach dem Reset wieder sicher und bekam eine neue WAN-IP. Aus dem Wust der ganzen IP’s muss der Angreifer aber die neue IP erst mal wieder ermitteln. Das gleicht der Suche einer Nadel in einem Heuhaufen. Aber der Rechner wurde in beängstigender Geschwindigkeit erneut mit dem selben Problem konfrontiert, das sich der Verdacht aufdrängt, das hier etwas nicht ganz koscher ist. Über diesen speziellen Scan kannst du dich hier mal informieren, ist recht interessant ---> https://nmap.org/book/scan-methods-null-fin-xmas-scan.html

    Danke für deine Meinung und Deinen Versuch der Klärung - - und den Link. Da gibt es wieder einiges zu lesen. Ich mache für heute hier einmal Schluss und beschäftige mich mit dem Thema näher.


    Bis morgen!

    Hartmut

    Lenovo Ideapad3 Laptop, Leap 15.6

    Für den Inhalt des Beitrages 296894 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: hammu