Beiträge von Suse-Newbie

    Es ist zwar tragisch, aber robbie21 muss ich doch recht geben. Die Folgen dürfen andere ausbaden.
    Trauerflor müsste dieses Forum täglich tragen, weil immer und jederzeit wieder irgendwo ein geliebter Mensch von uns geht. Nur interessiert das keiner, wenn er nicht Prominent ist!

    Zusätzliche Paketquellen machen die meisten Linux-Distributionen erst richtig brauchbar. Ein wichtiges aber oft vergessenes Repository von OpenSuse ist das Contrib-Repo.

    Das Contrib-Repository stellt ein Bindeglied zwischen den offiziellen Novell-Paketen im Factory-Zweig und dem inoffiziellen und sehr umfangreichen Sammelsurium aus dem OpenSuse-Build-Service dar. Es entstand auf Initiative der Community Ende 2008.

    Während die Qualitätssicherung beim OpenSuse-Buildservice praktisch nicht vorhanden ist, hält sich das Contrib-Repository an strikte Regeln, so dass Pakete in diesem Zwei in der Regel perfekt zur benutzten Version passen und dem System keinen Schaden zufügen.

    Das Contrib-Repo umfasst zurzeit rund 750 Pakete (rund die Hälfte davon sind debug-Versionen), darunter befinden sich unter anderem aktuelle Chromium-Builds, das Nautilus-Plugin für den Synchronisationsdienst Dropbox, die freie Version des CAD-Programms qcad und sehr viele weitere Tools und Programmkomponenten. Den Befehl um das Repo den eigenen Paketquellen hinzuzufügen findet Ihr unter Linux-Community

    Der Festplattenrekorder Mythtv liegt in einer neuen Version vor. Die setzt unter anderem auf Qt4 und unterstützt neue Hardware und VDPAU.


    5000 Commits verzeichneten die Entwickler des Mythtv-Projekts zwischen den Versionen 0.21 und 0.22. Nur die wichtigsten Änderungen verzeichnet das ausführliche Changelog des Projekts. So wurde etwa die grafische Oberfläche der Software auf die neue Libmythui-Bibliothek portiert, die unter anderem OpenGL-Painter verwendet und besseres Theming erlaubt. Das wird möglich durch den generellen Umstieg des Projekts von Qt3 auf Qt4.

    Beim Abspielen von Filmen in den Formaten H.264, MPEG-1/2, WMV und VC-1 nutzt MythTV nun wahlweise die VDPAU-Option aktueller Nvidia-Grafikkarten zum Rendern der Videos. Auch mit DVB-S2, der Weiterentwicklung des DVB-Standards für Satelliten-Empfang, kann die Software in der neuen Version umgehen. Zu den ebenfalls neu unterstützten Geräten gehören HDHomeRun (MythTV bietet Multirec-Support) und HD-PVR-Karten von Hauppauge.

    Die neue Version der Software verfügt über einen wesentlich schnelleren Scanner für Fernsehkanäle und liefert auch gleich Informationen zu Episoden und Staffeln von Serien. Fanart und Screenshots unterstützt sie ebenso. Nicht mehr dabei ist Mythphone. MythMusic verzichtet auf einige seiner externen Abhängigkeiten und unterstützt mehr Codecs. Nicht zuletzt verwendet der Mythbrowser nun Webkit als Engine.

    Sehr viele weitere Details zu den Neuerungen bietet das oben erwähnte Wiki. Wer die neue Version von MythTV nutzen will, schaut auf der Myth Packages Webseite nach, ob es bereits Pakete für die eigene Distribution gibt, was etwa für Ubuntu 9.10 der Fall ist. Opensuse-Nutzer finden die passenden Pakete bei Packman. Wer den Quellcode übersetzen will, findet hier die entsprechenden Sourcen. Zudem gibt es die Möglichkeit, Distributionen wie Mythbuntu und Mythdora zu installieren, die nun beide MythTV 0.22 an Bord haben.

    Quellen: Linux-Community

    Es ist groß, schnell und schwarz und wirkt auf Linux- und Motorradfans gleichermaßen anziehend: Das neue E-Motorrad TTX02 von Mavizen.


    Wer beim Stichwort "Elektro-Motorrad" an ein schweres, langsames und zudem noch hässliches Fahrzeug denkt, hat noch nie von Mavizen gehört. Die englische Firma gehört zu den führenden Herstellern von Elektro-Motorfahrrädern und hat letzte Woche in Las Vegas ihr Spitzenmodell für die Rennsaison 2010 veröffentlicht.

