Beiträge von Suse-Newbie

    Die Gentoo-basierte Live-Distribution Toorox hat neue Software eingepackt.


    Die neueste Version der Gnome-Edition von Toorox 01.2011 basiert auf dem Linux-Kernel 2.6.37. Zusätzlich wurde ein Patch von Kernel-Entwickler Mike Galbraith integriert, der für bessere Performance beim gleichzeitigen Start vieler Prozesse sorgen soll. Toorox enthält den Gnome-Desktop in Version 2.32, der Standard-Bootloader ist nun Grub2.


    Toorox 01.2011 findet selbständig auf der Festplatte installierte Betriebssysteme und kann wahlweise einen neuen Bootloader installieren oder Menüeinträge für den bestehenden erzeugen. Die Toorox-Live-DVD 01.2011 gibt es in einer 32-Bit- und einer 64-Bit-Version. Die KDE-Variante soll demnächst folgen, kündigt der Toorox-Gründer Jörn Lindau an.


    Quelle: Linux-Community

    Wie einer Mitteilung von Greg Kroah-Hartman auf der Linux-Kernel-Mailingliste (LKML) entnommen werden kann, wird es unter Linux künftig möglich sein, auch viele spezielle Funktionen der Samsung-Notebooks zu nutzen. Ein entsprechender Patch sei von Ingmar Steen zusammengestellt worden.


    Der neue Linux-Treiber für Samsung-Notebooks, der von Greg Kroah-Hartman in Form eines Patches auf der LKML vorgestellt wurde, sorgt dafür, dass Linux künftig auf vielen Samsung-Notebooks auch die Zusatzfunktionen der Geräte korrekt nutzt. Laut dem Eintrag in der dmi_system_id-Struktur des Treibers werden zehn verschiedene Gerätegenerationen unterstützt, unter anderem auch N150/N210/N220 und NF110/NF210/NF310. Weitere Geräte sollen sich problemlos integrieren lassen.


    Zu den unterstützten Funktionen gehören unter anderem Performancetasten, mit denen sich die Leistung der Notebooks auf verschiedene Stufen regeln lässt. Dasselbe funktioniert auch mittels eines Eintrags direkt in /sys/devices/platform/samsung/performance_level. Ferner unterstützt der Treiber Tasten zur Backlight-Einstellung, Wireless-Funktionen und den Recovery-Modus.


    Der neue Patch kann direkt der E-Mail von Kroah-Hartman entnommen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Adobe hat die Version 10.2 seines Flashplayers für Linux, MacOS X, Solaris und Windows fertiggestellt. Die neue Version soll vor allem beim Abspielen von Videos weniger Ressourcen verbrauchen und Unterstützung für den Vollbildbetrieb mehrerer Monitore bieten.


    Adobe FlashPlayer 10.2 wurde nach Angaben des Herstellers schneller und um etliche neue Features erweitert. Zu den wesentlichen Neuerungen in dieser Version gehört die Hardware-Beschleunigung Stage Video. Mit dieser soll die Prozessorauslastung bei der Wiedergabe stark sinken und damit auch die Energieaufnahme, was vor allem mobilen Geräten zu Gute kommen soll. Neben der Wiedergabe unterstützt die Beschleunigung auch das Skalieren und das Verschieben von Speicherinhalten während einer Wiedergabe. Um die GPU-Beschleunigung nutzen zu können, müssen Entwickler allerdings ihre Flash-Abspielroutinen anpassen. Dafür ist die Neuerung aber nicht nur auf H.264 beschränkt, wie bei der Vorgängerversion, sondern unterstützt alle Videos.


    Weitere Überarbeitung erfuhr der Vollbildbetrieb. So unterstützt der Player ab sofort mehrere Monitore beim Vollbild und ermöglicht unter anderem, dass beispielsweise auf dem einen Bildschirm im Vollbild ein Video abgespielt wird und auf dem anderen gearbeitet werden kann. Weitere Neuerungen sind eine Hardware-Beschleunigung für Internet Explorer 9, frei definierbare native Mauszeiger und ein verbessertes Sub-Pixel-Rendering für bessere Textausgabe. Darüber hinaus hat Adobe in der neuen Version etliche Sicherheitslücken beseitigt.


