Beiträge von Suse-Newbie

    Der dank Java plattformübergreifend arbeitende Editor RText erreicht die Version 1.0.0. Er kennt zahlreiche Programmiersprachen und beherrscht ansonsten viele der üblichen Features.

    Vom Java-Editor RText gibt es nun eine erste stabile Version 1.0.0. Das Programm verfügt über Syntax Highlighting, identifiziert auch ohne Endung den richtigen Dateityp, bearbeitet mehrere Dokumente zugleich und kennt die gängigen Programmier- und Skriptsprachen. Dazu gehören etwa C, C++, C#, Java, JavaScript, XML, HTML, PHP, Perl, aber auch Lua, Assembler, Groovy und Fortran.


    RText ergänzt Klammern, zeichnet Makros auf und spielt sie ab, versieht wichtige Stellen im Code mit Lesezeichen, kennt Shortcuts für Code-Stubs, lässt Code-Verschiebungen per Drag & Drop zu und unterstützt diverse Encodings.


    Neu in der Version 1.0 sind eine integrierte Syntaxprüfung, Highlighting-Unterstützung für Delphi, Scala und BBCode. Beim Bearbeiten von XML ergänzt der Editor schließende Tags. Die Dateiauswahl erfolgt nun auch über "Brotkrumen", also Pfad-Felder. Nicht zuletzt haben die Entwickler Bugs entfernt und die grafische Oberfläche von RText aktualisiert.


    Die Software steht unter der GPL, wer sie herunterladen will, besucht am besten die Download-Seite auf Sourceforge. Nach dem Entpacken der Software startet man sie aus dem entpackten Ordner über java -jar RText.jar. Dafür muss Java auf dem System installiert sein.


    Quelle: Linux-Community

    Das viele Jahre in SUSE Linux enthaltene X11-Konfigurationsprogramm SaX2 ist nach Ansicht der Verantwortlichen nicht mehr nötig.


    Unter dem Titel »The Future of SaX2« schreibt der SUSE- und X11-Entwickler Egbert Eich, dass sich die Technologie um den X-Server weiterentwickelt habe: Durch die Möglichkeit, Ein- und Ausgabegeräte dynamisch hinzuzufügen und zu entfernen, sei eine statische Konfiguration nicht mehr sinnvoll. Alles, was SaX2 bisher erledigte, könne automatisch konfiguriert werden. Weitere Änderungen in der Konfiguration kann man direkt in der X11-Sitzung vornehmen. Eine statische Konfiguration, wie sie SaX2 erzeugte, sei zwar immer noch möglich, würde aber nicht gut mit der dynamischen Umkonfiguration zusammenarbeiten.


    Eine Anpassung von SaX2 an die neue Situation sei Novell zu aufwendig, daher hat das Unternehmen entschieden, die Entwicklung einzustellen. Künftig will sich Novell ganz auf die oben beschriebenen Alternativen verlassen. Dazu soll in Desktop-Applets investiert werden, um die dynamischen Änderungen noch komfortabler zu machen. So hat Federico Quintero für GNOME bereits gnome-display-properties geschrieben.


    So ist bereits in der aktuellen Version openSUSE 11.2 SaX2 keine Konfigurationsoption mehr, obwohl es immer noch standardmäßig installiert wird. Trotz gewisser Bedenken, dass die noch junge automatische Konfiguration nicht immer funktionieren würde, wird Novell keine Arbeit mehr in SaX2 investieren. Tot ist das Programm damit aber noch nicht, denn es ist freie Software und kann von Interessenten, die es weiter in openSUSE oder in anderen Distributionen sehen wollen, weiterentwickelt werden. In der Tat fordert Eich die Interessenten auf, jetzt mit der Weiterentwicklung von SaX2 zu beginnen, das aufgrund der Änderungen in X11 massive Änderungen benötige. Das Projekt ist auf BerliOS zu finden.


    Quelle: Pro-Linux

    Das in KOffice integrierte Malprogramm Krita soll in den nächsten Monaten massiv verbessert werden.


    Krita 2.1 erschien zusammen mit KOffice 2.1 und ist nach Ansicht des Teams nun auch für normale Benutzer brauchbar. Eine Einschränkung gibt es dabei freilich: Viele Operationen des Programms sind noch zu langsam, was zumindest professionelle Nutzer ernsthaft stört. Das Problem wurde erkannt und das Krita-Team stellte fest, dass es nur mit tiefgreifenden Änderungen zu beheben ist.


    Lukáš Tvrdý, der über zwei Projekte im Rahmen des Google Summer of Code zu dem Projekt stieß, hätte in den nächsten Monaten Zeit, diese tiefgreifenden Änderungen durchzuführen. Allerdings will er für seine Arbeit bezahlt werden, um seine ganze Zeit dem Projekt widmen zu können. Als Student in der Slowakei benötigt er nicht besonders viel Geld. Daher hat das Krita-Team eine Kampagne gestartet, um bis zum Ende des Monats 3.000 Euro an Spenden zu sammeln. Sollte mehr Geld zusammenkommen, kann der Entwickler entsprechend länger an Krita arbeiten.


