Beiträge von Suse-Newbie

    Das SeaMonkey-Projekt hat die Version 2.10 seiner Internet-Suite für Linux, Mac OS X und Windows veröffentlicht.


    SeaMonkey ist eine freie, aus der früheren »Mozilla Application Suite« hervorgegangene Programmsammlung aus Web-Browser, E-Mail-Client, HTML-Editor, sowie Messenger, IRC- und Newsgroup-Client und entstand, weil sich die Mozilla-Stiftung im Jahr 2005 entschied, die Entwicklung seiner Suite zugunsten einer alleinigen Konzentration auf Firefox und Thunderbird einzustellen.


    Die neue Version 2.10 des SeaMonkey-Projektes steht jetzt zum Download zur Verfügung. Einzelheiten zu den Neuerungen finden sich wie üblich in den Veröffentlichungshinweisen.


    Die Browser-Komponente von SeaMonkey 2.10 hebt jetzt den Domainnamen in der Adresszeile standardmäßig hervor. Der Anwender kann das Verhalten aber in den Einstellungen konfigurieren. Ferner kann er dort auch die Anzahl wiederherzustellender Tabs seinen Wünschen anpassen. Technisch auf dem Stand von Firefox 13 ist das SPDY-Protokoll jetzt standardmäßig aktiviert. Ferner haben die Entwickler im HTML-Editor die CSS-Eigenschaft »column-fill« sowie experimentelle Unterstützung für »ECMAScript 6 Map«- und »Set-Objekte« implementiert und die erweiterte Syntax der CSS3-Eigenschaft »background-position« hinzugefügt. Darüber hinaus lässt sich die Pseudoklasse :invalid jetzt auf das Element form anwenden, und SeaMonkey unterstützt ab sofort CSS-Drehungsgrößen (<angle>). Die Entwickler haben außerdem die Authentifizierungsdialoge für Benutzername und Passwort im Newsgroup-Client kombiniert, so dass diese jetzt deutlich zeigen, für welchen Server die Anfrage ausgeführt wird.


    Quelle: Pro-Linux

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.8.4, das vierte von mehreren vorgesehenen monatlichen Updates von KDE SC 4.8, veröffentlicht.


    KDE SC 4.8.4 konzentriert sich, wie jedes Mal bei den monatlich erscheinenden Updates der Umgebung und der Bibliotheken, ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt keine neuen Funktionen. Es ist daher laut den Entwicklern risikolos. Es wird allen Anwendern empfohlen, ihr KDE 4.8 zu aktualisieren.


    Das Änderungslog enthält die wichtigsten Korrekturen und Verbesserungen gegenüber KDE SC 4.8.3. In khtml wurden ein potentieller Absturz sowie eine Reihe von Darstellungsproblemen, besonders bei den Auswahlboxen, behoben. Auch in KAlarm wurde ein Absturz beseitigt. Weitere Korrekturen wurden bei KGpg, Kontact, Dolphin und kwin vermeldet. Mehrere der behobenen kwin-Fehler äußerten sich in Abstürzen.


    Im Bugtracking-System von KDE findet man zudem noch weitere Änderungen. Zu beachten ist hier allerdings, dass die Auflistung nur Korrekturen von gemeldeten Fehlern enthält und somit kein vollständiges Änderungslog darstellt.


    KDE SC 4.8.4 steht als Quellcode auf dem KDE-Server zur Verfügung. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.8.4 entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Opensuse-Projekt hat ohne großen Wirbel die einzige Beta zum Testen der für Juli dieses Jahres geplanten Opensuse-Version 12.2 veröffentlicht. Die schon für Ende Mai geplante Betaversion hatte sich aufgrund von Problemen mit dem Open Build Service verzögert.


    Opensuse 12.2 Beta steht als 4,7 GB große DVD auf der Download-Seite der Entwicklerversion in Form von ISOs oder Torrents in 32- und 64-Bit-Varianten zum Herunterladen zur Verfügung. Über Details der Neuerungen informieren die Veröffentlichungshinweise.


    Der für den 11. Juli 2012 geplante Veröffentlichungstermin der finalen Version von Opensuse 12.2 soll von der Verzögerung bei der Testversion unbeeinflusst bleiben. Die Testversion enthält bereits den für die finale Version vorgesehenen derzeit aktuellen Kernel 3.4 und außerdem KDE SC in der aktuellen Version 4.8.3 als Standard-Desktop-Umgebung. Alternativ steht aber auch die aktuelle Gnome-Version 3.4 zur Verfügung. Die Testversion korrigiert ausschließlich Fehler der letzten veröffentlichten Alphaversionen und dient damit vorrangig der Verbesserung der Stabilität. Welche Fehler das im Einzelnen sind, lässt sich wie bei openSUSE üblich im Dokument Most_annoying_bugs_12.2 nachlesen.


