Beiträge von Suse-Newbie

    In zwei Wochen startet das freie Gemeinschaftsprojekt Opensuse eine weitere Ausgabe der »Hack Week«. In dieser Woche dürfen sich alle Suse-Entwickler Projekten widmen, die sie frei auswählen können. Die Opensuse-Gemeinschaft ist wie immer eingeladen, sich an der Veranstaltung zu beteiligen.


    »Hacken« ist nicht gleich »hacken«. Während von den meisten IT-unerfahrenen Menschen dieser Begriff mit dem Knacken oder gar der Schädigung von Computersystemen assoziiert wird, bedeutet es in kundigen Kreisen schlicht das intensive Entwickeln, oft auf eine kreative Weise. Am kreativsten lässt sich möglicherweise arbeiten, wenn es keine Vorgaben gibt, was zu erledigen ist und bis wann. Dieses Potenzial will der Linux-Distributor Suse nutzen und startet mittlerweile zum neunten Mal die Hack Week.
    Während der Woche, die am 8. April startet und am 12. April endet, werden zahlreiche Entwickler des Herstellers zusammen mit anderen Mitwirkenden eine unterbrechungsfreie Woche lang an Open Source-Projekten ihrer Wahl arbeiten. Dabei können sie sowohl eigene Ideen verwirklichen als auch gemeinsam Probleme lösen. Aber auch die Freiwilligen der Gemeinschaft können sich beteiligen. Interessenten sollten die Seite der Veranstaltung beobachten und sich bei einem Projekt einklinken. Preise gibt es für die besten Ideen, die tollkühnsten Abenteuer und die wertvollsten Beiträge.


    Quelle: Pro-Linux

    Nachdem Canonical offiziell die Entwicklung eines eigenen Display-Servers Mir bekannt gegeben hat, belebt sich auch bei KDE die Diskussion um eine Portierung des Desktops auf Wayland wieder.


    Nach Canonicals Mir-Vorstoß und dem Vorschlag der Gnome-Entwickler, die Portierung auf Wayland voran zu treiben, scheinen sich jetzt auch die KDE-Entwickler in Richtung Wayland orientieren zu wollen.


    Zuletzt war es etwas ruhiger um den designierten X-Nachfolger Wayland für KDE geworden. Jetzt diskutieren auch die KDE-Entwickler offenbar wieder darüber, welcher Display-Manager den Login-Bildschirm von KDE bei einer Portierung auf Wayland bereitstellen könnte. Dabei ist der klassische KDE-Display-Manager KDM zugunsten von LightDM oder SDDM bereits ins Hintertreffen geraten.


    Die vor rund zwei Wochen von Canonical für Ubuntu getroffene Entscheidung, einen eigenen Display-Server Mir zu entwickeln und anstelle von Wayland in künftigen Ubuntu-Versionen zu verwenden, hatte für reichlich Unmut unter X11- und Wayland-Entwicklern gesorgt und außerdem eine heftige Diskussionen in der Linux-Gemeinschaft über Sinn oder Unsinn eines weiteren Display-Servers parallel zu Wayland ausgelöst.


    Quelle: Pro-Linux

    Kali Linux 1.0 wurde auf der diesjährigen Blackhat-Europe-Konferenz von Offensive Security als Nachfolger von BackTrack Linux veröffentlicht. Im Gegensatz zu BackTrack ist Kali ein reines Debian-Derivat.


    Als BackTrack 6 als nächste Veröffentlichung vor über einem Jahr erstmals angedacht wurde, war schnell klar, dass, um den Wünschen der Entwickler gerecht zu werden, eine neue Entwicklungsarchitektur erstellt werden musste. So wurde die Idee zu Kali Linux geboren. Die Entwicklung zu Kali verlief zunächst im Stillen, man entschied sich bei Offensive Security dazu, Debian als Grundlage zu verwenden und heuerte den Debian-Entwickler Raphael Hertzog an, um bei der Umstellung der zuletzt auf Debian und Ubuntu aufsetzenden Entwicklungsarchitektur von BackTrack zu helfen.


    Mit Kali Linux entstand aus dem als Live-Cd ausgelegten BackTrack eine vollwertige Distribution, die sich wie BackTrack für Penetrationstests und Sicherheits-Auditing anbietet. Die Wahl fiel auf Debian, da es, wie Mati Aharoni von Offensive Security sagt, eine solide Basis bildet, die zudem in den Unstable- und Experimental-Zweigen immer sehr nah an der neuesten Entwicklung ist. Viele der verwendeten Sicherheits- und Penetrationswerkzeuge müssen auf dem jeweils letzten Stand der Entwicklung sein um in diesem Umfeld sinnvoll eingesetzt werden zu können. So lag ein Hauptaugenmerk der Entwicklung auf der sauberen Paketierung und Integration dieser Werkzeuge.


