Beiträge von Suse-Newbie

    Adobe muss sicherheitskritische Probleme bei seinen Produkten Flashplayer und Reader einräumen. Es gäbe bereits Exploits für die Lücken, lässt der Hersteller wissen.


    Die Sicherheitslücke kann zum Absturz der Programme führen und einem Angreifer möglicherweise die Kontrolle über das System ermöglichen. Adobe macht keine näheren Angaben. Es dürfte sich aber um einen Fehler bei der Bearbeitung von PDFs handeln, die Flash enthalten. Ein Patch sei nicht vor nächster Woche zu erwarten, teilt der Hersteller in seinem Advisory mit. Der 9. November ist für den Flashplayer anvisiert. Nutzer von Adobe Reader und Acrobat müssen sich laut Adobe bis zum 15. November gedulden. Adobe teilt ebenfalls mit, dass es bereits Berichte über Exploits gegen Adobe Reader und Acrobat 9.x in freier Wildbahn gäbe. Der Flashplayer sei davon noch nicht betroffen.


    Beim Flash Player sind die Versionen 10.1.85.3 und jünger für alle unterstützten Betriebssysteme Windows, Mac OS X, Linux und Solaris. Auch der Flashplayer 10.1.95.2 und jüngere Ausgaben für Android und die Bibliothek "authplay.dll" im Adobe Reader 9.4 und jüngere sind anfällig. Gleiches gilt für das kommerzielle Produkt Adobe Acrobat (für Windows und Mac zu haben) in Version 9.4 und die meisten Vorgänger.


    Auf der sicheren Seite sind Adobe Reader und Acrobat in den Versionen 8.x sowie der Adobe Reader für Android. Diese Ausgaben weisen den Fehler nicht auf. In seinem Advisory gibt Adobe Tipps, wie das Problem bei Reader 9 und Acrobat durch händischen Eingriff (Löschen oder Umbenennen der "authplay"-Bibliothek) abzumildern ist, was allerdings nicht vor Abstürzen schütze, sollte der Exploit zum Einsatz kommen. Bei Linux heißt die betroffene Bibliothek "libauthplay.so.0.0.0".


    Quelle: Linux-Community

    Zwei Tage nach dem Bekanntwerden einer kritischen Sicherheitslücke in Firefox haben die Entwickler eine fehlerbereinigte Version veröffentlicht.


    Für Furore sorgten am Dienstag Meldungen, wonach die Internetseite des Friedensnobelpreises in Norwegen angegriffen wurde. Der aus Taiwan stammende Angriff richtete sich allerdings nicht nur gegen die Seite, sondern installierte auch auf den Systemen der Besucher einen Trojaner, der eine bis dato nicht bekannte Sicherheitslücke in Firefox nutzte. Zwar griff der Trojaner nach Analyse von Trend Micro in seiner Form nur ältere Windows-Versionen mit Firefox 3.6.x an, das eigentliche Problem betraf allerdings alle Nutzer. Die Mozilla Foundation selbst hat den Fehler für die Versionen 3.6 und 3.5 bestätigt und stufte ihn als kritisch ein.


    Zwei Tage nach dem Bekanntwerden der Sicherheitslücke stellte die Mozilla-Foundation nun korrigierte Versionen der Browser 3.6 und 3.5 zur Verfügung. Die Lücke beruhte laut Angaben des Herstellers auf einer falschen Behandlung von Elementen in der Funktion document.write() in Zusammenhang mit document.body.appendChild().


    Die neuen Firefox-Versionen 3.6.12 und 3.5.15 sowie Thunderbird 3.1.6 und 3.0.10 können ab sofort vom Server des Projektes heruntergeladen werden. Eine aktualisierte Version der SeaMonkey-Suite soll ebenfalls bald verfügbar sein.


    Quelle: Pro-Linux

    Das neue Linux-basierte Handelssystem der Londoner Börse erreicht Bearbeitungszeiten von unter 210 Mikrosekunden und ist damit weit schneller als der Windows-basierte Vorgänger. Es soll aber auch die anderen großen Börsen der Welt in der Geschwindigkeit schlagen.


