Kein Netzwerk mehr nach dem Upgrade von 15.6 auf Leap 16.0

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  • Dank' Euch beiden für eure Erklärungen/Ausführungen. Ihr werdet das wohl richtig sehen und das sieht ja auch schlüssig aus.

    Ich muss mich da für mich und meinem Verständnis noch hinterklemmen. Irgendetwas stellt mich noch nicht zufrieden.

    Selbst hier:

    openSUSE-Forum

    wurde z.B. festgestellt, das manuelle Änderungen in /etc/default/grub nach Durchlauf der anschließenden Konfiguration beim

    nächsten Systemstart überschrieben werden - unter der yast Methode geschieht das aber nicht, weil darunter ein automatisiertes Update-Framework läuft.


    Jungs ... danke nochmal. Ich muss da jetzt (heute nicht mehr) tief einsteigen, weil ich eben bin wie ich bin.

    Ihr begreift dass so - ich eben irgendwie nicht.

    Das führt jetzt zu weit und das Problem ist ja auch gelöst. Ich bin ja schon alt - muss noch lernen!


    :)

    Für den Inhalt des Beitrages 324058 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Wofür steht die Abkürzung TE ?


    Ich verstehe allerdings nicht wie die Einträge security=selinux enforcing=1 selinux=1 in den Bootloader kommen. Ich habe sie nirgendwo eingetragen. Ich kannte sie in der Form auch überhaupt nicht. Ich habe im opensuse-migration-tool lediglich selinux aktiviert und apparmor abgewählt. Und die VM ist nach Abschluss des migration tools auch normal gebootet . Allerdings eben ohne netzwerk.


    Ich habe dann auf Euren Ratschlag als Lösung net.ifnames=0 manuell vor dem Boot eingetragen. Dann habe ich gefragt wie das persistent gemacht werden kann. Dann habe ich mit bootloader.... --config den Bootloader neu erzeugt und dann ist die VM nicht mehr gebootet. Und der Grund war das plötzlich Vorhandensein der Parameter security=selinux enforcing=1 selinux=1



    Für den Inhalt des Beitrages 324059 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rebell21

  • TE = Threadersteller, Beitragsersteller Du.


    Ich denke mal ein Bug:

    Da ja anscheinend der Bootloader schon einmal geschrieben wurde (Kernel 6.12) könnte es auch sein, das nach der späteren Installation von selinux der Bootloader nicht geschrieben wurde, sondern nur die Einträge in /etc/default/grub.


    Daher nehme ich den PEBKAC zurück.

    Für den Inhalt des Beitrages 324062 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland

  • Ich verstehe allerdings nicht wie die Einträge security=selinux enforcing=1 selinux=1 in den Bootloader kommen. Ich habe sie nirgendwo eingetragen. Ich kannte sie in der Form auch überhaupt nicht. Ich habe im opensuse-migration-tool lediglich selinux aktiviert und apparmor abgewählt.

    Genau das führt zu den selinux-Einträgen im Bootloader ...


    ... oder nur in die config-Datei, falls es sich um das veraltete opensuse-migration-tool und dem fehlenden

    ln -s /sbin/update-bootloader /usr/sbin/update-bootloader

    handelt.

    2 Mal editiert, zuletzt von luigi ()

    Für den Inhalt des Beitrages 324063 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: luigi

  • Ich vermute, dass das Sicherheitskonzept von von selinux zugeschlagen hat und das Booten verhinderte. Der "Leap-Kernel" unterstützt SELinux technisch, die entsprechenden Module sind vorhanden, standartmässig sind diese aber deaktiviert. Darum werden ja bei Bedarf die Bootparameter vom Migrationstool eingetragen. Du hast schliesslich SELinux aktiviert. Wenn aber das bestehende bereits vorher von dir installierte System nicht hinsichtlich SELinux gelabelt ist, dann verweigert SElinux den Zugfriff und das System verweigert den Start.

    Es wird alles verboten, was nicht explizit erlaubt ist - das entspricht maximal möglicher Sicherheit mit entsprechend fatalen Folgen für den User (wenn der nicht weiß was da los ist).

    So ist das jedenfalls für mich schlüssig - such' dir was aus.


    Entfernt man die Parameter für selinux, dann ist das Sicherheitskonzept abgeschjaltet und das system startet wieder.


    Im Netz habe ich gefunden, dass man ein für SELinux angepasstes - vorher nicht konformes - System anpassen kann. Dann würde auch der Kernel mit den Bootparametern für SElinx starten.


