Ich benutze weder selinux noch apparmor.
Kein Netzwerk mehr nach dem Upgrade von 15.6 auf Leap 16.0
- rebell21
- Erledigt
Hinweis: In dem Thema Kein Netzwerk mehr nach dem Upgrade von 15.6 auf Leap 16.0 gibt es 63 Antworten auf 7 Seiten. Der letzte Beitrag () befindet sich auf der letzten Seite.
-
-
Die Sicherheitsmodule apparmor und / oder SELinux habe ich nie gebraucht und auch nie vermisst.
Somit bleibt bei mir alles so wie's ist.
Diese Diskussion wäre aber ein anderes Thema und das könnte mit Recht Herrn Alero auf den Plan rufen (wäre eine neue Diskussionswurzel).
-
ich mache einen neuen Thread zum Thema apparmor vs Selinux auf. Danke für Eure Hilfe. Leap läuft erst mal in der TestVM bei mir.
-
Ich habe recherchiert.
Die Bootloader Konfiguration mit Hilfe von Yast2 funktioniert nicht über den einfachen grub-Befehl wie der in der Konsole eingegeben wird, sondern über ein integriertes Framework.
Yast stellt damit u.a. sicher, dass die Variable
SUSE_BTRFS_SNAPSHOT_BOOTING="true"in/etc/default/grubkorrekt gesetzt und ausgewertet wird. Des weiteren führt es zusätzlich Skripte aus, um die btrfs-Bootfähigkeit des aktuellen Systems zu erhalten. Yast2 ist also eng hinsichtlich der btrfs spezifischen Eigenheiten entwickelt/angepasst worden, seit SuSE das btrfs Filesystem übernahm.
Darum funktioniert das mit yast2 und nicht ohne weiteres in der Konsole.
Das wusste ich auch alles nicht. Nur meine Erfahrung mit yast Bootloaderkonfigurationen unter btrfs ließen mich auf diesen "Schuss in den Teich" hinweisen. Wer die Hintergründe verstehen will - so ungefähr - der weiß die jetzt und ich auch. Fragt sich nur, ob zukünftig diese Methode bei späteren Leap-Versionen 'rausfliegt.
Habe noch etwas gefunden:
Man soll unter openSUSE Leap 16 grundsätzlich YaST2 Bootloader oder das Tool
sdbootutilverwenden(falls BLS aktiv ist), um die Konfiguration zu aktualisieren, statt manuelle Grub-Befehle verwenden.Hinweise zu BLS und sdbootutil findet man im Netz (sowieso!).
-
Darum funktioniert das mit yast2 und nicht ohne weiteres in der Konsole.
Ich sehe im Moment den Zusammenhang mit btrfs nicht und denke, dass es im gegebenen Fall auch mit den Konsole-Kommandos update-booloader etc. funktioniert.
Das Problem wurde doch nur durch die Parameter von SELinux in der boot-Zeile hervorgerufen. Sobald diese entfernt wurden (was übrigens auch im Falle der Anwendung des Yast-bootloader notwendig war), ließ sich der Rechner mit net.ifnames=0 problemlos booten.
-
Ich sehe im Moment den Zusammenhang mit btrfs nicht und denke, dass es im gegebenen Fall auch mit den Konsole-Kommandos update-booloader etc. funktioniert.
Das Problem wurde doch nur durch die Parameter von SELinux in der boot-Zeile hervorgerufen. Sobald diese entfernt wurden (was übrigens auch im Falle der Anwendung des Yast-bootloader notwendig war), ließ sich der Rechner mit net.ifnames=0 problemlos booten.
Habe ich zwar im Verlauf anders gesehen, aber man kann das ja jeder Zeit ausprobieren.
-
Dann lies bitte nochmals den an dich gerichtete post #36. Hier ein Auszug
ZitatAlles anzeigenIm Reiter "Kernel Parameter" die Parameter
Code
security=selinux enforcing=1 selinux=1
entfernt. Die standen dort nämlich drin
-
Ich glaube der TE hat die selinux Sequenzen in /etc/default/grub eingetragen, aber vergessen den Bootloader neu zu schreiben.
Nachdem jetzt noch net.ifnames=0 hinzugefügt wurde, diese Konfiguration mit update-bootloader --config geschrieben wurd, wurde n auch die selinux Einträge geschrieben.
Hier mal ein Beispiel dazu:
Hab mal nach selinux gesucht, um die Zeilen zu posten:
Also auch kein net.ifnames=0 vorhanden.
Codelinux64:/home/stephan # grep -i selinux /boot/grub2/grub.cfg linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.8-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.8-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.7-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.6-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.5-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1Jetzt füge ich net.ifnames=0 hinzu, es erscheint aber nur in /etc/default/grub
Codelinux64:/home/stephan # update-bootloader --add-option net.ifnames=0 linux64:/home/stephan # grep -i selinux /etc/default/* /etc/default/grub:GRUB_CMDLINE_LINUX_DEFAULT="splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 SAUERLAND net.ifnames=0" linux64:/home/stephan # grep -i net.ifnames=0 /boot/grub2/grub.cfg linux64:/home/stephan #Was aber auffällt, ist das ein SAUERLAND auch noch in der Zeile vorkommt, aber in der 1. Ausgabe in /boot/grub/grub.cfg nicht.....
Jetzt lassen wird den bootloader nach /boot/grub/grub.cfg schreiben:
Codelinux64:/home/stephan # update-bootloader --config linux64:/home/stephan # grep -i net.ifnames=0 /boot/grub2/grub.cfg linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.8-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 SAUERLAND net.ifnames=0 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.8-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 SAUERLAND net.ifnames=0 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.7-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 SAUERLAND net.ifnames=0 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.6-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 SAUERLAND net.ifnames=0 linux /boot/vmlinuz-6.12.0-160000.5-default root=UUID=53d51072-1db6-4412-9955-0ccd307a2993 splash=silent resume=/dev/disk/by-uuid/40b208a5-8a0a-4eca-8948-fe42610ebca0 preempt=full rd.driver.blacklist=nouveau mitigations=auto ia32_emulation=1 selinux=0 ipv6.disable=1 SAUERLAND net.ifnames=0Und net.ifnames=0 ist geschrieben worden, aber auch SAUERLAND.
Daher sehe ich, das der TE die selinux Einträge in /etc/default/grub eingefügt hat, aber den bootloader nicht hat schreiben lassen, egal ob jetzt mit pbl oder update-bootloader oder grub-mkconfig.
Also PEBKAC
-
Da ja anscheinend der Bootloader schon einmal geschrieben wurde (Kernel 6.12) könnte es auch sein, das nach der späteren Installation von selinux der Bootloader nicht geschrieben wurde, sondern nur die Einträge in /etc/default/grub.
Daher nehme ich den PEBKAC zurück.
-
Habe noch etwas gefunden:
Man soll unter openSUSE Leap 16 grundsätzlich YaST2 Bootloader oder das Tool sdbootutil verwenden(falls BLS aktiv ist), um die Konfiguration zu aktualisieren, statt manuelle Grub-Befehle verwenden.
Stimmt so nicht.
CodeName : sdbootutil Beschreibung : bootctl wrapper for BLS boot loaders, like systemd-boot and grub2-bls. Implements also the life cycle of a full disk encryption installation, based on systemd.CodeName : update-bootloader Beschreibung : Shell script wrapper for configuring various boot loaders.Und wenn du jetzt die manpages von pbl bzw. update-bootloader liest, dann sieht man auch, das dies Script einige Bootloader unterstützt:
Lass dir einfach einmal die mitgelieferten Dateien anzeigen: