Beiträge von YAR

    Hallo


    Ich habe vor kurzem schon einmal ein kleines Problem mit der Multimediafähigkeit meines Intel NUC unter OpenSUSE gehabt.
    Der Sound funktioniert zwar inzwischen ohne Probleme, aber ich kann nach wie vor bei Youtube keine Videos mit einer Auflösung über 360p schauen bei aktiviertem HTML5 Player. Flash ist deinstalliert und soll es auch bleiben. Die HTML5-Seite zeigt mir auch an, dass nur "HTMLVideoElement" und "WebM VP8" funktionieren.
    Über Chromium hingegen stehen mir alle Auflösungen zur Verfügung. Leider friert mir da ab und an der gesamte Bildschirm ein - der Sound läuft ungehindert weiter und ich kann ihn sogar mit einem Mausklick wie gewohnt anhalten. Wenn ich versuche den X-Server neu zu starten (Strg + Alt + doppelt Backspace), kommt es zum Totalabsturz und ich lande in einer eingefrorenen Konsole mit einem nicht-blinkenden Cursor oben links. Den Arbeitsspeicher habe ich schonmal überprüft, aber da das wirklich nur bei Chromium auftritt, denke ich nicht, dass es ein Hardware Problem ist.


    Mein PC hingegen konnte ohne jede zusätzliche Einrichtung (ich habe nicht einmal Codecs nachinstalliert) auch Videos in 720p über Firefox wiedergeben. Ich habe versucht herauszufinden, wo der Unterschied zum NUC liegt; von der offensichtlich vollkommen anderen Hardware abgesehen; aber ohne Erfolg. Auf der anderen Seite gibt es wahrscheinlich auch bessere Methoden, als meine: Pakete mit zypper se vergleichen, Firefox Plugins vergleichen und was man sonst so als User versucht :D


    Mein eigentliches Ziel ist es, den NUC als Multimedia PC zu verwenden, inkl. Videostreaming z.B. über Youtube. Ob ich dafür nun Firefox oder Chromium nutze ist mir nicht so wichtig, aber da beides im Augenblick nicht funktioniert...


    Sowohl mein PC als auch der NUC laufen mit OpenSUSE 13.2 und KDE. Soweit ich feststellen konnte, habe ich bei der Einrichtung nichts anders gemacht - mit dem Unterschied, dass ich bei dem NUC die Restricted Formats nachgerüstet habe. Leider hat das das Codec-Problem nicht behoben.
    Ich Liste einfach mal die Hardware meiner beiden Geräte auf.
    PC:
    CPU: Intel Core i7-4770
    Mainboard: Asus H87-Pro
    Ram: 2x 8 GB Corsair Vengeance
    Grafik: Radeon R9 270
    Grafiktreiber: AMD Catalyst 14.12 installiert mit makerpm-Script


    Intel NUC Kit D34010WYKH (Barebone ohne Ram und Festplatte)
    CPU: Core i3-4010U
    Mainboard: Dieses
    Ram: 2x 4GB Crucial Ballistics
    Festplatte: Western Digital Red 1TB
    Grafik: CPU-eigene HD-4400

    Hui, da isser ja, der Sound. Sogar so, wie ich ihn haben wollt. Das ging überraschend schnell und einfach. Dankesehr euch beiden. :smilie_school_012:


    Ich markiere es dann als gelöst. Aber ich finde, es wäre eine gute Idee, deine Anleitung zu pavucontrol im Restricted Formats Thread verlinken, oder die beiden sogar zu vereinen. Da stand nichts davon, dass man noch ein extra Programm braucht, um die Lautstärke einzustellen. Gerade Windows-Umsteiger gehen ja davon aus, dass sowas schon integriert ist.

