Beiträge von Hidalgo

    Wenn der Rechner noch nicht so alt ist, muss oft nur der TPM-Chip im UEFI aktiviert werden, denn seit ca. 2010 werden diese Chips von namhaften Mainboard Herstellern verbaut. Dann kann man problemlos Windows 11 installieren. Viele wissen das gar nicht und kaufen sich einen neuen Rechner. Wie man den TPM CHIP - sofern vorhanden - aktivieren kann unterscheidet sich zwischen AMD und Intel Boards. Anleitungen dazu gibt es im Netz zur Genüge. "TPM aktivieren" eingeben.

    Hallo,

    Dein Problem hatte ein Nachbar von mir vor vielen Jahren auch!

    Habe dann das Anschlusskabel von seinem Router zur Telefondose gewechselt, danach tauchte das Problem nie wieder bei ihm auf.

    Habe sein Kabel mitgenommen und dann einfach bei mir mal mit dem vorhandenen ausgewechselt.

    Dann hatte ich das Problem. Internet ging mal ein paar Tage, dann wieder nicht, sporadisch.

    Kabel ohmsch durchgemessen - konnte nichts feststellen, d.h. Kabel hatte einwandfreien Durchgang. Somit sind wohl die HF (Hochfrequenz)-Eigenschaften betroffen gewesen die man mit einem normalen Messgerät nicht verifizieren kann. Aber das nur nebenbei. Auch Kontaktspray half nicht.


    P.S.: Habe hier nicht alles Bisherige gelesen - falls also das Kabel schon gewechselt wurde ... schmeiß mich weg :)


    Gruß

    black_boot: Du hast Recht! In einem efi-System sind die Loader für die jeweilig installierten BS entkoppelt. Solche Probleme wie ich sie in #20 beschrieb sollten somit gar nicht mehr auftauchen. Der Fragesteller bzw. Hilfesuchende hat außerdem ein efi-System wie man unschwer erkennen kann; jedoch verknüpfte ich diese mit einem CSM-System, nicht zuletzt deshalb, weil bisher nichts half und ich selbst immer noch mit dem alten Bios unterwegs bin. Sorry!

    matbhm: Glaube ich Dir! Siehe oben und danke für Deinen Hinweis. Die von mir beschriebenen Probleme sollten bei den (schon wieder recht lange) UEFI-Rechnern nicht mehr auftauchen.

    Gruß ...

    Vom Dualboot Windows / Linux kann ich nur abraten, da Grub2 durch jedes Windows Update i.d.R. zerschossen wird und Linux dann nur noch z.B. durch Rescutux oder Supergrub zu starten ist, also von einem USB Stick. Mann muss sich beim Dualboot darüber im Klaren sein, dass das Problem immer wieder auftaucht. Lösen konnte ich dieses Problem fast IMMER, indem ich ein Live-Linux (Rescutux oder Supergrub) zum Starten des Linux-Systems auf dem Rechner verwendete und dann in Yast den Bootloader neu generierte. Dort kann man durchaus vergessen, die korrekte Bootloader Position auszuwählen, was eine erste Fehlerquelle wäre.

    ZUVOR ist wichtig, in Windows die Schnellstart Option zu deaktivieren. Ansonsten funzt die Wiederherstellung des Loaders mit Yast ebenso nicht.

    Diesen ganzen Mist - und weil der praktisch mit jedem Windows Update auftrat - habe ich mir dann vereinfacht, indem ich den Bootloader sicherte und einfach wieder zurückspielte wenn der nicht mehr funktionierte:


    So sichern Sie den Linux-Bootloader ➡️ ➡️ IK4 ▷ ➡️
    So sichern Sie den Linux-Bootloader ➡️ So sichern Sie den Linux-Bootloader Obwohl es sich im Vergleich zu anderen Linux-Bootloadern um ein zuverlässiges Tool…
    ik4.es


    Das ist eine Quelle, wie man das bewerkstelligen kann.