    Die Begeisterung für Krita in der weltweiten Gemeinschaft scheint ungeheuer groß zu sein, denn nach wenigen Tagen sind bereits 2.000 Euro an Spenden eingegangen. Eine Gemeinschaft, die über 100.000 Euro spendete, um Blender zu freier Software zu machen, sollte den fehlenden Betrag problemlos aufbringen.


    Krita 2.1 war das Resultat vieler Änderungen, die hauptsächlich auf die Beseitigung von Fehlern zielten. Um ein möglichst stabiles Produkt zu veröffentlichen, verzichtete das Team weitgehend auf neue Funktionen. Für die weitere Entwicklung wurde ein Plan aufgestellt. Krita 2.2 soll im Mai erscheinen und vor allem die Benutzbarkeit und Stabilität steigern, so dass es auch im professionellen Umfeld uneingeschränkt einsetzbar ist. Neue Funktionen stehen ebenfalls auf dem Plan. Der auch an Blender-Projekten beteiligte Künstler David Revoy will mit seinem Feedback dazu beitragen, dass Krita in die richtige Richtung entwickelt wird.


    Nach Ansicht des Teams füllt Krita eine Lücke zwischen einfachen Malprogrammen wie MyPaint und Bildbearbeitungsprogrammen wie GIMP. Es ist in der freien Softwarewelt folglich einzigartig, was das große Interesse erklären könnte. Nach Version 2.2 soll im September 2010 Version 2.3 kommen, die dann die Geschwindigkeit massiv verbessern soll. Version 2.4 soll weitere Verbesserungen der Benutzbarkeit und neue Funktionen bringen.


    Lukáš Tvrdý hat einen detaillierteren Plan für die nächste Version aufgestellt. Mit den Spendengeldern soll er nach dem Willen seiner Teamkollegen 80 Stunden pro Woche an Krita arbeiten, notfalls auch 128 Stunden, da das Wochenende ja 48 Stunden hat. Weitere Einzelheiten liefert ein Interview auf KDE News.


    Quelle:Pro-Linux

    Hey wmunz


    Ich kann Dich ja verstehen, wenn Du aufgebracht bist. Wenn man so zäh an einem Problem dran ist und es einfach nicht will, dann kann das Adrenalin ja schon mal ansteigen.
    robbie21 ist weder Admin noch Moderator, sondern einfach nur ein hilfsbereiter User, der sich ärgert, wenn Du nicht alle Quellen nachliest.
    Wenn es ein Problem mit der Zustellung gab, dann sollte vielleicht geklärt werden, wie Du nachträglich zu den Antworten kommst. Obwohl, robbie hat Dir da mit dem Tipp der Archivnutzung ja schon wieder weitergeholfen.
    Ausserdem würde ich es schade finden, wenn Du nur wegen diesem Okularproblem wieder zu Windows zurückkehrst. Jetzt wo Du so weit mit Linux gekommen bist!
    Also durchatmen und morgen sieht die Welt schon wieder anders aus.


    Es grüsst der Pfarrer mit dem "Wort zum Donnerstag"

    Wenn unter OpenSuse das Setup der grafischen Oberfläche nicht automatisch klappt, dann startet man einfach Sax. Jetzt möchten die Entwickler das Tool jedoch in Rente schicken.


    Wer Linux erst seit ein paar Jahren nutzt, kennt das Suse Advanced X Setup Tool alias Sax vermutlich gar nicht. Es richtet die grafische Oberfläche, Touchscreens, Maus und Keyboard ein, zumindest war das seine Hauptaufgabe. Bereits in der aktuellen OpenSuse-Version 11.2 haben die Entwickler das Modul für den Maus- und Keyboard-Support aus Sax2 entfernt, da der X-Server die Konfiguration eh automatisch vornimmt. Nun soll Sax2 komplett von der Bildfläche verschwinden


    In einem Thread mit dem Titel "Die Zukunft von Sax2" versucht der Suse-Entwickler Egbert Eich die Gründe für den Wechsel darzulegen. In den meisten Fällen geschieht das Setup der grafischen Oberfläche demnach automatisch, Sax zu pflegen sei deshalb immer ein wenig Konkurrenz zur X-Server-Entwicklung gewesen. Gebe es Bugs, die man mit Sax2 bislang unter OpenSuse behoben habe, dann sollten diese besser direkt im X-Server behoben werden. Man wolle deshalb die Entwicklung von Sax stoppen und die Energie in einen besseren X-Server investieren.


    Für Novell ist der Fall damit erledigt. Das letzte Wort in der Richtung hat allerdings die Communtiy: Da es sich bei Sax wie bei inzwischen allen OpenSuse-Programmen um komplett freie Software handelt, kann die Community gegebenenfalls Pakete für kommende OpenSuse-Versionen bauen.


    Quelle: Linux-Community

    Nach dem Release von KOffice 2.1 trafen sich die Entwickler der freien Office-Suite am vergangenen Wochenende in Oslo, darunter auch das fünfköpfige Krita-Team.


