Beiträge von Suse-Newbie

    Novell hat angekündigt, den allgemeinen Support für SUSE Linux Enterprise 9 am 31. August einzustellen. Doch auch für den weiteren Betrieb des Produktes gibt es Optionen.


    Ab dem 1. September wird es laut der Mitteilung von Novell keine regulären Updates für SUSE Linux Enterprise 9 mehr geben. Sicherheits- und sonstige Updates werden ab diesem Zeitpunkt für die Abonnementskunden nicht mehr bereitgestellt, und allen Kunden wird ein Update auf Version 10 oder 11 des Produktes nahegelegt.


    SUSE Linux Enterprise 9 erschien am 4. August 2004 und wurde somit wie geplant sieben Jahre lang mit Sicherheits-Updates, neuer Hardware-Unterstützung und anderen Korrekturen versorgt. Wer nun nach Ablauf dieser sieben Jahre noch nicht auf eine neue Version umschwenken will, hat laut Novell noch zwei Optionen. Zum einen steht allen Benutzern der »Selbstbedienungs-Support« zur Verfügung. Darunter versteht Novell die online verfügbaren Ressourcen wie die Wissensbasis, den Novell Support Administrator, der Probleme diagnostizieren kann, das Patch-Archiv, Foren und anderes. Für SUSE Linux Enterprise 9 werden diese Ressourcen weitere drei Jahre verfügbar bleiben.


    Die andere Option ist der »Long Term Service Pack Support«. Diese Verlängerung des Supports kostet einen zusätzlichen Betrag und ermöglicht es, für die wichtigsten Komponenten weitere drei Jahre Support und Sicherheitsupdates zu erhalten.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Debian-Projekt hat die zweite Aktualisierung des stabilen Zweiges »Squeeze« seiner Distribution herausgegeben. Die neue Version korrigiert Fehler und zahlreichen Paketen und einige neue oder erweiterte Treiber.


    Mit der Freigabe von Debian GNU/Linux »Squeeze« 6.0.2 fasst das Debian-Projekt wichtige Fehlerkorrekturen und Sicherheitsupdates der letzten Monate seit dem Erscheinen von Version 6.0.1 zusammen. Auch in Version 6.0.2 hält sich Debian an die Richtlinie, nach der Herausgabe einer stabilen Version nur die absolut erforderlichen Änderungen aufzunehmen.


    Debian GNU/Linux 6.0.2 behebt schwere Fehler in rund 70 Paketen und integriert die angefallenen Sicherheitsupdates, die bereits im Zuge der regulären Sicherheitsmeldungen verteilt wurden. Das Paket ktsuss wurde entfernt, da es Sicherheitslücken aufwies, aber nicht mehr gewartet wird.


    Auch im Kernel wurden einige Probleme behoben sowie einige Treiber hinzugefügt. Der Kernel beruht nun auf der langfristig unterstützten Version 2.6.32.41. Er wurde um die SCSI-Treiber hpsa und pm8001 sowie den Treiber bna für Brocade-Netzwerkschnittstellen erweitert. Die vorhandenen Treiber unterstützen zusätzlich die Chips BCM5771E, PG11 und BCM84823 sowie zusätzliche USB-Geräte.


    Die neue Version steht auf allen offiziellen Debian-Spiegelservern zur Verfügung. Die Installations-Images wurden nicht erneuert. Vorhandene Installationen können online aktualisiert werden. Benutzer der Architektur kfreebsd sollten beachten, dass die neue Version aufgrund eines Problems noch einmal neu publiziert wurde und daher die Versionsnummer auf 6.0.2.1 erhöht wurde.


    Quelle: Pro-Linux

    Das OpenSUSE-Team hat den zweiten von sechs Meilensteinen erreicht und eine neue Vorschau auf die kommende OpenSUSE-Version 12.1 veröffentlicht. OpenSUSE 12.1 soll planmäßig am 11. November erscheinen.


