Beiträge von wurzel99

    Kann man das beschleunigen?

    Da ich mich - mangels Notwendigkeit - mit dieser Frage noch nicht weiter beschäftigt habe nur eine ganz kurze Erfahrung (die auf deine ursprünglich Musik-Situation und den Thread von @Kuddenberg nicht übertragbar ist)


    Das tool mc (Midnight Commander) - installiert mit

    Code
    zypper in mc

    ist ein 2-Fenster-Dateimanager für die Konsole. Es kann Verzeichnisse einlesen, verschieben, kopieren, löschen usw deren Dateizahl erheblich höher ist als das was mv, rm originär verarbeiten.
    Ich habe es gerade mit 200.000 Dateien probiert. Links das Quellfenster - mit einem Shortcut alle Dateien markiert. - Rechts das Fenster mit dem Ziel ..


    Das Verschieben eine Ebene höher hat 35 Sekunden gedauert.


    Das heißt natürlich Handbetrieb. Für wenige Ordner brauchbar. Für viele Ordner unbrauchbar.

    Nur ist das immer noch Themaverfehlung.
    Es geht darum, sicher Datenverlust zu vermeiden.


    Und es geht darum, dass Kuddenberg WEDER kopieren NOCH moven kann,
    was, du Held aller Linuces, werden ihm deine Erkenntnisse wohl nützen?

    die mv- Probleme bei Kuddenberg traten in seiner Situation und mit seinem Befehl auf. Das sagt nichts über mv und andere mv-Ansätze. Mehr hat der TE seinerzeit nicht preisgegeben. Nicht mal eine exakte Fehlermeldung.


    Insofern ist das schon mal sicherer, als ein unbedachter mv Befehl. Der schiebt stillschweigend. Ohne Kommentar und garantiert nicht mehr rückgängig zu machen.
    Immerhin wird das bei so vielen Dateien erst mal gar nicht auffallen.
    Und wenn es später doch an's Licht kommt, ist die böse Aktion ja längst vergessen.

    Hier schreibst DU über mv !! so ganz allgemein ..
    nach dieser - deiner - Formulierung ist jeder mv-Befehl unbedacht. Welches ist es denn nicht? Wenn du ihn persönlich begutachtet und abgestempelt hast?


    Alles wunderschöne Überlegungen.
    Natürlich gibt es überall Fallstricke und morgen kann die Welt untergehen.


    Experiment um einer verifizierbaren, plausiblen Aussage zu kommen:


    Ich habe einen Datenträgern mit einem Dateisystem so weit mit Dateien gefüllt, dass bis auf EINEN Inode alle belegt sind.
    Dann habe ich
    - 50.000 Dateien mit EINEM mv-Befehl eine Ebene höher verschoben
    - 50.000 Dateien mit EINEM rm gelöscht
    - 50.000 Dateien neu erzeugt


    es war 1 Inode danach frei. Keine Fehlermeldungen.


    Die letzten 3 Schritte habe ich wiederholt mit 10 Dateien, die mit Daten gefüllt waren. Wieder nur 1 Inode frei.
    Alle Dateien ließen sich verschieben und löschen. Nach dem Verschieben waren sie unbeschädigt.
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    Das macht zumindest plausibel, dass mv und rm an der Inodegrenze vom Dateisystem beherrscht werden.
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    Das beweist natürlich gar nichts. Genauso wie niemand beweisen kann, dass es diese Forum überhaupt gibt.

    Es ist ein 8-GB-Stick.
    df -i sagt mir, dass dort knapp 490.000 Inodes sind, die fast alle unused sind
    df zeigt auch einen leeren Stick an (7,5 Mio Blocks)

    nächstes Mal bitte die Ausgaben in Code-Tags

    Wie erzeuge ich jetzt die Dateien?

    einen schönen Wettstreit zu diesem Thema findest du hier:
    Shell Script zum erstellen und benennen von mehreren Dateien


    Freie Auswahl. Ich bevorzuge den 'kürzesten' Vorschlag.

    Mit welchem Befehl klappt das?

    das klappt mit Sicherheit mit dem Befehl

    Code
    mv /musik/*/* /musik


    die Dateizahl ist so klein, dass es keine Probleme gib. Ärger könnte es nur geben bei identischen Dateinamen aber das siehst du dann. Daten sind nicht weg.

    Wie kann ich evtl. solche eine Situation vorher testen? Ich möchte meine Daten nicht verlieren.

    indem du einen USB-Stick mit ext4 formatierst und darauf einen Ordner mit einigen Unterordnern anlegst. Da drin fabrizierst du einen Haufen Leerdateien. Die Gesamtzahl der Dateien ist begrenzt durch die Zahl der Inodes, die du mit

    Code
    df -i

    feststellen kannst
    Dann kannst du darauf rumtoben wie du möchtest.

    Also soll ich Wine jetzt garnicht mehr anfassen, kein Wineconfig starten und auch nicht .wine im Home-Verz. anlegen lassen.
    Das macht alles POL.
    Habe ich das jetzt richtig verstanden?

    100 % richtig.


    jetzt versuche mal folgendes:


    POL starten - Konfigurieren - neu - weiter - 32-bit-Installation -
    (in der erscheinenden Liste der Wine-Versionen gibt es im Moment nur einen Eintrag) System anklicken - Weiter -
    Name für das Prefix auswählen (bsp w32_1) -


    dann wird ein virtuelles Laufwerk erstellt -


    Wenn das fertig ist kannst du in der Konfigurationsübersicht links dieses Laufwerk/prefix (Laufwerk ist missverständlich) anklicken und dann oben mal die Konfig-Reiter durchgehen.
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    Aber mach erst mal .. .

    Ich versuche, dich auch nicht weiter zu löchern.

    darfst du ruhig -- aber nicht sooo viele Frage auf einmal .. da verlieren wir beide die Übersicht. Vergiss das mit den Bildern und was ich damit sagen wollte. Du hast ja wine drin.
    Jetzt mal mal los mit POL und dann kannst du mich zu den nächsten Schritten gerne wieder löchern.



    Hast du noch Ideen zu den Fragen in Post 17.

    ja .. hab ich doch schon geschrieben. Lass alles wie es ist und installiere POL!


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    Nicht so viele Fragen auf einmal .. erzeugt nur Chaos.


    Also.. nochmal: das installieren von Wine hatte nur einen Zweck: eine ständig aktuelle Wine-Version auf der Kiste zu haben. Damit machst du jetzt gar nix. Alles was du bisher mit Wine gemacht hast - lass es wo es ist und pack es nicht an! Damit machen wir jetzt gar nichts mehr.
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    Jetzt installierst du bitte PlayOnLinux. Nimm dir das Repo das ich dir oben empfohlen habe oder das von ecsos (absolut vertrauenswürdiger Ober-Opensuse-guru)
    software.opensuse.org: