Beiträge von Bequimão

    Das war nur als Beispiel gedacht. Du mußt es dann mit deinen Daten vervollständigen.
    Ich hatte nicht nach Bootnext gefragt, sondern nach der Bootnummer von opensuse. Bootnext ist der Eintrag, der beim nächsten Start gebootet wird, aber nur einmal. Dann greift wieder die Bootorder.
    Die Bootnummer von opensuse muß an erster Stelle stehen. Dann folgt der Eintrag bei BootOrder, mit deinen Daten natürlich.


    So sieht das bei mir aus:

    Du hast immer noch nicht erklärt, ob openSUSE erfolgreich installiert ist. Hast du eine Erfolgsmeldung gesehen?


    Ansonsten boote die Installations-DVD. Es gibt dann einen Menuepunkt Rescue (oder so ähnlich)
    Dann loggst du dich ein als Root (kein Passwort) und gibst ein:


    Code
    # efibootmgr



    Wenn dann eine Bootnummer mit openSUSE erscheint, ist grub erfolgreich installiert.
    Wenn openSUSE z.B. die Nummer 0004 hat, änderst du die Bootreihenfolge mit


    Code
    # efibootmgr -o 0004,0001,0002


    Das ist nur ein Beispiel. Die 0004 muß an erster Stelle stehen, der Rest mit Kommas angehängt ohne Leerzeichen.
    Dann fährst du den Rechner runter mit:


    Code
    # systemctl poweroff

    Damit der Installer Windows verkleinern kann, muß "Fast Boot" in Windows ausgeschaltet sein.


    Ich habe damals mit dem Windows-Partitionierer die Partition verkleinert und freien Platz geschaffen. Das funktioniert online.


    Ich habe das damals auch dokumentiert. Das betreffende Forum ist verkauft worden, und ich habe mich unter Protest zurückgezogen.
    [noparse]http://www.multimediaforum.de/threads/217546046-dual-boot-debian-testing-und-win-8-mit-uefi[/noparse]


    Bequimão

    @elmi, das Hauptproblem wird bei Dir sein, wie bei meinen 5 letzten Laptop/Notebook Installationen (also 5 verschiedene von Freunden und Verwandt), dass das UEFI standardmäßig so eingestellt ist, dass es booten von CD/DVD bzw USB-Stick mit aktiviertem SecureBoot nicht gestattet, sondern nur von der zertifizierten Windows8 Partition. Das musst Du gegebenenfalls erst umstellen. Wie das bei DEINEM Laptop genau geht, kann ich Dir leider nicht sagen, dass müsstest Du ausprobieren oder Dir ergoogeln.

    Hallo,


    Ich habe auch so ein System (Sony Vaio E Series). Hier kommt man in das BIOS, indem man den Rechner mit der Assist-Taste einschaltet (statt Power), und dann F2.
    Dann mußt du die Boot-Reihenfolge ändern. UEFI und Secure Boot kann eingeschaltet bleiben, da openSUSE das unterstützt. Das Handbuch zum Rechner läßt sich wie üblich aus dem Internet herunterladen.


    Als Neuling würde ich immer die aktuelle Version einer Distribution installieren, egal was andere Nutzer schreiben.


    Viele Grüße
    Bequimão

    Danke fuer die Antwort


    ..sda2 ist bootfaehig. Frage: Ist sie das nach dem Konvert immer noch ?

    Erstmal nein. Die Binärdateien von grub, die an den Sektorgrenzen ausgerichtet und zusammenhängend (aligned and contiguos) sein müssen, sind verschoben. Du mußt also nach der Konvertierung chrooten und ein erneutes grub2-install ausführen.


    openSUSE legt diese Dateien in einem separaten Subvolume an. Somit sind sie vom Snapshotting des Root Subvolumens und damit vom COW-Mechanismus von btrfs, der Dateien fragmentiert, ausgespart. Möglicherweise verhindert auch grub durch besondere Dateiattribute, daß dieser Mechanismus greift. Andere Distributionen (.B. Fedora) erzwingen eine separate Boot-Partition, die dann nicht btrfs sein darf.


    Grüße,
    Bequimão

    Sicher muß man die Initramdisk neu erzeugen, und die grub.cfg (wegen insmod btrfs).


