Beiträge von Suse-Newbie

    Die Gentoo-basierte Distribution Sabayon Linux ist in Version 8 verfügbar.


    Die neue Release verwendet Kernel 3.2 und GCC 4.6 und unterstützt auch das Dateisystem Btrfs. Sie ist mit unterschiedlichen Desktopumgebungen erhältlich: Gnome 3.2.2, KDE 4.7.4 (Version 4.8.0 findet sich im Testing-Repository) und Xfce 4.6. In den Paketarchiven stehen außerdem die Alternativen Cinnamon und Razor Qt zur Installation bereit. Ebenfalls an Bord sind Libre Office 3.4.4, Java 7 und XBMC 10.1. Insgesamt stehen für die Architekturen i686 und x86_64 über 12.000 Softwarepakete zur Auswahl.


    Weitere Informationen gibt es auf der Sabayon-Homepage. Auf den Download-Mirrors stehen DVD-Images für die unterschiedlichen Desktop-Varianten sowie für Server zum Herunterladen bereit.


    Quelle: Linux Community

    Mit PCLinuxOS 2012.02 hat das Team der freien Distribution eine aktualisierte Version des Produktes veröffentlicht.


    PCLinuxOS ist eine freie Linux-Distribution, die ursprünglich auf Mandrake zurückgeht und vor allem auf den Desktop-Einsatz zugeschnitten ist. Mittlerweile entwickelte sich die Distribution zu einem eigenständigen Projekt. Zu den stärken der Distribution zählen unter anderem eine einfache Installation und die angestrebte Benutzerfreundlichkeit. Von Heimanwendern wird das Produkt vor allem durch die Beigabe von diversen Zusatzapplikationen geschätzt. So liefert PCLinuxOS neben Codecs für Multimediadateien auch Flash und Java bereits im Basisumfang mit. Als Standardumgebung kommt bei PCLinuxOS KDE zum Einsatz. Die Paketverwaltung setzt auf RPM und das Paketverwaltungs-Tool APT sowie dessen grafischem Aufsatz Synaptic auf.


    Mit der Freigabe von PCLinuxOS 2012.02 stellt das Team eine aktualisierte Version der Distribution vor. Das Produkt basiert auf dem Kernel 2.6.38.8bfs und KDE 4.6.5. Mit von der Partie sind ebenfalls das aus Mandriva bekannte Drakconf, der Amarok-Ersatz Clementine und knapp 13.000 zusätzliche Pakete, die mittels Synaptic installiert werden können. Zudem bietet das Team eine abgespeckte Version für eine Desktopinstallation an, die lediglich den Desktop sowie kleinere Zusatzanwendungen enthält.


    Die Systemvoraussetzungen der neuen Version von PCLinuxOS sind eine moderne AMD oder Intel-CPU, mindestens 512 MB Speicher sowie 3 GB Festplattenspeicher. Empfohlen werden allerdings 1 GB RAM und 10 GB Festplattenspeicher. Die Distribution kann als knapp 700 MB großes ISO-Image von verschiedenen Spiegel-Servern heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Besten Dank für Euren tollen Einsatz!


    Es ist schön zu sehen, wie Fragende Hilfe bekommen und was für ein guter Ton hier im Forum herrscht.




    Wünsche Euch allen fröhliche Weihnachten und ein besinnliches Fest!

    Open-Suse-Edu Life 12.1, eine Linux-DVD mit freier Software für Schule und Bildung, steht zum Download bereit.


    Die Scheibe lässt sich als Live-System betreiben und kann dank Kiwi-LTSP als Terminal-Server für bis zu fünf Arbeitsplätze dienen. Wer die Open-Suse-Variante auf Festplatte installiert, erhält je nach Hardwareausstattung Unterstützung für höhere Benutzerzahlen. Daneben sind das Schul-Management-System Fedena und die Online-Kurs-Software Moodle an Bord.


    Neben Multimedia-Software und Entwicklertools bringt Life (Linux for Education) außerdem eine große Auswahl an Programmen zum Lernen mit, von Gcompris für die Kleinsten über den Tipptrainer Tuxtype bis zu Geometrie-Umgebungen und Molekül-Baukästen. Weitere Informationen über die Open-Suse-Variante bietet eine Wiki-Seite, daneben bietet das Projekt auch ein Portal für Bildungsthemen.


    Open-Suse-Edu Life 12.1 steht als Image für DVD und USB-Medien zum Download bereit.


    Quelle: Linux Community

    Das Open-Suse-Projekt hat die Ergebnisse seiner Vorstandswahlen veröffentlicht.


    Die drei gewählten Neuzugänge sind Will Stephenson von Suse, Pascal Bleser von Atos Worldline und Andrew Wafa von Fujitsu Services. Die bisherigen Mitglieder Bryen Yunashko, Pavol Rusnak und Rupert Horstkötter räumen dafür ihre Plätze. Die detailierten Ergebnisse finden sich im Open-Suse-Wiki.


