Beiträge von Suse-Newbie

    Das openSUSE-Projekt hat den zweiten Meilenstein von openSUSE 12.2, Codename »Mantis«, veröffentlicht. Die finale Version wird im Juli erscheinen.


    Zu den Neuerungen in openSUSE 12.2 zählen, dass der Bootloader Grub2 und der Bootscreen Plymouth in Yast2 integriert sein werden. Die Entwickler planen, openSUSE 12.2 mit einem Kernel 3.3, dem Compiler GCC 4.7, dem multitouch-fähigen X-Org-Server 1.12 und Mesa 8.0 zu veröffentlichen.


    Als Desktop-Umgebungen werden KDE 4.8 und Gnome 3.4, die neusten verfügbaren Versionen von Xfce und LXDE und mit etwas Glück auch Razor-Qt vertreten sein. Mittels Spice agieren Anwender mit virtuellen Desktops. Weitere geplante Neuerungen sind eine ARM-Version, ein Appstore, aus dem sich Anwendungen direkt installieren lassen, und die Horde-Groupware in der Version 5.0.


    OpenSUSE 12.2 m2 wird mit einem Kernel 3.3.0rc6 ausgeliefert. LibreOffice ist in der Version 3.4.4 dabei, Firefox in Version 11. Weitere Anwendungen sind Gimp, mehrere Chat- und Microblogging-Clients, Mediaplayer und Systemwerkzeuge. openSUSE bringt z.B. einen Migrator mit, um bestehende Installationen in eine virtuelle Maschine zu überführen.


    Die Entwickler haben sich für die kommende Version viele Ziele gesteckt und hoffen auf zahlreiche Rückmeldungen der Gemeinschaft. Wer den aktuellen Meilenstein der kommenden openSUSE-Version 12.2 testen möchte, findet im Entwicklerbereich ISO-Abbilder der DVD und Live-CDs mit KDE und Gnome für 32- und 64-Bit-Systeme.


    Quelle: Pro-Linux

    Die minimalistische Linux-Distribution Tiny Core Linux wurde in der Version 4.4 veröffentlicht und bringt unter anderem aktualisierte Versionen der enthaltenen Pakete, Verbesserungen des Kernels und Neuerungen bei der Handhabung von Bootparametern.


    Tiny Core 4.4 basiert auf einem Kernel 3.0.21 und läuft komplett im Arbeitsspeicher. Die wichtigste Neuerung dieser Version sind neben Aktualisierungen des Systems die erweiterte Parametrisierung beim Start. So kann der Distribution beispielsweise über den Parameter »iso« der Speicherort von im ISO-Image eingebundenen Erweiterungen übermittelt werden. Zudem verfügt die Distribution über ein neues Sript »fromISOfile«, das nach dem Start aus einer ISO-Datei gestartet wird. Neu ist ebenfalls das ssb-Modul in der Basiskomponente. Der Kernel weist zudem Unterstützung von ax25/ham auf und kommt mit einem eingeschalteten kexec. Zudem haben die Entwickler einen Absturz des Kernels bei der Einbindung von CIFS-Shares korrigiert.


    Weitere Neuerungen beschränken sich auf Verbesserung der Werkzeuge zum Administrieren der Distribution. So führt beispielsweise search.sh die Option »-t« ein, die eine Suche nach Schlagwörtern ermöglicht. Zudem wurde der appbrowser an die neue Suche angepasst. Weitere Änderungen flossen zudem tce-setup, tce-setdrive und filetool.sh ein. Das Changelog listet alle Änderungen vollständig auf.


    Tiny Core Linux hat es sich zum Ziel gesetzt, ein möglichst kleines Desktop-System für die Nutzung an verschiedenen Orten zu erstellen. Das System wurde ursprünglich von Robert Shingledecker gegründet. Im Januar 2009 erschien die Version 1.0. Seit dem gibt das Team recht häufig neue Versionen heraus. Zusätzliche Anwendungen, die von der Gemeinschaft entwickelt oder an Tiny Core Linux angepasst werden, lassen sich nachinstallieren. Diese Erweiterungen lassen sich aus dem Internet herunterladen und können auf einem Speichermedium installiert werden.