    Weitere Vorteile von Debian als Unterbau beinhalten die Möglichkeit der langfristigen Pflege von Installationen ohne Neuinstallation und individuelle Images per Debootstrap und Debians live-build . Im Unternehmenseinsatz können per pre-seeding Installationen einfach auf viele Rechner ausgerollt werden. Dank der neuen Struktur von Kali ist es für den Anwender einfach, sich seine Desktop-Umgebung selbst auszusuchen und zwischen KDE SC, GNOME, XFCE, LXDE, E17 oder MATE zu wählen.


    Auch wenn die Entstehung von Kali Linux im Geheimen ablief, wird die weitere Entwicklung öffentlich in einem Git-Repositorium stattfinden. Die Macher wollen Werkzeuge, die in Kali Verwendung finden, aber noch nicht in Debian enthalten sind, für Debian aufbereiten, sofern sie den DFSG entsprechen.


    Kali Linux kann von deren Download-Seite für die Architekturen i386, amd64, armel und armhf entweder ohne grafische Arbeitsumgebung oder mit vorinstalliertem Gnome als ISO- oder VMWare-Image heruntergeladen werden. Weiterhin stehen spezialisierte, halb-offizielle Images für Raspberry-Pi, Chromebook und weitere ARM-Images zur Verfügung. Die Dokumentation, die wie die gesamte Distribution recht erwachsen scheint, kann ebenfalls auf der Kali-Webseite konsultiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Fernwartungssoftware TeamViewer ist nun auch für Linux in der Version 8.0 erhältlich. TeamViewer kann genutzt werden, um PCs von einem entfernten Rechner aus über das Internet zu administrieren, andere Anwendern bei Problemlösungen zu unterstützen oder um Online-Konferenzen bzw. Online-Trainings mit mehreren Teilnehmern durchzuführen.


    TeamViewer 8 für Linux unterstützt Basic-Authentifizierung für Proxies. Während einer TeamViewer-Sitzung lassen sich Videos von Webcams streamen. Die Entwickler räumten bei den Binärpaketen für RPM-basierte Distributionen auf. Statt vier verschiedener Pakete für Red Hat Linux, CentOS, Fedora und Suse anzubieten, gibt es jetzt nur noch ein gemeinsames Paket für alle Distributionen. Unter Debian werden nun auch Multiarch-Systeme unterstützt. Neben den Neuerungen behoben die Entwickler zahlreiche Probleme, etwa bei der Installation, bei eingehenden LAN-Verbindungen oder dem automatischen Starten des TeamViewer-Daemons.


    Mit TeamViewer abgehaltene Sitzungen lassen sich zu Dokumentations- und Abrechnungszwecken aufzeichnen und kommentieren. Verbindungen sind auch durch Firewalls möglich und Verbindungspartner werden in einer übersichtlichen Liste verwaltet. Wollen Sitzungspartner Dokumente austauschen, können sie das via Drag&Drop erledigen. Um einen Rechner aus der Ferne zu steuern, ist lediglich ein Client (z.B. TeamViewer Quicksupport) nötig. Für den steuernden Computer ist die Vollversion erforderlich. Bildschirme und Eingabegeräte entfernter Clients lassen sich während einer Sitzung deaktivieren und bestehende Sitzungen lassen sich an andere Personen, beispielsweise Kollegen übergeben.


    TeamViewer ist proprietäre Software, die unter Linux, Windows, Mac OS X und auf mobilen Geräten mit Android, iOS oder Windows 8 läuft. Die Software kann sich mit Clients verbinden, auf denen andere Betriebssysteme als auf dem Host eingesetzt werden. Privatanwender dürfen TeamViewer kostenlos einsetzen, während bei professionellen Kunden eine Lizenzgebühr anfällt. Mit TeamViewer 8 sind auch auch Rechner bedienbar, auf denen ältere TeamViewer-Versionen installiert sind. Die Software ist auf der TeamViewer-Webseite erhältlich.


    Quelle: Pro-Linux

    Nachdem sich in den letzten Tagen Entwickler von KDE SC als auch XFCE negativ über Ubuntus Alleingang beim Display-Server Mir geäussert hatten, will jetzt auch das Gnome-Projekt Wayland für Gnome beschleunigt entwickeln.


