Beiträge von Suse-Newbie

    Die Entwickler der Fotoverwaltungssoftware Digikam haben die neue Version 1.7.0 für KDE4 veröffentlicht und stellen zudem mit kipi-plugins 1.7.0 eine aktualisierte Version der KDE Image Plugins Interface (KIPI)-Erweiterungen vor.


    Knapp ein Monat nach Digikam 1.6.0 haben die Entwickler mit Digikam 1.7.0 eine korrigierte Version der Fotoverwaltungssoftware herausgegeben. Trotz der geraden Versionsnummer bietet die aktuelle Version keine neuen Funktionen, sondern konzentriert sich ausschließlich auf die Korrektur gefundener Fehler. So haben die Entwickler unter anderem zahlreiche Abstürze in der Anwendung ausgemistet. Unter anderem sollte Digikam nicht mehr bei der Umbenennung oder der Bearbeitung von Dateien abstürzen. Ferner solle es nun möglich sein, Sigma-RAW-Dateien zu bearbeiten.


    Zeitgleich mit Digikam 1.7.0 steht nun auch eine neue Version der kipi-plugins allen Anwendern zur Nutzung bereit. Zu den Neuerungen der Erweiterungen, die sich mittels des KDE Image Plugins Interfaces auch in andere Applikationen einbinden lassen, gehört ein Plugin zum einfachen Exportieren von Bildern in den Debian Screenshoots Web Service. Ferner erlauben die Plugins nun auch einen Export von Bildern an Instant-Messaging-Kontakte.


    Sowohl Digikam als auch kipi-plugins können ab sofort direkt von der Seite des jeweiligen Projekts heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Jos Poortvliet, bei Novell als Community-Manager für Opensuse tätig, hat sich mit Attachmate-CEO Jeff Hawn über die Zukunft von Opensuse unterhalten.


    Attachmate übernimmt Novell und damit auch die Obhut über Opensuse. Das sorgt in der Community für viele Fragen, die Poortvliet nun an den neuen Chef weitergereicht hat. Das Treffen von Jos Poortvliet und Jeff Hawn gibt zumindest Antworten darauf, ob Attachmate sich - wie zuvor Novell - mit eigenen Programmierern an der Kernel-Entwicklung beteiligen wird und ob Attachmate die finanzielle Förderung des Opensuse-Projekts weiterführt. Auf beide Fragen lautet die Antwort Ja. Bei anderen Themen antwortet Hawn eher ausweichend und verweist auf die laufende Übernahme und damit verbundene Unwägbarkeiten.


    Hawn will etwa die Pläne einer Stiftungsgründung für Opensuse mit der Community weiterdiskutieren, einen konkrete Entscheidung für oder gegen eine Stiftung gäbe es aber nicht. Gleiches gilt für die Beteiligung an weiteren Open-Source-Projekten: Die will Hawn von Fall zu Fall entscheiden und zum jetzigen Zeitpunkt nicht pauschal zusagen. Selbst bei der Frage nach der Fortführung der auf Sponsorengelder angewiesenen Opensuse-Konferenz bittet Hawn um Geduld.


    Die komplette Fragestunde mit Jeff Hawn ist bei Opensuse nachzulesen.


    Quelle: Linux-Community

    Zum zehnjährigen Jubiläum seiner legendären Live-Distribution stellt Klaus Knopper die neue Version 6.4 vor.


    Seit Klaus Knoppers Projekt stabile Ergebnisse liefert, haben ganze Generationen von Sysadmins, Linux-Beratern und PC-Technikern Knoppix-Medien in ihre eigenen und in fremde Computer geschoben. Ende 2010 feierte Knoppix Was gibts neues?


    Anlässlich des Jubiläums veröffentlichte Klaus Knopper nun die Version 6.4 auf seiner Webseite. Als Tribut an den Gedanken und die Community der freien Software verzichtete der Knoppix-Vater in seiner Distribution diesmal mit Ausnahme der Firmware für einige Chipsätze auf jegliche proprietäre Software. Es gibt weder Flash-Player noch Adobe Reader oder Nvidia-Treiber; Oracles Java hat Klaus Knopper durch Open JDK ersetzt, inklusive des Java-Plugins für Firefox.