    Tiny Core ist in den Versionen TinyCore und Core erhältlich. Core ist mit nicht einmal 8 MB Umfang die kleinere Variante, die den Nutzern lediglich eine Kommandozeile bereitstellt. TinyCore ist das Standardsystem mit grafischer Oberfläche und kaum 12 MB groß.


    Quelle: Pro-Linux

    Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 3.3 des Linux-Kernels freigegeben. Eine Reihe von Android-Subsystemen wurden integriert, so dass der Unterschied zum Android-Kernel verringert wurde.


    Trotz wiederum sehr zahlreicher Änderungen ist der Patch von Linux 3.2 zu 3.3 etwas kleiner als bei den vorigen Versionen. Rund 60% der Änderungen entfallen nach Angaben von Torvalds auf die Treiber, das ist weniger als üblich. 20% betreffen Änderungen in den Architekturen und 20% den Rest.


    Linux 3.3 bringt einige Subsysteme in den Kernel, die von Google für Android entworfen wurden. Noch ist nicht alles von Android übernommen, aber einiges wird in der vorliegenden Form auch nicht in den Kernel gelangen. Es ist allerdings denkbar, dass sich die Entwickler auf gemeinsame Funktionalität einigen, die die verbleibenden Unterschiede zum Android-Kernel weiter verkleinert.


    Das Dateisystem btrfs kann nun Daten im laufenden Betrieb neu verteilen, was beispielsweise genutzt wird, wenn eine zusätzliche Festplatte hinzukommt oder der RAID-Modus geändert wird. Auch in ext4 gab es eine Verbesserung. Das Ändern der Dateisystemgröße im laufenden Betrieb läuft nun komplett im Kernel und wird dadurch leistungsfähiger und schneller.


    Viele Erweiterungen wurden an der Netzwerk-Funktionalität vorgenommen. So kam der »Team«-Treiber hinzu, der einen schlanken Mechanismus zum Kombinieren mehrerer Netzwerkschnittstellen (Bonding) bereitstellt. Control Groups können nun für den Zugriff auf die Netzwerkschnittstellen priorisiert werden. Der neue TCP Buffer Size Controller kann genutzt werden, um den Speicher zu begrenzen, der für TCP-Puffer verwendet wird. Eine weitere Begrenzung kann mit den Byte Queue Limits gesetzt werden. Sie regelt, wieviele Bytes maximal in der Sendewarteschlange einer Netzwerkschnittstelle Platz finden. Darüber hinaus kam noch der virtuelle Netzwerk-Switch Open vSwitch hinzu, und die Netzwerkschicht verwendet den Algorithmus »Adaptive RED« für die Warteschlangenverwaltung.


    Einige 32-Bit-ARM-Prozessoren besitzen inzwischen eine Adresserweiterung, um mehr als 4 GB Speicher adressieren zu können, ähnlich wie x86-Prozessoren. Diese kann jetzt auch unter Linux genutzt werden. 64-Bit-ARM-Prozessoren sind noch nicht auf dem Markt, so dass, besonders für die kommenden ARM-basierten Server, entsprechender Bedarf besteht. Nach der Hexagon-Architektur in Linux 3.2 kam nun auch die recht ähnliche C6X-Architektur hinzu. Bei beiden handelt es sich um digitale Signalprozessoren (DSPs), die in einigen ARM-Chips als Koprozessoren eingebaut sind. Dadurch befinden sich zwei unterschiedliche Architekturen auf einem Chip, die nun beide in der Lage sind, Linux auszuführen. Dafür sind zwei separate Kernel nötig, die über gemeinsamen Speicher kommunizieren können. Einige Entwickler haben bereits die virtio-Treiber, die eigentlich ja zur Beschleunigung der Ein/Ausgabe in virtuellen Maschinen gedacht waren, für die Kommunikation der beiden Kernel verwendet.