    Eine weitere Möglichkeit, den Bootloader wieder herzustellen besteht mit dem mächtigen Chroot Kommando in der Konsole:


    https://www.thinkretro.de/blog/2016/03/06/grub-bootloader-in-einer-chroot-umgebung-wiederherstellen/


    Besonders die letzten beiden Tipps kosten aber etwas Zeit und man muss wissen was man tut, d.h. man sollte die einzelnen Schritte verstehen und nachvollziehen können. Das verschafft einem "Sicherheit durch Wissen" (man wird zum echten Linuxer). Wichtig ist ja, dass man externe Tipps auf sein eigenes System konvertieren muss. Einfaches Kopieren von Anleitungen hat schnell seine Grenzen - solche Leute sollten besser bei Windows oder einem Mac bleiben und das meine ich NICHT abwertend! Von einem Dualboot rate ich aus genannten Gründen ab. Ich habe einen reinen Linux Rechner und einen nur für Windows.

    Seit vielen Jahren macht Linux bei mir Null Probleme seitdem, bzw. werden unnötige Probleme beim Dualboot durch Microsofts Verhalten generiert!


    Noch etwas (leider!): Erfahrungsgemäß verweigert Microsoft gerne das Aufspielen von Updates, wenn die Diagnose ein Linux-System auf der Platte findet bzw. den entsprechenden Loader (Grub). In so einem Fall bleibt der Loader unangetastet, aber Windows wird eben nicht geupdatet. Das ist alles Schikane und ansonsten durch nichts gerechtfertigt.


    Gruß...

    Wenn du den proprietären Treiber von AMD für deine RX 550 nutzen solltest, so würde ich den deinstallieren und die Karte mal mit dem Radeon betreiben. Die Karte wird meines Wissens ja direkt vom Kernel unterstützt.

    Sound wird durch suboptimale Grafiktreiber (geht nicht um maximale Leistung, sondern um den einwandfreien Betrieb) gerne gestört (eigene Erfahrung).

    Ich hab das mal nachgestellt - erst Kubuntu 22.04 installiert, danach dann Suse-Leap 15.4

    Leap steht an erster Stelle im UEFI-Menü


    Das Kubuntu lässt sich völlig problemlos über das Grubmenü von Leap starten,

    Das sollte der Normalfall sein.

    Zwei Systeme auf verschiedenen Platten, Starten über UEFI-Auswahl

    oder auch grub kein Problem.


    Danke für die Mühe! :thumbup:

    Wie Du schon anmerktest, können mit UEFI die Betriebssysteme problemlos

    auf mehreren Festplatten verteilt werden, wobei dann nur eine EFI-Partition

    (auf nur einer Festplatte) ausreicht, um alle Systeme starten zu können. In

    diesem Punkt war ich mir auch nicht ganz sicher, weshalb ich ja um den Versuch

    bat, mal die beiden Linux-Systeme auf nur eine Festplatte "zu nageln".


    Es gibt bei UEFI zwei Wege, alle eingetragenen BS zu starten:

    Entweder der über das UEFI-Bootmenü,

    oder

    derjenige über den Grub-Bootmanager.

    Beides sollte problemlos funktionieren, es sei denn Grub arbeitet in

    einem UEFI-System fehlerhaft.


    Ich würde - falls ich Dualboot unter UEFI benötige - immer den

    Weg über das UEFI-Bootmenü gehen, weil:

    Es ist dann nicht mehr notwendig, einige Sekunden den Grub-Bootmanager

    das Auswahlmenü anzeigen zu lassen. Dann hat man den schnellsten Start

    und der Zugriff auf das jeweils andere System ist bei Notwendigkeit auch

    gegeben. Das Detektieren eines anderen Betriebssystems und die Eintragung

    in das grub-Bootmenü erübrigt sich ebenfalls.


    Hintergrund: Ob unter herkömmlichem MBR-System oder unter UEFI,

    bei beiden Methoden wird immer der Loader des Kernels gestartet,

    bei Linux macht das Grub. Es ist im Prinzip kein Problem, den in grub

    integrierten Bootmanager ebenfalls wie gewohnt funktionieren zu lassen.

    Im letzten Fall sieht der User dann allerdings keinen Unterschied zwischen

    MBR-Bootsystemen und UEFI-Systemen.


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    Nebenbei:

    Mit Dualboot gab es immer mal wieder "Problemchen" auch bei mir. Das

    war noch unter den veralteten Bios (MBR) Systemen so.

    Darum hatte ich zwei Festplatten eingebaut und jede einzelne für sich

    mit Betriebssystem ausgestattet. Das jeweilige OS habe ich dann

    (zugegebenermaßen umständlich) über das Bios ausgewählt, d.h.

    entweder von sda oder sdb gebootet.