    Die jetzt veröffentlichte Version von Adobe Flash Player 10.2 ist ab sofort für Linux, Mac OS X, Solaris und Windows verfügbar und sollte nicht mit der Vorabversion von Flash Player Square verwechselt werden, die Unterstützung für 64-Bit-Betriebssysteme enthält. Die aktuelle Version ist immer noch auf 32 Bit beschränkt.


    Quelle: Pro-Linux

    Nachdem die CAD Schroer Group (CSG) bereits im Sommer des vergangenen Jahres die kommerzielle Version von Medusa4 5.0 auf den Markt brachte, erweitert sie nun das Angebot und präsentiert auch eine neue Version der Software für Privatanwender. Das Paket beinhaltet wie immer viele bekannte Funktionen des Medusa4 ADVANCED-Paketes, wobei es um diverse Funktionen der kommerziellen Variante beschnitten wurde. Die technischen Unterschiede zur gewerblichen Version umfassen unter anderem ein anderes Blattformat, Druck mit Wasserzeichen und die fehlende Möglichkeit, DXF/DWG-Formate zu exportieren.


    Mit Version 5 ist die Blechabwicklung »Medusa4 Sheet Metal Design« wieder zurück in der kostenlosen Software. Auf Wunsch lassen sich flexibel Blechabwicklungen in 2D oder 3D erstellen und bearbeiten. Ferner verspricht der Hersteller, durch eine moderne Benutzeroberfläche die Benutzerfreundlichkeit erhöht zu haben. Darüber hinaus verfügt die neue Version über optimierte DXF/DWG-Werkzeuge. Dabei wurden die Importmöglichkeiten für DXF und DWG erweitert und an die neueste AutoCAD-Version angepasst. Ein neues Raster-Werkzeug bietet zudem die Möglichkeit, die Farben eines importierten Bildes innerhalb einer Zeichnung zu invertieren. Ebenfalls können Teiledaten jetzt bequemer aus mehreren Zeichnungen generiert und Linien einfacher getrimmt werden.


    Der private, nicht kommerzielle Einsatz der Software ist wie bereits in den Vorgängerversionen kostenlos. Der kommerzielle Einsatz von Medusa4 Personal oder der Einsatz in Unternehmen erfolgt nach dem »Pay per Result«-Prinzip: Erstellte Zeichnungen werden über die CSG eSERVICES für die kommerzielle Nutzung freigeschaltet. Firmen zahlen also nicht für die Software selber, sondern nur für die damit erzielten Ergebnisse.


    Medusa4 5.0 kann ab sofort vom Server des Unternehmens bezogen werden. Benötigt wird darüber hinaus ein Registrierungsschlüssel, der kostenlos beim Anbieter angefordert werden kann. Der Schlüssel ist ausschließlich auf einem bestimmten Rechner lauffähig.


    Quelle: Pro-Linux

    Das Aptosid-Team hat seine auf Debian Sid basierende Linux-Distribution in Version 2011-01 veröffentlicht.


    Die Release verwendet den aktuellen Linux-Kernel 2.6.37, der unter anderem die Performance des Ext-4-Dateisystems verbessert. Daneben führt der neue Systemkern das USB Attached SCSI Protocol (UASP) für USB 3.0 ein und unterstützt Grafikkarten mit Intels Sandy-Bridge-Chip. Außerdem haben die Kernelentwickler das Big Kernel Lock (BKL) entfernt, was geringere Latenzen verspricht, beispielsweise bei der Audio-Bearbeitung.


    Die Veröffentlichung von Aptosid 2011 fällt mit der von Debian Squeeze zusammen. Die Aptosid-Macher betonen jedoch, dass ihre Distribution neuere Pakete enthalte, vor allem was Security-relevante Software betreffe. Sobald das Debian-Projekt den Freeze für Sid aufhebe, werde es weitere Updates mit großen Änderungen geben, unter anderem KDE 4.6, Xserver-xorg-core 1.9.3 und die Entfernung von HAL. Bei den Dist-Upgrades sollten die Anwender daher vorsichtig sein und sich zuerst auf Aptosid.com über Upgrade-Probleme informieren.


    Weitere Informationen sowie ISO-Images mit unterschiedlichen Desktopumgebungen gibt es auf der Aptosid-Homepage. Die neue Version verwendet als Codenamen übrigens "Geras", die Bezeichnung für den griechischen Gott des Greisenalters.


