Beiträge von Hidalgo

    Doch - auf grub2 muss sogar zwingend eingegangen werden bei einem solchen Umzug,

    deshalb wird es das auch.

    Ohne "chroot" kann man die bestehende Konfiguration auf die neue HD-Umgebung

    meines Wissens gar nicht anpassen.

    Warum hast Du Angst vor chroot?

    Ich hatte auch Angst davor. Grund: Ich wusste nur ungefähr, was durch "chroot" bewerkstelligt

    wird und den Befehl hatte ich auch noch nie genutzt.

    Abhilfe: Ich machte mich schlau. Dadurch gewann ich Sicherheit. Ich wusste was ich tat!

    Inzwischen habe ich durch "chroot" schon dreimal meine Umgebung gerettet - und ich

    bin maximal durchschnittlich intelligent mit überdurchschnittlich ausgestattetem Ehrgeiz.

    :)

    Also - 'ran an die Klamotten! Das macht auch Spaß. Was soll denn schiefgehen - Dein altes System

    läuft doch.

    Moin!


    Die OpenSuSE Leap 15.3 Installation scheint Dir wichtiger zu sein, als die Windows-Partition.

    Somit würde ich alles daran setzen, der o.a. Linux Partition die größte Sorgfalt beim Umzug zu

    widmen.

    Windows könnte man dann im schlimmsten Fall ja wieder mit dem "Media-Creation-Tool" neu

    installieren und ggfs. neu aktivieren (Festplatte als Wechsel der Hardware ist da kein Problem.

    Dazu würde ich nach dieser Anleitung vorgehen, die ggfs. auch angepasst und auf eigene Bedürfnisse

    modifiziert werden müsste:


    openSUSE – Umzug von der Festplatte zur SSD


    Den Abschnitt zu "hdparm" würde ich auslassen. Der Hintergrund dieses Abschnitts ist,

    dass ein gewisser Anteil von freiem Space (ca. 10% - 15%) dem SSD-Controller (der in der SSD eingebaut ist)

    überlassen wird. So soll eine möglichst gleichmäßige Auslastung der vorhandenen Speicherzellen einer

    SSD gewährleistet werden, da der Controller so einen Freiraum für das Datenmanagement bekommt.


    Die Lebensdauer einer SSD ist jedoch auch so einer normalen Festplatte bei weitem überlegen

    und sofern man die SSD sowieso nicht bis zum Rand vollschreibt, bewerkstelligen die SSD-Controller

    auch so schon eine Optimierung der Auslastung aller vorhandenen Speicherzellen.


    Das bleibt Dir überlassen.


    Ich hatte mein Windows damals in einer virtuellen Maschine (VirtualBox) und kein Dualboot

    und ging nach der Anleitung von Herr Siebert mit Erfolg vor.


    Vielleicht hilft Dir das. Gruß ...

    Hallo Hidalgo,

    so sieht es aus.

    Dann stimmen unter "owner" die Rechte nicht.

    Der Besitzer - also Du - darf Inhalte anzeigen und ändern.

    Das muss sogar so sein in Deinem /home/User Verzeichnis, ansonsten

    kann noch nicht mal eine Konfiguration geändert werden.


    Also bitte anpassen und wie schon beschrieben auf alle Ordner und Unterverzeichnisse

    übernehmen.


    Dann neu starten - nun sollte Deine Arbeitsumgebung laufen.

    Danke für die Info!

    Als das Problem bei mir und bei anderen zum zweiten Mal auftauchte,

    u. a. auch bei Suelkun, war ich auch etwas ungehalten. Man denkt sich:

    "Lief doch vorher - warum jetzt wieder nicht!"

    Aber wie Du schon sagst, machen nur Diejenigen Fehler, die auch arbeiten.


    Man sollte deshalb nicht meckern - zumal die Kernel-Entwicklung nach meinem

    Dafürhalten ein eigenes Universum ist und dieses wird notgedrungen immer größer.

    Notwendige Umstrukturierungen, die nicht zuletzt den Entwicklern die Arbeit

    erleichtern sollen, werden immer mal wieder zu Bugs führen und nach meinen

    Recherchen wird da gerade und auch in den nächsten Jahren viel umgebaut.

