Beiträge von Suse-Newbie

    Erst wenige Wochen seit Verfügbarkeit von Gnome 3.4 gibt es mit Gnome 3.5.1 ab sofort eine frühe Testversion der für September diesen Jahres angekündigten stabilen Version 3.6 des freien Desktops.


    Die Quellen der Testversion Gnome 3.5.1 lassen sich wie üblich von der Projektseite herunterladen. Die nächste Testversion ist dann für Anfang Juni angekündigt.


    Die Testversion enthält zwar erst wenige konkrete Neuerungen, den Ankündigungen auf der Entwickler-Mailingliste zufolge wird die Version 3.6 aber beispielsweise ein komplettes Redesign des Videoplayers Totem sowie Unterstützung für Microsoft Sky Drive enthalten. Außerdem soll mit der Version 3.6 der eigentlich schon für Gnome 3.4 versprochene neue Lock-Screen kommen, der unmittelbar eine Funktion der Gnome Shell werden soll. Ferner wollen die Entwickler den systemweiten Benachrichtigungsbereich und die Druckereinstellungen noch einmal überarbeiten. Außerdem zeichnet sich in den Gnome-Repositorien die Entwicklung einer neuen Anwendung Gnome-Photos ab, allerdings ist unklar, ob diese schon in Gnome 3.6 einfließen wird.


    Zu den in der Testversion bereits umgesetzten Neuerungen gehört z.B. ein neues Menü »Application« für den Dateimanager Nautilus, wenngleich der größte Teil aller Funktionen bis zum nächsten Redesign von Nautilus noch in der klassischen Menüleiste steckt. Ferner können Gnome-Online-Konten sich jetzt auch direkt an einem Exchange-Server autorisieren. Bisher beherrschte nur der Mail-Client Evolution ein direktes Anmelden an Microsoft Exchange. Darüber hinaus gab es einige Verbesserungen am CSS-Styling des Desktops, wofür die dafür zuständigen Funktionen im Toolkit GTK+ angepasst wurden.


    Quelle: Pro-Linux

    Mehrere Freiwillige der PostgreSQL-Gemeinschaft haben sich zusammengefunden, um für die freie, objektrelationale Datenbank eine eigene Zeitschrift herauszugeben. Nach einem Probelauf mit über 20.000 gedruckten Exemplaren im vergangenen Jahr ist jetzt die erste Ausgabe des PostgreSQL Magazines erschienen.


    Das PostgreSQL Magazine kann kostenlos online gelesen oder als PDF-Datei heruntergeladen werden. Die Herausgeber planen auch eine Papierversion, die käuflich zu erwerben ist. In der 36 Seiten umfassenden ersten Ausgabe berichten fünf Autoren über anstehende Ereignisse rund um PostgreSQL, stellen die Datenbank und ihre Funktionalitäten vor und führen ein Interview mit Stephan Kaltenbrunner (aka »Mastermind«), einem der Administratoren von postgresql.org. In der Rubrik »Tips & Tricks« geht es um die Nutzung von PostgreSQL unter Mac OS X Lion.


    Bisher wissen die Herausgeber noch nicht, in welchem Zyklus ihr Magazin erscheinen soll und was die Print-Ausgabe kosten wird. Sie verweisen Interesserte auf ihren Twitter-Account und Newsletter. Aktuell sucht das Team noch Mitstreiter, beispielsweise Autoren, Redakteure und Übersetzer. Wenn sich diese in ausreichender Zahl finden, sollte weiteren Ausgaben nichts im Wege stehen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Participatory Culture Foundation hat ihren für Audiodateien und Videos geeigneten Mediaplayer Miro in der Version 5.0 veröffentlicht.


    Miro 5 kann Vimeo-Videos in HD-Qualität herunterladen, sofern diese verfügbar sind. Der Mediaplayer synchronisiert die auf mobilen Geräten liegenden Mediadateien automatisch. Die neue Version der Anwendung verzichtet darauf, Mediadateien zu konvertieren, wenn deren ursprüngliches Format auf einem mobilen Gerät mit iOS oder Android wiedergegeben werden kann. Ist auf einem Gerät noch freier Speicherplatz vorhanden, bietet Miro 5 an, ihn mit bevorzugten Mediadateien aufzufüllen.