    Quelle: Linux-Community

    Die Börse von Johannesburg, Südafrika will ihr Handelssystem auf Linux umstellen, wobei sie das gleiche System von MilleniumIT nutzt wie die Börse in London.


    Die Migration auf Linux wird nach Angaben der Börse einige Zeit in Anspruch nehmen und erst in der ersten Hälfte des nächsten Jahres stattfinden. Zur Zeit nutzt die Börse das auf Windows und .NET beruhende TradElect als Handelssystem, das schon bei der Londoner Börse vor der Linux-Umstellung im Einsatz war und wegen unheilbarer Langsamkeit und Unzuverlässigkeit ersetzt wurde.


    Das Linux-basierte Handelssystem Turquoise der Firma Millennium IT, die inzwischen eine Tochterfirma der Londoner Börse ist, ist bereits erfolgreich an der Börse in Colombo, der Metallbörse in London und zehn anderen Börsen weltweit im Einsatz. Es soll nicht nur dem gestiegenen Handelsvolumen der Börse Johannesburg gerecht werden, sondern auch Bearbeitungszeiten von weniger als 200 Mikrosekunden pro Transaktion ermöglichen. Dieser sogenannte Hochfreqenzhandel ist für zahlreiche Wertpapierhändler die wichtigste Basis ihres Einkommens. Er wird nach Ansicht der Börse, die daran kräftig mitverdient, weiter zunehmen.


    Zusammen mit der Linux-Umstellung will die Börse ihr Rechenzentrum, das sie nach London ausgelagert hatte, wieder nach Johannesburg zurückverlagern. Damit wird sie ihren Handelspartnern zukünftig eine Colocation anbieten können. Durch Colocation haben die Handelspartner geringere Latenzzeiten und damit noch etwas bessere Gewinnaussichten.


    Quelle: Pro-Linux

    Wie die Entwickler der freien Desktop-Umgebung Xfce bekannt gaben, haben sie während die diesjährigen FOSDEM mit der »Xfce Foundation e.V.« eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung der Umgebung gegründet.


    Die Idee der Gründung einer rechtlichen Basis für die freie Desktop-Umgebung Xfce ist laut Aussagen von Jannis Pohlmann bereits etliche Jahre alt. Die Entwickler und Unterstützer des Systems wählten deshalb die diesjährige FOSDEM in Brüssel zum Ort der Gründung. Als Rechtsform wurde die des deutschen Vereins gewählt.


    Vorerst wurde laut Pohlmann die Satzung und ein Vorstand des neuen »Xfce Foundation e.V.« ausgearbeitet. Erster Vorstand ist demnach Jannis Pohlman, gefolgt vom zweiten Vorstand Nick Schermer und dem Schatzmeister Jérôme Guelfucci. Bereits am 1. März will der Verein, der noch nicht offiziell ins Vereinsregister eingetragen wurde, eine erste Situng abhalten. Eine erste Mitgliederversammlung ist für den 6. März geplant.


    Eine Mitgliedschaft in »Xfce Foundation e.V.« soll mit keinerlei Kosten verbunden sein. Die eigentliche Finanzierung soll durch Spenden erfolgen. Nähre Angaben sowie Konten will der Vorstand zu einem späteren Zeitpunkt nennen. Ferner sollen dann auch Beitrittsvoraussetzungen definiert werden.


    Xfce stellt eine Desktop-Umgebung für Unix-Systeme dar, die modular aufgebaut ist und sparsam mit den Ressourcen des Systems umzugehen will. Die Entwicklung wurde ursprünglich von Olivier Fourdan im Jahre 1996 initiiert und stellte ein Panel für fvwm dar. 1997 wurde die Umgebung um einen eigenen Fenstermanager erweitert, gefolgt von Xfce 3.0 im Jahre 1999 und einem Umbau in Gtk+. 2003 wurde die Architektur mit Xfce 4.0 komplett überarbeitet und die Modularität weiter verbessert. Xfce unterstützt derzeit über 40 Sprachen und kann mittels Themes im Aussehen angepasst werden. Ferner ist die Umgebung zu den Standards von freedesktop.org konform.