    Das neue Handelssystem erreichte im günstigsten Fall im Test Zeiten von 126 Mikrosekunden und stellte damit einen neuen Geschwindigkeitsrekord auf, berichtet die Börse. 99 Prozent der Transaktionen konnten in weniger als 210 Mikrosekunden bearbeitet werden, nur 0,1 Prozent benötigte mehr als 400 Mikrosekunden. Damit wird das neue System doppelt so schnell wie die schnellsten Systeme anderer Börsen.


    Allerdings dauert es noch eine Woche bis zum produktiven Einsatz des Systems. Zur Zeit laufen noch Tests, an denen auch die Handelspartner beteiligt sind. Der erste realitätsnahe Test wurde bereits erfolgreich absolviert, zwei weitere stehen noch auf dem Plan. Im Erfolgsfall wird der Wechsel auf das neue System am 1. November vollzogen; falls die Tests Probleme aufzeigen sollten, könnte er um zwei Wochen verschoben werden.


    Vor einem Jahr hatte die Londoner Börse (LSE) den Hersteller des neuen Handelssystems, MillenniumIT, gleich komplett gekauft und damit faktisch die Ablösung des auf Microsoft .NET beruhenden, wegen seiner Langsamkeit (2700 Mikrosekunden pro Transaktion) und Unzuverlässigkeit heftig kritisierten TradElect-Systems beschlossen. Zugleich versprach sich die Börse von dem neuen System mehr Kontrolle, Kosteneinsparungen von 14,7 Mio. US-Dollar pro Jahr und die Möglichkeit von eigenen Entwicklungen und Innovationen.


    Laut ComputerWorld ist Linux nun der Standard an vielen Börsen. Die Johannesburger Börse dürfte die letzte sein, die noch .Net-Technologien verwendet.


    Quelle: Pro-Linux

    KDevelop ist eine freie integrierte Entwicklungsumgebung, die unter KDE läuft. Neben der Entwicklung in C++ unterstützt sie auch andere Programmiersprachen. Ihre Entwicklung begann bereits 1998. Nach Version 3.5 für KDE 3.5 begann eine über zweijährige Entwicklungsphase zur Version 4.0 für KDE4, die vor einem halben Jahr abgeschlossen wurde.



    Nun liegt Version 4.1 vor, die einige neue Funktionen bringt. Auch künftig wollen die Entwickler, ähnlich wie KDE selbst, regelmäßig neue Versionen mit erweiterten Funktionen herausgeben, dazwischen ergänzt durch reine Fehlerkorrektur-Versionen. Zu den neuen Funktionen von KDevelop 4.1 zählen die Git-Integration, das Exportieren von Patches, Ausführen von externen Skripten, Importieren von Projekten direkt von Versionsverwaltungssystemen, ein Hex-Editor und beginnende Unterstützung für PHP 5.3. Intern wurde einiger Code umgeschrieben, um ihn robuster zu machen.


    Die größte Neuerung in Version 4.1 ist die Integration des Versionsverwaltungssystems Git. Sie gesellt sich zu den bereits vorhandenen Plugins für SVN und CVS und unterstützt nicht nur die grundlegenden Operationen wie Hinzufügen, Entfernen und Verschieben von Dateien, Aktualisieren und Commits und Vergleichen und Durchsehen von Änderungen, sondern auch die Verwaltung von Zweigen (git branch) und das Zwischenspeichern von lokalen Änderungen (git stash).


    Ebenfalls mit Versionsverwaltungssystemen zu tun hat die Patch-Export-Erweiterung. Sie kann laut den Entwicklern als die erste »soziale« Funktion von KDevelop angesehen werden. Sie ermöglicht es, aus den lokalen Änderungen eine Datei zu erzeugen, die per E-Mail, aber auch durch Publikation auf Pastebin oder ReviewBoard, verteilt werden kann.


