Beiträge von Suse-Newbie

    Das LibreOffice-Projekt hat die Verfügbarkeit der Version 3.4.4 der gleichnamigen Office-Suite angekündigt. Die neue Version enthält ausschließlich Korrekturen und fügt dem Paket keine Neuerungen hinzu.


    Knapp fünf Monate nach der Freigabe von LibreOffice 3.4 kommt mit der Version 3.4.4 nun das mittlerweile vierte Update des Büro-Pakets. Wie die Entwickler bekannt gaben, konzentriert sich LibreOffice 3.4.4 auf die Korrektur gefundener Fehler. Unter anderem wurde ein Absturz der Writer-Komponente bei der Schließung von Dokumenten mit Fußnoten korrigiert und ein Leck im PDF-Export behoben. Im Impress wurde dagegen ein Hänger bei der Wiedergabe einer Slideshow korrigiert. Zudem haben die Entwickler in der Core-Komponente die Erkennung von SVG-Elementen in ODF-Containern korrigiert.


    LibreOffice 3.4.4 ist in verschiedenen Sprachen verfügbar, darunter auch in Deutsch. Die aktualisierte Version ist auf den Webseiten des deutschsprachigen Projektes unter de.libreoffice.org erhältlich. Anwender, die weitere Erweiterungen installieren wollen, finden eine Ansammlung von Templates und Ergänzungen ebenfalls in dem kürzlich vorgestellten Repositorium.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Fedora-Projekt hat die Version 16 der Linux-Distribution Fedora veröffentlicht. Fedora 16 enthält unter anderem Neuerungen in den Bereichen Virtualisierung und Cloud sowie GRUB2, KDE SC 4.7 und Gnome 3.2.


    Fedora 16 wurde dem kürzlich verstorbenen Dennis Ritchie gewidmet.


    Fedora 16 »Verne« schwenkt zu GRUB2 als Bootloader, womit mehr Dateisysteme sowie LVM- und LUKS-Partitionen automatisch erkannt werden. Zunächst ist es nur für x86-Systeme verfügbar. Der Init-Nachfolger Systemd wurde erweitert und ersetzt mehr Init-Skripte durch native Dienste, womit der Systemstart noch schneller werden soll. SELinux erhielt Verbesserungen in der vorinstallierten Richtlinie, die bereits compiliert wurde und dadurch Zeit bei der Installation des Pakets spart. Dateinamensübersetzungen sollen die Verwaltung der Richtlinien verbessern.


    Als Desktop-Umgebungen stehen in Fedora 16 unter anderem KDE SC 4.7 und Gnome 3.2 zur Verfügung. Für Entwickler gab es zahlreiche Updates der Programmierumgebungen, darunter die für Ada, D, Haskell und Perl, ein neues Python-Plugin für GCC und neue oder erweiterte APIs.


    Die Grenze zwischen System- und Benutzer-Accounts wurde auf die User-ID 1000 angehoben, welche auch von den meisten anderen Distributionen verwendet wird. Der kleinere und modernere NTP-Client Chrony ersetzt den bisherigen NTP-Client. Die nicht mehr unterstützte Hardware-Abstraktionsschicht HAL wurde ganz entfernt.


    Auch im Bereich Virtualisierung und Cloud wurde Fedora 16 überarbeitet. So enthält die Distribution eine für die Cloud ausgelegte Version von GlusterFS (HekaFS), die Cloud-Hochverfügbarkeitslösung Pacemaker-Cloud, Condor Cloud, OpenStack und Aeolus. Die Unterstützung für virtuelle Netze wurde erweitert, Xen wird wieder unterstützt, das Display-Protokoll Spice wurde erweitert, die Möglichkeit zum Ansehen der Dateisysteme der virtuellen Gastsysteme wurde verbessert und ein neuer Lock-Manager für virtuelle Maschinen hinzugefügt.