    Siehe z.B.:

    Linux-Kernel: Riesiger Umbau könnte "Abhängigkeitshölle" eliminieren
    Ein Entwickler schlägt Umbauten vor, die die Header von Linux klarer strukturieren und den Build-Prozess um bis zu 80 Prozent beschleunigen sollen.
    www.heise.de

    oder

    Langer Umbau mitten im Kernel-Space - Fosdem: Linux ist Entwicklung auf der Langstrecke - Golem.de
    Auf der Fosdem-Konferenz in Brüssel zeigt sich in vielen Vorträgen, dass die Entwicklung des Linux-Kernels sehr viel Durchhaltewillen erfordert. Einige der…
    www.golem.de


    Die ungewöhnliche Bezeichnung des aktuellen Kernels

    5.3.18-150300.59.43-default
    weist auch auf tiefer gehende Änderungen hin.


    Es gibt also keinen Grund zu meckern - im Gegenteil!

    Die Programmierer/Innen leisten hervorragende Arbeit und

    es sind gute Sicherheitsleinen im System integriert (grub, Vorhalten älterer

    Kernelversionen), um trotz eines gravierenderen Bugs weiter arbeiten zu können.


    Wurde eigentlich schon versucht, mal den verwendeten Ausgang der Grafikkarte

    zu wechseln, wenn der screen schwarz bleibt? Vielleicht wird der nicht verwendete

    ja korrekt angesprochen?


    Gruß ...

    Sollte eigentlich nicht auftreten, da der Treiber von AMD Karten im Kernel implementiert ist. Ich nutze auch eine Radeon 6620 / 7400 (sind zwei Karten in dem Laptop), hatte aber noch nie damit Probleme bei einem Kernel-Update (unter Tumbleweed allerdings).

    Hatte deshalb Bug-Reports auf Bugzilla gepostet.

    Auch Suelkun war davon betroffen. Wurde auch hier gepostet,

    bzw. es wurden entsprechende Threads eröffnet. Deshalb

    postete@ suelkin ja auch:


    ... doch nicht schon wieder! Das letzte Mal lag es auch am Grafikkartentreiber.

    Deshalb wundere ich mich, dass ich diesmal mit meiner Steinzeitkarte nicht

    betroffen bin.


    Siehe auch hier:

    Scheint so, als ob nur (ältere) AMD/ATI-Grafikkarten betroffen sind, welche noch das Modul (den Treiber) radeon und noch nicht amdgpu verwenden. Wer solche Hartware verwendet, sollte sich das Kernel-Update ersparen, bis der Fehler behoben ist, also ein erneutes Kernel-Update vorhanden ist.

    Informationen zum verwendeten Modul (Treiber) welches die Grafikkarte/GPU nutzt, findet ihr mittels

    Code
    /sbin/lspci -nnk | grep -EiA3 vga

    heraus. Sollte dort dann in der Zeile „Kernel driver in use“ radeon erscheinen, erspart euch das Update.

    Nutze eine alte AMD 7750

    Die Karte läuft mit dem radeon Treiber problemlos.


    Allerdings gab es in der näheren Vergangenheit nach Kernel-Updates

    zweimal das gleiche Problem; der Bildschirm blieb schwarz. Diesmal nicht.

    Neben dem aktuellen Kernel bietet Dir der Bootmanager über die

    "advanced Options" auch immer die Möglichkeit an, vorangegangene

    Kernelversionen zu booten.

    Ansonsten wird immer der letzte aktuellste Kernel gebootet.

    Über die "advanced-Options" ist somit eine bequeme Methode geschaffen,

    sein Linux-System mit einem älteren Kernel zu booten,

    falls die neueste Version nicht einwandfrei funktioniert.


    Letzteres kann man nie gänzlich ausschließen, da die Hardware

    - verwendeter Prozessor, die Grafikkarte, das Mainboard

    und die darauf vorhandenen Chipsätze usw. - dermaßen unterschiedlich

    ist.

    Demzufolge ist der heutige Linux-Kernel, der ja im Idealfalle alles an Hardware

    korrekt ansprechen soll, höchst umfangreich geworden und er wächst

    immer weiter. Kernel Entwickler versuchen deshalb aktuell, die Übersichtlichkeit

    des Aufbaus von einem solchen Kernel zu optimieren.

    Ziel: Die fortlaufend nötige Kernel Entwicklung zu erleichtern.

    Das ist Höchstleistungsarbeit und dabei kann immer etwas schiefgehen.


    Die "advanced Options" haben diesen Hintergrund.


    Gruß Hidalgo