    KDevelop 4.1 konzentriert sich weiterhin auf die Unterstützung von C, C++ und PHP, andere Programmiersprachen werden vorerst nicht speziell unterstützt. Die neue Architektur soll es aber einfacher als in KDevelop 3.5 machen, weitere Sprachen hinzuzufügen.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Entwicker des Videoplayers Miro haben nach sechsmonatiger Entwicklungsdauer die Version 3.5 ihrer Anwendung herausgegeben. Miro soll fast alle Videoformate wiedergeben können und über eine einfache Oberfläche Zugriff auf 6.000 freie Internet-TV-Sendungen und Video-Podcasts bieten. Miro lädt die meisten Videos herunter, um sie anschließend in HD-Qualität abzuspielen.


    Die neue Miro-Version wurde spürbar benutzerfreundlicher. Es lassen sich Spracheinstellungen vornehmen, das Programm erinnert sich an die letzte ausgewählte Ansicht für die Videosammlung und bietet die Möglichkeit, in der Warteschleife liegende automatische Downloads abzubrechen. Es werden Basic- und Digest-HTTP-Authentifizierung unterstützt und für die Lautstärkeregleung der GTK-Volume-Slider genutzt. Die Entwickler erweiterten Miro um die Möglichkeit, Videos umzuwandeln. In einem Conversation-Reiter werden Anwender über Probleme bei der Umwandlung informiert. Darüber hinaus wurden noch über 200 Fehler behoben.


    Miro kann Videoplattformen wie Youtube oder Blip durchsuchen und deren Videos herunterladen. Es ist möglich, Suchbegriffe zu speichern, um neue dazu passende Videos automatisch zu beziehen. Anwender können einstellen, wie viel Platz ihrer Festplatte sie für Videos bereitstellen wollen. Ist dieser ausgeschöpft, lädt Miro keine weiteren Videos herunter. Videos lassen sich mit einem Verfallsdatum versehen, bei dessen Erreichen sie gelöscht werden.


    Der Videoplayer Miro steht unter der GPLv2. Das Programm ist für Linux, Mac OS X und MS Windows erhältlich. Die aktuelle Version kann als Quellcode-Archiv von der Projektseite heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die neue Version 10.10 der Grafiktreiber von AMD/ATI bringt eine vorläufige Unterstützung für die Ubuntu 10.10- und OpenSuse 11.3-Distributionen und korrigiert ansonsten nur Fehler der vergangenen Versionen.


    Die größte Änderung in der neuen Version der proprietären Treiber für die Grafikchips von AMD ist nach Angaben des Herstellers eine »early look«-Unterstützung von Ubuntu 10.10. Das neue Paket unterstützt nun auch offiziell die im Juli freigegebene OpenSuse 11.3. Darüber hinaus hat AMD Probleme bei der Drehung des Bildes in Verbindung mit XRandR korrigiert. Die Kernel-Komponente sollte sich ferner auch auf Systemen compilieren lassen, die einen Bugfix für eine Userspace- Sicherheitslücke beinhalten (CVE-2010-3081).


    Der neue Treiber kann ab sofort vom Server des Herstellers heruntergeladen werden. Wie gewohnt bietet AMD eine Installationsanwendung zum Download an, die automatisch die Distribution erkennt und entweder geeignete Pakete installiert oder Teile des Treibers neu übersetzt. Für 3D-Funktionen wird darüber hinaus eine Unterstützung von POSIX Shared Memory (/dev/shm) vorausgesetzt.


    Quelle: Pro-Linux

    Der Windows-Nachbau ReactOS bringt in Version 0.3.12 eine große Zahl von Änderungen, die zu einem stabileren und solideren System führen sollen.


    ReactOS ist ein ein Betriebssystem, das es sich zum Ziel gesetzt hat, vollständig zu neueren Windows-Versionen kompatibel zu sein. Der Kernel ist nach Entwicklerangaben weitgehend kompatibel mit NT 5.2.