    Die Anmerkungen zur Veröffentlichung enthalten Informationen zu allen beachtenswerten Änderungen. Der Download von Fedora 16 ist von zahlreichen Servern möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler des Mozilla-Projekts Lightning haben die Kalendererweiterung für den E-Mail-Client Thunderbird in der Version 1.0 vorgestellt. Lightning ging aus dem Kalender-Projekt Sunbird hervor.


    Lightning 1.0 arbeitet mit der Version 8 von Tunderbird zusammen und kann auch in die E-Mail-Komponente der Webapplikationen-Suite SeaMonkey integriert werden. Mit aktivierter »Cachefunktion« sind aus Online-Quellen bezogene Kalender auch nutzbar, wenn keine Internetverbindung besteht. Kommt es zu Problemen mit ICS-Providern, hilft eine verbesserte Diagnosefunktion.


    Die Kalender-Erweiterung wurde in mehreren Punkten benutzerfreundlicher und intuitiver. Bestätigte Termine, zu denen andere eingeladen haben, können nun beispielsweise geöffnet werden oder die Erstellung eines Eintrags via Drag&Drop lässt sich mittels ESC-Taste abbrechen. Darüber hinaus wurden die Oberfläche aufgefrischt und mehrere Fehler behoben.


    Lightning steht unter der GPL und liegt in 37 Lokalisierungen vor. Wer die Erweiterung installieren möchte, wird in Mozillas Addons-Repositorium oder der Downloadseite des Projekts fündig.


    Quelle: Pro-Linux

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.7.3, das zweite von mehreren vorgesehenen monatlichen Updates von KDE SC 4.7, veröffentlicht. Unter anderem soll nun die Nepomuk-Komponente stabiler laufen.


    KDE SC 4.7.3 konzentriert sich, wie jedes Mal bei solchen kleineren Updates, ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt keine neuen Funktionen. Es ist daher laut den Entwicklern risikolos. Es wird allen Anwendern empfohlen, ihr KDE 4.7 zu aktualisieren.


    Wiederum wurden so viele kleine Änderungen und Korrekturen an KDE SC vorgenommen, dass es keine vollständige Übersicht gibt. Das Änderungslog enthält nur die wichtigsten Korrekturen und Verbesserungen gegenüber KDE SC 4.7.2. Im Bugtracking-System von KDE findet man mehr Änderungen, aber nur solche, die mit gemeldeten Fehlern in Zusammenhang stehen. Eine vollständige Auskunft über alle Änderungen erhält man mittels der Logs der Versionsverwaltungssysteme Git und SVN, was langwierig sein kann, da ein übergreifendes Änderungslog fehlt.


    Im aktuellen Update wurden einige der über 55 Übersetzungen von KDE SC erweitert. Unter den Korrekturen, die besonders den Window-Manager KWin, die PGP-Schlüsselverwaltung KGpg und das PDF-Ansichtsprogramm Okular betreffen, heben die Entwickler vor allem die Verbesserung der Stabilität von Nepomuk hervor.


    KDE SC 4.7.3 steht als Quellcode auf dem KDE-Server zur Verfügung. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.7.3 entnehmen.


    Quelle: Pro-Linux

    Suse hat eine erste Vorschau auf die neue OpenStack-basierte Cloud-Infrastrukturlösung »SUSE Cloud powered by OpenStack« vorgestellt. Die vollkonfigurierte Appliance, die auf Diablo aufsetzt, will eine einheitliche Cloud-Plattform schaffen, die sich auf verschiedenen Hypervisoren und Betriebssystemen einsetzen lässt.


    Mit der »SUSE Cloud powered by OpenStack« zeigt der Nürnberger Hersteller Suse eine erste Vorschau auf seine neue OpenStack-basierte Cloud-Infrastrukturlösung. Das Produkt bietet Einblicke in die kommende betriebssystemneutrale Open-Source-Infrastrukturlösung von Suse, die auf allen gängigen Hypervisor-Systemen lauffähig sein soll.


    »SUSE Cloud powered by OpenStack« basiert auf Plattformkomponenten von OpenStack. Sie läuft auf Suse Linux Enterprise Server und nutzt Tools wie Suse Studio und Suse Manager. Von Haus aus bringt das Produkt zudem KVM mit. Über das OpenStack-API ist es möglich, virtuelle Maschinen aus einer privaten Cloud in auf eine öffentliche Cloud zu verschieben.