    Die meisten der für Opensuse 12.2 geplanten Neuerungen, wie der Umstieg auf die GNU Compiler Collection 4.7 - was das Neuübersetzen nahezu aller Pakete erfordert -, die Integration des Boot-Screens »Plymouth» und des Bootmanagers Grub2 wurden bereits im Vorfeld diskutiert. So wird Opensuse für den Systemstart weiterhin standardmäßig »systemd« verwenden, allerdings kann der Anwender bei Problemen zum bisherigen Sysv-Init zurück wechseln. Der jetzigen Testversion werden vor Veröffentlichung der finalen Version noch zwei Veröffentlichungskandidaten am 14. und 28. Juni folgen.


    Quelle: Pro-Linux

    Eigentlich normal, dass ich mich in so einem Forum anmelde, weil ich Hilfe suche...


    Vielleicht ist das Problem von Linux die unglaublich grosse Anzahl an Distributionen. Wer die Wahl hat, hat die Qual und so bleibt vielleicht mancher einfach bei Windows.

    Klaus Knopper hat die Version 7.01 der Live-Distribution Knoppix herausgegeben, die gegenüber der zur CeBIT 2012 veröffentlichten Version 7.0 in erster Linie Software-Updates mitbringt.


    Im Augenblick steht jedoch ausschließlich die DVD-Version von Knoppix 7.0.1 auf den Knoppix-Spiegelservern zur Verfügung, weil Klaus Knopper an der platzoptimierten CD-Variante noch arbeitet.


    Das auf der CeBIT vorgestellte erste Siebener-Modell der auf einer Mischung aus Debian-Stable-, Testing- und Unstable basierenden »Mutter aller Live-CDs« zeichnete sich in erster Linie durch Änderungen unter der Oberfläche, wie etwa einer durchgängigen Umstellung auf UTF-8 oder der Umstrukturierung des Boot-Prozesses aus, sodass die Hardware-Erkennung und das Initialisieren der Grafikkarte in einem früheren Stadium des Bootprozesses ansetzen, mit dem Ziel, dass das Live-System schneller startet. Außerdem ermöglicht Knoppix mit der Boot-Option »Adriane« (Audio Desktop Referenzimplementation und Netzwerk-Umgebung) eine sprachgeführte Steuerung und bietet als weitere Zugangshilfen für Menschen mit Sehbehinderung den Screenreader »Orca« sowie die Composite-Erweiterung »compiz-fusion«, die unter anderem ein starkes Vergrößern von Bildelemente ermöglicht.


    Im jetzt veröffentlichten Update 7.01 hat Klaus Knopper unter anderem sämtliche Knoppix-spezifischen Einstellungen in ein eigenes Untermenü des Knoppix-Standard-Desktops LXDE verfrachtet, womit Knopper seinen Nutzern das Suchen im umfangreichen Startmenü ersparen möchte. Darüber hinaus bringt Knoppix 7.01 ausschließlich eine aktualisierte Software-Ausstattung mit Gimp 2.8, LibreOffice 3.5.3, Chromium 18.0.1025.168 und Iceweasel (Firefox) 10.0. Außerdem beruht Knoppix 7.01 auf einem Kernel 3.3.7 und nutzt den X-Server in der Version 1.12.1.902. Zur Integration von Windows-Anwendungen steht auf der Live-DVD Wine 1.5.4 zur Verfügung. Virtualbox 4.1.14 ist als Virtualisierungslösung enthalten. Weitere Einzelheiten lassen sich den Anmerkungen zur Veröffentlichung entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Fedora-Projekt hat die Linux-Distribution Fedora in Version 17 veröffentlicht. Fedora 17 enthält zahlreiche Neuerungen, auf dem Desktop unter anderem KDE SC 4.8 und Gnome 3.4 und im Serverbereich JBoss AS 7 und Neuerungen bei der Virtualisierung und Cloud-Verwaltung.


    Fedora 17 enthält eine Vorabversion von Juno, der für Juni geplanten nächsten Version von Eclipse. Der Kernel wurde auf Version 3.3 aktualisiert. Die Firewall baut auf firewalld auf, womit dynamische Firewall-Konfigurationen ermöglicht werden.