    Das Open-Suse-Board dient im Projekt als zentraler Ansprechpartner und hat die Aufgabe, bei Konflikten schlichtend einzugreifen. Daneben steuert es Entscheidungsprozesse und stellt die Schnittstelle zwischen dem Softwareunternahmen Suse und der Open-Suse-Community dar.


    Quelle: Linux Community

    OpenSuse in der Version 12.1 will noch besser, leichter, stabiler und überhaupt das beste OpenSuse sein. Der Hersteller selbst verspricht, mit dem neuesten Produkt ein weitgehend universelles System für Desktop-, Netbook- und Serveranwender zu liefern. Pro-Linux schaute sich die Distribution an und testete sie in produktiven Umgebungen.


    Den Testbericht gibt es hier zum Nachlesen.

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.7.4, das vierte und letzte der monatlichen Updates von KDE SC 4.7, veröffentlicht.


    KDE SC 4.7.4 konzentriert sich, wie jedes Mal bei solchen kleineren Updates, ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt keine neuen Funktionen. Es ist daher laut den Entwicklern risikolos. Es wird allen Anwendern empfohlen, ihr KDE 4.7 zu aktualisieren.


    Wiederum wurden so viele kleine Änderungen und Korrekturen an KDE SC vorgenommen, dass es keine vollständige Übersicht gibt. Das Änderungslog enthält nur die wichtigsten Korrekturen und Verbesserungen gegenüber KDE SC 4.7.3. Im Bugtracking-System von KDE findet man mehr Änderungen, aber nur solche, die mit gemeldeten Fehlern in Zusammenhang stehen. Eine vollständige Auskunft über alle Änderungen erhält man mittels der Logs der Versionsverwaltungssysteme Git und SVN, was langwierig sein kann, da ein übergreifendes Änderungslog fehlt.


    Im aktuellen Update wurden einige der über 55 Übersetzungen von KDE SC erweitert. Unter den Korrekturen befindet sich eine für den Window-Manager KWin, die die Erkennung der Shader-Unterstützung der Grafik-Hardware verbessert.


    KDE SC 4.7.4 steht als Quellcode auf dem KDE-Server zur Verfügung. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.7.4 entnehmen.


    Zugleich haben die Entwickler die zweite Betaversion von KDE SC 4.8 veröffentlicht. In dieser Testversion für das Ende Januar kommende KDE SC 4.8 wurden zwar hunderte von Korrekturen und kleinen Verbesserungen vorgenommen, die sichtbaren Änderungen beschränken sich aber auf den Dateimanager Dolphin.


    Quelle: Pro-Linux

    Red Hat hat die zweite Aktualisierung von Red Hat Enterprise Linux 6 veröffentlicht, die bessere Hardware-Unterstützung, kleinere Software-Updates und Korrekturen bringt.


    Die neueste Version der Unternehmensdistribution von Red Hat, die gut ein Jahr nach RHEL 6.0 erscheint, verwendet weiterhin einen stark erweiterten Kernel 2.6.32. Die Kompression der Datei initrd.img wurde auf LZMA umgestellt, was zu kleineren Dateien führt. Bei der Netzwerkinstallation können nun statische IPv6-Adressen verwendet werden.


    Der SCSI-Treiber qla4xxx wurde modifiziert, so dass nicht mehr die Firmware, sondern open-iscsi für die iSCSI-Verwaltung zuständig ist. Kernel-Crashdumps können nun auch auf die Dateisysteme ext4 und XFS sowie experimentell auf Btrfs vorgenommen werden. Einige SCSI-Treiber wurden optimiert, um mit weniger Sperren auszukommen. Unterstützung für den Target-Modus in Fiber Channel over Ethernet (FCoE) ist als technische Vorschau enthalten. Eine weitere technische Vorschau ist die Integration der RAID-Personalities des md-Treibers in LVM. Die LVM-Aktivierung soll zudem schneller sein, was sich in Umgebungen mit vielen LVMs bemerkbar macht.


    Die Ressourcenverwaltung durch den Control Group-Mechanismus wurde weiter optimiert. Ferner wurden viele Treiber aktualisiert, und einige kamen neu hinzu. Im Dateisystembereich wurden XFS, Parallel NFS und CIFS aktualisiert. Im Netzwerkbereich kamen der Systemaufruf sendmmsg zum Senden mehrerer Pakete auf einmal, Transmit Packet Steering (XPS) und andere Maßnahmen zur Erhöhung der Geschwindigkeit hinzu.


    Die Identitätsverwaltung, die in RHEL 6 eingeführt wurde, wird nun vollständig unterstützt. Smartcards mit PIV (Personal Identity Verification) sind jetzt nutzbar. Intel Trusted Boot wird unterstützt, um sicherzustellen, dass nur ein unmodifiziertes System gestartet werden kann. SystemTap, ein Werkzeug zum Messen der Systemleistung, wurde auf Version 1.6 aktualisiert.