    Kunden und Partner können die Neuerung auf Suse Gallery kostenlos herunterladen und testen. Einen Einblick in die Funktionsweise und die eingesetzten Komponenten liefert ein Video.


    Quelle: Pro-Linux

    Neben anderen Anbietern wird auch der Verlag Open Source Press eine Box mit Opensuse 12.1 und zahlreichen Extras in den Handel bringen.


    Opensuse 12.1 wird voraussichtlich am 16. November erscheinen. Kurz danach soll das Paket »openSUSE 12.1« von Open Source Press in den Handel kommen. Für den Preis von 59,95 Euro (39,95 Euro für Abonnenten) erhalten die Käufer die 32- und 64-Bit-Versionen von Opensuse 12.1 und zahlreiche Extras.


    openSUSE 12.1 enthält zwei DVDs, eine davon als Doppel-DVD mit der 32- und der der 64-Bit-Version der freien Linux-Distribution. Die zweite DVD ist eine Live-DVD mit zahlreichen Zusätzen, die nicht Teil der offiziellen Opensuse-Veröffentlichung sind. Dazu kommt ein gedrucktes Handbuch für den Einstieg mit 350 Seiten Umfang.


    Die Box enthält ferner einen Gutschein für 30% Rabatt für Schulungen zur LPI-Zertifizierung von PaulPaulito.com und einen Rabatt von 10 Euro beim Kauf der Vollversion der Homebanking- und Finanzverwaltungssoftware Moneyplex. Eine Sonderedition der Software ist auf der zweiten DVD im Paket enthalten. Ein weiteres Angebot an die Käufer ist ein Gutschein für ein Printexemplar des Magazins t3n. Außerdem liegt der Box eine PDF-Ausgabe des Buches »Root-Server einrichten und absichern« bei.


    Die Box wird im November zum Preis von 59,95 EUR an den Handel ausgeliefert, Abonnenten erhalten das Paket zum günstigeren Preis von 39,95 EUR auf dem gewohnten Bezugsweg über den Opensuse-Shop von edv-buchversand.de.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Content Management System Typo3 ist in der Version 4.6 erschienen. Die Entwickler haben vor allem hinsichtlich Geschwindigkeit, Stabilität und Sicherheit eine Menge getan.


    Typo3 4.6 erfordert PHP 5.3. Dadurch werden Fluid und das Caching-Framework mit der FLOW3-Entwicklung synchron gehalten. Ein Backport für FLOW3-Konzepte lässt auch Typo3 v4 von den Vorteilen des neuen Frameworks profitieren. Die Typo3-Macher entfernten eine Menge veralteten Code. Der inzwischen recht betagte Internet Explorer 6 wird nicht mehr im Backend unterstützt, wodurch die Entwickler moderneren HTML-, CSS- und JavaScript-Code nutzen können.


    Die Übersetzungen verwenden nun das XLIFF-Format. Dank eines neuen Pootle-Übersetzungsservers kann nun jeder etwas zu den Übersetzungen beitragen. Dieser erstellt neben den aktuell favorisierten XLIFF-Dateien auch ll-XML-kompatible Pendants für ältere Typo3-Versionen. Anwender, die mehrsprachige Seiten betreiben, können nun eigene Übersetzungshierarchien erstellen. So ist es möglich, auf die Seite in einer alternativen Sprache zu verweisen, statt sie in der standardisierten Sprachversion auszuliefern.


    Der Formular-Wizard lässt sich in Typo3 4.6 intuitiver benutzen. Anwender können Formulare in einem WYSIWYG-Editor nun schnell mittels Drag & Drop zusammenklicken oder die Reihenfolge einzelner Elemente ändern. Validatoren und Filterregeln stellen sicher, dass die Formulare anschließend auch wie gedacht funktionieren. So lassen sich beispielsweise E-Mail-Adressen prüfen, Eingabemengen für Textfelder festlegen oder Eingaben vor dem Speichern automatisch konvertieren.


