Beiträge von Hidalgo

    Nur der Vollständigkeit halber!

    Die Datei ~/.config/akonadi/akonadiserverrc habe ich mit nano geöffnet und dort im Abschnitt [General] "StartServer=true auf StartServer=false gesetzt".

    Ich brauche Akonadi nicht. Zuvor recherchierte ich, wozu man den braucht.

    (Ich habe auch noch Weiteres schlichtweg abgeschaltet, weil für mich unnütz. Werde ich hier aber nicht ansprechen weil das nicht zu diesem Thema gehört).

    Linux nutze ich halt passgenau.

    Ich habe mit 16.0 seit langem ein Problem und Ich weiss nicht, warum. Das System reagiert OFT nicht, d.h. wenn Ich über ein Button Klicker passsiert nichts, selbst das über ein Button zu fahren (Maus) und der Button wird nicht hervorgehoben. SMPLayer, ebenso VLC reagiert kaum (Spielt vieles nicht ab). Ein Klick auf das Anwendungsmenü öffnet dieses, aber es reagiert kaum, d.h. wen Ich Etwas starten will, bleibt das Menu offen UND nach langer Zeit geht das Program auf.

    Dein Problem hatte sich auch bei mir auf einem alten Intel System eingestellt, nachdem es zuvor bestens lief. Habe alles mögliche probiert um das Problem einzukreisen, wie z.B. CPU Auslastung mit TOP in der Konsole zu monitoren - aber selbst das reagierte nicht. Bis Leap 16 sich wieder fing, um dann sporadisch wieder einzufrieren. Da ich das Problem nicht erfassen konnte, habe ich in diesem Forum auch nicht gefragt. Außer: "System hängt zeitweise" hätte ich nichts beitragen können.

    Eine eventuelle Lösung biete ich weiter unten an, falls du das btrfs Filesystem nutzt. Ob das entscheidend war, kann ich deshalb nicht sagen, weil zwischenzeitlich auch immer Updates durchliefen die das Problem ja auch beseitigt haben könnten. Jedenfalls ist das Problem verschwunden, also wirklich weg und nicht nur temporär. Ich vermute daher, dass es mit der Leap 16 Architektur auf einigen wenigen Hardware-Konfigurationen noch Anfangsprobleme gibt.


    Falls du also btrfs als filesystem nutzt, kannst du mit

    Code
    sudo btrfs quota disable /

    deinen alten Prozessor entlasten.

    Durch das Deaktivieren der Btrfs-Quotagroups (qgroups) entfällt die rechenintensive Kalkulation des Speicherverbrauchs von Snapshots im Hintergrund, was ein Einfrieren der Benutzeroberfläche unter KDE Plasma begünstigen könnte (!). Da meine SSD mit 256 GB ausreichend groß ist, kann ich auf diese genaue Berechnung verzichten, ohne dass die Snapshots selbst beeinträchtigt werden. Die SSD habe ich komplett für das root-Verzeichnis. Für mein /home nutze ich eine andere SSD.

    Hallo - nur kurz zur Info:

    seit geraumer Zeit arbeite ich lieber mit Only Office. Bei der Verwendung von Libre Office stieß ich auf Probleme, die ich nach Umstellung auf O.O. nicht mehr habe. Da ist z.B. die deutliche höhere Kompatibilität zu Microsoft, d.h. auch sehr komplexe Formatierungen (Austausch mit Windows-Usern) bleiben erhalten. O.O basiert auf Office Open XML als natives Kern Format, gegenüber ODF. Gemeinsames Editieren ist in L.O. problematischer. Die Benutzeroberfläche von O.O. ist "näher dran" am Microsoft Pendant und der Umstieg auf Open Source deshalb für ehemalige "Microsoftler" erleichtert. O.O wirkt auf mich aufgeräumter.

    Gruß ...

    Bevor ich aufgebe, würde ich die ssd mal an einen anderen Port anschließen und im Bios natürlich auswählen. RAM, Prozessor, Netzteil scheinen ja zu laufen.

    Hast du eine NVME-SSD?

    Haste ne normale SSD?

    Ist letztere an einem SATA-3 Port angeschlossen?

    Haste die mal an einem SATA-2 Port angeschlossen, sofern vorhanden (bei älteren Rechnern)?

    Hier hatte ich einen Rechner (nicht mein eigener), von dem startete OpenSuSE 15.6 am SATA-3 nicht, wenn am zweiten SATA-2 Port keine Festplatte angeschlossen war.