    Quelle: Pro-Linux

    Nach 24 Monaten intensiver Entwicklungsarbeit hat das Debian Projekt Debian 6.0 »Squeeze« veröffentlicht.


    Neben Debian GNU/Linux haben die Entwickler erstmals auch Debian GNU/kFreeBSD veröffentlicht. Letzteres basiert nicht auf dem Linux-Kernel und liegt noch als technische Vorschau vor. Debian enthält in der Regel nicht die neuesten Programme, ist dafür aber ausführlich getestet worden, so dass es sehr stabil läuft.


    Debian 6.0 basiert auf einem Kernel 2.6.32, der auf proprietäre Firmware komplett verzichtet, und ist kompatibel zum Filesystem Hierarchy Standard v2.3 (FSH) und zur Linux Standard Base v3.2 (LSB). Upstart wird von nun an als Init-System eingesetzt, welches Bootscripte parallel ausführt und so den Boot-Vorgang beschleunigt. Das bisherige Initsystem System V werden die Entwickler weiter pflegen, da es Teil der LSB 3.2 ist. Mit Ext4 und Btrfs unterstützt Squeeze zwei moderne Dateisysteme für Linux, die kFreeBSD-Variante unterstützt das Zettabyte Filesystem (ZFS).


    Softwaretechnisch hat sich bei Debian Squeeze eine Menge getan. So sind beispielsweise X.Org 7.5 und die Desktop-Umgebung KDE 4.4.5 enthalten, Gnome-Anhänger finden ihren favorisierten Desktop in der Version 2.30 vor. Weiterhin stehen Xfce 4.6 und LXDE 0.5 sowie eine große Anzahl alternativer Windowmanager bereit. Für Netbooknutzer haben die Debian-Entwickler die KDE Plasma Netbook-Variante ins Repositorium aufgenommen. Für die Büroarbeit ist OpenOffice 3.2.1 an Bord, Bilder lassen sich mit Gimp 2.6.11 bearbeiten.


    Debian ist vor allem im Serverbereich beliebt. Um den Debian-Rechner als Dienstleister für andere Systeme einzusetzen, sind unter anderem die Datenbankmanagementsysteme MySQL 5.1.49 und PostGreSQL 8.4.6, der Apache 2.2.16, Python 2.6.6, 2.5.5 und 3.1.3, Perl 5.10.1, PHP 5.3.3, das Java-Entwicklerkit OpenJDK 6b18 oder der Applikationsserver Tomcat 6.0.18 im Paketrepositorium enthalten. Weitere Neuerungen sind der Browser Chromium oder die Monitoringlösung Icinga. Debians Repositorium umfasst insgesamt über 29.000 Softwarepakete, die sich innerhalb kurzer Zeit installieren und einrichten lassen.


    Die bisherigen auf bestimmte Zielgruppen zugeschnittenen »Custom Debian Distributions« wurden in »Debian Pure Blends« umbenannt. Die Pure Blends stellen ihren Nutzern eine angepasste Arbeitsumgebung bereit, in der bereits häufig benötigte Anwendungen standardmäßig installiert und konfiguriert worden sind. Beispiele dafür sind etwa Debian Edu, GIS, Lex oder Med.


    Debian 6.0 liegt in 70 verschiedenen Lokalisierungen vor und ist für 32- und 64-Bit-Architekturen sowie eine Reihe verschiedener Plattformen wie Intel, ARM, Sparc oder MIPS verfügbar. Anwender, die bereits Debian Lenny einsetzen, können ihr System mittels Apt aktualisieren.


    Quelle: Pro-Linux

    Nach der Aufspaltung von KOffice in das Originalprojekt und die Calligra Suite äußert sich KWord-Hauptentwickler Thomas Zander zu seiner Sicht der Dinge.


    Als vor fast zwei Monaten die Calligra Suite als Fork von KOffice entstand, wechselte ein großer Teil der Entwickler zu dem neuen Projekt. Ein kleinerer Teil einschließlich KWord-Hauptentwickler Thomas Zander blieb beim Originalprojekt. Zander war eine der Hauptpersonen in den Meinungsverschiedenheiten der Entwickler, die schließlich zum Fork führten. Seiner Ansicht nach führte die Entwicklung von KOffice immer mehr in die falsche Richtung: Portierung auf Mobilgeräte, Kompatibilität mit MS-Office-Dokumenten und mehr Features. Stattdessen wollte er eine Konzentration auf die Benutzbarkeit für Endanwender, die seiner Meinung nach seit KOffice 2.0 sehr gelitten hatte. Das Projekt verlor infolgedessen im Vergleich zu Version 1.6 den Großteil seiner Benutzer.