    Fehlen in einer Musiksammlung Informationen zu einem Lied oder ein Albumcover, kann sich Miro mit den Datenbanken von Echonest und 7Digital verbinden und versuchen, fehlende Informationen von dort zu beschaffen. Miro bezieht seine Multimediadateien (Videos, Audiodateien und Podcasts) von verschiedenen Quellen. Läuft eine beschaffte Datei in Miro ab, wird sie jetzt ohne Zutun des Nutzers von synchronisierten Geräten entfernt. Zu weiteren Neuerungen zählen eine überarbeitete Oberfläche für die globalen Einstellungen und ein Kontext-Menü, um Änderungen im Metadaten-Feld für Videoarten vorzunehmen. Neben den Neuerungen haben die Entwickler fast 60 Fehler korrigiert.


    Miro steht unter der GPL. Die Anwendung läuft unter Linux, Mac OS X und Windows, eine Version für iOS ist geplant. Miro 5 ist als Quelltext-Archiv im Download-Bereich des Projekts erhältlich, ältere Versionen sind in den Repositorien zahlreicher Distributionen verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Das LibreOffice-Projekt hat die Verfügbarkeit der Version 3.5.3 der freien Office-Suite angekündigt. Die neue Version enthält ausschließlich Korrekturen und richtet sich vorwiegend an Unternehmen und Anwender, die eine stabile Basis wünschen.


    Zum dritten Mal seit der Freigabe von LibreOffice 3.5 hat The Document Foundation (TDF) ein Update der freien Office-Suite für Linux, Mac OS X und Windows veröffentlicht. LibreOffice 3.5.3 behebt eine Reihe von Fehlern und verbessert darüber hinaus die Stabilität der Suite. Die vollständige Liste von Korrekturen kann man den Änderungslogs hier und hier entnehmen. Neue Funktionen wurden nicht hinzugefügt.


    LibreOffice 3.5.3 ist in zahlreichen Sprachen verfügbar. Die aktualisierte Version ist auf den Webseiten des Projektes unter de.libreoffice.org zu finden.


    Die LibreOffice-Gemeinschaft ist nach Angaben des Projektes auch im April weiter gewachsen, worin die Document Foundation eine Bestätigung ihres Offenheitskurses sieht. Nach ihren Angaben kamen 34 neue Entwickler hinzu, davon zehn Studenten im Rahmen des Google Summer of Code. Die Studentenprojekte haben die Themen Geschwindigkeitssteigerungen in Calc, Verbesserungen in Lightproof, gemeinsames Bearbeiten von Tabellen mit Telepathy, ein Importfilter für Microsoft Publisher, signierter PDF-Export, Fernsteuerung über ein Smartphone, neue Bedienelemente für die Auswahl von Templates, eine Java-basierte Oberfläche zum Ansehen von Dokumenten unter Android, verbesserter Exportfilter für SVG-Dateien in Impress und bessere Testwerkzeuge.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Ubuntu-Gemeinschaft hat die Linux-Distribution Ubuntu 12.04 LTS »Precise Pangolin« wie geplant mit zahlreichen Neuerungen veröffentlicht. Es handelt sich nach Angaben der Entwickler um die umfangreichste Ubuntu-Veröffentlichung bisher.




    Zwei Jahre nach Ubuntu 10.04 LTS ist Ubuntu 12.04 LTS die nächste Version mit einer auf fünf Jahre ausgedehnten Unterstützung (Long Term Support, LTS). Diese Unterstützung gilt nun auch für den Desktop, sowohl für Unity als auch für KDE und die meisten anderen Varianten. Die neue Version ist nach Angaben des Herstellers die bisher umfangreichste. Nicht nur viele neue Funktionen, sondern auch eine verbesserte Qualitätssicherung sollen Ubuntu 12.04 LTS auszeichnen.