    Seit der letzten Version ist fast ein Jahr vergangen. Diese Zeit wurde von den Entwicklern benötigt, um das System nach durchgreifenden Änderungen an der Basis wieder stabil zu bekommen. Version 0.3.12 ist nach wie vor eine Alphaversion, die mit zahlreichen Geräten und Programmen noch nicht zusammenarbeitet. Die Änderungen begannen vor knapp einem Jahr mit dem Ziel, den Trap-Handler zu verbessern. Sie führten dann dazu, dass dieser vollständig neu geschrieben wurde, und das hatte Änderungen in anderen Bereichen zur Folge. Im Zuge dieser Anpassungen wurden laut den Entwicklern mehr und mehr moderne Technologien eingebracht. Das Ergebnis war ein sehr viel modernerer Kernel, dessen Stabilität und Kompatibilität dann in einer langen Testphase wieder hergestellt werden musste.


    Nahezu das ganze System erfuhr mehr oder weniger große Änderungen. Eine neue Speicherverwaltung wurde entwickelt, die aber noch nicht überall zum Einsatz kommt. Verbesserungen gab es auch bei der Plug-and-Play-Kompatibilität, ACPI, dem PCI-Treiber, bei den Timern und Nachrichtenwarteschlangen und vielen anderen Stellen. Eine 64-Bit-Version ist in Arbeit, aber noch nicht in benutzbarem Zustand. Eine erweiterte Übersicht über die Änderungen ist im Änderungslog von ReactOS 0.3.12 zu finden.


    Der Download ist in Form einer Installations-CD, einer Live-CD und VM-Images für Qemu oder VMware möglich. Der Quellcode steht ebenfalls zur Verfügung.


    Quelle: Pro-Linux

    Etwas über zweieinhalb Monate dauerte es dieses Mal, die neue Kernel-Version fertigzustellen. Eigentlich wollte Torvalds die neue Version sogar noch eine Woche früher freigeben, um schon vor Beginn des Kernel-Summits alle Neuerungen für Linux 2.6.37 integriert zu haben. Da er aber einen zusätzlichen Veröffentlichungskandidaten einschob, würde es nun eine zeitliche Überschneidung der zweiwöchigen Integrationsphase mit dem Kernel-Summit geben. Um das zu vermeiden, hofft Torvalds, wie er in seiner Ankündigung schreibt, diese Phase auf zehn Tage verkürzen zu können, was zu einem noch kürzeren Entwicklungszyklus für Linux 2.6.37 führen könnte.


    Anzahl und Umfang der Änderungen sind in dieser Version etwa genauso hoch wie in Linux 2.6.34. Über 10000 einzelne Änderungen, die jeweils eine oder mehrere Dateien betreffen, wurden eingebracht. Davon sind etwa 2000 kleinere Änderungen und Korrekturen, die nach dem ersten Veröffentlichungskandidaten hinzukamen.


    Als wichtigste Änderung kann die Integration von AppArmor in den Kernel gelten, nachdem dieses Sicherheitssystem jahrelang außerhalb des Kernels existierte. Zu TOMOYO, einem bereits integrierten Sicherheitssystem, wurde als wichtige Neuerung ein interaktiver Modus hinzugefügt, bei der Richtlinienverstöße von Programmen vom Administrator zur Laufzeit erlaubt werden können. Es soll unter anderem Updates im laufenden Betrieb erleichtern.


    Die zweite große Neuerung ist die Integration des Infrarot-Steuerungs-APIs sowie einer langen Liste von LIRC-Treibern. Somit wird das viele Jahre separat vom Kernel entwickelte Infrarotsteuerungs-Subsystem LIRC nun Bestandteil des offiziellen Kernels.


    Das Dateisystem CIFS kann nun den noch jungen FS-Cache verwenden, um lokale Kopien von Dateien zu halten und somit den Zugriff zu beschleunigen. Das Dateisystem ext3 wird nun standardmäßig wieder mit der sichereren Option »data=ordered« gemountet, eine Einstellung, die die Distributoren ohnehin vorzogen.


    Der wakeup_count-Mechanismus von Rafael Wysocki soll das Suspendieren des Systems ermöglichen, ohne dass gleichzeitig auflaufende Aufwach-Ereignisse Probleme bereiten. Diese Änderung soll der erste Schritt zur weiteren Verringerung des Energieverbrauchs sein, ein Ziel, das Google mit den »suspend blockers« erreichen wollte, die bei den Linux-Entwicklern allerdings durchgefallen waren.