    Diesem Problem hat sich Zander in KWord umfassend gewidmet. Zahlreiche eher kleine, aber für die Anwender entscheidende Unannehmlichkeiten wurden beseitigt. Nun, da er einer der Hauptentwickler von KOffice ist, definiert er in seinem Blog die aktuellen Ziele der Entwicklung. Zu allererst will er eine Reduktion von KOffice auf die klassischen Komponenten Textverarbeitung, Tabellenkalkulation und Präsentation, allerdings mit einem eigenen Ansatz. Er will nicht, dass KOffice mit OpenOffice.org oder MS-Office konkurriert, darin sieht er keinen Sinn. Vielmehr sollte es mit den eng verzahnten Programmen möglich sein, produktiv zu werden und beliebige Inhalte bearbeiten und mit einem professionellen Layout zu versehen. Layout-Fähigkeiten waren in KWord bereits in Version 1.6 vorhanden, wurden jedoch seit Version 2.0 eher vernachlässigt.


    Laut Zander soll KOffice also das zurückbringen, was die Benutzer von einer Office-Suite erwarten, ohne an einem 30 Jahre alten Konzept kleben zu bleiben. Die Benutzbarkeit steht mit an vorderster Stelle. Plugins sollen für eine enorme Flexibilität sorgen. So soll KWord künftig nicht nur Text editieren können, sondern mit den passenden Plugins auch Noten oder Strickmuster. Prinzipiell seien den Möglichkeiten keine Grenzen gesetzt.


    Wie die Calligra Suite ist auch KOffice mittlerweile zum Versionsverwaltungssystem Git migriert. Sie ist in mehrere Komponenten unterteilt, die Bibliotheken, die Suite und die Plugins. Das Dateiformat wird ODF bleiben. Import- und Export-Filter zu anderen Office-Suiten bleiben auch weiterhin wichtig; Zander kritisierte nicht die grundsätzliche MS-Office-Kompatibilität, sondern die zu starke Konzentration auf dieses Ziel. Zander und seine Mitstreiter scheinen entschlossen, KOffice zu einer glänzenden Zukunft zu verhelfen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die freie Buchhaltungssoftware Gnuaccounting kann in Version 0.7.9 mit zahlreichen Neuerungen aufwarten. Erstmals ist die Software als RPM- und DEB-Paket verfügbar.


    Gnuaccounting ist eine freie Buchhaltungssoftware für kleine und mittlere Unternehmen sowie Einzelunternehmen. Nach Angaben des Hauptentwicklers Jochen Stärk enthält Gnuaccounting in der neuen Version zahlreiche Neuerungen und Korrekturen. So sollen neue RPM- und DEB-Dateien die Installation unter Linux erleichtern. Auch für nicht umsatzsteuerpflichtige Unternehmen lässt sich nun manches einfacher gestalten. Der Import von Kontoauszügen, der bislang nur für Moneyplex, Starmoney oder per HBCI/FinTan direkt von der Bank funktionierte, ist jetzt auch aus der freien Homebanking-Software Hibiscus möglich.


    Über den CSV-Export können jetzt Dateien erzeugt werden. Der Export wird zum Beispiel zur Weitergabe der Buchhaltungsdaten an Steuerberater genutzt. Erstmals wird auch ein englischsprachiger Kontenrahmen unterstützt. Der englische Kontenrahmen (»Gnucash Business«) ist unter anderem wichtig, um in der englischen Version nicht auf deutsche Kontenbezeichnungen angewiesen zu sein.


    Die weiteren Änderungen sind in den Anmerkungen zur Veröffentlichung nachzulesen. Wegen des Einbruchs bei SourceForge kann es allerdings noch einige Tage dauern, bis der direkte Zugriff auf diesen Text wieder möglich ist. Der Download von Gnuaccounting 0.7.9 ist dagegen nicht beeinträchtigt, die Pakete sollten die Informationen zur neuen Version ebenfalls enthalten.


    Quelle: Pro-Linux