    In der neuen Tyop3-Version sind die Sicherheitserweiterungen »saltedpasswords« und »rsaauth« standardmäßig aktiviert. Der für jedes Passwort neu erzeugte Salt-Wert erschwert das Erraten eines Passworts mit Hilfe von Rainbow-Tables. Die RSA-Authentifizierung sorgt dafür, dass Passwörter auch auf Seiten verschlüsselt übertragen werden, die kein HTTPS verwenden.


    Hinsichtlich der Leistung soll das Caching-Framework dem neuen Typo3 Beine machen. Es wurde in der Version 4.3 eingeführt und für die aktuelle Version überarbeitet und optimiert. Es ist jetzt Bestandteil des Typo3-Kerns. Das im Backend verwendete JavaScipt wurde in einer Datei zusammengefasst, so dass Server bis zu 66 Prozent weniger Anfragen zu bearbeiten haben. Für das Frontend werden JavaScript und CSS nun während des Ladevorgangs in Echtzeit minimiert. Fluid-Templates wurden zu PHP-Dateien kompiliert, was ebenfalls zu Geschwindigkeitssteigerungen führt.


    Den in der Version 4.5 in Betrieb genommenen Erweiterungs-Manager haben die Entwickler überarbeitet, nachdem einige Fehler und Einschränkungen bei der Benutzerfreundlichkeit entdeckt wurden. Wenn der bisherige »alte« Erweiterungen-Manager ausgemustert wird, ist der ExtJS-basierte neue Extension Manager das einzige offizielle Modul, um Erweiterungen zu verwalten.


    Das optimierte Suchmodul in Typo3 4.6 beschränkt die Suche auf sinnvolle Datenfelder und Tabellen und spürt Datensätze so schneller und effizienter auf. Inhalte lassen sich auf die Minute terminiert veröffentlichen und die Komponente »Scheduler tasks« hilft Administratoren, die Typo3-Log-Tabellen von alten Einträgen zu befreien und nicht mehr benötigte Dateien sicher zu entfernen. Weitere Änderungen können in den Veröffentlichungsnotizen und technischen Veröffentlichungsnotizen nachgelesen werden.


    Typo3 steht unter der GPL. Die aktuelle Version ist weitestgehendst abwärtskompatibel, so dass bereits laufende Instanzen von Typo3 v4 ohne große Probleme aktualisiert werden können. Typo3 4.6 ist auf der Webseite des Projekts als Download verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Linux-Initiator Linus Torvalds hat Version 3.1 des Linux-Kernels freigegeben. Der Kernel unterstützt nun die OpenRISC-Architektur.


    Wegen der Kompromittierung von kernel.org hatte Linux 3.1 etwas mehr Zeit zum Reifen. So dauerte es dieses Mal knapp über drei Monate seit der Veröffentlichung von Linux 3.0. Ohne die ungeplante Verzögerung wäre auch ein sehr kurzer Zyklus von nur zwei Monaten möglich gewesen.


    Linus Torvalds veröffenlichte Version 3.1 während des gerade laufenden Kernel Summits in Prag. Der Kernel ist mit seinem GPG-Schlüssel signiert, eine Konsequenz der höheren Sicherheitsvorkehrungen von kernel.org. Für die nächste Version 3.2 des Kernels erwartet Torvalds eine Flut von Änderungen, die schon bereit zur Integration sind. Um diese Flut etwas einzudämmen, will er nur Patches integrieren, die bereits in Linux-next getestet wurden.


    Linux 3.1 unterstützt die OpenRISC-Architektur, eine Architektur, die als Open-Source-Projekt entwickelt wird. In der ARM-Architektur wurden zahlreiche Aufräumarbeiten vorgenommen, um die ausgeuferte Code-Duplizierung schrittweise zu beseitigen.


