Beiträge von Suse-Newbie

    Das Online-Magazin YALM, das Artikel und Schwerpunktberichte zu Linux veröffentlichte, hat den Betrieb eingestellt.


    Wer in den vergangenen Tagen die Webseite von YALM besuchte, konnte sich nur wundern. Vorübergehend war die Seite gar nicht erreichbar. Danach wurden einige Seiten auf die Präsenz von freiesMagazin umgeleitet, andere lieferten lediglich eine Fehlermeldung. Die Redaktion von YALM hatte, wie es scheint, die Webpräsenz ohne weitere Mitteilung aufgegeben.

    Auf Nachfrage von Pro-Linux hat freiesMagazin jetzt eine Erklärung veröffentlicht. Demnach haben die Redakteure das Linux-Magazin YALM tatsächlich eingestellt. Es wird keine neue Ausgabe von YALM mehr geben. Als Grund werden Helfermangel und Artikelmangel genannt. Schon die letzten Ausgaben waren nur mit größter Mühe fertigzustellen. Ein Teil der ehemaligen YALM-Redakteure will jedoch dem Metier treu bleiben und wechselt daher zu freiesMagazin, um dessen Redaktion zu verstärken. Die vollständige Mitteilung der YALM-Redaktion ist der Nachricht auf freiesMagazin zu entnehmen.
    Die alten Ausgaben von YALM sind nun auf den Webseiten von freiesMagazin wieder zugänglich. Wie die Redaktion von YALM zum Abschied schreibt, ist YALM nun Geschichte. Aber Yalm ist nicht tot - Yalm lebt weiter: in der Zeitschrift freiesMagazin.

    Quelle: Pro-Linux und Linux-Community

    Linux wird im Vatikan geschätzt. Nicht nur die Webseite des von Papst Benedikt XVI. regierten Ministaates läuft auf einem Server mit Linux und dem Apache, auch in der Vatikanischen Bibliothek wird das freie Betriebssystem verwendet.


    Das Informationstechnologie-Zentrum der Vatikanischen Bibliothek, das aus zwei Class C-Netzen (maximal 254 Rechner), besteht, wird von zwei Firewall-Rechnern mit Red Hat Linux geschützt. Den Kern des Rechenzentrums bilden 27 Server, von denen sieben mit UNIX AIX und 19 mit SUSE Linux, CentOS oder Red Hat laufen. Zusätzlich gibt es noch drei Microsoft-Server, die in einer VMWare-Umgebung auf Linux-Hosts laufen. Auf den 170 Bürorechnern der Mitarbeiter und der Schule für Bibliothekswissenschaften läuft allerdings Windows XP.


    Die Server werden neben den klassischen Einsatzgebieten als Fileserver, Mailsserver und DNS-Server auch verwendet, um die Bibliothekskataloge ins Netz zu bringen, die Nutzer samt ihrer Rechte zu verwalten oder die mittels RFID gesicherten Bibliotheksbestände zu verfolgen. In naher Zukunft sollen im Rahmen des »Reading Room Update Project« alle Rechner in den Lesesälen, auf denen jetzt noch Windows XP läuft, auf Suse Linux migriert werden.


    Die Anfänge der Vatikanischen Bibliothek reichen bis in das vierte Jahrhundert zurück, wobei das sogenannte anfängliche Scrinium als Bibliothek und Archiv diente. Im 14. Jahrhundert zog die mittelalterliche Dokumentensammlung mehrmals um. Eine richtige Bibliothek wurde sie erst unter Papst Nicholas V. (1447-1455), der beschloss, dass die zusammengetragenen Bestände auch von Gelehrten gelesen und studiert werden durften. Heute umfassen die Bestände der Vatikanischen Bibliothek 150.000 Manuskripte, 70.000 Drucke und Stiche, 300.000 Münzen und Medaillen sowie über eine Million Bücher.


    Quelle: Pro-Linux

    Ein halbes Jahr nach der Ankündigung hat IDM Computer Solutions eine Version des Editors UltraEdit für Linux veröffentlicht.


    UltraEdit (UE) ist ein weit verbreitetes Windows-Programm, das zum Editieren von Textdateien aller Art und Binärdateien mit dem integrierten Hex-Editor dient. Nach Angaben des Herstellers ist UltraEdit ideal unter anderem für reine Textdateien sowie für PHP-, Perl-, Java- und JavaScript-Programmcode. Im März hatte der Hersteller IDM Computer Solutions Versionen für Linux und Mac OS X angekündigt und eine Alphaversion vorgestellt.

