Beiträge von Suse-Newbie

    Der Webkit-basierte KDE-Browser Rekonq ist in Version 0.8 mit neuen Features erhältlich.


    Die neue Browser-Version bietet wie Firefox das HTTP-Feld "Do Not Track", das Werbenetzwerken signalisiert, das der Anwender nicht wünscht, dass sein Surfverhalten verfolgt wird. Die History zeigt nun an, wann der Benutzer eine Seite erstmals besucht hat, und zum Aufrufen der beliebtesten Lesezeichen gibt es das Tastaturkürzel [Strg + Zahl]. Daneben haben die Entwickler das Drag-and-Drop verbessert und Vi-artige Tastaturbefehle für die Navigation umgesetzt.


    Daneben weisen die Rekonq-Macher darauf hin, dass sie für Version 0.8 eine Sicherheitslücke beim Anzeigen von SSL-Zertifikaten (wir berichteten) behoben haben.


    Weitere Informationen sowie den GPLv3-lizenzierten Quellcode gibt es auf der Rekonq-Homepage.


    Quelle: Linux-Community

    Dennis Ritchie, einer der Erfinder von Unix, ist im Alter von 70 Jahren verstorben. Sein Tod wurde von seinem Kollegen Rob Pike bestätigt.


    Dennis Ritchie hat an zahlreichen wegweisenden Projekten der Computergeschichte entscheidend mitgewirkt. In den 1960er-Jahren arbeitete er an Multics, einem Betriebssystem, das in vieler Hinsicht Pionierarbeit leistete. Es war eines der ersten Time-Sharing-Systeme, bei dem viele Benutzer gleichzeitig an einem Rechner arbeiten konnten - einem Rechner, der mehrere Schränke belegte, einige hunderttausend Dollar kostete und mit der Leistung heutiger Smartphones nicht mithalten könnte. Multics war eines der ersten Systeme, die in einer höheren Programmiersprache statt in Assembler geschrieben wurden. Als Programmiersprache wurde PL/I gewählt, was zur Folge hatte, dass das System immun gegen Pufferüberläufe war, die bereits damals als Sicherheitsproblem erkannt waren. Ein 2002 erschienener Artikel bescheinigt Multics, bessere Sicherheitsfeatures als die meisten heutigen Systeme gehabt zu haben.


    Gemeinsam mit Ken Thompson, Malcom Douglas McIlroy und Joseph F. Ossanna entwickelte Dennis Ritchie 1970 Unix, das viele Konzepte von Multics übernahm, sie aber teilweise vereinfachte. Nachdem die erste Unix-Version noch in Assembler geschrieben war, wurden die nachfolgenden Versionen in einer höheren Programmiersprache geschrieben und damit portabler. Diese Programmiersprache musste aber erst noch entwickelt werden. So schuf Ritchie zusammen mit Ken Thompson und Brian W. Kernighan die Sprache C; sein zusammen mit Kernighan geschriebenes Buch, meist mit »K & R« bezeichnet, galt lange Zeit als die beste Referenz für C, und die erste Ausprägung von C wird auch »K & R C« genannt.


    Ritchie wurde mit zahlreichen Preisen für seine Verdienste geehrt, darunter dem Turing Award. Er blieb bis zu seiner Pensionierung 2007 bei den Bell Labs, wo er Projektgruppen zur Forschung und Entwicklung von verteilten Betriebssystemen, Sprachen und Hardware für Router und Switche leitete. Daraus resultierte die Veröffentlichung der Betriebssysteme Plan 9 und Inferno.


    Rob Pike, unter anderem Mitentwickler von Plan 9 und Inferno, Kollege und Freund von Dennis Ritchie, bestätigte den Tod des Unix-Erfinders. Er sei nach langer Krankheit zuhause gestorben. Die Welt ist damit um einen wahrhaft großen Geist ärmer.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Sabayon-Entwickler haben ihr benutzerfreundliches Gentoo-Derivat in Version 7 veröffentlicht. Sabayon ist eine Rolling-Release-Distribution, so dass es sich bei der Veröffentlichung nur um einen aktuellen Schnappschuss handelt, den die Anwender nach der Installation relativ einfach auf einem aktuellen Stand halten können.