    Hallo, Suse Community


    Ich bin mal mit einer Frage hier. Kurze Vorgeschichte:
    Ich habe einen Intel NUC mit OpenSUSE 13.2 (KDE-Oberfläche) per HDMI an meinen Fernseher angeschlossen, worüber dann auch die Soundausgabe laufen sollte. Funktionierte auch alles wunderbar; bis auf die Tatsache, dass bei Youtube ohne Flash Player (habe ich deinstalliert) kein Sound kam. Das war in sofern ungünstig, dass das gute Stück eigentlich als Mediacenter/Internetsurfmaschine gedacht war. Habe ich die Videos über den VLC-Player gestreamt (einfach die Video-URL einfügen), oder Dateien von meiner Festplatte wiedergegeben, gab es aber keine Probleme.


    Mein erster Gedanke war also erst dieser und nachdem das nicht funktionierte, jener Anleitung zu folgen. Meine Schritte bei der Einrichtung des NUC entsprechen denen im Restricted Format Thread. Die Liste auf OpenSUSE-Guide enthielt keine Pakete, die nicht auch in der Anleitung hier im Forum standen, von daher bin ich davon ausgegangen, dass sie einfach nochmal neu installiert würden (Fehler?).


    Jetzt ist der Sound allerdings komplett weg. In den Audio Einstellungen erscheint als Ausgabegerät nur der Pulse Audio Server, wo ich vorher noch zwischen HDMI und Analog wählen konnte. Deaktiviere ich Pulse, erscheinen vier Audio-Wiedergabegeräte (2x HDMI und 2x ALC283 Analog), von denen keines den Testsound oder irgendeinen anderen Mucks von sich gibt. Ich habe natürlich auch versucht, einfach ganz normale Lautsprecher anzuschließen.


    Ich bin natürlich schon auf die Idee gekommen, die Pakete einfach wieder mit zypper rm zu entfernen, aber bei der Abhängigkeitenauflösung sollen dann Pakete gelöscht werden, die mir so aussehen, als bräuchte ich sie noch.
    Es ist nicht groß tragisch, da ich meine Festplatten so Formatiere, dass ich die System- und Home-Partitionen jederzeit plätten kann ohne größere Verluste zu erleiden und Sicherungen hab ich auch. Aber ich wüsste gerne für die Zukunft, wo der Fehler liegt. Ist ja nicht unbedingt Sinn der Sache, seinen PC jeden Monat neu aufzusetzen. :D


    Ich hoffe, ihr könnt mich da ein wenig erleuchten.


    Anlage:
    zypper lr -p
    hwinfo --sound
    hwinfo --gfxcard


    Code
    zypper lr -p
    # | Alias           	| Name                     	| Enabled | Refresh | Priority
    --+---------------------+------------------------------+---------+---------+---------
    1 | ftp.gwdg.de-suse	| Packman Repository       	| Yes 	| Yes 	|   20	
    2 | repo-non-oss    	| openSUSE-13.2-Non-Oss    	| Yes 	| Yes 	|   99	
    3 | repo-oss        	| openSUSE-13.2-Oss        	| Yes 	| Yes 	|   99	
    4 | repo-source     	| openSUSE-13.2-Source     	| No  	| Yes 	|   99	
    5 | repo-update     	| openSUSE-13.2-Update     	| Yes 	| Yes 	|   70	
    6 | repo-update-non-oss | openSUSE-13.2-Update-Non-Oss | Yes 	| Yes 	|   99



    Genau das!


    Ein kleiner Schritt für mich, ein großer für die Menschheit. Dank minutiöser Planung, tagelanger Recherche und Unmengen an Kaffee kann ich bestätigen: Es lebt!
    Und dann wurde es mir langweilig und ich bin zurück an den PC. Elektronik ist eben doch nur die Theorie für mich ;)

    Was muß ein Otto Normaluser über die Zusammenhänge zwischen South- und Northbridge wissen? Nichts ;)

    Dass ich dabei nicht auf dem selben Niveau arbeite wie eine studierte Fachkraft, ist mir vollkommen klar. Darauf arbeite ich auch garnicht hin und die Verfasser dieses Abrisses auch nicht (denke ich mal). Tatsächlich reden sie auf der Internetseite eher von der Ausbildung als vom Studium.
    Interessant ist es aber allemal. Davon abgesehen wollte ich auch mal eine LED mit meinem Raspberry Pi zum leuchten bringen :D

    Falls du alles über Computer wissen willst. Die normale Dauer eines Informatikstudiums in Deutschland liegt derzeit zwischen 4 und 7 Jahren, also etwa 8 - 14 Semester.

