Beiträge von Suse-Newbie

    Die Technologie-Akademie von Finnland hat Linux-Initiator Linus Torvalds gemeinsam mit dem Stammzellenforscher Shinya Yamanaka zu den Empfängern des Millennium-Technologiepreises auserwählt. Der Preis wird mitunter der »Nobelpreis für Technologie« genannt.


    Die Technologie-Akademie von Finnland (TAF) sieht Linus Torvalds und Shinya Yamanaka als prominente Erfinder, die den angesehenen und hochdotierten Preis verdient haben. Sie wurden unter zahlreichen Kandidaten ausgewählt und sollen den Preis am 13. Juni in Helsinki entgegennehmen. Das Preisgeld beträgt etwa 1,1 Mio. Euro. Wer von den beiden Preisträgern zum Hauptpreisträger ernannt und wie das Geld verteilt wird, wird während der Zeremonie in Helsinki bekannt gegeben.


    Linus Torvalds wurde für den Preis auserwählt, weil das von ihm initiierte Linux einen großen Einfluss auf die gemeinschaftliche Software-Entwicklung, Vernetzung und die Offenheit des WWW hatte. Torvalds selbst sagte dazu, dass Software heute zu wichtig ist, um sie anders als auf offene Weise zu Entwickeln. Die wesentliche Wirkung von Linux sei, dass es Benutzern und Firmen erlaube, darauf ihre eigenen Dinge zu bauen.


    Der Millennium-Technologiepreis wird seit 2004 alle zwei Jahre für technologische Leistungen vergeben, die das Leben der Menschen verbessern. Er ist Teil der Mission der Technology Academy Finland (TAF), einer unabhängigen Stiftung, die Forschung und neue Technologien fördern, die der Menschheit nützen. Aufgrund des hohen Preisgeldes, des höchsten aller Technologiepreise, wird er oft mit dem Nobelpreis verglichen. Bisherige Preisträger waren Sir Tim Berners-Lee, Erfinder des World Wide Web, Shuji Nakamura, Erfinder von hellen blauen, grünen und weißen LEDs sowie eines blauen Lasers, Robert Langer, der unter anderem künstliche Gewebe gezüchtet hatte, und Michael Grätzel für die Entwicklung einer Solarzelle auf Farbstoff-Basis.


    Quelle: Pro-Linux

    Erwartungsgemäß enthält Xfce 4.10pre2 kaum neue Funktionen gegenüber der erst zwei Wochen alten ersten Vorschau. Eine neue Funktion ist eine verbesserte Reaktion auf Benutzereingaben während Dateioperationen im Dateimanager Thunar. Außerdem wurde die gekachelte Fensteranordung im Window-Manager verbessert. Als weitere Änderungen gab es lediglich Korrekturen sowie zahlreiche Updates der Übersetzungen.


    Der Stabilisierungskurs, der am 28. April zur offiziellen Freigabe von Xfce 4.10 führen soll, wird nun noch strikter fortgesetzt. Nur noch kritische Fehler werden jetzt korrigiert. Der Download der zweiten Vorschauversion ist im Download-Bereich des Projekts möglich.


    Xfce 4.10 wird zahlreiche Änderungen gegenüber Version 4.8 bringen. Es wird einen neuen Anwendungsfinder, der die Funktionalitäten des alten Appfinders und xfrun4 vereint, einen Vertikalmodus im Panels und neue Aktions-Plugins geben. Als neue Komponenten kommen xfce4-power-manager, der Thumbnail-Generator tumbler, die Menü-Bibliothek garcon und thunar-volman hinzu. Der Konfigurationsdialog wurde überarbeitet und um Kategorien und andockbare Dialoge erweitert. Jetzt ist es möglich, unterstützende Technologien bereits beim Login zu aktivieren und den Bildschirm bei Suspend/Hibernate zu sperren.


    Der Dateimanager Thunar erhielt eine neue Oberfläche, im Window-Manager Xfwm4 lassen sich Fenster nun so anordnen, dass sie sich nicht mehr überlappen (Tiling Windows), und im Task Switcher können Anwender die Pfleiltasten nutzen. Die Dokumentation wurde in das Wiki docs.xfce.org ausgelagert.