    Sabayon 7 basiert auf einem Kernel 3.0. Nach der Installation können Anwender das System auch mit einem experimentellen Fusion Kernel starten. In diesem von den Sabayon-Entwicklern angepassten Kernel sind viele Patches enthalten, unter anderem der Brain Fuck Scheduler von Con Kolivas, der BFQ I/O-Scheduler, Reiser4 sowie experimentelle Patches für BTRFS, DRM oder Wireless-Next-Treiber. In den Repositorien befinden sich zusätzliche Kernel, die für Server, OpenVZ oder Vserver optimiert sind.


    Sabayon 7 ist mit den Desktop-Umgebungen Gnome 3.2, KDE 4.7 und Xfce 4.8 erhältlich. Gnome 3 jetzt erstmalig in Sabayon enthalten. Xfce ist als Alternative für die Anwender gedacht, die sich nicht mit neuen Gnome anfreunden können oder wollen. LibreOffice liegt in der Version 3.4.3.2 bei und mit XMBC können Anwender ihren Rechner als komfortables Media Center nutzen. Pakete lassen sich jetzt halbautomatisiert auf dem neuesten Stand halten. Insgesamt wurden seit der letzten Sabayon-Version mehr als 4.000 Pakete aktualisiert und jede Menge Fehler behoben.


    Sabyon Linux nutzt wie auch Gentoo das BSD-ähnliche Paketmanagementsystem Portage. Neben vorkompilierten Binärpaketen können Anwender alle Pakete für ihr System optimiert aus den Quellen installieren. ISO-Abbilder des aktuellen Sabayon-Schnappschusses 7 sind auf mehreren Spiegelservern oder via Bittorrent verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Debian-Projekt hat die dritte Aktualisierung des stabilen Zweiges »Squeeze« seiner Distribution herausgegeben. Die neue Version korrigiert Fehler und zahlreichen Paketen und verbessert die Hardware-Unterstützung einiger Treiber.


    Mit der Freigabe von Debian GNU/Linux »Squeeze« 6.0.3 fasst das Debian-Projekt die Sicherheitsupdates der letzten Monate seit dem Erscheinen von Version 6.0.2 zusammen. Auch in Version 6.0.3 hält sich Debian an die Richtlinie, nach der Herausgabe einer stabilen Version nur die absolut erforderlichen Änderungen vorzunehmen, und verzichtet auf neue Versionen von Softwarepaketen. Eine der wenigen Ausnahmen von dieser Regel ist der Linux-Kernel, dessen Debian-Version zwar gleich blieb, der aber nun auf der langfristig unterstützten Version 2.6.32.46 anstelle von 2.6.32.41 beruht. Durch dieses Update wurden aber ausschließlich Korrekturen eingebracht.


    Debian GNU/Linux 6.0.3 behebt schwere Fehler in über 80 Paketen und integriert die angefallenen Sicherheitsupdates, die bereits im Zuge der regulären Sicherheitsmeldungen verteilt wurden. Dabei verlor das Paket »Quassel« wohl durch eine Panne seine Übersetzungen, dies soll mit einem Update im Repositorium »squeeze-updates« behoben werden.


    Die neue Version steht auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zur Verfügung. Da auch im Kernel Korrekturen und Aktualisierungen von Treibern durchgeführt wurden, stehen neue Installationsmedien zum Download bereit. Wer bereits frühere Installations-Images besitzt, kann diese aber in vielen Fällen weiterhin verwenden. Vorhandene Installationen können online oder mit den neuen Installationsmedien aktualisiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    The Document Foundation (TDF) hat die Versionen 3.4.3 und 3.3.4 der freien Bürosuite veröffentlicht. Korrigiert wird unter anderem eine Sicherheitslücke, die dazu ausgenutzt werden kann, in Dokumenten enthaltene Schadsoftware auszuführen.