    Auch im Bereich der Cluster und der Hochverfügbarkeit gab es Verbesserungen. Größere Verbesserungen gab es auch in den Virtualisierungslösungen KVM und Xen. Ersteres besitzt unter anderem eine höhere Netzwerkgeschwindigkeit und unterstützt USB 2.0, letzteres unterstützt unter anderem Memory Ballooning.


    Darüber hinaus gab es Aktualisierungen in 328 Paketen, und 27 Pakete kamen neu hinzu. Einen ausführlicheren Überblick über die Aktualisierungen liefern die Anmerkungen zur Veröffentlichung.


    Quelle: Pro-Linux

    Fast einhellig hatten die Linux-Kernel-Entwickler über Gnome 3 hergezogen, doch mit Gnome 3.2 verstummt die Kritik allmählich. Dank einiger Gnome-Shell-Erweiterungen wird Gnome auch für den Linux-Initiator Linus Torvalds wieder »fast benutzbar«.


    Auf seiner Google+-Seite äußerte sich Torvalds vorsichtig positiv zu Gnome 3.2: »Hey, mit gnome-tweak-tool und der Dock-Erweiterung beginnt Gnome 3.2 beinahe benutzbar auszusehen.« Noch im August hatte er, wie mehrere andere Kernel-Entwickler, Gnome 3 als heilloses Durcheinander bezeichnet und sich vom Fedora-Projekt einen Fork von Gnome 2 gewünscht. Er war nach eigenen Angaben, wie auch andere Entwickler, zu Xfce gewechselt, da sowohl Gnome 3 als auch KDE 4 unbenutzbar seien. Die Kritik entzündete sich vor allem an der Umständlichkeit der Bedienung bei manchen Aktionen.


    Jetzt hofft Torvalds, dass diese Erweiterungen ein Teil der Standard-Gnome-Shell werden und über die normale Systemkonfiguration zugänglich gemacht werden, statt irgendwo verborgen zu sein. Ihm würde es genügen, wenn sie vorhanden wären; auch wenn sie standardmäßig ausgeschaltet wären, könnte er damit leben. Sie müssten nur einfach zu finden und Teil der Standard-Installation sein.


    Allerdings zweifelt Torvalds immer noch daran, dass es tatsächlich dazu kommen wird. Denn damit würden die Gnome-Entwickler seiner Ansicht nach zugeben müssen, dass sie Fehler gemacht haben. Wie auch immer, Gnome-Shell-Erweiterungen waren von Anfang an im Design vorgesehen und wurden kürzlich vom Gnome-Projekt auch offiziell gemacht. Erweiterungen, die auf der offiziellen Seite extensions.gnome.org angeboten werden, wurden überprüft, um sicherzustellen, dass sich die Benutzer keine verseuchte oder unsichere Software auf ihr System holen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die norwegische Softwareschmiede Opera hat ihren gleichnamigen Webbrowser in der Version 11.60 veröffentlicht.


    Der in Opera 11.60 integrierte E-Mail-Client wurde überarbeitet. Er ermöglicht es jetzt, Mails automatisch zu verwalten. Die Oberfläche zeigt ein übersichtlicheres Layout. Die Entwickler vereinfachten die Navigation und gestalteten den Blick in den Posteingangsordner intuitiver. Die Nachrichtenlisten werden nun standardmäßig immer links, die Nachrichten immer rechts angezeigt. Mailinglisten erkennt der Mail-Client selbstständig und fasst sie zusammen. Nachrichten werden automatisch auf Basis des Datums gruppiert. Alternativ kann die Gruppierung auch nach anderen Kriterien erfolgen, beispielsweise Status oder Pins.


    Die Rendering-Engine Presto 2.10.229 wurde stabiler und schneller. Sie unterstützt viele neue HTML5-Merkmale wie den HTML5-Parsing-Algorithmus, die Attribute preload, buffered, seekable und muted für <audio>- und <video>-Elemente, HTML-Microdata, ECMAScript 5.1 und XMLHttpRequest Level 2. CSS3 und CSS4 werden in Opera 11.60 ebenfalls besser unterstützt und SSL-gesicherte Seiten schneller geladen. Die Adresszeile des Browsers enthält jetzt einen Stern, über den Anwender die aktuelle Seite schnell zu den Lesezeichen hinzufügen oder ins Startmenü Speed Dial schieben können.


    Opera 11.60 ist für Linux, Mac OS X und MS-Windows erhältlich und wird auf der Opera-Download-Seite angeboten. Der Browser kann oft auch über das distributionseigene Paketsystem installiert und aktualisiert werden.


    Quelle: Pro-Linux