    Seit dem letzten Meilenstein vor drei Wochen haben die Entwickler wieder viel Arbeit in die neue OpenSUSE-Version gesteckt. Im Netz wird momentan intensiv über die Vor- und Nachteile des neuen Init-Systems Systemd diskutiert, das sich anschickt, SysV abzulösen. Bisher sind fast 600 Beiträge zu dem Thema an die Mailingliste gesandt worden und es existiert eine Statusseite, die übersichtlich berichtet, welche Services in OpenSUSE 12.1 bereits vom neuen Init-System unterstützt werden. Da ein Wechsel des Init-Systems umfangreiche Änderungen und viele Tests erfordert, hoffen die Entwickler auf zahlreiche Hilfe und Rückmeldungen aus der OpenSUSE-Gemeinschaft.



    Weitere Änderungen, die die zweite OpenSUSE 12.1-Vorabversion mit sich bringt, sind der enthaltene Firefox 5.0 RC, Pakete für die aktuelle Horde-Groupware 4 und viele kleine Aktualisierungen innerhalb der zu den Desktopumgebungen Gnome und KDE gehörigen Anwendungen. »The Board«, Rawstudio, oder ein Schnappschuss des LLVM-Compilers mit dem Frontend Clang werden als Neuzugänge im Repositorium erwähnt. The Board ist eine Art Pinnwand für Notizen, Fotos, Videos und Audioschnipsel für den Gnome-Desktop. Zu den Genannten gesellen sich noch über 100 weitere neue Pakete hinzu, etwa Banshee-Erweiterungen und kleine Werkzeuge wie DDS2tar bzw. brainfuck interpreter hinzu.


    OpenSUSE 12.1 ist noch ein ganzes Ende von der Fertigstellung entfernt, so dass sich der zweite Meilenstein vorrangig an testfreudige Nutzer richtet. Die aktuelle Vorschau auf OpenSUSE 12.1 kann im Downloadcenter bezogen werden. Neben einem einem 4,7 GB großen DVD-Abbild werden auch Live-CDs mit Gnome oder KDE angeboten.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Blender-Foundation und Online-Entwickler-Gemeinschaft haben die Version 2.58 der 3D-Grafik-Anwendung fertiggestellt, die zweite stabile Veröffentlichung der 2.5er Serie.


    Blender 2.58 bringt viele Verbesserungen mit, die der Stabilität der Anwendung zugute kommen. Die Multi-Window-Unterstützung ist in der Lage, mehrere Szenen, einen kompletten RNA-Data-Level-Dependency-Graph oder Radial-Menüs anzuzeigen. Zu den neuen Funktionalitäten gehört, dass der Verformungs-Modifikator genutzt werden kann, um Teile eines Netzes an eine neue Position zu ziehen. Das Render-Backen (Render Baking) erlaubt es, aus Modellen mit vielen Polygonen Modelle mit mehreren Auflösungen zu erstellen und offeriert die neuen Back-Modi Reflexionsfarbe, Reflexionsintensität, Spiegelfarbe und -intensität, Tranparenz und Leuchten. Konstuktive Modifikatoren werden im Skulpturen-Modus unterstützt und Bilder können leeren Objekten zugeordnet werden.


    Weitere neue Features sind eine verbesserte Punktdichte-Textur und dass HDR-Texturen für Ersetzungen nutzbar sind. In der Game-Engine kann eine Dämpfung für den Kamera-Aktuator eingestellt werden und die Luftblase um untergetauchte Kollisionsobjekte kann entfernt werden. Der aus Blender 2.4 bekannte Quake3-Map-Export ist in der aktuellen Version wieder als Erweiterung verfügbar, ebenso wie Zeichen-Paletten oder ein Maschen-Einsetz-Werkzeug. Für weitere Neuerungen und Änderungen sei auf das Changelog verwiesen.


    Blender steht unter der GPL und wurde in C, C++ und Python umgesetzt. Skripte und Erweiterungen für Blender werden in Python geschrieben. Blender 2.58 setzt Python 3.2 voraus und kann für Linux, Mac OS X und Windows von mehreren Spiegelservern herunter geladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Wenn ich Dich wäre, dann würde ich momentan noch Ubuntu installieren. Unity ist zwar wirklich gewöhnungsbedürftig, aber man kann ja auch das klassische Ubuntu mit Gnome starten.


