Beiträge von Hidalgo

    Hast Du in Mint den gleichen Mountpoint verwendet?


    Was ich sicher weiß ist, dass KDE seitdem Einbinden der DOS

    oder NTFS-Partition nicht mehr startet und Du in die root-Konsole kommst.

    Dann würde ich so vorgehen:

    Nach dem Einloggen in die root-Konsole würde ich

    dort eingeben (alles ohne Anführungsstriche)

    "vi /etc/fstab"

    (nun erscheint die fstab)

    dann:

    "i"

    ("i" für insert)

    dort würde ich die Zeile mit der DOS-Partition und dem Mountpoint löschen,

    indem ich diese mit den Cursor-Tasten ansteuere und dann an deren Anfang gehe.

    Dann mit der ENTF-Taste gerade so viel löschen, dass kein Zwischenraum zwischen

    den Zeilen bestehen bleibt! Ist es die letzte Zeile in der fstab, dann erübrigt sich dieser

    Hinweis natürlich.

    Danach die Taste "Escape" auf der Tastatur drücken.

    Danach "Shift" halten und "Doppelpunkt" drücken.

    Tasten loslassen.

    Danach die Taste "x" drücken und "Return".


    Achtung:

    Geht hier etwas schief oder hast Du den Aufbau der fstab

    zerstört (wenn man zu lange auf die Entf-Taste drückt kann das

    passieren, dann startet das System u.U. gar nicht mehr.

    Ist das passiert - oder bist Du Dir nicht sicher - dann kannst

    Du einfach die Taste "q" statt "x" drücken und die von Dir

    editierte Datei wird dann nicht abgespeichert. Dann kannst

    Du den Weg noch einmal gehen und wenn Du Dir sicher bist

    das Du alles richtig gemacht hast mit "x" und "Return" abspeichern.


    Dann würde ich den Rechner neu starten und schauen, ob KDE nun

    wieder läuft. Dann weitersehen.

    Kleines Update zu der o.g. Aussage:


    Durch Updates haben bei mir die Ruckler bei Fullscreen Wiedergabe unter GNOME Wayland gänzlich aufgehört. Auf meinem Leap System kann ich keine mit dem Auge sichtbaren Performanz Unterschiede ausmachen. Auf meinem (deutlich schwächeren) Test Notebook mit 15.4 Beta ebenfalls keine Performanz Probleme.

    Mit meiner alten Desktop Kiste (etwa elf Jahre alt) mit Leap 15.3 und KDE-Wayland, die selbstverständlich immer aktuell gehalten wird, kann ich Deine Aussage bestätigen. Die Videos in Firefox laufen auch dort einwandfrei, sogar im Fullscreen. Das war bis vor Kurzem auch nicht so und deshalb schaute ich das Video immer im sehr kleinen Format. Es ist enorm was man durch Optimierungen an der Software so herausholen kann, so dass sogar für heutige Verhältnisse sehr schwachbrüstige Rechner immer noch - zumindest bei den Standartanwendungen - mithalten können.

    Danke für Tips und Hilfsversuche in die Runde! Das Problem mit der Überhitzung meines ThinkPad ist gelöst, auf eine eher radikale Weise: Umsteigen auf Debian. Das Resultat: sensors zeigt auch unter Last kaum mehr als 50 Grad an, im Normalbetrieb kommt der Lüfter nie auf Touren. Und damit verabschiede ich mich auch schon wieder.


    Euch viel Spaß am Gerät!

    Magst Du dieses Thema dann bitte noch schließen?


    Was mich betrifft: Schade, dass mir nicht genau solch' ein Thinkpad

    wie Du es hast zur Verfügung steht, weil ich gerne gewusst hätte,

    woran es beim aktuellen SuSE hapert.

    Es gab jedenfalls Lösungsvorschläge und Versuch macht klug -

    aber man kann natürlich radikal umsteigen.