    Bios-Update brachte nix. Mit angeschlossener zweiter Platte, die immer mitläuft aber nicht im System eingehängt ist, lief und läuft alles normal - konnte auch auf inzwischen Leap 16 upgedatet werden.

    Aufgeben ist nicht meins! Aber per Ferndiagnose schwierig zu helfen. Gibt noch viele Möglichkeiten, wie Sauerlands Hinweis auf "chroot".

    Stimmt leider.

    Unter OpenSuse muss das Paket bcc-tools nachinstalliert werden.

    Code
    sudo zypper install bcc-tools

    Danach kann der Verursacher der temporären Dateien mit

    Code
    sudo /usr/share/bcc/tools/opensnoop | grep "Desktop/.*\.part"

    aufgerufen werden.

    Schau' mal, ob die Downloads deines Browsers im Download-Ordner landen und nicht auf dem Desktop. Findest du in den Einstellungen. Das gilt auch für den E-Mail Client.

    Den Verursacher deines Problems würde ich ansonsten so herausfinden wollen:

    Code
     sudo opensnoop-bpfcc | grep "Desktop/.*\.part"

    Terminal laufen lassen, während du arbeitest.

    Ich meine, dass unter Linux Mint der Ressourcenhunger vor allem durch die Wahl der Benutzeroberfläche bestimmt wird, aber das ist ja nicht nur dort so und tatsächlich unterscheiden sich nach meiner Erfahrung Linux-Distributionen massiv in ihrem Ressourcenverbrauch. Während moderne Standard-Systeme wie Ubuntu etwa 4GB RAM voraussetzen, kommen spezialisierte "Lightweight"-Versionen wie Puppy-Linux mit nur 256MB Arbeitsspeicher aus. Für moderne Websites ist solch' wenig Arbeitsspeicher allerdings trotzdem kaum zu nutzen.

    Auch sehr alte Rechner können jedoch bei bestimmten Ansprüchen noch genug leisten, dank Linux. Windows bzw. Microsoft verfolgen demgegenüber ein anderes Kalkül.

    Ein weiterer großer Faktor wird auch durch die Wahl der Benutzeroberfläche bestimmt. XFCE, Mate oder LXQt sind weitaus genügsamer als KDE oder Gnome.

    Festgestellt habe ich, dass auf alten Mühlen von vor 2010 mit etwa nur 2GB Ram Lubuntu oder auch antix, sowie Puppy-Linux recht gut laufen.


    https://thamizhelango.medium.com/breathe-new-life-into-your-old-pc-the-complete-guide-to-lightweight-linux-distros-in-2025-fd578a5f1c2e


    Es gibt genug Leute, die brauchen nicht mehr wenn sie feststellen, wie gut sie mit ihrer alten Morchel unter der richtigen "Linux-Wahl" zum Ziel kommen. Dann ist auch die ehemalige Windows-Installation kein Thema mehr, sofern die vorhandene Peripherie unterstützt wird.

    ok, jetzt mache ich es so: Ich lasse memtest mal ne Zeitlang laufen.

    Der dauert. Bitte vollständig durchlaufen lassen, denn Memtest macht Stresstests verschiedenster Art. Laufen die aber ohne Fehlermeldungen komplett durch, hast du eine belastungsfähige Aussage im Hinblick auf einen absolut einwandfrei arbeitenden Arbeitsspeicher.

    Wenn Leap 16 ohne Yast ein Albtraum ist, was sind dann alle anderen Distributionen ohne Yast?

    Kann ja jeder machen was er will - aber warum sollte man von etwas "ohne Yast" auf etwas anderes "ohne Yast" wechseln - also von einem Albtraum zum anderen, wenn Yast so eine Hauptrolle spielt?

    Du hast aber schon mitbekommen, das der Rechner nicht startet? Wie macht man mit einem "kaputten" Rechner einen mem-Test?

    Siehe bitte Post #16.

    Das Problem besteht seit dem Upgrade auf Leap 15.6.

    Das entsteht beim Booten von Linux, hier: Leap 15.6

    Memtest braucht aber gar kein Linux-System und kein Hochfahren eines Solchen, denn Memtest 86 ist ein eigenständiges Programm, dass direkt nach dem Start eines Rechners ausgeführt wird, noch bevor ein Linux oder Windows BS überhaupt gebootet werden müsste. Memtest 86 ist ein Minimalsystem, damit möglichst der komplette Speicher getestet werden kann ohne Blockade durch ein geladenes BS.

    Nach den mir vorliegenden Informationen ist somit keinesfalls auszuschließen, dass ein Speichertest durchführbar ist, auch wenn du das "für dich" so bewertet hast - warum auch immer!