    Die Liste der Neuerungen unter den 3000 Softwarepaketen fällt sehr umfangreich aus, denn die Debian-Community bringt in "Testing" laufend Aktualisierungen und neue Features heraus, die in jede Knoppix-Version einfließen. Knoppix 6.4 steht also auf quasi jetzt schon auf dem Stand des künftigen Debian "Squeeze". Zu den wichtigsten Neuerungen gegenüber der Vorgängerversion zählen:


    • der Kernel 2.6.36 im 32-Bit-Kompatibilitätsmodus, der mit den allermeisten Intel- und AMD-CPUs läuft,
    • das freie Nouveau-Modul für X.org, mit dem bei diversen Nvidia-Karten beschleunigtes 2D, 3D und Compiz funktionieren,
    • die Module für Intel i915, Radeon und Nouveau verwenden jetzt alle Kernel Mode Setting,
    • eine Cloop 2.636 Realtime Block Decompression entpackt aus dem 4 GByte großen Datenarchiv auf der DVD transparent und während der Laufzeit rund 9 GByte an Software, und
    • dank handoptimierter Udev-Skripte erkennt Knoppix Partitionen und Dateisysteme beim Booten schneller als bisher.


    Anlässlich der jährlichen Tamesweger Knoppixtage in Österreich nahm Klaus Knopper einige Mathematik-Pakete für Lehrer in die Distribution auf, zum Beispiel (X) Maxima mit Anbindung an TeXmacs, Geogebra und Scilab. Durch Mathematik inspiriert, hat er sich in Version 6.4 für einen fraktalen Fisch als Desktop-Hintergrund entschieden.
    Installation


    Vom USB-Stick bootet Knoppix flüssiger als von DVD. Wie schon bei Version 6.3 richten Sie einen solchen Datenträger recht einfach ein: Das Tool flash?knoppix aus dem Menü Einstellungen kümmert sich darum. Der Stick mit einer primären FAT-Partition sollte 8 GByte groß sein beziehungsweise 5 GByte freien Speicherplatz aufweisen, damit per Overlay-Dateisystem auch noch eigene Dateien und Einstellungen darauf Platz finden.


    Auch auf einer Festplatte lässt sich Knoppix 6.4 wie auch schon die Vorgänger per mitgeliefertem Tool installieren. Überraschenderweise zeigt sich das Knoppix-Installationsverfahren aufgrund seiner sehr reduzierten Art als eine der schnellsten Methoden, Debian gebrauchsfertig auf die Platte zu bekommen. Bei Kernel-Updates ist dann allerdings Vorsicht geboten, denn der Knoppix-Kern bringt die Module für Festplatten und andere Laufwerke einkompiliert mit. Der originale Debian-Kernel dagegen hantiert mit einer Inital-Ramdisk. Aber Entwarnung: Normalerweise aktualisiert sich der Kernel nicht automatisch.



    Technische Daten


    Name Knoppix


    Version 6.4 LU-Edition


    Basis Debian Squeeze


    Release 10.11.2010


    Kernel 2.6.36


    Desktop KDE 4.4.5, Gnome 2.30.1, LXDE u.a.


    X-Server 1.7.7


    Architektur i686


    Orientierung Office und Multimedia



    Infos


    Knoppix: http://www.knopper.net



    Quelle: Linux-Community

    Die nun erhältliche Version 11 des Opera-Browsers bringt neben Tab-Stacking ein visuelles Mausgesten-Howto mit.


    Die neue Funktion des Tab-Stacking ermöglicht, Tabs per Drag and Drop aufeinander zu ziehen. Opera Software hat ein kleines Video auf Youtube gestellt, das die Funktion verdeutlicht. Daneben hat der norwegische Hersteller die Nutzung von Mausgesten verbessert, mit denen der Anwender zum Beispiel mittels Schubs der Maus zum eigenen Körper hin einen neuen Tab bedienen kann. Dass er das kann, verrät ihm in Opera 11 eine visuelle Übersicht, die sich mit gehaltenem Druck auf die rechte Maustaste aufrufen lässt. Ebenfalls hinzugekommen sind Anzeiger in der Adresszeile zum Sicherheitsstatus der besuchten Webseite (wie von Firefox bekannt), die Möglichkeit, Plugins nur bei Bedarf zu nutzen (was das Surfen beschleunigt) sowie neue Drag-and-Drop-Funktionen im Mail-Modul.


    Opera 11 ist nach Angaben des Herstellers ein knappes Drittel kleiner als der Vorgänger 10.60. Der nicht quelloffene Browser steht für Linux, Windows und Mac stehen auf Opera.com zum Download bereit. Dazu gibt es eine Übersicht über die Features sowie eine Reihe Tutorials. Extension-Entwicklern hilft der Bereich Dev.Opera.com weiter. Hier gibt es auch verschiedene Development-Kits für Widgets, mobile Geräte und Fernseher.


    Quelle: Linux-Community

    In einem Interview mit dem englischen Guardian geht der Gründer der Free Software Foundation FSF und Vater des GNU-Projekts scharf mit Googles angekündigtem Betriebssystem ins Gericht. Seiner Meinung nach bedeutet die Strategie einen gewaltigen Kontrollverlust und er warnt davor, die Daten auf fremde Systeme zu laden.


    Nachdem Google jüngst eine Vorschauversion von Chrome OS veröffentlicht hat, ist prominente Kritik am Cloud-orientierten Betriebssystem laut geworden. Es handle sich offenbar um einen Plan, fahrlässiges Verhalten (»Careless Computing«) zu treiben, meint Richard Stallmann, Vater des GNU-Projekts, gegenüber dem Guardian. »Ich denke, Marketing-Treibende mögen 'Cloud Computing', weil es keine substanzielle Bedeutung hat«, meint Stallmann. Letztendlich gehe es darum, einem Dritten die eigenen Daten anzuvertrauen und die Rechenarbeit zu überlassen - und damit auch die Kontrolle. »Der Begriff 'Careless Computing' wäre vielleicht treffender«, so der FSF-Gründer. Eben das will Google seiner Ansicht nach mit Chrome OS fördern - immerhin ist die Grundidee, möglichst wenige Daten lokal zu speichern. Dabei ist es für Nutzer auch rechtlich riskant, Daten in die Cloud und somit aus der Hand zu geben.


    In den USA trifft das laut Stallman zu, sobald ein User Inhalte auf Unternehmensrechnern statt dem eigenen Computer speichert. »Die Polizei muss eine richterliche Anordnung vorlegen, um sich Daten direkt beim User zu holen«, erklärt der FSF-Gründer. Liegen Informationen dagegen auf einem Server eines Unternehmens, ist das nicht nötig. Es könne sogar sein, dass nicht einmal dem Unternehmen eine Anordnung für die Durchsuchung vorgelegt werden muss. Er vermutet, dass die US-Regierung die Menschen ermutigen wird, Daten dort abzulegen, wo sie nach US-Recht möglichst frei darauf zugreifen kann.


    Zwar basiert Chrome OS auf GNU/Linux und somit letztendlich Stallmans Ideen, doch das ist für ihn somit das einzig positive am Google-Betriebssystem. Immerhin ist es nach Ansicht des FSF-Gründers dazu gedacht, User dazu zu bekommen, ihre Daten aus der Hand zu geben. Aufzuhalten ist der Trend seiner Ansicht nach aber nicht. »Ich vermute, viele Leute werden sich weiter hin zu Careless Computing bewegen, denn jede Minute wird ein Trottel geboren«, meint er.


    Google betont auf Nachfrage von pressetext intensive Bemühungen um die Sicherheit von Chrome OS. Allerdings geht das Unternehmen dabei mit Features wie Sandboxing und Verschlüsselung eher auf den Schutz vor Malware und Hackerattacken ein. Das trifft nicht den Kern der Stallmanschen Kritik. Dabei kann Cloud Computing tatsächlich einen deutlichen Kontrollverlust über Daten bedeuten, so IDC-Analyst Rüdiger Spies gegenüber pressetext. Es ist denkbar, dass das gerade in Deutschland noch zu heftigeren Diskussionen um das Google-Betriebssystem führen wird.


    Quelle: Pro-Linux

    Oracle hat MySQL 5.5 veröffentlicht. Die neue Version des freien Datenbanksystems bringt spürbare Verbesserungen mit, die Anwendern zu schnelleren und besser skalierbaren Webanwendungen verhelfen sollen.


    MySQL 5.5 nutzt standardmäßig die transaktionssichere Speicherengine InnoDB und ist für Systeme mit Mehrkern-Prozessoren ausgelegt. Eine optional aktivierbare semisynchrone Replikation und Replication Heart Beat sollen dem Datenbanksystem zu mehr Zuverlässigkeit verhelfen. Der Herzschlag prüft etwa in regelmäßigen Abständen, welche an der Replikation beteiligten Rechner ansprechbar sind.