    Das Booten ist nun auch über EFI möglich. Es wird eine Art Loader gebootet, der den Kernel als EFI-Applikation laden kann. Dabei wurde keine Änderung am Kernel-Image vorgenommen, so dass das Booten mit herkömmlichen BIOS-Methoden mit dem gleichen Image möglich ist. Das /proc-Dateisystem informiert jetzt mit der Datei map_files für jeden Prozess über alle dateibasierten Speichermappings. Diese wird später einmal für Checkpoints im Kernel benötigt. Außerdem erhielt /proc neue Mount-Optionen, die Informationen über Prozesse, die nicht dem anfragenden Benutzer gehören, ganz oder teilweise verbergen können.


    Der Kernel kann nun RSA-Signaturen verifizieren, was vom Extended Verification Module (EVM) benötigt wird. Der ALSA-Kern kann mit komprimierten Audiodaten umgehen, wenn das Gerät es unterstützt. Das neue »Charger Manager«-Subsystem ermöglicht es, den Ladezustand von Akkus zu überwachen, selbst wenn das System im Schlafzustand ist. Dazu wacht es periodisch teilweise auf, um den Akku abzufragen.


    Die Speicher-Control-Group wurde optimiert und benötigt nun selbst viel weniger Speicher. Auch die Speicherverwaltung wurde generell weiter optimiert. Ein Target-Treiber für das SCSI-RDMA-Protokoll wurde hinzugefügt. Darüber hinaus gab es zahlreiche neue Treiber sowie Verbesserungen an Treibern und vielen anderen Kernel-Komponenten.


    Eine Liste aller Änderungen kann man dem Git-Repositorium entnehmen; auf dem FTP-Server wird die Liste offenbar nicht mehr regelmäßig abgelegt. Die Seite Kernelnewbies.org hat eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlicht. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Team rund um Cinnamon, einem Fork der Gnome-Shell, hat eine neue Version herausgegeben. Neu in Cinnamon 1.4 sind unter anderem ein »Hot Corner«, ein Einstellungs-Panel und ein von Alacarte abgeleiteter Menü-Editor.


    Cinnamon wurde Ende des vergangenen Jahres von Linux-Mint-Gründer Clement Lefebvre initiiert, nachdem das Linux-Mint-Team nicht mit der Gnome Shell einverstanden war und eine Rückkehr zu der alten Funktionalität wünschte. Das Projekt stellt eine Abspaltung der Gnome-Shell dar, die das alte Verhalten von Gnome 2 weitgehend wieder herstellen soll. Insbesondere gibt es in Cinnamon wieder das Panel und herkömmliche Menüs. Zudem flossen Teile der Mint-Eigenentwicklungen wie das mintMenu und eigene Starter ein. Im Gegensatz zu anderen Lösungen basiert Cinnamon komplett auf Gnome 3 und ist damit technologisch auf dem neuesten Stand. Es verwendet den Window-Manager Mutter und ist nicht auf Linux Mint beschränkt, sondern auch für andere Distributionen erhältlich.


    Mit der Freigabe der Version 1.4 hat das Team die Umgebung weiter ausgebaut und um klassische Elemente ergänzt. So bietet die aktuelle Version beispielsweise einen konfigurierbaren »Hot Corner« an, der beim Ansteuern wahlweise eine Übersicht der Desktops oder der Fenster einblendet. Im Expo-Modus eingeblendete Arbeitsflächen bieten nun Informationen zu gestarteten Anwendungen. Zudem haben die Entwickler der Umgebung ein eigenes Einstellungs-Panel spendiert. Hier können Anwender beispielsweise Cinnamon neu starten, Looking Glass bedienen oder Einstellungen auf die Standardwerte setzen. Zudem erlaubt das neue Panel einen schnellen Zugriff auf die Einstellungen.