    Das Schreiben von Daten vom RAM auf die Festplatte wurde optimiert. In bestimmten Situationen wurden mehrere Prozesse dazu gebracht, ihre Daten gleichzeitig zu schreiben, was zu ungünstigen Zugriffsmustern führte. Zudem gab es ein SMP-Skalierungsproblem, das behoben wurde. Die Systemaufrufe ptrace und lseek erhielten Erweiterungen. Das Werkzeug cpupowerutils wurde hinzugefügt.


    Die Speicherverwaltung wurde weiter beschleunigt und die Skalierbarkeit der virtuellen Dateisystemschicht (VFS) weiter verbessert. Viele Änderungen flossen in virtuelle Xen-Maschinen ein. Ihre Speicherverwaltung wurde verbessert, Speicher-Hotplug wird unterstützt und PCI-Geräte können nun an Gastsysteme durchgereicht werden.


    Das iSCSI-Target LIO wurde integriert, was eine ziemlich kontroverse Entscheidung von Torvalds war, da noch eine zweite Alternative in Frage gekommen wäre. Im Dateisys ext3 sind Barrieren jetzt standardmäßig eingeschaltet, was einige Distributionen schon lange praktizieren, weil es sicherer ist, aber etwas Geschwindigkeit kostet. pNFS unterstützt nun IPv6, eCryptfs kann verschlüsselte Schlüssel nutzen und der RAID-Treiber md kann fehlerhafte Blöcke verwalten. Der Device-Mapper kann Metadaten jetzt auf separate Geräte legen, um Ausfälle besser handhaben zu können. Bei den neu hinzugekommenen Treibern dürfte das Subsystem für die Near-Field Communication am bemerkenswertesten sein. Zu erwähnen ist auch die Low-Level-Unterstützung für den XO-1-Laptop von OLPC, die nach langer Verzögerung nun endlich im Kernel ist, und ein Treiber für die Fernbedienung der Nintendo Wii.


    Linux 3.1 erhielt zudem eine neue Personality, die sich auf Anfrage als »linux2« meldet, da ein paar Anwendungen mit den neuen Versionsnummern 3.x nicht korrekt umgehen können. Darüber hinaus gab es zahlreiche neue Treiber sowie Verbesserungen an Treibern und vielen anderen Kernel-Komponenten.


    Eine Liste aller Änderungen enthält das sehr ausführliche Changelog. Die Seite Kernelnewbies.org hat eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlicht. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler pflegten keine neuen Funktionalitäten mehr in OpenSUSE 12.1rc1 ein. Es geht seit dem letzten Meilenstein nur noch darum, eventuell auftretende Fehler zu erkennen und sie zu beseitigen. Der Veröffentlichungskandidat basiert auf einem Kernel 3.1. Anwender können sich zwischen den Desktopumgebungen Gnome 3.2 und KDE 4.7 entscheiden. In den Repositorien der Distribution sind darüber hinaus verschiedene Window-Manager zu finden.


    openSUSE 12.1 ist laut den Entwicklern die erste Distribution, die mit Googles neuer Programmiersprache Go ausgeliefert wird. Das Booten übernehmen Grub2 und Systemd. Letzterer löst das bisherige SysV-Init-System ab. Eine weitere Neuerung ist das btrfs-basierte Werkzeug Snapper, mit dem Anwender Schnappschüsse ihres Dateisystems anlegen und anschließend aktuelle Versionen ihrer Dateien mit den Vorgängern vergleichen können. Bei Bedarf, etwa wenn eine Datei zerstört oder gelöscht wurde, lassen sich ältere Versionen wieder herstellen.


    OpenSUSE-Anwender erhalten mit OpenSUSE 12.1 viele Programme in den aktuellen Versionen, darunter das Bürosoftwarepaket LibreOffice, den Browser Firefox, die PIM-Suite Evolution oder den Multimessenger-Client Empaty. Java liegt in der OpenJDK-Variante vor. Die Entwickler laden die Gemeinschaft ein, den Veröffentlichungskandidaten der kommenden openSUSE-Version 12.1 herunterzuladen, auf Herz und Nieren zu testen und gefundene Fehler zu melden. Die stabile Version ist für den 16. November geplant. Bis dahin werden noch die zwei weiteren Veröffentlichungskandidaten RC2 und Goldmaster erscheinen.


