Beiträge von Hidalgo

    Hallo Hidalgo,

    Das mit Windows will ich mir nach Möglichkeit ersparen.

    Memtest ist gelaufen. Es hat keine Fehler gefunden. Hier sind die letzten Zeilen aus dem Logfile:


    [snip]

    Kann ich gut verstehen, dass Du Win nicht installieren willst.

    Zumindest kann man Ram-Fehler ausschließen und irgendwo

    muss man anfangen. Da softwareseitig schon Einiges probiert

    wurde - sogar eine komplette Neuinstallation - ist es vernünftig,

    die Basis für Software zu checken, soweit möglich.

    Frage: Ist auf diesem Laptop jemals ein Linux fehlerfrei gelaufen?

    Läuft Win fehlerfrei? Wenn Letzteres auch nicht läuft ist der Lappi

    ein Fall für die Werkstatt.

    Das mit den Bildschirmfotos ist wenig ergiebig. Es müsste doch Einträge im Journal geben. Und mit Sicherheit ist das kein Hardwarefehler. Irgendwie dürfte bei der Installation grundlegend was falsch gelaufen sein.

    Oh! Mit hellseherischen Fähigkeiten kann ich nicht mithalten,

    denn mit Sicherheit kann ich einen Hardwarefehler

    nicht ausschließen.

    Ganz im Gegensatz zu Dir und schon gar nicht nach der

    Vorgeschichte (die Probleme in vorangegangenen Threads

    von hammu).

    Mach' Du! Du weißt schon genau, es liegt nur an der Software.

    Ich frage mich, ob es nicht überhaupt die Möglichkeit gibt, wenn das Internet "weggebrochen" ist, dieses aus dem laufenden System heraus erneut zu starten? So, dass ich es nicht immer wieder erst herunterfahren muss.


    Hartmut

    Hallo Hartmut,

    ich würde jetzt mal einen Weg verfolgen. Windows zu installieren ist zwar

    aufwendig, aber wenn das reibungslos läuft, hätte man zumindest einen

    Anhaltspunkt.

    Willst Du Dir das sparen und Deinen Hauptspeicher 100%ig checken,

    dann installiere Dir "memtest86" von z.B. hier:

    Memtest86
    Mit Memtest86 erstellte, bootfähige CDs und USB-Sticks überprüfen x86-Rechner auf RAM-Fehler.
    www.heise.de

    Der Test dauert aber durchaus einige Stunden! Man muss auch die

    evtl. angezeigten Fehler erkennen können - ist alles auf englisch.


    Auch Treiber-Inkompatibilitäten zu den Chipsätzen Deines Mainboards

    können nicht ausgeschlossen werden. Ist das RAM ok (Memtest86) und

    Windows läuft problemlos, dann käme das in Frage.


    Man kann so Vieles machen - aber ohne rote Linie führt das zu nichts,

    also warum mache ich etwas und was kann ich dadurch ausschließen

    sollte die Frage sein.


    Mir fällt noch ein:

    Mit irgendeiner Leap-Version hatte ich auch Probleme mit dem

    Network-Manager. In "Yast" habe ich dann in den Netzwerkeinstellungen

    statt Network-Manager zum "wicked-Dienst" umgeschaltet.

    Dann waren die Probleme weg.


    Gruß ...

    Bevor ich hier alle Möglichkeiten abhandele, an denen es liegen kann

    würde ich einem technisch eher wenig versierten User zu Folgendem

    raten, um den Fehler eingrenzen zu können:

    1.) Den Laptop nur mit angeschlossenem Netzteil betreiben. Das

    betrifft die Installation des Linux-Betriebssystems sowie auch den

    Betrieb. Schauen, ob der Fehler weiterhin existiert!

    2.) Eine weitere Möglichkeit ist, Windows zu installieren und zu

    betreiben. Man hat eine gewisses Zeitfenster dafür zur Verfügung

    ohne das aktivieren zu müssen. Infos auf der Microsoft-Seite, evtl.

    hast Du ein Windows-Installationsmedium im Lieferumfang?