    Beim TTX02 handelt es sich um das erster Elektro-Rennrad mit Bordcomputer, USB-Anschluss und IP-Adresse. So lässt sich das Rennrad per integriertem WLAN in der Box schnell überwachen und tunen. Als Herz der über 200 km/h schnellen Rennmaschine kommt ein Linux-System zum Einsatz. Die Firma verkauft nach eigenen Angaben rund 50 Stück des Elektro-Motorrads, der Preis pro Maschine beträgt rund 40 000 US Dollar.

    Quelle: Linux-Community

    Die Maschine ist echt heiss!
    Ein Foto findet Ihr unter obigem Link.

    Das italienische Unternehmen WarMouse bringt eine OpenOffice-Maus mit 18 Tasten und einem Joystick auf den Markt.


    Die OOMouse oder OpenOffice-Maus wird von WarMouse als Hilfsmittel für die effektivere Arbeit mit verschiedensten Büro- und sonstigen Anwendungen angepriesen. Sie soll nicht nur für OpenOffice.org 3.1, sondern auch für GIMP, Photoshop, AutoCAD, MS Office und Spiele geeignet sein.

    Die spezielle Anpassung an OpenOffice.org besteht darin, dass Standardprofile für OpenOffice.org enthalten sind, die nach Angaben des Herstellers durch die Auswertung von Benutzungs-Statistiken der freien Office-Suite gewonnen wurden. Diese Profile sollen sich leicht an persönliche Vorlieben anpassen lassen. Die beiliegende Software zum Einrichten und Anpassen der Mausbedienung soll als freie Software unter der LGPLv3 im ersten Quartal 2010 veröffentlicht werden.

    Daneben sind Profile für zwanzig andere Spiele und Anwendungen enthalten. Bis zu 63 Profile können von den Benutzern im Speicher der Maus abgelegt werden. Ein Profil enthält die Zuordnung der bis zu 52 Maustasten-Kommandos zu Aktionen in der Software, mit der man arbeitet.

    Der analoge Joystick der OOMouse soll sich unter anderem wie eine Tastatur verwenden lassen. Dafür stehen drei Modi zur Verfügung, in denen man dem Joystick bis zu 16 verschiedene Tasten oder Makros zuordnen kann. Damit sollen sich Bewegungen in der Software effizienter ausführen lassen, egal ob es sich um eine große Tabellenkalkulation in OpenOffice.org oder einen Flug durch das Spiel World of Warcraft handelt.
    Die Maus mit ihren 18 Tasten, klickbarem Scrollrad und Joystick lässt sich auf Auflösungen von 400 bis 1600 CPI einstellen. Sie ist unter Linux, Mac OS X und Windows nutzbar und soll etwa 75 US-Dollar kosten.

    Quellen: Pro-Linux und Linux-Community

    Am 9. November 2004 startete offiziell der Open-Source-Browser Firefox. Zum fünften Geburtstag ein kurzer Rückblick.


    Unter der Überschrift "Feuer" veröffentlichten Firefox-Anwender vor knapp fünf Jahren eine große Werbeanzeige in der FAZ, die sie selbst finanziert hatten. Beworben wurde die Version 1.0 des kostenlosen Mozilla-Browsers Firefox, die Namen der 2403 Spender listete die Anzeige in winzigen Buchstaben - und nicht alphabetisch geordnet - auf. In kürzester Zeit hatten die Fans die dafür notwendigen 48.000 Euro gesammelt.

    Tatsächlich markierte die Anzeige nicht den offiziellen Start des Browsers. Dieser wurde am 9.11.2004 offiziell freigegeben, die Anzeige erschien knapp einen Monat später, Anfang Dezember. Die Aktion hat sich allerdings in das Gedächtnis vieler User eingebrannt. Sie zeigt, was die Community und der Open-Source-Gedanke möglich machen.

    Firefox ging ursprünglich aus dem Mozilla-Projekt hervor, dass in der Mozilla Suite ein ganzes Bündel an Programmen miteinander kombinierte: Browser, E-Mail-Programm, Editor und News-Reader - alles in einem. Als alleinstehendes Programm sollte der schlanke Browser deutlich schneller starten und Seiten effizienter ausliefern.
    Mittlerweile ist Firefox eine fest etablierte Browser-Marke und längst nicht mehr der alleinige Konkurrent des Marktführers Internet Explorer. Firefox wollte Marktanteile zurückerobern, die sich Microsoft von Netscape durch die Kopplung des Internet Explorer an sein Betriebssystem verschafft hatte. Zugleich positionierte sich Firefox 1.0 gegen Apples Browser Safari.

