Beiträge von Suse-Newbie

    Der Bildbetrachter QVV lässt sich vollständig per Tastatur bedienen. Nun ist das freie Programm in Version 4.00 verfügbar, die erstmals KDE-4-Unterstützung mitbringt.



    Das plattformneutrale GUI-Programm verwendet das Toolkit Qt. Für die neue Release hat der bulgarische Entwickler Vladi Belperchinov-Shabanski die Anwendung komplett überarbeitet und auf die Qt-Version 4 portiert.

    QVV steht unter GPLv2 als Quelltext-Tarball zum Download bereit. Der Entwickler empfiehlt QMake zum Erstellen der Binärdateien.

    Quelle: Linux-Community

    Die Entwickler des freien Büropakets haben für die neue Version vor allem im Malprogramm Krita zahlreiche Fehler beseitigt. Zudem stehen neue Import-Filter bereit und der Projektmanager KPlato soll endlich benutzbar sein.


    KPlato steht als Abkürzung für K Planning Tool. Das Werkzeug war in KOffice 2.0 noch als Technology Preview, also lediglich als Vorschau enthalten. Nach Angaben der Entwickler ist es im jetzt freigegebenen Release Candidate 2.1 erstmals für kleinere Projekte und mutige Anwender („Early Adopters“) nutzbar. Gleichzeitig möchte man mit KPlato auch neue Nutzerkreise auf KOffice aufmerksam machen, die ein plattformübergreifendes Projektmanagement benötigen.

    KPlato kann die anstehenden Aufgaben sowohl grafisch als auch in einer Liste darstellen, sowie ihren Status anzeigen und einen Zeitplan ausgeben. Darüber hinaus berechnet es einen Leistungsindex und bietet eine Anbindung an das KOffice Scripting Interface, lässt sich also über eigene Skripte erweitern. Neulinge führt ein Tutorial in die Bedienung ein.

    KPlato kann Aufgaben zu „Work Packages“ schnüren und diese einzelnen Projektmitgliedern zuweisen. Diese geben dann über ein weiteres Programm namens KPlatoWork Rückmeldungen an das Hauptprojekt. Abschließend kann KPlato seine Daten ins iCalendar-Format exportieren, wodurch es sich in entsprechende Anwendungen, wie etwa Kontact integrieren lässt. Die KOffice-Entwickler bitten darum, KPlato auszuprobieren und Meinungen im Forum zu posten. Gemeldete Fehler werden noch korrigiert, Anregungen und Funktionsvorschläge fließen in zukünftige Versionen ein.

    In den übrigen Anwendungen des Büropakets gehören zahlreiche Fehler und Probleme der Vergangenheit an, insbesondere Speicherlecks wurden geschlossen. Eine detaillierte Aufstellung liefert das Changelog. Die meisten Bugs wurden im Malprogramm Krita erschlagen, das jetzt ein um 50% schneller arbeitendes Sprühwerkzeug besitzt. Zudem erstrahlen die Symbole der Werkzeugleiste in neuem Glanz.

    Die Import-Filter für Microsoft Word, Excel und PowerPoint-Dokumente wurden drastisch verbessert. Beim Versuch ein verschlüsseltes Word-Dokument zu öffnen, stürzt KWord zudem nicht mehr ab.

    Wie bereits am 11. Oktober auf dem Maemo Summit bekannt wurde, arbeitet Nokia an Import-Filtern für das MS Office 2007-Format. Diese schaffen es aber nicht mehr in die aktuelle Version, sondern kommen erst mit KOffice 2.2, das für das zweite Quartal 2010 geplant ist. Nokia greift den Entwicklern nicht ganz unfreiwillig unter die Arme, dienen die Anwendungen doch als Standardbetrachter auf der Maemo-Plattform.

    Der Release Candidate ist die letzte Version vor dem finalen KOffice 2.1. Die Entwickler bitten daher alle Anwender, die neue Version auszuprobieren und noch vorhandene Fehler zu melden. Im Fokus stehen dabei vor allem Fehler, die Datenverluste zur Folge haben oder Inkompatibilitäten mit anderen Office-Paketen verursachen. Interessenten sollten die neue Version in Kürze in den Repositories ihrer Distributionen finden, der Quellcode steht bereits auf dem KDE-Server zum Download.

    Quelle: Linux-Community

    Die Pariser Verwaltung hat im Oktober dieses Jahres ein webbasierte Workflow-Portal gestartet, welches die freie Software Eliot verwendet. Ursprünglich wurde Eliot von Fylab für drei Schulen der Region entwickelt, nun soll die Nutzung auf alle 471 Schulen ausgeweitet werden.


    Die Pariser Verwaltung stellt in den nächsten sechs Jahren knapp 20 Millionen Euro bereit, um das Projekt umzusetzen. Innerhalb dieser Zeit sollen Logica, Fylab und andere IT-Sevice-Provider das Portal umsetzen, verwalten und die Schulen anbinden. Anschließend soll das Portal von über einer Million Anwendern, darunter 400.000 Schüler, genutzt werden.