    Ein großes Aber: Ich glaube nicht, daß mit btrfs-convert die Subvolumes exakt nach openSUSE-Schema erzeugt werden, die /etc/fstab angepaßt wird und die Subvolumes entsprechend gemounted werden. Du hast also nicht die gleiche Funktionalität wie bei einer Neuinstallation.


    Weiter vermute ich, daß nach der Konvertierung das Root-Filesystem im Root Subvolume liegt (subvolid = 5). Wenn Du also ein # snapper rollback ausführen solltest, was einen neuen Snapshot als Default Subvolume anlegt, wirst du das ursprüngliche Root Subvolume nicht löschen können.


    Viele Grüße
    Bequimão

    Hallo mwosuse,


    Ein herzliches Willkommen!


    openSUSE Leap ist kein LTS (Long Time Support). Das LTS-Team bei openSUSE sind eine Handvoll Leute. Die können keinen Komplettsupport für zig Desktops leisten. Support und Sicherheitsaktualisierungen gibt es nur für das Grundsystem. Das sieht aber bei anderen Distries nicht anders aus.


    Das Release von Debian 8 war ein halbes Jahr vor Leap.vor dem End-of-Live von KDE SC 4.14.x (August 15). Also eine andere Ausgangslage.
    Als vor ein paar Jahren bei Debian über den Standarddesktop bei Installation diskutiert wurde, stand KDE nicht einmal zur Debatte.


    Viele Grüße
    Bequimão

    Hallo Jana,


    Ich habe es mir noch einmal in Leap angeschaut. Dort gibt es das Kick-Off Menu, das jetzt Anwendungs-Starter (Application Launcher) heißt, als Anwendungsübersicht oder Anwendungsstarter im Vollbildmodus. Hier funktionieren die kaskadierenden Menüs beim Darüberfahren mit der Maus.


    Mit dem Kick-Off Menü habe ich mir an Anfang die Finger gebrochen. Heute kann ich es wegen der Suche nicht mehr missen. Die Menübäume benutze ich ziemlich selten zum Programmstart, sondern die Menüs Favoriten, Verlauf oder Anwendungsstarter in der Kontrollleiste. Daneben noch Aktivitäten mit unterschiedlichem Hintergrund und Icons. KDE-Aktivitäten (kactivities) solltest du dir bei deinen Anforderungen mal anschauen.


    Viele Grüße
    Bequimão

    Hallo kinoe,


    Ist das reproduzierbar? Ist überhaupt gesichert, ob die Meldung von Konqueror kommt?
    Verlangt die aufgerufene Seite eine Passworteingabe, die eventuell im Browser gespeichert werden soll?
    Gibt es verdeckte Fenster?


    Hast du KWallet mit einem OpenPGP-Schlüssel eingerichtet?


    Viele Grüße
    Bequimão

    Wie definierst du "hängt sich auf? Auch bei mir hat die Installation des Bootloaders mit btrfs sehr lange gedauert ( > 15 min). Allerdings habe ich ein sehr komplexes Multiboot-System mit LVM und btrfs. Du siehst, ob sich noch was tut, wenn du mit [Ctrl] + [Alt] + [F1] oder .... + [F2] oder ... [F3] auf eine virtuelle Konsole wechselst, dich als Root einloggst (ohne Password) und dir beispielsweise mit top die laufenden Prozesse anschaust.


    Vielleicht solltest du Secure Boot ausschalten. Ich habe das hier so, weil ich andere Distries teste, die SB nicht unterstützen (Debian, Mageia).
    Mit SB wird shim.efi (signiert von Microsoft) gebootet, das bootet grub (signiert von openSUSE), und das wiederung den Windows-Bootloader. Das könnte eine Verletztung der Signaturkette aus MS-Sicht sein. Windows bootet dann trotzdem.


    Die Grafikfehlermeldungen haben nichts mit dem Dateisystem zu tun, sondern mit den Graphiktreibern (Nvidia, wenn ich mich richtig erinnere) Das sollte zu lösen sein. Ich verwende Nvidia-Grafik aber nicht.


    Viele Grüße
    Bequimão