    Quelle: Pro-Linux

    ZevenOS-Neptune, eine auf Debian aufbauende Linux-Distribution, die ihr Hauptaugenmerk auf Multimedia gelegt hat, wurde in der Version 2.0 veröffentlicht. Diese wird erstmals in zwei Varianten ausgeliefert - eine Minimal Edition mit LXDE und einer Full Edition mit KDE.


    ZevenOS-Neptune ist eine ZevenOS-Version, die auf Debian aufsetzt. Lauffähig ist die Distribution auf Netbooks genauso wie auf anderen modernen Systemen. Als Systemvoraussetzungen werden eine 600 MHz schnelle CPU und 160 MB RAM (Minimal Edition) oder eine 800-MHz-CPU und 512 MB RAM (Full Edition) angegeben. Der starke Fokus von ZevenOS-Neptune liegt auf Multimedia und spiegelt sich in den mitgelieferten Anwendungen wider. So bringt die Minimal Edition alles mit, um aktuelle Medien abzuspielen. Dazu gehören Codecs, ein HTML5-fähiger Webbrowser, Iceweasel 7 und der Flash Player 11.


    Die Full Edition bietet Software zum Erstellen und Bearbeiten von Audio und Video. Hier wird neben einfacher Abspiel- und Verwaltungssoftware für Musik auch das Audioschnittprogramm Audacity mitgeliefert. Gleiches gilt für den Bereich Bilderverwaltung und -bearbeitung, die von gThumb und Gimp abgedeckt werden. Für Videobearbeitung wird ebenfalls einiges geboten. Neben der Eigenentwicklung Encode, welches Videos und Audiodateien in alle möglichen Formate konvertiert, gibt es auch die Möglichkeit, Videos zu schneiden. Das Surfen im Internet wird mit Chromium 14 erledigt. Für E-Mail steht Icedove 5 bereit. Die Full Edition bringt für die Entwicklung von Java neben OpenJDK auch die Entwicklungsumgebung Eclipse mit. Netzwerkdiagnose kann mit Wireshark und Kismon durchgeführt werden. LibreOffice 3.4.3 dient als Office-Programm für die Text- und Tabellenverarbeitung.


    Zu den Neuerungen der Version 2.0 gehört ein aktualisierter und optimierter Kernel 3.0.4 sowie die Desktopumgebung Plasma Worskpace 4.7.1 aus der KDE SC. Die Minimal Edition ist ausgestattet mit einem aktuellen LXDE 0.5, das mit PCManFM 0.9.8 sowie Gnome-Mplayer und DeaDBeef mitgeliefert wird. Beide Editionen kommen mit einem neuen auf Faenza basierenden Icon-Theme.



    Für die Benutzung als Live-Medium wird neben dem Persistenz-Ersteller auch noch der Snapshot-Manager ausgeliefert, der den Anwendern ermöglicht, Konfigurationen der Live-Sitzung abzuspeichern und mit anderen Nutzern auszutauschen. So ist es möglich, spezielle Konfigurationen, beispielsweise für Web-Server, einzurichten und diese mit der Welt zu teilen. Wer seine eigene Distribution auf Basis von ZevenOS-Neptune erstellen will, erhält mit der Eigenentwicklung remaster-kit ein Skript, das die Erstellung von eigenen Produkten ermöglicht. Selbst das Einbinden von Snapshots ist damit möglich. Als Snapshot stehen bereits jetzt auch alternative Desktopumgebungen wie Xfce und Gnome 3 zur Verfügung. Zusätzlich gibt es auch Fenstermanager wie Awesome und E17, die mit Hilfe von Snapshots auf dem Live-USB-Stick getestet werden können.


    Die Distribution kann ab sofort vom Server des Projektes in Form einer Minimal Edition mit LXDE oder einer Full Edition mit KDE heruntergeladen werden. Neben dem Release stehen Interessenten auch zahlreiche deutschsprachige Videoanleitungen, die das System erklären und Tipps geben, bereit.


    Quelle: Pro-Linux