    Das KDE-Bildbearbeitungsprogramm Krita hat es schwer, aus dem Schatten des berühmten Vorbilds Gimp herauszutreten. Dabei bringt die Anwendung praktisch sämtliche Funktionen von Gimp mit und kann darüber hinaus mit einigen Zusatzfunktionen aufwarten, die Gimp fehlen.


    Ein Manko von Krita gegenüber Gimp bestand bislang im fehlenden Photoshop-Import. Wie der Krita-Entwickler Boudewijn Rempt in seinem Blog berichtet, hat er nach dem Oslo-Treffen mit den Arbeiten an einem entsprechenden Import-Filter für Version 2.1.1 oder 2.2 begonnen. Der Filter beruht auf dem freien Tool psdparse und soll sich relativ einfach in Krita integrieren lassen. Gleichzeitig bitten die Krita-Entwickler um Spenden, um die für Version 2.2 gesetzten Ziele möglichst problemlos erreichen zu können.


    Quelle: Linux-Community

    Das Thunderbird-Team hat den mittlerweile zweiten Veröffentlichungskandidaten der kommenden Version 3 des E-Mail-Clients Thunderbird veröffentlicht.


    Gleich zu Beginn der Veröffentlichungsnotiz weisen die Entwickler darauf hin, dass auch der zweite Kandidat noch nicht für den produktiven Einsatz gedacht ist. Thunderbird 3 RC2 basiert auf der Gecko-Plattform 1.9.1.5 und soll Verbesserungen bezüglich Geschwindigkeit und Stabilität mitbringen. Zu den Neuerungen gegenüber dem ersten Veröffentlichungskandidaten, der vor einer Woche veröffentlicht wurde, zählen Korrekturen und Verbesserungen der Stabilität. Insgesamt wurden vier Fehler beseitigt, die seit der Freigabe von Thunderbird 3 RC1 entdeckt wurden. Unter anderem korrigierten die Entwickler einen Fehler beim Beenden und tauften das Thema korrekterweise auf die Version 3.0.


    Zu den wichtigsten Neuerungen in Thunderbird 3.0, die der Anwender direkt erleben kann, zählt ein Nachrichten-Archiv, in welches gelesene Nachrichten geordnet abgelegt werden können. Der neue Aktivitätsmanager protokolliert alle Interaktionen zwischen dem Thunderbird und dem Mail-Provider an einer Stelle. Diese können so später vom Benutzer nachvollzogen oder ausgewertet werden. Zu den weiteren Funktionen gehören Tabbed Email, welches das Öffnen von Nachrichten, Ordnern und Lightning-Kalendern in einzelnen Tabs erlaubt, und ein neuer Add-on-Manager. Dank des verbesserten Adressbuchmoduls können Nutzer Geburtstage ihrer Kontakte speichern und anhand eines neuen Stern-Icons erkennen, ob eine Person bereits im Adressbuch ist, und diesen Kontakt per Klick bearbeiten.


    Thunderbird 3.0 RC2 steht im Quellcode und als Binärpaket für Linux, Mac OS X und Windows in verschiedenen Sprachen, darunter auch Deutsch, zum Download bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Pro-Linux stellt Ihnen heute die neue Version 11.2 der Linux-Distribution OpenSuse vor und durchleuchtet die Stärken und Schwächen des Systems.


    OpenSuse in der Version 11.2 will wieder einmal noch besser, leichter, stabiler und überhaupt das modernste Linux aller Zeiten sein. Der Hersteller selbst verspricht, mit dem neuesten Produkt ein weitgehend universelles System für Desktop-, Netbook- und Serveranwender zu liefern. Pro-Linux schaute sich die Box- und Downloadversionen an und testete die neuste OpenSuse in diversen Szenarien.


    Den resultierenden Bericht von Mirko Lindner stellen wir Ihnen heute zur Lektüre zur Verfügung. Neben den Punkten Installation, Konfiguration, Softwareausstattung und Multimedia beleuchtet der Bericht auch die Desktops KDE, GNOME und Xfce sowie das OpenSuse-typische Konfigurationsprogramm YaST. Dabei fielen dem Autor eine Reihe von Punkten auf, die zwar beileibe keine großen Unfälle sind, aber trotzdem nervten: »Selten wies eine Suse oder eine OpenSuse-Distribution so viele kleine störende Fehler auf und verlangte so viele manuelle Eingriffe nach oder während der Installation.« Jedoch kann kein Zweifel bestehen, dass Updates in den nächsten Wochen einige dieser Probleme beheben werden. Andere Distributionen haben bekanntlich das gleiche Problem.


    Insgesamt fällt der Eindruck der neuen OpenSuse aber sehr positiv aus: »OpenSuse 11.2 ist und bleibt weiterhin eine sehr gute Einsteigerlösung.« Lesen Sie die Einzelheiten im heutigen Artikel »OpenSuse 11.2«.


    Quelle: Pro-Linux