    Eliot bietet die Möglichkeit, Dokumente und Lehrmaterialien online zu stellen und Bereiche für Arbeitsgruppen anzulegen. Angemeldete Nutzer verfügen über Online-Speicherplatz, Lehrer können mit nur wenigen Klicks Nachrichten an ihre Klassen versenden, alle Anwender können untereinander kommunizieren und Eltern oder Schüler mit einzelnen Lehrern Termine ausmachen oder Informationen zu Leistungen und Fehlzeiten der Schüler abrufen. Eliot verwendet das Datenbanksystem PostgreSQL, den Webserver Apache und den Java-Anwendungsserver Tomcat.
    Anfang 2010 sollen die ersten 60 Schulen das Portal nutzen können, pro Jahr sollen 150 Schulen hinzukommen. Der Projektleiter Vigneau erwartet, dass die Pariser Schulen von den Erfahrungen eines ähnlichen Workflow-Projekts in der Picardie profitieren. Laut Vigneau wird Eliot auch von Schulen in Straßburg eingesetzt. In einigen deutschen und schweizerischen Schulen soll ebenfalls mit Eliot gearbeitet werden.

    Quelle: Pro-Linux

    Die Mozilla-Entwickler planen, im November die stabile Version von Firefox 3.6 zu veröffentlichen und haben die erste Betaversion herausgegeben. Firefox 3.6 Beta enthält verglichen mit der Alpha-Version nur wenige Änderungen.


    Firefox 3.6 Beta verwendet die Rendering-Engine Gecko 1.9.2 und damit verbunden auch JavaScript 1.8.2, was dem Browser zu mehr Geschwindigkeit verhelfen soll. HTML-5-Videos können nun auf dem ganzen Bildschirm dargestellt werden und unterstützen Poster-Frames, die angezeigt werden, bevor das Video beginnt. Checkboxen und Radio-Buttons unterstützen neben wahr und falsch mit »unbestimmt« (indeterminate) einen dritten Status. Firefox 3.6 Beta kann mit dem Schriftformat WOFF umgehen und informiert Anwender über abgelaufene Plugins. Mittels Personas lässt sich das Aussehen des Browsers mit nur einem Klick verändern.

    Weitere neue Features sind MozOrientation, welches bei Geräten mit Schwingungssensor die Ausrichtung automatisch ändert, und ein HTTP-Aktivitäts-Monitor, welcher es erlaubt, Anfragen und Antworten des Browsers in Echtzeit zu beobachten.
    Die Beta-Version des Firefox 3.6 ist in über 50 Lokalisierungen für Linux, Mac OS X und Windows verfügbar und steht auf der Mozilla-Download-Seite zum Herunterladen bereit.

    Quelle: Pro-Linux

    Das KOffice-Team hat den ersten Veröffentlichungskandidaten der zu KDE gehörigen Bürosoftware KOffice Version 2.1 zum Download bereitgestellt. Die Entwickler kümmerten sich in dieser Version vorrangig um Fehlerbeseitigungen. Die meisten Korrekturen hat die Bildbearbeitungskomponente Krita erfahren.


    In KWord, der Textverarbeitung des Ofice-Paketes, wurden ebenfalls viele Fehler beseitigt und zudem der Import-Filter für mit MS Office erstellte Textdokumente verbessert. Gleiches gilt gemäß den Release Notes auch für die Tabellenkalkulation KSpread und die Präsentationssoftware KPresenter.
    Die mit KOffice 2.0 eingeführte Projektmanagement-Komponente KPlato soll mittlerweile soweit entwickelt sein, dass sie für kleinere Projekte verwendet werden kann. Die Entwickler wollen mit KPlato all diejenigen ansprechen, die eine Cross-Plattform-Projektmenagement-Anwendung benötigen und diese Zielgruppe als neue KOffice-Anwender gewinnen. Aktuell hoffen sie auf viele Tester und damit verbundene Feature-Anfragen, welche in die Planung zukünftiger Versionen eingehen sollen.

    Der erste Veröffentlichungskandidat von KOffice 2.1 soll auch der letzte sein. Das aus den Anwendungen KWord, KSpread, KPlato, Krita, KPresenter, Kivio und Karbon bestehende KDE-Office-Paket kann in der aktuellen Version als Quelltext heruntergeladen werden und sollte in Kürze in den Repositories vieler Linux-Distributionen verfügbar sein.

    Quelle: Pro-Linux

    Nur ein paar Tage nach dem ersten Maintenance-Release von Version 2.28 haben die Gnome-Entwickler jetzt auch eine neue Testversion von Gnome 2.29 veröffentlicht.


    Beim neuen Gnome 2.29 handelt es sich um eine Entwicklerversion, die nur für Tests geeignet ist, nicht für den täglichen Gebrauch. Zahlreiche Komponenten liegen in einer neuen Version vor, umfangreiche Bugfixes hat unter anderem der Mediaplayer Totem erhalten.

    Viele Komponenten laufen aber auch beim aktuellen Entwickler-Snapshot noch unter der Versionsnummer 2.28, neue Features und zusätzliche Gnome-Module planen die Entwickler erst für Gnome 2.29.2, das Mitte November erscheinen soll.

    Quelle: Linux-Community