    Neu in Cinnamon 1.4 ist auch eine Option, die Arbeitsflächen nur auf dem primären Monitor erlaubt. Ferner integrierten die Entwickler einen neuen Menü-Editor, der weitgehend auf dem aus der Gnome-Welt stammenden Alacarte aufsetzt. Weitere Neuerungen umfassen die Möglichkeit, Fenster leichter auf allen Workspaces anzuzeigen. Zudem ist es nun auch möglich, favorisierte Anwendungen in die Liste mittels Drag&Drop hinzuzufügen.


    Cinnamon kann ab sofort im Quellcode von der Seite des Projektes heruntergeladen werden. Zudem existieren Binärpakete für zahlreiche Distributionen, darunter Linux Mint 12, Ubuntu 11.10, Fedora 16, OpenSUSE 12.1 und Arch Linux.


    Quelle: Pro-Linux

    Adobe hat angekündigt, das Flash-Player-Plugin für Linux nach Version 11.2 nicht mehr als Download bereitzustellen. Stattdessen wird Flash in Zusammenarbeit mit Google als Teil des Browsers Chrome geliefert.


    In einem Blogeintrag hat Adobe die weitere Entwicklungsrichtung von Flash angekündigt. Dazu gibt es eine ausführliche Roadmap, die Details zu Features und unterstützten Systemen enthält. Mit der Roadmap zollt Adobe der schwindenden Bedeutung von Flash für Multimedia im Web Tribut, die durch HTML5 und das WebM-Format bedingt ist. Die Hauptanwendung von Flash sieht Adobe künftig bei Spielen und Premium-Videos, bei denen oft der Einsatz von Kopierverhinderungsmaßnahmen (DRM) gefordert ist.


    Die noch in diesem Quartal erscheinende Version 11.2 des Flash-Player-Plugins wird demnach die letzte Version sein, die als Download für Linux bereitgestellt wird. Diese Version soll noch ganze fünf Jahre durch Updates gepflegt werden, aber die kommenden weiterentwickelten Versionen von Flash werden nur noch in anderer Form bereitstehen.


    Was Linux betrifft, so stellt Adobe das Plugin in einer Form bereit, die das »Pepper«-API (PPAPI) in Browsern unterstützt. Dieses API wurde von Adobe und Google gemeinsam entwickelt und wird daher demnächst in Google Chrome implementiert, während Mozilla bisher kein Interesse an PPAPI zeigt. PPAPI stellt eine Schicht zwischen dem Plugin und dem Browser dar, das die Unterschiede zwischen den Browsern und Betriebssystemen abstrahieren soll. Für andere Betriebssysteme wird PPAPI bisher aber nicht genutzt; für diese bietet Adobe auch weiterhin direkte Downloads des Flash-Plugins an.


    Somit wird das Flash-Player-Plugin künftig nur noch als Teil des Google-Chrome-Pakets erhältlich sein. Unter anderen Browsern oder Programmen wird es nur nutzbar sein, wenn diese PPAPI implementieren. Der Code von PPAPI ist unter einer freien Lizenz verfügbar, so dass dem prinzipiell nichts entgegensteht. Zudem hat Adobe angekündigt, eine »Debug-Implementation« des Flash-Plugins für Linux zu liefern. Details dazu sind aber noch nicht bekannt.


    Quelle: ]Pro-Linux[/color]

    Die Rettungsdistribution System Rescue CD ist in Version 2.5.0 mit aktualisierter Software erhältlich.


    Das Gentoo-basierte Live-Linux verwendet nun standardmäßig Kernel 3.0.21, als Alternative ist auch die neuere Version 3.2.6 dabei. Daneben haben die Entwickler die Ntfsprogs durch Ntfs-3g 2012.1.15 ersetzt, E2fsprogs auf 1.42 aktualisiert und die jüngsten stabilen Utilities für Btrfs aus dem Git-Repository geholt. Das Partitionierungstool GParted erhielt ein Update auf Version 0.12.0. Aus Platzgründen ersetzt der Browser Midori nun Firefox. Weitere Versionsnummern nennt das Changelog.