    Der Kernel aller Ubuntu-Varianten beruht auf Linux 3.2.14. Die Hauptvariante von Ubuntu nutzt die Eigenentwicklung Unity als Alternative zur Gnome-Shell. Unity wurde unter anderem um eine »Video-Linse« erweitert, eine Suchfunktion für Videos sowohl auf dem lokalen Rechner als auch im Web. Das Head-Up-Display stellt eine neue, optionale Methode dar, um Menüpunkte schneller und leichter zu finden. Auch das Software-Center wurde erweitert. Dabei wurden Geschwindigkeit und Benutzbarkeit erhöht.




    Zu den vorhanden und aktualisierten Anwendungen zählen der Musik-Player Rhythmbox, der eine Anbindung an den Ubuntu One Music Store besitzt, LibreOffice 3.5.2 und GNOME 3.4.1. Für Entwickler stehen GCC 4.6.3, Python 2.7.3 und 3.2.3, OpenJDK 6b24 und 7u3 und vieles mehr bereit.




    Server-seitig wurden die neue Metal as a Service (MAAS)-Infrastruktur und der Juju Charm Store eingeführt. OpenStack wurde auf die neueste Version Essex aktualisiert. Zentyal und OpenMPI 1.5 für ARM wurden den Repositorien hinzugefügt. Das in Version 1.0 enthaltene KVM erlaubt nun virtuelle Maschinen innerhalb von virtuellen Maschinen. Damit können Instanzen, die in einer Cloud laufen und somit bereits selbst virtuelle Maschinen sind, eigene virtuelle Maschinen definieren.




    Die ARM-Variante von Ubuntu ist erstmals mit Hardfloat-Unterstützung verfügbar. Das Minimalsystem Ubuntu Core wurde ebenfalls auf diese Architektur portiert.




    Kubuntu bringt den Benutzern Qt 4.8, KDE SC 4.8, Telepathy und Amarok 2.5 mit MP3-Shop und die Office-Suite Calligra. Der alternative Webbrowser Rekonq wurde nach Angaben der Entwickler schneller und stabiler, und OwnCloud wurde erweitert und bringt jetzt unter anderem einen Streaming Musikplayer mit. Auch die Paketverwaltung Muon wurde verbessert.




    Als Technologievorschau ist Kubuntu Active als USB-Image verfügbar. Es handelt sich um eine Adaption von Plasma Active, einer Oberfläche für Tablet- und ähnliche Rechner.




    Edubuntu ersetzte das Klassenzimmer-Verwaltungsprogramm iTalc durch Epoptes. LTSP wurde auf Version 5.3 aktualisiert. Mittels Wubi ist nun auch eine Installation unter Windows möglich. Für die Administratoren wurden eine vollständige Installation von vim und Pastebin hinzugefügt. Dagegen wird Java in dieser Version komplett vermieden. Verzichtet wurde auch auf einige Python-Pakete (python-support und python-central).




    Xubuntu erhielt eine aktualisierte Optik und verwendet pavucontrol anstelle von xfce4-mixer. Ferner wird auf 32-Bit-Rechnern standardmäßig der Kernel ohne PAE-Unterstützung verwendet, der auch auf sehr alten Prozessoren noch läuft.




    Ubuntu Studio verwendet nun einen neuen Kernel mit besonders niedriger Latenz. Die DVD von Ubuntu Studio ist jetzt auch eine Live-DVD. Lubuntu wurde im Aussehen aktualisiert, verwendet den Dateimanager Pcmanfm 0.9.10 sowie ein neues Software Center, das für Lubuntu optimiert wurde, und ersetzte gnome-bluetooth durch Blueman. Mythbuntu wurde auf MythTV 0.25 aktualisiert.




    Ubuntu 12.04 LTS kann von der Download-Seite und von einer Reihe von Spiegelservern heruntergeladen werden. Die Webseiten von Ubuntu und Canonical scheinen kurz nach der Ankündigung unter dem Ansturm zusammengebrochen zu sein.