    Dein Thread - Deine Entscheidung!


    Viel Freude mit Debian!

    BTRFS nutze ich schon länger problemlos (etwa zwei Jahre), aber nur für das System,

    nicht für meine Daten.

    Nach wie vor wird BTRFS immer noch als in der Entwicklung befindlich deklariert.

    Bin zwar sehr zufrieden, mir aber bewusst, dass die Gefahr des Abranzens eher

    besteht als bei ext4. Einem Anfänger würde ich nicht zu BTRFS raten. Es muß

    auch Leute geben, die etwas testen und entsprechende Rückmeldungen geben.

    Der "baloo-file-extractor" kann auch die genannten Probleme verursachen.

    In seltenen Fällen läuft ständig die Indizierung, weil die Datenbank kaputt

    ist. Das bedeutet hohe CPU-Auslastung und das ganze System wirkt hakelig

    und selbstverständlich wird auch der Akku leergesaugt.


    Dieses Problem hatte ich ein einziges Mal!


    Um das wenigstens auszuschließen, schaue doch mal in das Infozentrum

    und dort speziell Datei Indizierungsüberwachung. Ist dieselbe abgeschlossen

    und inaktiv? Oder läuft sie?

    Normalerweise läuft die Indizierung nur kurz nach dem Start.


    Ansonsten wäre alles weitere zu diesem Thema hier im Forum zu finden:



    Gruß ...

    Das ist keine Apple-Attitüde. Auf dem Gerät würde auch Windows nicht mehr laufen, nach 11 Jahren stelle ich überhaupt keine Ansprüche, ob da moderne Software noch drauf laufen können soll.


    Und ich bleib dabei, nimm dir da eine Distribution, die alte Hardware im Fokus hat, openSUSE ist einfach der overkill, selbst wenn du kein Überhitzungsproblem hättest. Deine CPU würde bei einem BTFS Balace Job richtig ins stocken kommen.


    Wann wurde das Gerät mal richtig entstaubt?

    Mein Rechner ist ein alter Desktop-Rechner, mit einer i3-3220T CPU

    und diese ist in der Leistung kaum stärker als ein ThinkpadT420s in

    der schwächsten Ausführung.


    Erbitte Fakten zu der Aussage: "openSUSE ist einfach der overkill, .."


    Selbstverständlich nutze ich mit meiner "kleinen CPU" btrfs uneingeschränkt

    und ohne Probleme.


    Noch etwas: Auf diesem Rechner mit 1600 MHz RAM Taktung lief zunächst

    Windows 7, Windows 8, Windows 8.1 und schließlich Windows 10 per

    Dualboot. Man konnte anständig arbeiten! Da ich aber fast ausschließlich

    Linux startete, habe ich Windows seit Jahren schließlich über Bord geschmissen.,


    ... doch nicht ohne mal Virtualbox auszuprobieren, also eine VM mit Win 10.

    Hier gab es zwar Performance-Einbußen beim Virtualbox-Betrieb, doch waren

    die nicht gravierend - nur bemerkbar.


    Nun will ich Dir mal folgendes sagen:

    Keiner weiß Alles - auch ich nicht!

    Aber die Maxime in diesem Forum ist, Anderen zu helfen. Mit an den

    "Haaren herbeigezogenen Vermutungen und anschließenden Behauptungen"

    hilft man aber keineswegs - man verunsichert nur und beschädigt zusätzlich

    die eigene Glaubwürdigkeit.


    Nochmal konkret zu Deiner Aussage:

    Pauschal OpenSuSE als Ressourcenfresser hinzustellen wird dem Thema

    Linux in keinster Weise gerecht. Denn Linux (Kernel und Softwareumgebung)

    unterliegen notwendigerweise Distributions-unabhängig einer ständigen

    Weiterentwicklung. Es mag Distributionen geben, die weniger Performance brauchen

    weil sie eine andere Arbeitsumgebung als vielleicht Gnome oder KDE (Plasma)

    von vorneherein nutzen. Alle Distris - auch OpenSuSE - sind jedoch flexibel und

    können entsprechend ressourcenschonend konfiguriert werden.