    Sobald Gnome 3.0 kommt, dürfte tatsächlich vieles anders sein und das ist dann vielleicht genau der richtige Zeitpunkt für Dich um auf SUSE mit KDE zu wechseln.


    Grundsätzlich würde ich sagen: Entscheide Dich für die Distri, die Dir mehr Spass macht und Du Dich wohl fühlst.

    Die Tiny Core-Entwickler haben die Version 3.7 des Mini-Linux veröffentlicht. Zu den Neuerungen gehören neben Software-Aktualisierungen unter anderem NTFS-Unterstützung und ein neues ISO-Image mit verschiedenen Varianten des Systems.


    Tiny Core Linux wurde von Robert Shingledecker gegründet, die Version 1.0 wurde im Januar 2009 veröffentlicht. Seitdem erscheinen häufig neue Versionen. Die Idee hinter Tiny Core war, eine schnelle und »nomadische« Distribution zu schaffen. Ist ein (kabelgebundener) Internetzugang vorhanden, kann Tiny Core Anwendungen ins RAM nachladen, diese aber auch auf einem Datenträger ablegen. Trotz seiner geringen Größe hat Tiny Core einen Window-Manager an Bord. Wem dieses System zu aufgeblasen ist, kann zur Microcore-Variante greifen, die noch einmal 4 MB kleiner ist und gänzlich ohne grafische Komponenten auskommt.


    Neu in der nun freigegebenen version 3.7 von Tiny Core Linux wurde das NTFS-Modul zum Kernel hinzugefügt. Dieses ermöglicht den lesenden Zugriff auf NTFS-Partitionen. Zusätzlichen schreibenden Zugriff erhält man mit dem ebenfalls enthaltenen NTFS-3g, das auf FUSE aufsetzt.


    Ein neues ISO-Image multicore.iso vereinigt Tiny Core, Micro Core und die Network Tools Edition und erlaubt die Auswahl, welche Version installiert werden soll. Eine weitere Neuerung ist das GUI-Loadpack, das es ermöglicht, das Starter Pack nach dem Booten zu laden.


    Darüber hinaus gab es zahlreiche Verbesserungen an der grafischen Oberfläche und den zugehörigen Programmen. Eine Liste aller Änderungen kann man der Ankündigung der Version 3.7 entnehmen.


    Tiny Core 3.7 kann vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Seinen Einsatz findet es nach Angaben der Entwickler in Desktop-, Netbook-, Appliance- oder Server-Systemen.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Opensuse-Projekt hat größtenteils positive Erfahrungen mit dem IPv6-Testbetrieb am 8. Juni gemacht.


    Das berichtet der Suse-Entwickler Lars Vogdt in einem Blogeintrag. In Nürnberg sind seit diesem Datum Download-, Build- und viele Webserver sowohl per IPv4 als auch per IPv6 erreichbar. Die Nutzung von IPv6 habe sich im Laufe des Tages von 1 Prozent Anteil am Traffic auf 7 Prozent gesteigert, schreibt Vogdt.


    Am US-amerikanischen Standort in Provo, Utah laufen die Wikis, Foren und Blog-Aggregatoren des Projekts auch unter IPv6.


    Der Test sei bisher zum Großteil erfolgreich verlaufen, berichtet Lars Vogdt weiter. Einige wenige Nutzer meldeten Probleme mit MTU-Größen, daneben gäbe es einzelne bisher noch nicht nachvollziehbare Fehler.


    Das Opensuse-Projekt hat zudem Wichtiges über seine eigene Distribution herausgefunden: Fast alle Komponenten der eingesetzten Linux-Systeme haben sich als IPv6-tauglich erwiesen, lediglich das Geo-IP-Modul für den Apache 2 des Download-Servers benötigte Patches. Außerdem können Vsftpd und Torrent-Seeder nicht gleichzeitig mit IPv4 und IPv6 umgehen.


    Quelle: Linux-Community

    Opensuse Medical, eine Distribution für Ärzte und klinische Forscher, ist jetzt auf Basis von Opensuse 11.4 erhältich.


    Zudem gibt es mit Athanasios Rousinopoulos einen neuen Projektleiter. Er übernimmt den Posten von Sascha Manns. Rousinopoulos hat die aktualisierte Version der Distribution in der Suse Gallery als Live-CD, OVF- und VMware-Image veröffentlicht.