    Quelle: Pro-Linux

    Das Team des freien RHEL-Nachbaus Scientific Linux hat die Version 5.8 der Distribution zum Download bereitgestellt. Die Neuerungen orientieren sich an den Änderungen von RHEL 5.8.


    Scientific Linux ist ein freier Nachbau von Red Hat Enterprise Linux (RHEL), der die Änderungen gegenüber dem Original minimal halten will. Er entstand an Forschungseinrichtungen wie CERN und Fermilab und soll sich leicht an eigene Bedürfnisse anpassen lassen, indem man beispielsweise eigene, speziell benannte Pakete hinzufügt. Der Support für Scientific Linux erfolgt durch die Gemeinschaft. Anders als bei anderen freien Nachbauten von RHEL gibt es keinen kommerziellen Support.


    Die Entwickler ließen sich dieses Mal ungewöhnlich viel Zeit, so dass erst zwei Monate nach dem Original die entsprechende Version von Scientific Linux bereitsteht. Die verwandten Distributionen CentOS 5.8 und Oracle Linux 5.8 sind bereits vor sechs Wochen erschienen.


    Scientific Linux 5.8 beruht, wie die Nummer vermuten lässt, auf RHEL 5.8 und bringt dementsprechend auch die Neuerungen dieser Version mit sich. So können virtualisierte Gäste unter KVM nun statt 128 bis zu 256 Kerne nutzen. Der Spice-Client unterstützt neben Red Hat Enterprise Virtualization 3.0 auch Red Hat Enterprise Linux 6.2-Systeme. Die Unterstützung für Timer-Hardware beim Virtualisieren wurde verbessert, was zu einem zu einem schnelleren Start und zu beschleunigten Umgebungen führen soll. Unter Xen-Umgebungen wurde dagegen das Logging verbessert und dem System die Möglichkeit gegeben, die Größe von virtuellen Festplatten auch bei eingeschalteten Hosts zu verändern.


    Auch einige neue Treiber kamen hinzu, und diverse Treiber wurden aktualisiert. Unterstützung für PCI-e 3.0-Karten und Power Management Quality Of Service sind einige der Neuerungen. Die Konfiguration von IP over Infiniband (IPoIB)-Karten wird nun direkt im System-Installer durchgeführt. Ferner wurde OpenSCAP (Open Security Content Automation Protocol) erweitert, das nun SCAP 1.1 unterstützt.


    Gegenüber dem Original bringt Scientific Linux einige zusätzliche Pakete mit, darunter Sun Java, diverse Multimedia-Anwendungen und Perl-Module, Ndiswrapper sowie diverse Firmware-Dateien. Scientific Linux 5.8 kann von mehreren Spiegelservern für 32-Bit- und 64-Bit-Architekturen heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Debian-basierte Distribution Snowlinux richtet sich an Liebhaber des Gnome-2.x-Desktops und ist jetzt in Version 2 (Codename "Ice") erhältlich.


    Die neue Release verwendet ein eigenes Theme und die Ubuntu-Schriftart. Der verbesserte Live-Installer erkennt das Land des Benutzers, schlägt passende Tastaturbelegungen vor und verwendet UUID in der Datei "/etc/fstab". Ein unterschiedliches Farbschema kennzeichnet Terminalsitzungen unter dem Benutzer Root. Standardmäßig gehört nun auch Java in Form von OpenJDK 6 zur Erstausstattung.


    Die Entwickler haben zudem das Tool Apturl von Ubuntu nach Debian portiert. Als Firewall kommt Gufw zum Einsatz, und Rhythmbox ersetzt Banshee als Musikplayer. Snowlinux ist mit Debian-Stable kompatible und erlaubt es, die Repositorys "contrib", "non-free" und "debian-multimedia" einzubinden.


    Weitere Informationen sowie CD-Images für x86 und x86_64 gibt es auf der Snowlinux-Homepage.


    Quelle: Linux Community