    Hintergrund: Windows geht gemächlicher mit der Hardware um,

    nutzt diese nicht bis an die Grenzen aus. Das könnte ebenfalls auf

    einen defekt im RAM hinweisen, falls Windows läuft - Linux aber nicht!


    Habe leider momentan wenig Zeit!


    Gruß ...

    Code
    "vi /etc/fstab" 

    Nach dem i (insert) wird es mir heute Abend zu undurchschaubar.
    Ich kann nur staunen über die Ausdauer, Geduld und vor allem über diese Kenntnisse der hier heute und meist auch sonst Helfenden.
    Interessieren würde mich, ob diese, bzw. ihr Freaks seid oder beruflich in der Sparte seid oder gar bei Opensuse tätig.
    Ich habe auf jeden Fall heute ein Spende sozusagen als mein Dankeschön abgeschickt!

    Es gibt hier einen Thread "User stellen sich vor". Vielleicht magst Du dort mal schauen?

    Hier bei den Problemlösungen wäre das wohl zu umfangreich. Das Meiste

    habe ich mir jedenfalls durch Lesen beigebracht, z.B. hier:

    openSUSE Wiki

    Da kann man auch nach "fstab" suchen und wie diese aufgebaut ist.

    Englischsprachige Foren sind ebenfalls sehr hilfreich. Nein, ich bin kein SuSE Mitarbeiter

    und habe Hochfrequenzgeräte weitgehend rechnergestützt kalibriert und auch repariert

    (Spektrum-Analysatoren u.a.), komme also aus der Technik. Ich glaube, wer sich hier

    im Forum einbringt, macht das deshalb, weil Sie/Er gerne helfen.

    Gruß...

    Man braucht einfach nur aufzupassen. Und hat man doch ein paar Zeichen zuviel gelöscht, kopiert man die Datei aus der Sicherung zurück und fängt noch mal von vorn an. Ohne OK bei der Speicherungs-Abfrage geht eh nichts.

    Das OK bei der Speicherungs Abfrage gibt es bei mir nicht. Nach dem "x" wird geschrieben - und das muss man ja.

    Ansonsten: "Einfach aufpassen!" Ja - guter Tipp :)

    Also bei mir läuft der neue Kernel mit meiner Radeon 7750, ansonsten

    war ich auch immer von dem Problem betroffen.

    Mein System bewahrt immer die letzten fünf Kernel auf -

    ansonsten verlasse ich mich ganz auf das btrfs-Filesystem.

    Damit habe ich sogar ein komplettes Upgrade von 15.2 auf 15.1

    "gerollbackt". Ohne Probleme!

    Insofern lässt mich das Problem mit den Kernelversionen und

    den damit verbundenen Problemen bei SuSE ziemlich kalt. Das

    man sich ärgert kann ich zwar verstehen -

    aber wie ich schon einmal schrieb, tut sich sehr viel am Linux

    Kernel. Er wächst und wächst und man versucht Übersichtlichkeit

    zu bewahren und so den Entwicklern die Arbeit zu erleichtern.

    SuSE patcht die Kernel selbst und diese Patches müssen ständig

    angepasst, bzw. überprüft werden ob sie noch zum neueren Kernel

    passen. Das ist nicht trivial und alles dem momentanen "Aufbruch in

    ein neues Kernel-Management" geschuldet.


    Ich habe dafür Verständnis.

    Da kann man vorher eine Sicherungskopie anlegen.

    Ja.

    cp /etc/fstab /etc/fstabbackup

    Zurück dann

    cp /etc/fstabbackup /etc/fstab


    Wenn allerdings das System komplett abgeranzt ist, weil

    man leider doch die fstab kaputt gemacht hat, dann müsste

    ich noch erklären, wie man mit einem Live-System o.ä. bootet

    und mit chroot dann weiter ...

    ich hoffe mal, es klappt!