    Auch wenn ich hier im Forum nun vielleicht Gegenwind bekommen sollte ...

    auf solche Kommentare wie:

    "OpenSuSE ist einfach der Overkill ... "

    reagiere ich allergisch und wenn ich so etwas entdecke, dann gibt es Zunder

    von meiner Seite. Am besten ich sage das hier gleich! Ist das nicht erwünscht,

    dann bitte ich um Veranlassung gegenüber meinem Account! Gerne!

    Entweder ich habe Ahnung und kann etwas zum Helfen beitragen, oder ich halte

    den Rand!

    Täusche ich mich, dann stelle ich das hoffentlich selber fest und sage:

    "Entschuldigung! Ich habe mich getäuscht!" So einfach ist das (für mich jedenfalls).


    Also bitte: Warum ist OPenSuSE der OVerkill?


    Danke für die Antwort!

    hammu


    Achso ...

    vielleicht sollte ich noch erwähnen, dass ich aktuell zwar gerade nicht,

    aber im Laufe meiner Netzerfahrung öfter mal Portscans entdeckt habe.


    Die interessieren mich aber nicht die Bohne - das ist vergleichbar mit einem

    Klingelstreich! Damit müssen Router / Rechner / Heimnetz klarkommen,

    sind normale Anforderungen.


    Deinem Grundproblem - nämlich warum Dein Rechner ab und zu spinnt ...

    das kann leider überall dran liegen.


    Wenn ich so etwas hätte, würde ich mal meinen Speicher - mein RAM - mit

    "memtest" durchlaufen lassen. Ist einfach und schließt schon einmal eine

    wichtige Fehlerquelle aus! Ich hatte auch schon mal defekten RAM und dann

    kann sich dass so äußern: Mal läuft alles - mal nicht!

    Weitere Fehlerquelle wäre das Netzteil, wenn die Spannungen nicht korrekt

    eingehalten werden. Das kann man am einfachsten im BIOS einsehen.


    Aber das nur am Rande - es gehört eigentlich absolut nicht zur Überschrift

    Deines Threads und es macht Sinn, hier die "Logistik nicht zu verwässern".

    Deshalb bitte ich an dieser Stelle um Entschuldigung!

    Danke für Deine ausführliche Erklärung! Wenn ich also im Log der Easybox602 diese "TCP-Xmasscan"-Meldung, wie oben gezeigt, finde, muss das noch nicht gleich heißen, dass ich auf meinem System Malware drauf habe, sprich dass das Portscan weiter in mein System eingedrungen ist?

    Hartmut

    Genau!

    Ein Router protokolliert auch unberechtigte Anfragen (Portscans) - somit solche

    die er zurückweist. Das hängt natürlich vom Router ab und seiner Konfiguration,

    bzw. vom Hersteller.


    Das Netz ist leider so. Chinesen, Russen und andere Hacker kreuchen und fleuchen

    durchs Netz und versuchen Opfer zu finden. Genau deshalb hat man Firewalls.


    Letztere bieten keine absolute Sicherheit! Wie auch - denn um im Netz unterwegs

    zu sein müssen Ports offen sein. Für den Browser (Firefox u.a.), für Emails usw...

    Diese offenen Ports sind dokumentiert und o.a. Software lauscht auf diesen Ports.


    Aber das Ziel ist es gerade auch, unbemerkt in den Rechner einzudringen. Deshalb kann

    man mit Portscans auch solche entdecken, die normalerweise nicht benötigt werden.

    Es ist dann komfortabel, so in einen Rechner einzudringen. Genau das vermeiden

    Firewalls, bzw. ist deren Aufgabe. Sonst bräuchte man die nicht.