    Huzaifa Sidhpurwala, der als Sicherheitsexperte bei RedHat tätig ist, entdeckte eine Schwachstelle in der Speicherverwaltung des Codes, der für das Laden von Microsoft Word-Dokumenten in LibreOffice verantwortlich ist. Dieser Fehler könnte möglicherweise für bösartige Zwecke wie z.B. das Installieren von Viren durch eine speziell präparierte Datei missbraucht werden. Die entsprechende Beschreibung dieser Sicherheitslücke liefert der CVE-2011-2713, »Out-of-bounds property read in binary .doc filter«.


    Mit der Freigabe von LibreOffice 3.4.3 liefert das Team der freien Büro-Suite zudem verschiedene Sicherheitsverbesserungen beim Laden von Bildern in den Formaten Windows Metafile (.wmf) und Windows Enhanced Metafile (.emf), die im Rahmen von Routinetests gefunden wurden. Die Entwickler haben ferner einige weitere Sicherheitslücken behoben. Dies geschah im Rahmen der allgemeinen Verbesserungen bei der Programmentwicklung, welche die allgemeine Qualität und Stabilität der Software widerspiegeln sollen.


    Anwendern wird empfohlen, die neue Version der Applikationen zu installieren. Die aktuelle Version der 3.3er-Serie, die an konservative Anwender gerichtet ist, enthält die entsprechenden Sicherheits-Updates ebenfalls. LibreOffice kann von der Seite des Projektes heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die KDE-Entwickler haben KDE SC 4.7.2, das zweite von mehreren vorgesehenen monatlichen Updates von KDE SC 4.7, veröffentlicht. Besonders die Kontact-Suite soll von vielen Korrekturen und Geschwindigkeitssteigerungen profitieren.


    KDE SC 4.7.2 konzentriert sich ganz auf Fehlerkorrekturen und bringt keine neuen Funktionen. Es ist daher laut den Entwicklern risikolos. Es wird allen Anwendern empfohlen, ihr KDE 4.7 zu aktualisieren.


    Das Änderungslog taugt nicht als zuverlässige Quelle der Änderungen gegenüber KDE SC 4.7.1, da es nur zehn der wichtigsten Korrekturen und Verbesserungen aufführt. Im Bugtracking-System von KDE findet man mehr Änderungen, aber nur solche, die mit gemeldeten Fehlern in Zusammenhang stehen. Eine vollständige Auskunft über alle Änderungen erhält man mittels der Logs der Versionsverwaltungssysteme Git und SVN, was langwierig sein kann, da ein übergreifendes Änderungslog fehlt. Die Zahl der Übersetzungen von KDE SC liegt weiterhin bei 55 oder mehr. Im aktuellen Update wurden einige Übersetzungen erweitert.


    KDE SC 4.7.2 steht als Quellcode auf dem KDE-Server zur Verfügung. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den jeweiligen Distributoren. Weitere Hinweise kann man der Informationsseite zu KDE SC 4.7.2 entnehmen.


    Quelle: [ULR=http://www.pro-linux.de/news/1/17580/kde-sc-472-freigegeben.html]Pro-Linux[/URL]

    Das Debian-Projekt hat die neunte Aktualisierung des älteren stabilen Zweiges seiner Distribution herausgegeben.


    Mit der Herausgabe von Debian GNU/Linux »Lenny« 5.0.9 fasst das Debian-Projekt wichtige Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates der letzten acht Monate seit dem Erscheinen von Debian 5.0.8 zusammen. Auch in Version 5.0.9 hält sich Debian an die Richtlinie, nach der Herausgabe einer stabilen Version nichts mehr außer Korrekturen von Sicherheitslücken und Fehlern aufzunehmen. Dieses Update richtet sich allerdings lediglich an Anwender, die noch nicht auf die im Februar erschienene neue stabile Version aktualisiert haben.


    Debian GNU/Linux 5.0.9 behebt schwere Fehler, zumeist Sicherheitslücken, in etwa 20 Paketen und integriert die bisher angefallenen Sicherheitsupdates, die bereits im Zuge der regulären Sicherheitsmeldungen verteilt wurden. Da auch im Kernel einige Probleme behoben wurden, wurde auch der Debian-Installer aktualisiert. Ein Paket, Pixelpost, wurde entfernt, da es nicht mehr gepflegt wird und mehrere Sicherheitslücken aufweist.


