Ich vermute, dass das Sicherheitskonzept von von selinux zugeschlagen hat und das Booten verhinderte. Der "Leap-Kernel" unterstützt SELinux technisch, die entsprechenden Module sind vorhanden, standartmässig sind diese aber deaktiviert. Darum werden ja bei Bedarf die Bootparameter vom Migrationstool eingetragen. Du hast schliesslich SELinux aktiviert. Wenn aber das bestehende bereits vorher von dir installierte System nicht hinsichtlich SELinux gelabelt ist, dann verweigert SElinux den Zugfriff und das System verweigert den Start.
Es wird alles verboten, was nicht explizit erlaubt ist - das entspricht maximal möglicher Sicherheit mit entsprechend fatalen Folgen für den User (wenn der nicht weiß was da los ist).
So ist das jedenfalls für mich schlüssig - such' dir was aus.
Entfernt man die Parameter für selinux, dann ist das Sicherheitskonzept abgeschjaltet und das system startet wieder.
Im Netz habe ich gefunden, dass man ein für SELinux angepasstes - vorher nicht konformes - System anpassen kann. Dann würde auch der Kernel mit den Bootparametern für SElinx starten.
Fazit: Ich kann nicht ein herkömmliches System, das einem neuen Sicherheitskonzept nicht entspricht, als lauffähig erwarten, wenn ich den Kernel plötzlich anweise eben dieses System so zu bedienen. Dann wird das zwar korrekt bedient - nur kann ich damit nicht mehr arbeiten.
Noch ein Hinweis: Das Migrationstool bedient meines Wissens nur die Kernelparameter entsprechend der getätigten Vorgaben des Users. Ein nicht SE-Linux konformes Dateisystem wird nicht auf SELinux angepasst. Wäre es konform, würde SELInux erwartungsgemäß funktionieren - ansonsten funktioniert es ohne die Erwartungen erfüllen zu können - aber dennoch korrekt!