    Fedora 17 unterstützt internationale Schriften besser, unter anderem durch die Aufnahme von Lohit für indische Schriften. Die Bildbearbeitung Gimp wurde auf Version 2.8 aktualisiert. Als Desktop-Umgebungen stehen in Fedora 17 unter anderem KDE SC 4.8 und Gnome 3.4 zur Verfügung.


    Für Entwickler gab es zahlreiche Updates der Programmierumgebungen, darunter die für Java (OpenJDK 7), Erlang, D und Haskell. Die Programmiersprache Opa wurde hinzugefügt. Python, Ruby und PHP wurden aktualisiert. GCC wurde auf Version 4.7 gebracht und die ganze Distribution damit erzeugt.


    Auch im Bereich Virtualisierung und Cloud wurde Fedora 17 überarbeitet. Open vSwitch kam neu hinzu und KVM wurde aktualisiert mit zahlreichen Verbesserungen. Mit »Virtualization Sandboxing« steht jetzt eine neue Bibliothek zur Verfügung, die es ermöglicht, Virtualisierung in Anwendungen einzubauen. Die Cluster-Software, Lastverteilung und Hochverfügbarkeit wurden verbessert. Corosync 2.0 und der Cluster Resource Manager Pacemaker 1.1.7 sind enthalten. Der Anwendungsserver JBoss Application Server (AS) 7 wurde ebenfalls aufgenommen.



    Weitere Informationen zu den neuen Funktionen findet man auf der Webseite von Fedora. Die Anmerkungen zur Veröffentlichung enthalten Informationen zu allen beachtenswerten Änderungen. Der Download von Fedora 17 ist von zahlreichen Servern möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Die auf Arch Linux basierende Distribution Bridge ist in Version 2012.5 erhältlich.


    Nach Angaben der Macher bootet mit der Bridge-Live-CD in 64 Bit erstmals eine Arch-basierte Distribution von Rechnern mit dem Bios-Nachfolger (U)EFI. Weitere Neuerungen: Die Desktopumgebung Xfce erfuhr ein Update auf Version 4.10, der Display Manager LXDM ersetzt in dieser Konfiguration LightDM. Daneben haben die Entwickler Probleme mit Gnome-Screensaver, Sudo und den GCC-Bibliotheken behoben.


    Bridge Linux steht in der neuen Version in Varianten mit Xfce, Gnome 3, KDE und LXDE zum Download bereit.


    Quelle: Linux Community

    Das Linux-Mint-Team hat seine benutzerfreundliche Distribution in der Version 13 veröffentlicht. Die auf Ubuntu basierende Distribution wird vorerst in den Editionen MATE und Cinnamon angeboten.


    Linux Mint 13 hört auf den Codenamen »Maya«, basiert auf Ubuntu 12.04 und ist wie dieses eine LTS-Version, die ca. fünf Jahre lang gepflegt wird. Anders als Ubuntu setzt setzt Linux Mint nicht auf Unity, sondern auf den Gnome2-Fork MATE 1.2 und die Eigenentwicklung Cinnamon 1.4. Letztere ist ein auf Gnome 3 basierender Desktop, der die Funktionalität und das Verhalten von Gnome 2 bietet. Mit dem MDM schickt das Linux-Mint-Team einen eigenen Display-Manager ins Rennen, der auf GDM 2.20 basiert. Laut den Entwicklern ist MDM deutlich funktionaler als seine Pendants. Er bietet ein grafisches Konfigurationswerkzeug, kann mit Themes dem Geschmack des Anwenders angepasst werden und erlaubt automatische, entfernte und zeitlich festgelegte Logins. Weiterhin unterstützt MDM ereignisbasierte Skripte und eine Sprachauswahl.


    Mit Mint-X und Mint-Z gibt es zwei neue Themes, die Gnome3 besser unterstützen, und der irische Künstler masterbutler hat mehrere Bilder für Desktophintergründe beigesteuert. In den USA, Kanada, Großbritannien, Irland, Deutschland, Frankreich, Italien und Spanien löst Yahoo als standardmäßig voreingestellte Suchmaschine DuckDuckGo ab. Linux Mint wird an den Werbeeinnahmen der angebotenen Suchmaschinen beteiligt, womit sich die Distribution finanziert. Falls Anwender andere Suchmaschinen favorisieren, können sie die Voreinstellung ändern.


    Linux Mint 13 wird in Form von DVD-Abbildern für 32- und 64-Bit-Systeme zum Download angeboten. Neben den Desktop-Varianten können Nutzer zwischen Abbildern mit oder ohne Multimedia-Codecs wählen.


    Quelle: Pro-Linux