    Die neue Version steht auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zur Verfügung. Neue Installationsmedien sollen bald zum Download bereitstehen. Wer bereits frühere Installations-Images besitzt, kann diese aber in vielen Fällen weiterhin verwenden. Vorhandene Installationen können online oder mit den neuen Installationsmedien aktualisiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Kürzlich haben die Entwickler den sechsten und letzten Meilenstein von OpenSUSE 12.1 veröffentlicht, der zugleich die einzige Beta-Version ist. Die stabile Version erscheint voraussichtlich am 11. November.


    Der letzte openSUSE 12.1.Meilenstein basiert auf einem Kernel 3.1.0-rc7. Das Entwicklerteam hat sich vorrangig darauf konzentriert, Fehler zu beheben und openSUSE stabiler zu machen. Mehrere der enthaltenen Anwendungen wurden aktualisiert. Darunter sind beispielsweise der Browser Firefox 7, das Officepaket LibreOffice 3.4.2 und die PIM-Suite Evolution 3.1.91. Weitere enthaltene Anwendungen sind die Bildverwaltung Shotwell, die Mediaplayer Banshee und Totem sowie der Multimessenger-Client Empathy. Zu einer der wichtigsten Neuerungen in openSUSE 12.1 zählt der Wechsel auf das Init-System Systemd, mit dem openSUSE deutlich schneller bootet. Wie bereits beim Meilenstein 5 angekündigt, ist Oracle Java aus lizenzrechtlichen Gründen nicht mehr standardmäßig enthalten. An dessen Stelle rückt OpenJDK.


    Vor der stabilen Version wird es noch zwei Veröffentlichungskandidaten geben. Die Entwickler bitten die openSUSE-Gemeinschaft darum, die Beta-Version ausführlich zu testen und gefundene Fehler zu melden. Wie von openSUSE gewohnt gibt es neben den Installationmedien auf CD-Roms oder DVDs auch LiveCD-Abbilder für 32- und 64-Bit-Architekturen mit den Desktop-Umgebungen Gnome und KDE. Alle Medien sind auf der Projektwebseite zum Download verfügbar.


    Quelle: Pro-Linux

    Das leichtgewichtige Arch-Linux-Derivat ArchBang ist in der Version 2011.10 veröffentlicht worden. ArchBang ist eine Rolling-Release-Distribution, in der die Entwickler fortlaufend aktuelle Paketversionen einpflegen. Sie nutzt den WindowManager OpenBox.


    ArchBang 2011.10 ist auf i686- und x86_64-Architekturen optimiert. Das ca. 450 MB große ISO-Abblid kann auch als Livesystem gestartet werden, so dass sich Interessierte vor der Installation ein Bild vom System machen können. Wie auch das Basissystem ist ArchBang stark kommandozeilenbasiert und richtet sich eher an erfahrene Nutzer.


    Ebenso wie die Vorgängerversionen verfolgt ArchBang 2011.10 einen minimalistischen Ansatz. Es basiert auf einem Kernel 3.0 und bringt nur eine kleine Auswahl vorinstallierter Programme mit. Dazu zählen der Nightly Build »Minefield« des Internetbrowsers Firefox, der PDF-Betrachter Zathura und der Bildbetrachter Geeqie. Mit dem Editor Leafpad können Anwender Textdateien bearbeiten, mit Xfburn CDs und DVDs brennen und mit Conky die Systemauslastung im Blick behalten. Networkmanager und Thunar, Gnome MPlayer und der Audioplayer DeadBeef sind enthalten.


    Anwender, die mehr Software benötigen, beispielsweise eine Textverarbeitung, einen Mail-Client, Messenger-Anwendungen oder Spiele, können sie mit der Paketverwaltung Pacman installieren oder mit dem BSD-Ports-ähnlichen Arch Build System direkt aus den Quellen übersetzen.


    Arch ist eine eigene Linux-Distribution, die seit 2001 existiert. Ihr Ableger ArchBang benötigt neben einem Prozessor i686 oder x686_64 mindestens 64 MB Hauptspeicher. Die aktuelle Version kann von der Projektwebseite heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux