Beiträge von Suse-Newbie

    Die Distribution Devil Linux, die besonderen Wert auf eine sicheres und kompaktes System legt, ist in Version 1.4 erhältlich.


    Die neue Release verwendet Kernel 2.6.32.25, daneben gibt es viele aktualisierte Softwarepakete wie beispielsweise Grsecurity 2.2.0-2.6.32.25, ClamAV 0.96.4, Cyrus-imapd 2.4.2 und Dovecot 1.2.15.


    Devil Linux eignet sich laut Hersteller vor allem für Firewalls, Gateways und Server auf plattenlosen Rechnern. Das Betriebssystem läuft von CD, USB-Medium oder Speicherkarte, die Konfiguration liest Devil Linux von einem zweiten Medium wie einer Diskette, CD oder USB-Speicher. Weitere Sicherheitsfeatures sind die mit GCC Stack Smashing Protector kompilierten Binärdateien und der Einsatz des Moduls Grsecurity.


    Version 1.4 der Distribution steht für 32-Bit-Intel-Rechner auf der Devil-Linux-Homepage zum Download bereit. Skripte zur Installation auf USB-Medien werden mitgeliefert.


    Quelle: Linux-Community

    Der langjährige Novell-Angestellte und Vorsitzende des openSUSE-Vorstands, Michael Löffler, nimmt zum Jahresende seinen Hut. Das gab Löffler in seinem Blog bekannt.


    Wie der amtierende Vorsitzende des openSUSE-Vorstands, Michael Löffler, in seinem Blog schreibt, wird er zum Jahresende nach knapp sieben Jahren Novell und damit auch openSUSE verlassen. Grund für den Weggang sei eine neue Aufgabe, die er bereits gefunden habe und die er nun antreten wird. Dabei betont er, dass der Weggang lediglich auf seine Präferenzen und nicht auf Novell oder openSUSE zurückzuführen sei. Demnach habe er eine Arbeit im Messemanagement nahe Nürnberg gefunden, die sowohl seiner Ausbildung als auch seinen Interessen entspreche.


    Löffler war seit sieben Jahren bei openSUSE und zuletzt in der Position des Vorsitzenden des von Novell eingerichteten openSUSE-Vorstands. In seiner Position war er damit auch für die Organisation der Ende Oktober veranstalteten openSUSE Conference verantwortlich. Mit seinem Weggang muss sich damit das Projekt nun nach einem neuen Leiter umschauen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler der schlanken Desktop-Umgebung Xfce haben die Veröffentlichungsphase für Version 4.8 eingeläutet und die erste Vorschauversion bereitgestellt.


    Nach Angaben der Entwickler wird Xfce 4.8 am 16. Januar 2011 veröffentlicht. Damit wäre die neue Version knapp zwei Jahre in Entwicklung gewesen. Der Stand der Entwicklung wurde mit der Vorabversion eingefroren, so dass die jetzt veröffentlichte Version bereits alle Funktionen oder offiziellen Version enthalten dürfte.


    Die neue Version bringt umfangreiche Änderungen sowohl im Kern als auch auf dem Desktop. Besonders stolz ist das Team darauf, dass der gesamte Kern von Xfce trotz Personalmangel auf einen modernen Stand gebracht werden konnte. Insbesondere wurde ThunarVFS durch GIO ersetzt, wodurch die gesamte Desktop-Umgebung nun netzwerktransparent ist. Ferner wurden ConsoleKit, PolicyKit und viele weitere neuere Entwicklungen integriert. Veralteter Code wie HAL und vieles mehr wurde entfernt. Das veraltete ThunarVFS ist aus Kompatibilitätsgründen noch vorhanden.


    Das Panel wurde völlig neu geschrieben und enthält zahlreiche neue Funktionen. Besonders zu erwähnen sind die bessere Verwaltung des Programmstarts und der verbesserte Umgang mit Konfigurationen mit mehreren Monitoren. Die Menü-Bibliothek libxfce4Menü wurde neu geschrieben und heißt jetzt garcon. Mit ihr ist jetzt das Editieren von Menüs mit externen Menü-Editoren wie Alacarte möglich. Einen eigenen Menü-Editor besitzt die Umgebung noch nicht.


    Eine ausführliche Liste aller Änderungen enthält das Änderungslog. Der Download der neuen Version ist in Form von einzelnen oder zusammengefassten Quellcode-Archiven möglich.


    Quelle: Pro-Linux

    Für alle Linux-Neulinge:
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    KDE 4.5.3 ist das monatliche Update der KDE Software Compilation (KDE SC) 4.5. Es bereinigt in erster Linie Fehler und bringt weitere Übersetzungen und Korrekturen der Dokumentation und Applikationen. Neue Funktionen sind in der aktualisierten Version erwartungsgemäß nicht enthalten.


    So haben die Entwickler dafür gesorgt, dass sich der KDE-Dokumentenbetrachter »Okular« nun stabiler verhält. Ferner speichert die Anwendung nun korrekt die Anzeige des Menü- und Toolbars bei der Beendigung im Vollbildmodus. Die Icons in Dolphin werden korrekt angezeigt, wenn der Zoom-Level verändert wurde, und es lassen sich auch in KZip große ZIP-Dateien öffnen. Weitere Korrekturen sind darüber hinaus in KSharedDataCache enthalten.


    KDE SC 4.5.3 steht im Quellcode allen zur Verfügung, die es selbst compilieren wollen. Binärpakete für verschiedene Distributionen findet man auf der Download-Seite oder bei den Distributoren direkt. Die Entwickler selbst empfehlen allen Anwendern von KDE 4.5, das Update einzuspielen. Weitere Hinweise findet man auf der Info-Seite zu KDE SC 4.5.3.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwickler der Linux-Distribution Fedora haben Version 14 offiziell freigegeben, die mit zahlreichen Neuerungen aufwartet.


    Zu den Neuerungen in Fedora 14, Codename »Laughlin«, gehören Desktop-Virtualisierung mit Spice, die schnellere JPEG-Bibliothek libjpeg-turbo, bessere Unterstützung für das Statistikpaket R, die Datenerfassungsplattform ROOT, vollständige Server-Verwaltung über IPMI mit ipmiutil und Unterstützung für das Security Content Automation Protocol (SCAP).



    Der Umstieg auf systemd als Init-System zur Verwaltung von Systemstart und Sitzungen wurde zurückgenommen und auf Fedora 15 verschoben. In Fedora 14 steht systemd als Technologie-Vorschau zur Verfügung.


    Die Desktop-Virtualisierung mit Spice ermöglicht es, die Oberfläche von virtuellen Maschinen, die mittels Qemu auf einem Server laufen, auf den eigenen Desktop zu holen. Dafür war das von Qemu angebotene Protokoll VNC nicht ausreichend, daher wurde das neue Protokoll Spice entwickelt, das unter anderem 2D-Beschleunigung und Audio-Wiedergabe und -Aufnahme bietet. Es benötigt spezielle Treiber, die für X11 und Windows zur Verfügung stehen.


    Dass zahlreiche Softwarepakete umfassend aktualisiert wurden, versteht sich von selbst. Der Kernel wurde auf Version 2.6.35.4 gebracht. Als Desktop-Systeme stehen unter anderem KDE 4.5.2 und GNOME 2.32 zur Verfügung. Alternativen sind unter anderem Sugar 0.90 und die Oberfläche von MeeGo 1.0 (MeeGo UX).


    Für Entwickler wurden Perl auf Version 5.12.1, Python auf 2.7 und Erlang auf R14 aktualisiert. Erstmals sind umfassende Entwicklungsumgebungen für die Programmiersprache D und für das Desktop-System GnuStep verfügbar. Der Debugger gdb wurde schneller und die Entwicklungsumgebungen NetBeans 6.9 und Eclipse 3.6 sind in aktuellen Versionen dabei. Auch Perl 6 mit Raduko Star wird bereitgestellt. Dazu kommt das Paket gdb-heap, das eine Analyse ermöglicht, wie ein Programm den Speicher verwendet.


    Beginnend mit Fedora 14 werden Images für die Cloud Amazon EC2 erzeugt. Weitere Neuerungen kann man der Liste der Features entnehmen.


    Fedora 14 steht in Form einer DVD oder mehrerer CDs jeweils für 32- und 64-Bit-x86-Rechner zum Download bereit. Daneben gibt es Live-CDs mit GNOME oder KDE als Desktop. Weitere Einzelheiten und Hinweise findet man in den Hinweisen zur Veröffentlichung.


    Quelle: Pro-Linux

    Eine der wichtigsten Neuerungen der aktuellen Version 2.8 stellt die Unterstützung von Verschlüsselung im Device-Mapper dar. Damit können Partitionen mit den Dateisystemen HAMMER oder UFS verschlüsselt werden. Auch das ganze Root-Dateisystem kann verschlüsselt werden, was die Entwickler besonders bei Mobilgeräten für sinnvoll erachten.



    Auch an der Skalierbarkeit auf mehrere Prozessoren wurde gearbeitet. MPLOCK, das DragonFly-Gegenstück zum Big Kernel Lock (BKL) von Linux, wird seltener benutzt, was die Nebenläufigkeit erhöht. Der Großteil des Codes nutzt auf der obersten Ebene nun sogenannte Soft Tokens. Da die Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist, nutzen Soft Tokens, um Stabilität zu gewährleisten, ihrerseits den MPLOck, was aber bald nicht mehr nötig sein soll.


    Einige Teile von DragonFly laufen allerdings schon seit Jahren ohne den MPLOCk. Da nun aber auch wesentliche Komponenten wie das Dateisystem HAMMER, der Puffer-Cache, der Netzwerkbereich und der AHCI-Treiber ohne MPLOCK auskommen, ist laut den Entwicklern jetzt erstmals ein für alle praktischen Belange MPLOCK-freies System verfügbar.


    Der Paketfilter pf, der von OpenBSD stammt, wurde von Version 3.5 auf 4.2 aktualisiert, ein Sprung von mehreren Jahren. Dieser bringt höhere Geschwindigkeit und bereitet weitere Updates vor, um künftig der OpenBSD-Entwicklung enger zu folgen. Auch der WLAN-Stack wurde erneuert. Der Code für den neuen Stack stammt von FreeBSD. Noch sind nicht alle Treiber verfügbar. Die Portierung weiterer Treiber, die in naher Zukunft stattfinden soll, soll nun aber erheblich einfacher sein.


    Die weiteren Änderungen sind im Changelog verzeichnet. DragonFly 2.8 kann als USB-, ISO- und erweitertes USB-Image von zahlreichen Spiegelservern heruntergeladen werden. Das Image ist zugleich Live-Image und Installationssystem. Anwender können somit direkt von dem gelieferten Medium ein lauffähiges System booten, mit dem die Kompatibilität der Hardware getestet werden kann. Die normalen ISO- und USB-Varianten enthalten nur das Basissystem. Das erweiterte USB-Image, das ein Medium mit mindestens 4 GB voraussetzt, kommt mit einer kompletten X-Umgebung. Weitere Applikationen können über das Ports-System installiert werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Nach sechsmonatiger Entwicklungszeit haben die OpenBSD-Entwickler die Version 4.8 ihres freien Unix-Derivats veröffentlicht. Die neue Version weist vor allem Verbesserungen in der Hardware-Unterstützung auf.


    OpenBSD 4.8 tut sich etwas leichter, wenn es darum geht, Rechner in den Schlaf zu versetzen und wieder zu wecken. Die neue Version unterstützt nun ACPI-basiertes Suspend/Resume für Notebooks mit Intel- und ATI-Grafikkarten. Computer, in denen eine NVidia-Grafikkarte oder PCMCIA-Schnittstelle verbaut wurde, haben weiterhin Probleme mit dem Aufwachen. Eine Reihe neuer Treiber sorgt für breitere Hardware-Unterstützung. In dem Bereich nennen die Entwickler unter anderem Sonys ACPI-Controller, Intels Temperatursensor 3400, SiS Gigabit-Ethernet-Schnittstellen, Unterstützung für die in Intels Core i3 und i5 integrierte Grafik sowie verschiedene USB-Soundkarten.



    Verbesserungen im Netzwerkbereich betreffen diverse Routing-Daemons. Ifconfig und Route unterstützen Multiprotocol-Label-Switching, Traceroute erweiterte ICMP-Header und Ifconfig kann zufällige MAC-Adressen annehmen. OpenSSH ist in Version 5.6 enthalten. Mit iked und ldapd können Anwender einen neuen Internet-Key-Exchange-Daemon und Lightweight-Directory-Access-Protocol-Daemon einsetzen.


    OpenBSD 4.8 enthält die Desktop-Umgebungen GNOME 2.30.2, KDE 3.5.10 und Xfce 4.6.2, weiterhin sind Firefox 3.6.8 und Thunderbird 3.1.1 mit von der Partie. Büroarbeiter dürfen sich über OpenOffice.org 3.2.1 freuen, Entwickler über PHP 5.2.13, Python 2.4.6, 2.5.4 und 2.6.5, Ruby 1.8.6, Mono 2.6.4 sowie die Datenbanksysteme MySQL 5.1.48 und PostgreSQL 8.4.4. Als weitere wichtige Softwarekomponenten führen die Entwickler u. a. das auf X.Org 7.5 und XServer 1.8 basiernde OpenBSD-X Xenocara, verschiedene GCC-Versionen, Apache 1.3, Perl 5.10.1, Lynx 2.8.6, Ncurses 5.7, Gdb 6.3 und Heimdal 0.7.2 auf. Das mehrseite Changelog gibt einen kompletten Überblick über alle Neuerungen.


    Der zu dieser Version gehörige Song »El Puffiachi« ist noch nicht auf der OpenBSD-Webseite veröffentlicht. Die aktuelle OpenBSD-Version wird auf verschiedenen Spiegelservern zum Download angeboten, kann aber auch käuflich erworben werden.


    Quelle: Pro-Linux