    Der »out-of-memory killer« wurde neu geschrieben. Das Modul sorgt bei extremer Speicherknappheit dafür, dass ein oder mehrere Prozesse sofort beendet werden, damit der Rest weiterlaufen kann. Der beste Kandidat für das Beenden kann nur heuristisch ermittelt werden, die Heuristik wurde im Lauf der Zeit aber immer besser. Eine weitere verbesserte Heuristik soll dafür sorgen, dass der Desktop bei bestimmten Dateioperationen wie beispielsweise beim Schreiben auf sehr langsame USB-Geräte besser bedienbar bleibt.


    Die Grafikmodusumschaltung des Kernels (Kernel Mode Switch, KMS) wurde mit dem Kernel-Debugger KDB integriert. Damit ist es nun möglich, sogar aus einer X11-Sitzung heraus den Debugger zu aktivieren, der dann zur Konsole wechselt und nach Beendigung wieder zum Desktop zurückkehrt. Diese Neuerung ist bisher aber nur für Intel-Grafikchips implementiert.


    Eine weitere Neuerung ist fanotify, ein Mechanismus, mit dem ein außerhalb des Kernels laufender Daemon von Dateioperationen benachrichtigt werden kann. Er kann unter anderem auch den Zugriff auf die betroffene Datei verwehren. Virenscanner sind eine mögliche Anwendung des neuen Subsystems, hierarchische Speicherverwaltung und anderes können jedoch auch davon profitieren. fanotify ist in dieser Kernel-Version allerdings noch deaktiviert, da die Schnittstelle zu den Anwendungen noch nicht feststeht. Sobald die Schnittstelle veröffentlicht ist, muss sie für alle Zeiten unterstützt werden und darf sich nicht mehr ändern. Daher muss sie schon im ersten Anlauf perfekt sein. Da diverse Entwickler noch Bedenken zur aktuellen Implementierung hatten, wurde die endgültige Entscheidung auf die nächste Kernel-Version verschoben.


    Ein neuer Systemaufruf zum Abfragen und Ändern von Ressourcen-Limits wurde geschaffen. prlimit64 kann ein Limit in einem Schritt abfragen und setzen und seine Funktionalität ist eine Obermenge des traditionellen setrlimit, das eines Tages vielleicht vollständig entfällt. Der TTY-Treiber unterstützt nun den EXTPROC-Modus. Dieser schon immer in BSD vorhandene Modus wurde ursprünglich für den Zeilenmodus des Telnet-Protokolls entwickelt, scheint aber auch für aktuelle Protokolle noch nützlich zu sein, weshalb er nun auch für Linux implementiert wurde.


    Workqueues, eine Art von Kernel-Threadpool, wurden vollständig neu geschrieben, wodurch sich die Zahl der Kernel-Threads reduziert. Besonders auf Rechnern mit vielen Prozessorkernen dürfte dieser Unterschied gravierend sein.


    Linux 2.6.36 unterstützt darüber hinaus eine weitere Architektur, die 32-Bit-Architektur von Tilera, bei der 16 bis 100 identische RISC-Prozessoren auf einem Chip integriert sind.


    Eine Liste aller Änderungen enthält das sehr ausführliche Changelog. Die Seite Kernelnewbies.org hat eine übersichtliche Zusammenfassung der Änderungen veröffentlicht. Die aktuelle Version von Linux kann von kernel.org und zahlreichen Spiegel-Servern in Form von Patches oder tar-Paketen heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Die Tiny Core-Entwickler haben die Version 3.2 des Mini-Linux veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählen neben Aktualisierungen der Software auch Verbesserungen des »System Stats«-Programmes und dem Programmstarter AppBrowser.