    Jetzt ist die Linux-Variante unter dem Namen UEx verfügbar. Ian Mead, Präsident von IDM Computer Solutions, dankt in seiner Ankündigung den mehr als 1200 Betatestern, die mehr als 1000 Korrekturen und Verbesserungen beigetragen hätten. Er verspricht den Linux-Anwendern, auf ihr Feedback einzugehen und häufige Updates herauszugeben.
    UltraEdit für Linux trägt aktuell die Versionsnummer 1.0.0.5. UEx soll den gleichen Funktionsumfang wie die Windows-Version besitzen und ist an Power-User, Web-Entwickler, Systemadministratoren, Autoren technischer Artikel und Programmierer gerichtet. Der Editor ist zum Einführungspreis von 50 US-Dollar im Online-Shop des Herstellers erhältlich, zusammen mit der Windows-Version für 80 US-Dollar. Für Betatester und bisherige Benutzer des Software soll bis zum Jahresende eine Ermäßigung von 40% gelten. Die Lizenz schließt ein Jahr lang kostenlose Updates ein. Für die Installation von UEX stehen distributionsspezifische Pakete für Ubuntu (8.04 LTS, 9.04 und 9.10), Fedora 11, Opensuse 11.1 und Red Hat Enterprise Linux bzw. CentOS (4.8 und 5.3) bereit. Für alle nicht spezifisch unterstützten Distributionen gibt es ein Tar-Paket. Alle Pakete sind in einer 32- und einer 64-Bit-Ausführung erhältlich. Vor dem Kauf der Lizenz kann man die Software 30 Tage lang kostenlos testen.

    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler des Mozilla-Browsers Firefox haben die zweite Testversion von 3.6 auf den Weg gebracht.


    Mit rund 190 Bugs weniger als die erste Beta-Ausgabe tritt der zweite Testkandidat nun an. Gegenüber der Roadmap für die unter dem Codenamen Namoroka entwickelte Browservariante ist die Beta 2 einige Wochen zu spät.

    Das fertige Release steht nach dem ursprünglichen Terminplan im November an. Dazwischen fehlt aber noch der Release Candidate. Es ist also anzunehmen, dass sich die Verzögerung hält.

    Die Release Notes für Firefox 3.6 Beta 2 gibt es hier, den Download für die diversen Systeme und Sprachen auf dieser Mozilla-Seite.

    Quelle: Linux-Community und Pro-Linux

    Das Multitalent Ulraedit gibt es nun als UEX auch als Kaufversion für Linux-Nutzer. Der Editor erfreut sich vor allem in der Windows-Welt großer Beliebtheit.


    Den kommerziellen Editor Ultraedit gibt es nun unter dem Namen UEX auch für Linux. Für 50 US-Dollar erhält der User laut Werbetext eine eierlegende Wollmilchsau. Egal ob Journalist, Webentwickler, Jurist, Programmierer, Bänker, Pharmareferent oder Sysadmin - der Editor soll für jeden Nutzer ein interessante Features mitbringen.

    Er unterstützt unter anderem Syntax Highlighting für HEX, JavaScript, Java, HTML, XML, PHP und Perl und weitere gängige Programmiersprachen (C, C++, C# etc.). Ein Validator ist ebenso an Bord wie ein Diff-Tool. Ultraedit beherrscht Einrückungen, automatische harte Umbrüche, ein Spaltenlayout, einen Multi-Dokument-Modus und kommt mit großen Dateien (mehr als 4 GByte) zurecht.

    Der Editor verfügt über eine FTP-Anbindung, eine Suchen-und-Ersetzen-Funktion für Dateiinhalte, bearbeitet Unix-, Windows- und Mac-Dateien ohne Konvertierungsärger und konvertiert Dateien in verschiedene Formate. Lediglich ein Kollaborations-Feauture, bei dem mehrere Autoren gleichzeitig an einem Dokument arbeiten (siehe Gobby), scheint zu fehlen.

    Wer Ultraedit kaufen will, erhält wahlweise Pakete für Ubuntu, Fedora, Opensuse und Red Hat sowie ein TAR-Archiv, das eine Version für die weiteren Linux-Distributionen enthält. Auch eine Multiplattform-Version für 80 US-Dollar bietet der Hersteller an.

    Quelle: Linux-Community