    Opensuse Medical enthält unter anderem Programme aus dem FreeMedForms-Projekt, die Patientendaten, Verordnungen und ICD-Codes verwalten. Ebenfalls für die Arbeit mit derartigen Daten ist die mitgelieferte Gnumed-Software gedacht. Zur weiteren Ausstattung gehören Tempo zur Darstellung der elektrischen Aktivität des Gehirns, das EEG-Dateien in Karten verwandelt und Oyranos-Software, die DICOM-Dateien verarbeitet.


    Weitere Informationen und die Zukunftspläne des Projekts finden sich im jüngsten Blogeintrag von Opensuse Medical.


    Quelle: Linux-Community

    Pidgin, ein Multi-Protokoll-Instant Messenger, ist in Version 2.8 freigegeben worden. Zu den sichtbaren Änderungen zählen die Lautstärkeunterdrückung bei Sprachdiensten und die Anbindung neuer Zertifikate für Facebook XMPP.


    Pidgin stellt eine freie Instant Messaging (IM)-Applikation für verschiedene Systeme, darunter auch Linux und BSD, dar. Sie wurde 1999 als GTK+-Oberfläche für das damals noch proprietäre Instant-Messaging (IM)-Protokoll von AOL unter dem Namen »GTK+ AOL Instant Messenger« von Mark Spencer initiiert. Nach Einspruch von AOL wurde der Name in Gaim geändert. Nachdem AOL das Kürzel AIM als Marke registrieren ließ und von Gaim eine Namensänderung verlangte, wurde die Applikation Anfang April 2007 in Pidgin umgetauft.


    Die Applikation unterstützt eine Reihe von Protokollen. Unter anderem kann der Client AIM und ICQ, MSN Messenger, Yahoo!, IRC, Jabber, Gadu-Gadu, SILC, GroupWise Messenger und Zephyr handhaben. Pidgin wurde mit GTK+ programmiert und unterliegt der GPL. Durch seine modulare Bauweise können mehrere Dienste gleichzeitig genutzt werden.


    Gegenüber der Version 2.6.11 erfuhr Pidgin 2.8.0 zahlreiche Änderungen und funktionelle Verbesserungen. So wurde eine neue Funktion zur Lautstärkeunterdrückung eingebunden. Konkret handelt es sich dabei um die Korrektur eines Verhaltens, das dazu führte, dass das Programm trotz Stille Daten zur Gegenstelle übertrug und damit Bandbreite vergeudete. Zudem haben die Entwickler der Applikation eine Anbindung an die Facebook-XMPP-Schnittstelle spendiert, indem sie die DigiCert High Assurance CA-3 in die Liste der Zertifikate aufnahmen. Ferner wurde das bereits seit geraumer Zeit nicht mehr gewartete QQ-Protokoll entfernt.


    Ferner lassen sich in Pidgin Video-Anfragen abweisen, ohne dass die komplette Konversation beendet wird. Zudem erlaubt die Anwendung nun ein dynamisches Hinzufügen von Media-Sitzungen, so dass zur Laufzeit eines Gesprächs beispielsweise Video hinzugeschaltet werden kann. Das Voice/Video-Plugin bietet zudem die Möglichkeit, die Mikrofoneinstellungen zu testen. Zu den weiteren Änderungen der Applikation zählen Bereinigungen des Quellcodes. Libpurple unterstützt zudem Verbindungsinformationen von NetworkManager 0.9. darüber hinaus wurde die libgadu auf die Version 1.11.0 angehoben und bei ICQ die Anzeige von großen Icons korrigiert. Im MSN-Protokoll wurde dagegen ein Fehler korrigiert, der zum Absturz führen konnte.


    Das Changelog der Applikation listet alle Änderungen und Verbesserungen auf. Insgesamt wurden 62 Tickets geschlossen. Pidgin 2.8 kann ab sofort vom Server des Projektes im Quellcode heruntergeladen werden. Compilierte Pakete für diverse Distributionen sollen zu einem späteren Zeitpunkt folgen.


    Quelle: Pro-Linux