    Ein guter Grund, nicht zu studieren :D Nicht, dass ich das nötige Abi hätte, um überhaupt an einer Uni angenommen zu werden oder das Geld, um mir eine Privatuniversität leisten zu können.
    Natürlich kann man das noch weiter treiben. Aber mir geht es ja eher um das breit gefächerte Thema IT, nicht um Spezialisierungen. Das würde für einen Privatanwender, der sich einfach nur auf seinem Interessengebiet bewegt, zu weit gehen.

    Hallöchen


    Ich bin jemand, der gerne alles bis ins Detail verstehen möchte, das ihn interessiert. Auf meiner Suche zum Thema "Wie funktioniert ein Computer?" bin ich dann unter anderem auf folgenden Link gestoßen.


    Elektronik Kompendium


    Eine sehr Umfangreiche Seite. Genauer gesagt umfasst sie mehrere Fachbücher zur Elektronik, Computertechnik, Netzwerktechnik und Kommunikationstechnik. Dabei geht es vorwiegend um die Theorie. Anwenderwissen wird kaum bis garnicht vermittelt. Die Bücher gibt es zwar zu kaufen, aber man kann sie kostenlos auf der Internetseite lesen.
    Es steht natürlich jedem frei zu entscheiden, wie weit er in das Thema eintauchen möchte, aber mir hat es sehr geholfen, mein Grundlagenwissen zur Elektronik (in Verbindung mit Informationen über PC-Hardware) aufzubauen und mir ein paar einfache Schaltungen anzusehen - wenn auch nur für's Verständnis. Eigene Platinen werde ich trotzdem nicht entwerfen und so weit muss ich auch nicht gehen, um zu verstehen, auf welcher Basis ein Computer arbeitet.
    Unabhängig davon sind die Themen Netzwerktechnik und Kommunikationstechnik sehr nützlich - gerade in Linux, wo so viel auf Netzwerkprotokollen oder sogar auf Server-Client-Strukturen aufbaut.

    Es geht dir aber um die Hintergrundgrafik, oder?
    Schau dir mal den Link an. Ich habe den Artikel nur mal quer gelesen, aber er scheint genau das zu beschreiben, was du suchst. Er beschreibt offenbar, wie man die Hintergrundgrafik ändert und nennt auch die entsprechenden config Dateien.
    Getestet habe ich es nicht, da ich meinem Hintergrund eigentlich sehr zufrieden bin...und nun ein Berichtsheft zum Weinrecht schreiben muss :smilie_school_012:

    Verstehe ich nicht. Du machst dir Sorgen um fehlende Sicherheitslücken?


    Oder meinst du, das wir uns mit HTML5 Sicherheitslücken reinholen?
    Ich weiß nicht wohin die Entwicklung im HTML noch geht, aber Sicherheitslücken die größer sind als Flash sind hier ausgeschlossen. Soweit kann ich dich als Webdesigner erst mal beruhigen ;)
    Deshalb gibt es auf meinen und den von mir erstellten Homepages auch kein Flash.

    War missverständlich formuliert, aber du hast es schon richtig erkannt. :D
    Schön zu hören, dass es (zumindest noch) keine Hintertürchen gibt.


    Im Übrigen scheinen generell viele kleinere Websites auf Flash zu verzichten. Ob es nun daran liegt, dass die Entwickler keine Verwendung dafür haben oder daran, dass sie es besser wissen, kann ich nicht beurteilen. Aber vor zwei Jahren bin ich noch regelmäßig auf die Meldung gestoßen, dass mir das Flash-Plugin fehlt. Heute kaum noch.