    Inzwischen liegt Firefox laut Zdnet in Deutschland mit knapp 40 Prozent Nutzung deutlich vor dem Internet Explorer. Weltweit sieht es allerdings anders aus: Laut Marketshare.hitslink.com nutzen 24 Prozent der User den Feuerfuchs, Tendenz steigend. Microsofts Browser verwenden hingegen noch immer 65 Prozent der Anwender, Tendenz aber fallend. Chrome, Safari und Opera liegen mit einem Marktanteil von jeweils unter 5 Prozent deutlich dahinter. Herzlichen Glückwunsch, Firefox - auf dass Du im Alter nie fett und träge wirst!

    Quellen: Linux-Community

    Das Projekt um den Audioplayer Amarok tritt der Software Freedom Conservancy bei und startet die Spendenkampagne »Rokvember«.


    Amarok ist ein Audioplayer, der stark ins KDE-Projekt integriert ist und vom KDE e.V. gefördert wird, und das soll auch so bleiben. Mit dem jetzt erfolgten Beitritt zur Software Freedom Conservancy beabsichtigt das Projekt, zusätzliche Spendengelder einzutreiben und zugleich die Finanzen transparenter zu machen.


    Das Projekt verwendet die Spenden, um sich auf Konferenzen und Messen zu präsentieren, von der CeBIT bis zum LinuxTag, und die Entwickler zum intensiven Arbeiten zusammenzubringen, beispielsweise zu einem Developer Sprint in Berlin und dem Desktop Summit auf Gran Canaria.


    Die Entwicklung von Amarok nimmt nach Ansicht des Teams immer mehr Fahrt auf. Nach der komplizierten Portierung des Programmes auf KDE 4 fielen die beiden ersten Versionen 2.0 und 2.1 bei den Benutzern aufgrund nicht mehr vorhandener Funktionen teilweise durch. Die am 1. Oktober freigegebene Version 2.2 konnte dagegen mit vielen neuen Funktionen aufwarten und ist, so glauben die Entwickler, erst der Anfang einer wesentlich beschleunigten Entwicklung. Schon die bald kommende Version 2.2.1 wird den Benutzern neue gewünschte Funktionen sowie weitere Verbesserungen bringen. Auch an der Beschleunigung des Programms wird konstant gearbeitet.


    Durch den Beitritt zur Software Freedom Conservancy wird es auch Benutzern in den USA möglich, steuerbegünstigt an das Amarok-Projekt zu spenden. Zudem übernimmt die nicht gewinnorientierte Organisation kostenlos die Verwaltung der Finanzen des Projekts. Zugleich hat das Projekt die Spendenkampagne »Rokvember« begonnen, die das Ziel hat, 10.000 US-Dollar für die Aktivitäten des nächsten Jahres zu sammeln.


    Quelle: Pro-Linux

    Gnome 3 steht in den Startlöchern. Wann genau die neue Version des Desktops erscheint, verhandelt Gnomes Release-Team zur Zeit mit den einzelnen Projekten.


    Wie Vincent Untz in einer Mail an verschiedene Gnome-Projekte schreibt, überprüft das Release-Team zur Zeit, wie ein realistischer Veröffentlichungstermin für Gnome 3 aussehen könnte.


    Ursprünglich sollte Gnome 3 im April 2010 erscheinen, nun kommt zusätzlich der September als Termin ins Spiel. Untz bittet die Entwickler darum, eine realistische Einschätzung über ein Veröffentlichungsdatum abzugeben. Gnome 3, so Untz in der Mail, solle zwar 2010 erscheinen, aber es solle zugleich auch "rock-solid" sein.


    Zugleich verweist Untz auf ein Planungsdokument im Gnome-Wiki, das Details zu Gnome 3 und seiner Konzeption versammelt. In dem englischsprachigen Text geht es unter anderem darum, wie man die Erfahrungen der Anwender im Umgang mit dem Desktop verändern und die Plattform generell vereinfachen kann. Auch das Thema "Vermarktung von Gnome" wird angesprochen. Welcher Termin sich am Ende durchsetzt, stellt sich erst in ein paar Tagen heraus.


    Quelle: Linux-Community

    Es wäre noch gut zu wissen ob Gnome oder KDE im Einsatz ist und welche Version.
    Eventuell kann man die Steuererklärungssoftware virtuell zum Laufen bringen. Ich hoffe, es findet sich wer im Forum, der Dir in dem Bereich besser Auskunft geben kann.