    Die neue Release der System Rescue CD steht als ISO-Image für x86 und x86_64 zum Download bereit.


    Quelle: Linux Community

    Version 2012_2_19 von Parted Magic, einer Live-CD zur Arbeit mit Festplattenpartitionen, aktualisiert Software und bereinigt einige Fehler.


    Die neue Release liefert das Bluetooth-Modul Bnep für den Linux-Kernel nach. Im Vielzweck Binary Busybox fehlten in der Vorgängerversion die Kommandos "dpkg"und "ar", was nun auch behoben ist.


    Daneben gibt es mit Truecrypt 7.1, Clonezilla-1.2.12-10, E2fsprogs-1.42 und Ntfs-3g_ntfsprogs-2012.1.15 einige Updates. Der Firefox-Browser ist nun in Version 10.0.1 installiert. Weitere Programmversionen listet das Changelog.


    Parted Magic 2012_2_19 steht in Form von ISO-Images für x86 und x86_64 zum Download bereit.


    Quelle: Linux Community

    Die Tiny Core-Entwickler haben die Version 4.3 des Mini-Linux veröffentlicht. Die hauptsächliche Neuerungen ist ein neues Paketformat, mit dem Benutzer weitere Anwendungen installieren können.


    Tiny Core Linux wurde von Robert Shingledecker gegründet, die Version 1.0 wurde im Januar 2009 veröffentlicht. Seitdem erscheinen häufig neue Versionen. Die Idee hinter Tiny Core war, eine schnelle und »nomadische« Distribution zu schaffen. Ist ein (kabelgebundener) Internetzugang vorhanden, kann Tiny Core Anwendungen ins RAM nachladen, diese aber auch auf einem Datenträger ablegen. Trotz seiner geringen Größe hat Tiny Core einen Window-Manager an Bord. Wem dieses System zu aufgeblasen ist, kann zur Microcore-Variante greifen, die noch einmal 4 MB kleiner ist und gänzlich ohne grafische Komponenten auskommt. Tiny Core ist nach der jüngst erfolgten Modularisierung eine direkte Erweiterung von Microcore.


    In der nun freigegebenen Version 4.3 wurde ein neues Paketformat eingeführt, mit dem Benutzer weitere Anwendungen installieren können. In Tiny Core heißen diese Pakete Erweiterungen, sie haben die Dateiendung .scm für »self contained mountable/unmountable«. Jedes dieser Pakete ist komplett und unabhängig von anderen. Die darin enthaltenen Anwendungen können dynamisch gemountet und wieder entfernt werden. Ein grafisches Werkzeug, der scmbrowser, unterstützt die Anwender beim Umgang mit diesen Paketen.


    Der Anwendungs-Browser von Tiny Core, mit dem die Benutzer zusätzliche Anwendungen installieren können, wurde weiter verbessert. Auch das zugehörige Programm appsaudit, das nach Updates sucht und sie installieren kann, wurde verbessert und soll nun deutlich schneller sein. Darüber hinaus gab es zahlreiche Verbesserungen an der grafischen Oberfläche und den zugehörigen Programmen. Eine Liste aller Änderungen kann man der Ankündigung der Version 4.3 entnehmen.


    Tiny Core 4.3 kann vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Seinen Einsatz findet es nach Angaben der Entwickler in Desktop-, Netbook-, Appliance- oder Server-Systemen.


    Quelle: Pro-Linux

    Allan Day, GUI-Designer bei Gnome, hat beschrieben, wie sich das Gnome-Team das Aussehen und Verhalten der Gnome-Anwendungen in der Zukunft vorstellt.