    Somit hatte ich eigentlich auch im alten System eine Entkoppelung.

    Auch beim MBR-System konnte ich dann allerdings auch den Bootmanager von

    der "sda-Platte" bemühen, um das Betriebssystem von der zweiten sdb

    Platte zu starten. Umgekehrt lief das auch so mit dem Bootmanager auf

    sdb, um das OS auf sda zu starten.


    Genau deshalb wäre es ein Unding, wenn das Starten eines weiteres OS auf

    einer weiteren Platte nicht auch unter UEFI möglich wäre.


    In diesem Thread liegt wohl ein Fehler in grub vor, was der Vielzahl an

    möglichen Festplatten-Konstellationen (z.B. mit NVME oder nicht) geschuldet

    sein mag. Das wird sicher auch noch behoben werden - irgendwann.

    Naja, also zum einen geht es da nur um Windows und dann stammt der Artikel noch aus einer Zeit, als Grub im Efi-Modus noch kein Windows gefunden hat, bzw., os-prober konnte das seinerzeit noch nicht.


    Aber schon damals konnte man sich mit einem Eintrag in /etc/grub.d/40_custom behelfen und Windows aus dem Grub-Menü heraus starten.

    Das geht nicht um Windows, sondern ums Prinzip.

    Dieses Prinzip gilt für alle OS.

    Was os-prober kann und nicht kann, spielt

    dazu absolut keine Rolle, denn wenn os-prober

    ein weiteres Betriebssystem erkennt, aber grub

    nicht funktioniert, ...

    genau!

    Meine Recherche ergab, wie hier auch schon in meinem

    Posting #14 angemerkt, dass z.B. der Grub-Bootmanager

    o.ä. zum Starten des jeweiligen / der jeweilig zusätzlich

    installierten Betriebssysteme beim Mehrfachbootsystem

    ausgedient hat.

    Alle Betriebssysteme, die sich ordnungsgemäß in der EFI-

    Partition eingetragen haben, lassen sich direkt über die

    UEFI-Firmware beim Systemstart auswählen. Das jeweilig

    dort zuletzt gestartete Betriebssystem startet fortan immer

    bis man das eben ändert.

    Das bedeutet aber nicht, dass man ein anderes Betriebssystem

    nicht auf herkömmliche Weise auch über einen Bootmanager

    starten könnte - sofern der denn auch fehlerfrei ein anderes

    Betriebssystem aus der UEFI-Architektur heraus zu starten in

    der Lage ist. Augenscheinlich ist das hier in diesem Thread

    beim SuSE-Grub Manager genau nicht der Fall.

    Dieses Problem hat man sich dann aber auch selbst ausgewählt,

    denn die alten Bootmanager haben eigentlich ausgedient, da

    die Betriebssysteme im UEFI-Modus voneinander entkoppelt

    sind und ohne weiteren Bootmanager aus der UEFI-Firmware

    startbar sind (wie schon beschrieben).


    UEFI-Systeme haben bereits ein eigenes Bootmenü und

    mit fehlerhaften Bootmanagern kann man sich zwar herumschlagen,

    müsste es aber nicht!


    Siehe dazu auch:https://www.pc-magazin.de/ratg…rtitionieren-2785863.html


    Abschnitt: Integriertes Bootmenü

    Du willst eine eindeutige Antwort zur Sicherheit von Windows.

    Die gibt es nicht.

    Gehe davon aus, dass nichts sicher ist und genau das ist ja der Grund

    weshalb die Arbeit an der Sicherheit von BS allgemein fortdauernd ist,

    aber eben nie zu Ende.


    Du könntest genauso fragen:

    Ist diese Welt, in der wir leben, sicher?

    Die Antwort weißt Du selbst.


    Ein Betriebssystem ist eine ganze Welt. Als Software.

    Schau' Dir die den Cyberkrieg zwischen der Ukraine und Russland

    an. Gäbe es Sicherheit im absoluten Sinne, könnte man nicht erfolgreich

    irgendwo eindringen.


    Insofern ist Deine Frage schlichtweg etwas, dass die Wirklichkeit überfordert.

    Trotzdem musst Du in dieser Wirklichkeit leben und auch die Verantwortung

    übernehmen. Letzteres kann dir keine Antwort über die Qualität der persönlich

    eingeschätzten Sicherheit - entsprechend des Antwortenden - abnehmen.