    Tiny Core Linux ist ein Minimalsystem, dessen ISO-Datei in Version 3.2 gerade einmal 11 MB belegt. Mit der neuen Version haben die Entwickler auch die Variante Microcore freigegeben, die noch einmal 4 MB kleiner ist und sich somit auf unter 7 MB beschränkt. Tinycore wird mit dem Fast Light Window Manager (FLWM), X.org, Busybox und Fltk ausgeliefert.


    Die Distribution basiert in der aktuellen Version auf dem Kernel 2.6.33.3, der nun auch Hot-Plug unterstützt und um weitere Module erweitert wurde, und der glibc-Version 2.11.1. Somit entspricht die Basis nicht nur der Vorgängerversion 3.1, sondern auch 3.0. Busybox wurde in Tiny Core Linux 3.2 auf die version 1.17.2 aktualisiert und enthält zudem weitere Patches. Zu den weiteren Neuerungen von Tiny Core Linux 3.2 gehören Verbesserungen im AppBrowser und System Stats. Beide Applikationen ermöglichen nun »select for copy« bei der Tab-Auswahl. Eine Liste aller Änderungen können Interessierte der Ankündigung der Version 3.2 entnehmen.


    Tiny Core Linux hat aufgrund seiner geringen Größe eine kurze Bootzeit und läuft direkt aus dem RAM. Anwender können weitere Pakete nachinstallieren, die sie für ihre Arbeit brauchen. Microcore basiert auf Tinycore, verzichtet aber auf die X-Umgebung. Tinycore und Microcore können von ibiblio.org heruntergeladen werden.


    Quelle: Pro-Linux

    Der openSUSE Build Service (OBS) ermöglicht ein einfaches und schnelles Erstellen von Binärpaketen für mehrere verbreitete Distributionen, darunter openSUSE, SUSE Linux Enterprise, Fedora, Red Hat Enterprise Linux, CentOS, Mandriva, Debian und Ubuntu. Die Pakete werden direkt aus dem offiziellen Quellcode der jeweiligen Projekte generiert. Auch ganze Distributionen, die von openSUSE abgeleitet sind, lassen sich mit dem Build Service erzeugen, so wurde openSUSE 11.1 erstmals vollständig mit dem Build Service erstellt und auch MeeGo nutzt den Build Service.


    Die neue Version 2.1 von OBS bringt eine weiter verbesserte Web-Oberfläche. Sie bringt erweiterte Funktionen mit, die bisher nur im Kommandozeilen-Client »osc« implementiert waren. So kann man nun Pakete an andere Projekte senden und eine Historie der Änderungen ansehen. Damit sind alle Arbeitsschritte, um Pakete zu generieren, sie zu Projekten beizutragen und an ihnen gemeinsam zu arbeiten, vollständig verfügbar.


    Die Quellcode-Dienste wurden als neues Konzept in den Build Service eingeführt. Sie dienen zur Interaktion mit Versionsverwaltungssystemen und ermöglichen unter anderem, automatisch den Quellcode eines Pakets von einem Server im Internet auszuchecken, ein Tar-Archiv daraus zu erstellen daraus ein Paket zu generieren. Tar-Archive können auch direkt von anderen Servern bezogen werden. In beiden Fällen müssen die Entwickler nicht mehr den Umweg über ihren eigenen Rechner gehen, um externen Quellcode zu verwenden. Unterstützt werden zur Zeit die Versionsverwaltungssysteme Git und Subversion.


    Auch die Zugriffsrechte zu den Projekten wurden verfeinert, so dass lesender und schreibender Zugriff individuell geregelt werden kann.


    Der Build Service lässt sich auch herunterladen und lokal installieren. In diesem Fall kann man dem Service nun sein eigenes angepasstes Aussehen geben, zusätzlich unterstützt die Web-Oberfläche individuelle Themes. Außerdem ist der OBS als Appliance verfügbar, bei der alle benötigte Software in einem Image vorhanden ist, das auf eine CD oder einen USB-Stick kopiert und von dort ausgeführt wird. Legt man ein separates Verzeichnis für die Daten beispielsweise auf der Festplatte fest, so kann man diese CD oder den Stick ohne Datenverlust auf die nächste Version aktualisieren.


    Quelle: Pro-Linux