    In diesem Sinne hat sich der bei RedHat beschäftigte Gnome-Entwickler Matthias Clasen jetzt auf der Mailing-Liste des Gnome-Release-Team zu Wort gemeldet. Clasen, Gnome-Shell Betreuer Owen Taylor und Jasper St. Pierre und andere trafen sich letzte Woche mit Wayland-Entwickler Kristian Høgsberg. Die daraus resultierenden Informationen hat Clasen in einem Wiki zusammengefasst.


    Laut Clasen war bisher ein stillschweigender Konsens vorhanden, dass Wayland die Zukunft des Display-servers in Linux darstellt und einmal X ablösen würde. Bereits 2012 wurden Eckpunkte zusammengetragen, um dieses Ziel zu fokussieren. Die Ankündigung seitens Canonical, Mir als Display-Server für Unity einsetzen zu wollen, forciere nun die Dringlichkeit, Wayland für Gnome bereitzustellen, so Clasen.


    Einige Teilbereiche, wie etwa GTK+, sind bereits für Wayland und Weston vorbereitet, ohne dass der Code soweit verfügbar ist, um mit Gnome 3.8 für Anwender nutzbar zu sein. Die Gnome-Shell muss als Wayland-Compositor laufen können und die Desktop-Funktionalität muss komplett portiert werden. Da dies für einen Veröffentlichungszyklus zu viel Arbeit ist, schlägt Clasen vor, für Gnome 3.10 im Herbst 2013 sowohl GTK+ als auch die Shell komplett unter Wayland lauffähig zu haben und gleichzeitig weiterhin unter X funktional zu bleiben. Mit Gnome 3.12 in 2014 soll Gnome dann komplett nach Wayland portiert sein inklusive aller Applikationen. Teile von Gnome werden dann noch unter X funktionieren, allerdings trifft dies voraussichtlich nicht für alle Komponenten zu. X11-Anwendungen sollen sich mit Hilfe von Entwicklungen wie Xwayland aber auch weiterhin nutzen lassen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das auf Red Hat Enterprise Linux beruhende CentOS ist in der Version 6.4 erschienen. CentOS ist ein Gemeinschaftsprojekt, das ein zu Red Hat Enterprise Linux (RHEL) kompatibles System bereitstellt.


    CentOS 6.4 beruht auf RHEL 6.4, das vor knapp zwei Wochen erschienen ist. Wie auch RHEL wird die Distribution sieben Jahre lang mit Updates versorgt. Da die Entwickler hinter CentOS viele Red Hat-Pakete anpassen müssen, erscheinen neue Versionen des freien Ablegers allerdings fast immer mit einer Verzögerung. In CentOS müssen unter anderem Red Hat gehörende Handelsmarken und Artworks entfernt bzw. ersetzt werden.


    Die neue Version der Distribution beruht weiterhin auf einen Kernel 2.6.32, der allerdings stark erweitert wurde. So wurde unter anderem in den Kernel Microsofts Hyper-V Linux-Treiber integriert. Weiterhin unterstützt auch CentOS 6.4 jetzt sowohl für VMware als auch für Microsoft Hyper-V Treiber zur Paravirtualisierung. Die Virtualisierung mit KVM erhält in der neuen Version Unterstützung für das in Kernel 3.4 eingeflossene »Virtio-Scsi«. Das Dateisystem Parallel NFS hat den Status einer Technologievorschau verlassen und wird nun voll unterstützt. Im Bereich der Authentisierung wurde durch Verbesserungen am System Security Services Daemon (SSSD) eine bessere Interoperabilität mit »Microsoft Active Directory« erreicht. Weitere Verbesserungen gibt es bei der Datenverwaltung, die jetzt eine auf den bei RHEL 6 verwendeten Kernel 2.6.32 rückportierte Swap-Funktion für NFS-Freigaben ermöglicht.


    CentOS ist nach Angaben der Entwickler weiterhin vollständig kompatibel zu Red Hat Enterprise Linux 6.4. Die neue Version der Distribution kann in verschiedenen Formen für 32- und 64-Bit-Architekturen von mehreren Spiegelservern oder mittels BitTorrent heruntergeladen werden. Anwender, die bereits CentOS 6.3 einsetzen, können ihr System, wie gewohnt, mittels Yum aktualisieren.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler von Puppy Linux haben Puppy 5.5 in den Varianten Wary, Racy und Slacko freigegeben, die zahlreiche Verbesserungen und Aktualisierungen enthalten.