    Bisher nutzte MySQL ein asynchrones Replikationsverfahren, das heißt, der Master schrieb seine Änderungen in eine binäre Log-Datei die irgendwann von einem oder mehreren Slaves abgeglichen wurde. Der Master hatte keine Kenntnisse darüber, ob und wann eine Replikation erfolgte. Stürzte der Master ab, konnte das Inkonsistenzen auf den Slaves mit sich bringen.


    Bei der semisynchronen Replikation muss diese beim Master und mindestens einem Slave aktiviert sein. Ist das der Fall, sendet der Slave nach jedem Datenabgleich eine Bestätigung, sobald alle Daten übernommen und sicher gespeichert wurden. Bleibt die Bestätigung aus, wechselt der Master in den asynchronen Modus, bis wieder ein Slave verfügbar ist, der semisynchrone Replikationen unterstützt. Sobald ein Slave seine Bestätigung geschickt hat, kann der Master weitere Anfragen bearbeiten, ohne auf Bestätigungen von weiteren Slaves warten zu müssen.


    Oracle berichtet, dass MySQL 5.5 verglichen mit der Version 5.1 unter Windows eine Geschwindigkeitssteigerung von 1500 Prozent bei Schreib-/Lesevorgängen und 500 Prozent bei Lesevorgängen aufweist, unter Linux ist von einer 360prozentigen Steigerung bei Schreib-/Lesevorgängen und 200 Prozent mehr Geschwindigkeit bei alleinigen Lesevorgängen die Rede.


    MySQL 5.5 ist als kostenfreie, unter der GPL lizenzierte Community Edition sowie in Form kommerzieller Editionen ab 2.000 USD jährlich erhältlich.


    Quelle: Pro-Linux

    Wie Novell heute bekannt gab, wird der Senior Manager and Strategic Advisor for Industry Initiatives bei Novell, Alan Clark, den Vorsitz des OpenSuse-Projektes übernehmen.


    Die Statuten von OpenSuse sehen vor, dass die Leitung des Projektes einem Vorstand untersteht. Die Aufgaben des Vorstands sind laut den Richtlinien, als zentrale Anlaufstelle zu fungieren, bei der Lösung von Konflikten zu helfen, die Interessen der Gemeinschaft an Novell heranzutragen, die Kommunikation mit der gesamten Gemeinschaft zu ermöglichen und notwendige Entscheidungen zu treffen. Der Vorstand beeinflusst allerdings nicht die Entwicklung selbst.


    Nachdem Ende November der bisherige Vorstand, Michael Löffler, seinen Rücktritt bekannt gab, steht nun mit Alan Clark sein Nachfolger fest. Clark ist bereits seit etlichen Jahren bei Novell beschäftigt und kein Unbekannter. Zuvor bekleidete er bereits den Posten des Verwaltungsrates der Linux Foundation. Darüber hinaus ist er der Vorstand des Linux Foundation Vendor Advisory Councils (VAC) und engagiert sich in weiteren Organisationen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Marketing-Arbeitsgruppe beschreibt in dem Bericht ihre Aktivitäten innerhalb von KDE. Zwischenzeitlich hatte die Arbeitsgruppe alle zuvor definierten Ziele erreicht, die im Wesentlichen darin bestanden, die Ankündigungen der KDE-Veröffentlichungen zu formalisieren und allen relevanten Stellen bekannt zu geben. Sogar eine Auflösung der Arbeitsgruppe stand zur Debatte. Auf der Akademy 2010 wurde jedoch beschlossen, die Arbeitsgruppe zur Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit der KDE-Entwickler weiterleben zu lassen, und es wurden neue Mitglieder in die Gruppe gewählt.


    Ein Zwischenbericht der Initiative Join the Game, der im Juni gestarteten Fördermitgliedschaft des KDE e.V., besagt, dass es mittlerweile über 120 Fördermitglieder aus 28 Ländern gibt. Die Fördermitgliedschaft kostet 100 Euro im Jahr.