    Dem Designer-Team sind die Gnome-Anwendungen nicht mehr modern und attraktiv genug. Mit einem neuen Design soll sich das ändern. In neuen Anwendungen wie Gnome Documents, Contacts, Boxes, Web und Clocks wurden die Änderungen als Prototyp implementiert. Einige weitere sind geplant. Da sich das neue Design nun allmählich stabilisiert, sollen nun auch schrittweise die Richtlinien (HIG) angepasst werden.


    Ein Bestandteil des neuen Designs ist, dass Anwendungen mit maximiertem Fenster starten. Maximierte Fenster werden ohne Titelleiste angezeigt, um den nutzbaren Platz zu maximieren. Ausgenommen davon sind lediglich kleinere Dienstprogramme. Wie Day in einem nachträglich hinzugefügten Nachsatz anmerkt, wird es eine Möglichkeit geben, um dieses Verhalten auf großen Bildschirmen entweder zu unterbinden oder das Layout der Anwendungen anzupassen, um den Platz besser zu nutzen. Ob die Benutzer eine Option angeboten bekommen, ist offen.


    Größere Anwendungen werden verschiedene Ansichten enthalten, die verschiedenen Teilen des Programms entsprechen. Es soll immer nur eine Ansicht zugleich sichtbar sein, um die Benutzer nicht vom Wesentlichen abzulenken. Denn Programme, die mehrere Ansichten zugleich zeigen, werden von den Designern als überladen empfunden.


    Werkzeugleisten waren in Gnome 2 statisch und konnten viele Elemente enthalten, die im aktuellen Kontext nicht sinnvoll waren. Es gab keine Konsistenz zwischen den Programmen. Das war nach Ansicht des Teams weder effizient noch elegant. Die neuen Werkzeugleisten sollen weniger Elemente enthalten und damit diese Probleme beseitigen. Zudem dienen sie der Orientierung, indem sie anzeigen, welche Ansicht gerade zu sehen ist - die Titelleiste entfällt ja bei maximierten Fenstern.


    Die Auswahl von mehreren Objekten und Starten einer Aktion mit diesen wurde völlig neu entworfen. Nach dem Betätigen eines Auswahl-Buttons wird ein Overlay eingeblendet, das die Auswahl mit der Maus erlaubt. Anschließend kann mit der Auswahl eine Aktion ausgeführt werden. Es wurde darauf geachtet, dass die Auswahl ohne Zuhilfenahme der Tastatur (Umschalt- und STRG-Tasten) erfolgen kann und auch auf Touchscreens funktioniert.


    Auch die Suche wurde erweitert. Wenn man außerhalb eines Textfeldes ist, genügt es jetzt schon, ein Zeichen einzugeben, und schon erscheint das Eingabefenster für die inkrementelle Suche. Die Suche ist ein ziemlich zentraler Teil von Gnome. Darüber hinaus gab es noch weitere Änderungen, und das gesamte Design wird sich, aufgrund der Erfahrungen und Rückmeldungen, noch weiter entwickeln.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Distribution Frugalware Linux ist in Version 1.6 verfügbar.


    Die neue Release trägt den Codenamen Fermus und verwendet Kernel 3.1.10. X.Org-Server 1.11.2, Gnome 3.2 und KDE SC 4.7 bringen einen grafischen Desktop auf den Schirm. In den Paketquellen ist nun auch die alternative Umgebung Cinnamon enthalten.


    Daneben gibt es einige Änderungen am System. Auch Frugalware schafft HAL ab und setzt zum Einbinden von Wechseldatenträgern auf Udisks. Bei der Architektur i686 verzichten die Entwickler auf Unterstützung für UEFI/EFI, weil diese Kombination sehr selten ist. Auf x86_64 gibt es das Paket fw32, das eine 32-Bit-Changeroot zur Verfügung stellt. Die eingesetzten Kernel verwenden nun eine Initial Ramdisk (initrd).


    Weitere Informationen gibt es auf der Frugalware-Homepage. Die neue Version 1.6 steht in verschiedenen Ausfertigungen zum Download bereit.


    Quelle: Linux Community