    Puppy Linux ist eine Familie von unabhängigen Linux-Distributionen, die alle auf niedrigen Speicherbedarf ausgelegt sind. So soll Puppy auch auf älteren Rechnern gut laufen, und ab 256 MB RAM soll es sich vollständig im Speicher befinden. Puppy Linux wird mit dem Woof-System zusammengestellt. Woof kann Binärpakete von beliebigen anderen Distributionen nehmen und daraus eine neue Distribution generieren. Version 4.x von Puppy beruhte auf der Metadistribution T2, ebenso wie Quirky, das als experimentelle Weiterentwicklung von Puppy gilt. Daneben gibt es beispielsweise Pupeee, eine Distribution für Netbooks, und eine größere Zahl weiterer Derivate, Puplets genannt.


    Jetzt haben Barry Kauler und seine Mitentwickler drei Varianten von Puppy Linux aktualisiert, die jetzt alle auf Version 5.5 beruhen. Wary und Racy haben in der neuen Version elf Monate Entwicklung hinter sich. Wary ist dabei für ältere Rechner gedacht, Racy erfordert etwas aktuellere Hardware und hat einen größeren Umfang. Während viele Basisbibliotheken unverändert blieben, wurden zahlreiche Verbesserungen im Woof-System vorgenommen und einige der mitgelieferten eigenen Anwendungen aktualisiert. So gibt es nun das Verzeichnis /run. Das Dateisystem UDF wird vollständig, das neue Flash-Dateisystem f2fs experimentell unterstützt.


    Wary 5.5 setzt auf Linux 2.6.32.59, für eine einzelne 486-CPU konfiguriert, und enthält zahlreiche Analogmodem- und weitere zusätzliche Treiber. In Racy 5.5 kommen ein neuerer Kernel, Version 3.0.66, der auch SMP unterstützt, und ein neueres X Window System zum Einsatz. Die Live-CD von Wary ist knapp 140 MB, die von Racy 124 MB groß.


    Auch die auf Slackware beruhende Puppy-Variante Slacko wurde in Version 5.5 veröffentlicht. Sie beruht auf Paketen von Slackware 14.0 und ist binärkompatibel mit diesem. Somit lassen sich die Paketrepositorien von Slackware, Salix und Slacky nutzen. Zu den Neuerungen zählen Verbesserungen im SFS- und im Updates-Manager, aktualisierte (LTS-) Kernelversionen, bessere Grafikunterstützung mit KMS und Mesa, Verfügbarkeit aktueller proprietärer Grafiktreiber von Nvidia und AMD sowie Verbesserungen der Internationalisierung. Als Webbrowser wird standardmäßig wieder Firefox eingesetzt, die anderen bedeutenden Webbrowser sind über den Puppy Package Manager verfügbar.


    Die ISO-Images für Puppy 5.5 stehen auf ibiblio.org und anderen Servern bereit, die in den Ankündigungen zu finden sind.


    Quelle: Pro-Linux

    Das LibreOffice-Projekt hat die Verfügbarkeit der Version 4.0.1 der freien Office-Suite angekündigt. In diesem planmäßigen Update werden einige Fehler der aktuellen Version 4.0 behoben.


    Einen Monat nach LibreOffice 4.0 hat The Document Foundation (TDF) eine verbesserte Version der freien Office-Suite für Linux, Mac OS X und Windows veröffentlicht. LibreOffice 4.0.1 behebt eine Reihe von Fehlern und verbessert darüber hinaus die Stabilität des Programms. So wurden unter anderem diverse Abstürze der mitgelieferten Anwendungen korrigiert. Die vollständige Liste von Korrekturen kann den Änderungslogs (RC1, RC2) entnehmen werden. Neue Funktionen wurden nicht hinzugefügt.


    Unternehmensanwender, die mehrere hundert oder gar tausend Systeme zu betreuen haben und ein Update auf die neue Version erst evaluieren wollen, sind angehalten, weiterhin die Version 3.6.5 von LibreOffice zu nutzen. Laut Aussage der TDF wurde diese Version bereits ausgiebig getestet. Dies ist auch der Grund, warum die Organisation zwei verschiedene Versionen anbietet. Zum einen gibt es für private Anwender, die die neuesten stabilen Versionen nutzen wollen, eine aktuelle Version, zum anderen bietet die Organisation aber auch eine ältere Version für den Unternehmensbereich an.


    Anwendern der Version 4.0 wird empfohlen, die aktuelle Version zu installieren. LibreOffice 4.0.1 ist in verschiedenen Sprachen verfügbar. Die aktualisierte Version ist auf den Webseiten des deutschsprachigen Projektes unter de.libreoffice.org erhältlich. Anwender, die weitere Erweiterungen installieren wollen, finden eine Sammlung von Templates und Ergänzungen im Erweiterungsrepositorium des Projektes.


    Quelle: Pro-Linux