    Neben zwei Entwickler-Sprints, die zur intensiven Zusammenarbeit an bestimmten Themen veranstaltet wurden, wurde im Berichtszeitraum die Konferenz der KDE-Entwickler und -Anwender Akademy 2010 in Tampere abgehalten. Daneben war KDE auf mehreren Konferenzen weltweit vertreten: Auf der RMLL in Bordeaux, dem Community Leadership Summit und der OSCON in Portland, der FISL in Porto Alegre, der LinuxCon in Boston, dem Free Software Festival in Belo Horizonte und der FrOSCon in Bonn.


    Der KDE e.V. begrüßte im dritten Quartal fünf neue Mitglieder Die Einnahmen im dritten Quartal setzten sich aus Beiträgen in Höhe von 5.450 Euro von Fördermitgliedern, 27.200 Euro von Akademy-Sponsoren und Spenden in Höhe von 52.700 Euro zusammen. Dem standen Ausgaben von ca. 32.000 Euro für Konferenzen und Entwicklertreffen, das Büro und die Angestellte sowie Reisekostenunterstützungen zur Akademy 2010 gegenüber, so dass sich der Kontostand auf 270.850 Euro erhöhte.


    Quelle: Pro-Linux

    RealNetworks hat am Wochenende mit einem großen Update dutzende von Sicherheitslücken und Fehler korrigiert. Das neue Paket steht ab sofort auf der Seite des Unternehmens zum Download bereit.


    Knapp zwei Monate nach dem letzten Update von RealPlayer hat RealNetworks nun eine längst überfällige Aktualisierung der Anwendung allen Nutzern zum Download bereit gestellt. So korrigiert die nun freigegebene Version des Softwarepakets auf allen unterstützten Plattformen zahlreiche Fehler. Unter Linux sind es laut offiziellen Aussagen des Unternehmens gleich 20. Unter Windows sind es gar 27 Lücken, die geschlossen werden mussten.


    Die Mehrzahl der Probleme, die das Unternehmen in der aktuellen Version korrigiert, kann zur Kompromittierung des Systems genutzt werden, weshalb ein Update auf die aktuelle Version der Applikation dringend anzuraten sei. Doch auch nach einem Update bleibt ein bitterer Nachgeschmack, denn manche der Sicherheitsprobleme sind bereits ein Jahr alt. Zwar korrigierte RealNetworks diese teilweise in der vor zwei Monaten freigegebenen Version 14 des Players, doch das Update erschien nicht für alle Plattformen.


    Die korrigierte Version des RealPlayers kann ab sofort von der Seite des Unternehmens für Linux, MacOS X und Windows heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die nächste Version von Amarok wird 2.4 sein. Die erste Betaversion steht jetzt zum Testen bereit.


    In die kommende Version von Amarok sind viele Änderungen eingeflossen, die in den Projekten im Sommer entwickelt wurden. Die wichtigsten Neuerungen sind die Möglichkeit, Dateien beim Kopieren in die Sammlung zu konvertieren, eine neue Suche in der Sammlung und die Möglichkeit, Metadaten in die Tags in den Dateien zu speichern.


    Das Konvertieren beim Kopieren macht es möglich, zwischen verschiedenen Audio-Dateiformaten zu konvertieren. In Zukunft soll die Konvertierung auf Mediengeräte erweitert werden. Das Speichern von Metadaten in Tags ist eine Option, mit der man Statistiken, Cover-Bilder, Tags und weiteres direkt in den Dateien speichern kann, so dass sie auch unabhängig von Amarok zur Verfügung stehen. Die genannten Neuerungen werden von den Entwicklern als kritisch angesehen und benötigen intensive Tests.


    Weitere Neuerungen in der Betaversion sind unter anderem die Möglichkeit, die Menüleiste auszublenden, die Möglichkeit, eine große Zahl von Dateien mit Hilfe von Musicbrainz mit Tags zu versehen, der Umgang mit iPod Touch 3G und neueren Varianten, ein neues Applet für Gitarren- und Bass-Tab-Informationen, eine Karten- und Kalenderansicht für das Applet, das kommende Veranstaltungen anzeigt, und eine neue Playdar-Sammlung, mit der man Musik eines lokalen »Playdar«-Dienstes anhören kann. Zudem wurden den Entwicklern zufolge die Kontext-Ansichts-Applets und die Playliste stark verbessert.


    Amarok 2.4 soll offiziell Anfang Januar 2011 erscheinen.


    Quelle: Pro-Linux