    Quelle: Pro-Linux

    Trisquel GNU/Linux zählt zu den von der Free Software Foundation (FSF) empfohlenen Distributionen, da sie sämtliche proprietären Komponenten, soweit sie bekannt sind, aus der Distribution entfernt. Trisquel kommt aus der spanischen Provinz Galizien und beruht in der neuen Version 5.5 »Brigantia« auf Ubuntu 11.10. Es ist wie das vor einem halben Jahr erschienene Trisquel 5.0 eine Distribution, die nur ein Jahr lang mit Aktualisierungen unterstützt wird. Die kommende Version soll allerdings wie Trisquel 4.0 wieder langfristigen Support erhalten.


    Trisquel 5.5 setzt als Kernel Linux-libre 3.0 ein, eine Variante des Kernels ohne proprietäre Firmware-Dateien. Anders als Ubuntu setzen die Entwickler auf Gnome. Sie stellten in dieser Version von Gnome 2.32 auf Version 3.2 um. »Gnome 3 war eine große Herausforderung, denn so wie es im Moment vorgesehen ist, ist es für unsere Nutzerschaft nicht einsetzbar«, schreiben die Entwickler dazu. Ihr größtes Problem ist dabei, dass die Gnome Shell Grafiktreiber mit 3D-Beschleunigung verlangt. Da leider viele Grafikchips durch freie Treiber noch nicht ausreichend unterstützt werden, war die Gnome Shell für Trisquel keine Option. Sie entschieden sich dennoch für Gnome 3, weil sie dessen Fallback-Modus nutzen, der Gnome 2 noch sehr ähnlich sieht und nach ihrer Ansicht nicht nur sehr gut benutzbar ist, sondern auch für Menschen mit Behinderungen viel besser geeignet ist als die Gnome Shell derzeit. Zudem kann der Fallback-Modus ähnlich wie Gnome 2 angepasst werden, unter anderem mit Panels und Applets.


    Unter anderem gehören auch LibreOffice 3.4.4, und Abrowser 1.1 zum Lieferumfang der Standard-Edition. Die Mini-Edition enthält stattdessen das Desktopsystem LXDE und den Webbrowser Midori 0.4.3. Der freie Treiber für Nvidia-Grafikchips Nouveau wurde in die Standardinstallation aufgenommen.


    Die Barrierefreiheit ist weiterhin ein Schwerpunkt der Distribution. Der Screenreader Orca und andere Software, die Menschen mit Behinderungen hilft, wurde besser integriert. Mit der DVD soll es weiterhin auch blinden Anwendern möglich sein, die Distribution selbständig zu installieren.


    Trisquel 5.5 wird in Form von ISO-Dateien in 32- und 64-Bit-Versionen zum Download bereitgestellt. Ein Update ohne Neuinstallation ist von der Version 5.0 möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Lightspark 0.5.6 beginnt mit der Unterstützung von interaktiven Spielen und verbessert die Video-Abspielfähigkeiten weiter.


    Lightspark ist eine freie Implementierung der offiziell von Adobe freigegebenen Spezifikation des Dateiformats SWF. Sie nutzt moderne Funktionalität wie JIT-Compilierung von Actionscript in nativen x86-Code mittels LLVM, Parallelverarbeitung auf mehreren CPUs und Hardware-beschleunigte Darstellung mit OpenGL-Shadern (GLSL). Sie konzentriert sich auf eine robuste Unterstützung für Actionscript 3 und lässt den Ballast älterer Versionen beiseite.


    Der ursprüngliche Entwickler von Lightspark, Alessandro Pignotti, hat nach einer Pause jetzt wieder das Ruder bei dem Projekt übernommen. Nachdem Version 0.5.5 nicht offiziell bekanntgegeben wurde, ist jetzt Version 0.5.6 verfügbar. In Version 0.5.6 ist Lightspark nach Angaben der Autoren wiederum stabiler geworden. Zu den zahlreichen Änderungen der Versionen 0.5.5 und 0.5.6 zählen korrigierte Youtube-Unterstützung für mehrere Videos, anpassbare Serialisierung und Deserialisierung, Unterstützung für RPC, Unterstützung für PNG-Bilder und Unterstützung für Firefox 10.