    Fazit: Ich kann nicht ein herkömmliches System, das einem neuen Sicherheitskonzept nicht entspricht, als lauffähig erwarten, wenn ich den Kernel plötzlich anweise eben dieses System so zu bedienen. Dann wird das zwar korrekt bedient - nur kann ich damit nicht mehr arbeiten.


    Noch ein Hinweis: Das Migrationstool bedient meines Wissens nur die Kernelparameter entsprechend der getätigten Vorgaben des Users. Ein nicht SE-Linux konformes Dateisystem wird nicht auf SELinux angepasst. Wäre es konform, würde SELInux erwartungsgemäß funktionieren - ansonsten funktioniert es ohne die Erwartungen erfüllen zu können - aber dennoch korrekt!

    Einmal editiert, zuletzt von Hidalgo ()

    Für den Inhalt des Beitrages 324065 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Ich verstehe allerdings nicht wie die Einträge security=selinux enforcing=1 selinux=1 in den Bootloader kommen.

    Mal so nebenbei, hat jetzt nichts mit deinem eigentlichen Problem zu tun:

    "enforcing=1" muss nicht unbedingt im Bootloader stehen, das lässt sich über die Datei "/etc/selinux/config " regeln.

    Gruß Jürgen

    Für den Inhalt des Beitrages 324068 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: JSC

  • das bedeutet aber auch, dass man bei Nutzung des opensuse-migration tools defintiv _nicht_ selinux aktivieren sollte, wenn man ein System migriert, dass bisher nicht selinux konform "gelabelt" ist. Schön wäre, wenn die Entwickler des opensuse-migration tools irgendwo auf diese Tatsache hinweisen.


    Learning für alle zukünftigen migration tool user


    Ein System, das von apparmor kommt oder eben selinux bisher nicht genutzt hat, darf in keinem Fall bei Anwendung des migration tools selinux aktivieren.

    Für den Inhalt des Beitrages 324077 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: rebell21

  • das bedeutet aber auch, dass man bei Nutzung des opensuse-migration tools defintiv _nicht_ selinux aktivieren sollte, wenn man ein System migriert, dass bisher nicht selinux konform "gelabelt" ist. Schön wäre, wenn die Entwickler des opensuse-migration tools irgendwo auf diese Tatsache hinweisen.

    Murks.

    Mal klappt es, mal nicht.


    Nicht alles glauben, was geschrieben wird.

  • das bedeutet aber auch, dass man bei Nutzung des opensuse-migration tools defintiv _nicht_ selinux aktivieren sollte, wenn man ein System migriert, dass bisher nicht selinux konform "gelabelt" ist. Schön wäre, wenn die Entwickler des opensuse-migration tools irgendwo auf diese Tatsache hinweisen.


    Learning für alle zukünftigen migration tool user


    Ein System, das von apparmor kommt oder eben selinux bisher nicht genutzt hat, darf in keinem Fall bei Anwendung des migration tools selinux aktivieren.


    Murks.

    Mal klappt es, mal nicht.


    Nicht alles glauben, was geschrieben wird.

    Gut, dass dass das noch nochmal nachgefragt bzw. kommentiert wurde!


    Sauerland hat Recht und ich lag' falsch - so einfach ist das! Ich habe die falschen Rückschlüsse gezogen, denn im Netz findet man schlichtweg Widersprüchliches dazu.

    Vergesst bitte mein Post #55!!!

    Sofern im Migrationstool selinux eingestellt wird, wird tatsächlich auch das gesamte Dateisystem auf selinux umgestellt. Es gibt aber keinen Fortschrittsbalken und je nach Umfang des Systems kann das durchaus 20 Minuten dauern (grob). Auch bei SSD! Man meint dann, das System bootet nicht mehr obwohl es noch am arbeiten ist.

    Deshalb sollte man nicht ausschalten sondern lange abwarten, wenn man auf selinux umgestellt hat!!!

    Die Gedanken von Post #57 hatte ich auch nachdem ich #55 losgelassen hatte und deshalb begann es wieder "zu rattern" und ich stellte mich in Frage!

    ICH LAG' FALSCH!!


    Die Umstellung ist ein zweistufiger Prozess und wird beim booten erst finalisiert, was dauert.

    Einmal editiert, zuletzt von Hidalgo ()

    Für den Inhalt des Beitrages 324081 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Hidalgo

  • Es gibt aber bugreports zum Thema selinux und migration tools.


    Da werden nicht alle selinux Pakete installiert, dann muss man einfach selinux=0 ausschalten, die selinux Pakete installieren und selinux=1 wieder einschalten.

    Für den Inhalt des Beitrages 324089 haftet ausdrücklich der jeweilige Autor: Sauerland