    Zudem haben die Entwickler Unterstützung für Google Street View implementiert. Diese neue Funktion gilt noch als experimentell. Die Unterstützung für RPC und Serialisierung resultiert aus dem Wunsch, hochgradig interaktive Flash-Spiele wie Farmville zum Laufen zu bekommen.


    Der aktuelle Stand von Lightspark ist nach Angaben von Pignotti, dass Youtube größtenteils funktioniert, andere Video-Player dagegen in vielen Fällen noch nicht. Auch einige Spiele laufen, doch gibt es noch viel zu tun. Interessierte Entwickler oder angehende Entwickler wie beispielsweise Schüler und Studenten können dem Projekt helfen, indem sie Webseiten mit noch nicht funktionierenden Flash-Videos den Entwicklern im IRC bekanntgeben. Dort erhalten sie Anleitung, um das Problem genau zu diagnostizieren.
    Lightspark 0.5.6 steht auf der Projektseite auf Launchpad im Quellcode zum Download bereit.


    Quelle: Pro-Linux

    Das openSUSE-Projekt hat mit einer geringen Verspätung den dritten Meilenstein von OpenSUSE 12.2 veröffentlicht. Grund für die Verzögerung waren Probleme mit dem i686-Kernel, der das Erstellen der 32-Bit-Varianten erschwerte.


    In openSUSE 12.2m3 finden testfreudige Anwender Gnome 3.4, KDE 4.8.2 und LibreOffice 3.5.2 vor. Die Integration des Boot-Screens Plymouth ist beinahe abgeschlossen und auch der Bootmanager Grub2 kann bereits getestet werden, sofern Anwender sich für die Installations-DVDs entscheiden. Weiterhin stehen die Entwickler kurz davon, openSUSE zum reibungslosen Zusammenspiel mit GCC 4.7 zu ermuntern. Momentan besteht noch das Problem, dass ein Fehler in der freien Kompilersammlung verhindert, dass das Paketwerkzeug Zypper übersetzt werden kann. Dem sollen ein Patch und später GCC 4.7.1 abhelfen.


    Innerhalb der letzten Wochen arbeiteten die Entwickler intensiv daran, die Softwaresuche zu verbessern und zu testen. Unter software.opensuse.org können Anwender nach neuen Paketen suchen und diese direkt installieren. Die Softwaresuche bietet eine neue Oberfläche, Screenshots der Anwendungen und detailliertere Informationen über die verfügbaren Anwendungen.


    OpenSUSE 12.2m3 ist als Installations-DVD oder Live-CD mit den Desktop-Umgebungen Gnome bzw. KDE im Entwicklerbereich erhältlich. Der vierte Meilenstein ist für den 26. April geplant, die engültige Version 12.2 soll am 11. Juli erscheinen.


    Quelle: Pro-Linux

    Mich erstaunt es doch sehr, wie viele Probleme Du da bei der Linux-Installation hattest. Woher hast Du den die Distris gehabt?
    Und ja, leider hat thomas23 recht: Hier wird kaum ein Entwickler reinschauen.

    Mit der neuen Version des Parted Magic OS haben die Entwickler Verbesserungen bei der Interaktion mit Busbox und Clonezilla vorgenommen.


    Zudem bietet die Live-CD zur Arbeit mit Festplattenpartitionen nun eine ganze Reihe von erneuerten Treibern für X.org. Zu den wie üblich bei neuen Releases aktualisierten Software-Beigaben zählen Der Kernel 3.2.13, Busybox 1.19.4 und Firefox 11.0. Das Changelog nennt weitere Details. Der Download ist beim Parted-Magic-Projekt möglich. Dort sind auch Anleitungen für die Erstellung eines USB-Sticks und einer CD mit Parted Magic enthalten.


    Quelle: Linux-Community